TIFF in ICO umwandeln

TIFF kannst du hier kostenlos und ohne Konto in ICO umwandeln: Datei oben ablegen, und ein, zwei Sekunden später steht das Ergebnis zum Herunterladen bereit. Die Umwandlung läuft in deinem eigenen Browser, die Datei wird also nie hochgeladen — das klappt unter Windows, macOS und Linux ebenso wie auf iPhone und Android, und es funktioniert selbst dann noch, wenn du das Netz abschaltest.

  • Wo es läuft In deinem Browser. Die Datei wird nicht hochgeladen.
  • Verlustbehaftet Etwas Detail wird gegen Dateigröße getauscht. ICO kann nicht alles halten, was TIFF hält.
  • Größenbegrenzung Bis 100 MB pro Datei, kostenlos und ohne Konto.
  • Gut zu wissen Nur die erste Seite wird umgewandelt — der Rest eines mehrseitigen TIFF kommt nicht mit.

Bis zu 100 Dateien auf einmal. Gemischte Formate sind kein Problem.

Was TIFF zu ICO tatsächlich bewirkt

TIFF 601 KBICO 139 KB 4.3× kleiner

Eine fotografische Szene — weiche Verläufe, sanfte Kanten, Bildrauschen. Das ist der Fall, für den ICO gemacht ist oder eben nicht, und die Zahlen zeigen, welcher von beiden. Beide Bilder werden im Code gezeichnet und von demselben Konverter kodiert, der auch auf dieser Seite läuft — die Größenangaben sind also unsere eigene Ausgabe.

TIFF 601 KBICO 7 KB 86.0× kleiner

Ein durchsichtiger Hintergrund und ein Verlauf über die Form. ICO behält entweder beides, nur eines davon, oder füllt die Transparenz mit einer festen Farbe — und das ist der Unterschied, über den die meisten stolpern. Beide Bilder werden im Code gezeichnet und von demselben Konverter kodiert, der auch auf dieser Seite läuft — die Größenangaben sind also unsere eigene Ausgabe.

TIFF 601 KBICO 3 KB 234.0× kleiner

Flächige Farben und harte Kanten, wie in einer Oberfläche, einem Diagramm oder einem Logo. Das verhält sich völlig anders als das Foto darüber — und genau deshalb lautet die Antwort: es kommt darauf an, was in der Datei steckt. Beide Bilder werden im Code gezeichnet und von demselben Konverter kodiert, der auch auf dieser Seite läuft — die Größenangaben sind also unsere eigene Ausgabe.

Das Corporate-Design-Handbuch liefert TIFF, die Website braucht ein Icon

Viele kleinere Handwerksbetriebe und GmbHs in Deutschland besitzen ihr Logo nur als das, was ihnen vor Jahren eine Werbeagentur im Corporate-Design-Handbuch mitgegeben hat: eine hochauflösende, oft CMYK-farbige TIFF-Datei, gedacht für Briefbogen und Fahrzeugbeschriftung. Beim Website-Relaunch in Eigenregie fehlt dann genau das, was ein Content-Management-System als Favicon verlangt.

Wer selbst an der Website arbeitet und nicht extra eine Designerin beauftragen will, landet hier — nicht als Profi, sondern mit dem, was der Ordner „Corporate Design" hergibt und einem Punkt auf der Checkliste, der noch offen ist.

Das Format der beiden Enden dieser Umwandlung liegt weit auseinander

Ein für den Druck gelieferter Entwurf ist typischerweise 300 dpi und mehrere tausend Pixel breit, mit großzügigem Rand und oft mit einem Slogan unter dem Zeichen. Ein Icon ist höchstens 256 Pixel groß und wird meist bei 16 oder 32 Pixeln betrachtet — in der Browser-Registerkarte, als Verknüpfung auf dem Desktop, in der Taskleiste.

Das Verkleinern erledigt die Pixelzahl, nicht die Gestaltung. Ein Zeichen, das auf dem Briefbogen überzeugt, wird bei 32 Pixeln zu einem grauen Fleck, wenn es einen Slogan, eine dünne Linie oder eine Outline-Schrift enthält. Das TIFF vor der Umwandlung auf das Symbol allein zuschneiden — Slogan weg, Rand weg, alles unter etwa einem Vierzigstel der Breite weg — bringt am Ende ein erkennbares Icon statt einer treuen, aber unlesbaren Miniatur. Dieser wenige Minuten kostende Zuschnitt bringt mehr als jede Einstellung auf dieser Seite.

Das ICO ist bei 256 Pixeln je Kante gedeckelt

Was auch ankommt, es wird so skaliert, dass die längste Kante höchstens 256 Pixel misst, bevor überhaupt geschrieben wird. Das ist eine Grenze des Formats selbst: Das ICO-Verzeichnis speichert Breite und Höhe je Bild in einem einzigen Byte, und 256 wird darin als Null geführt, weil 256 selbst nicht hineinpasst. Jedes Windows seit Vista liest diese Konvention richtig.

Jede Größe in der Datei entsteht danach aus diesem 256-Pixel-Bild in einem gefilterten Durchgang auf einer quadratischen Fläche, sodass eine dreitausend Pixel breite Druckdatei nicht mit Treppenstufen ankommt und ein nicht quadratisches Zeichen zentriert wird statt verzerrt zu werden. Feinheiten schmaler als etwa ein Hundertstel der Bildbreite mitteln sich dabei einfach heraus. Muss das Icon speziell bei 32 Pixeln scharf sein, bleibt eine bewusst dafür gezeichnete Version die bessere Wahl.

Eine Seite hinein, mehrere Icon-Größen heraus

TIFF trägt mehrere Bilder pro Datei, ICO ebenfalls — genau dafür ist das Format gedacht, denn eine vollständige Icon-Datei enthält 16-, 32-, 48- und 256-Pixel-Varianten desselben Motivs, sodass jeder Ort im Betriebssystem sich die passende aussuchen kann. Diese Umwandlung nutzt genau eine der beiden Eigenschaften aus.

Der TIFF-Leser nimmt Seite eins und hört auf, ein mehrseitiges Handover-Dokument mit einer Schwarz-Weiß- und einer invertierten Variante des Logos verliert also alles danach — vor einer Umwandlung eines ganzen Markenpakets lohnt sich der Blick, auf welcher Seite das eigentliche Logo liegt. Der ICO-Schreiber gibt dagegen den ganzen Satz aus: einen Verzeichniseintrag je Größe, standardmäßig drei bei 48, 32 und 16 Pixeln, jeder als eigenes PNG. Die Asymmetrie läuft also in die richtige Richtung — aus einer Datei, die nur ein einziges Bild hergibt, wird ein Behälter, der jede Größe trägt, die ein Browser oder eine Taskleiste verlangt.

Transparenz übersteht den Wechsel, weil im ICO ein PNG steckt

Ein ICO kann rohe Bitmaps oder PNGs enthalten, dieses hier enthält je Größe ein PNG — die heute übliche Konvention, deutlich kleiner als die Bitmap-Alternative, und mit echtem Alphakanal. Ein aus dem Hintergrund freigestelltes Logo bleibt also freigestellt, mit weicher, kantengeglätteter Kante statt einer harten Ein-Bit-Maske.

Das ist der beste Grund, für dieses Icon ein Logo statt eines Fotos zu verwenden. Ein Favicon liegt auf der Farbe der Browser-Registerkarte, die zwischen hellem und dunklem Modus wechselt; ein Zeichen auf einem sichtbaren weißen Quadrat wirkt im dunklen Modus wie ein Fehler. Hat das TIFF keinen transparenten Hintergrund, obwohl die Vorlage auf reinem Weiß liegt, lohnt sich das Freistellen vor der Umwandlung.

CMYK-Vorlagen verschieben die Farbe auf dem Weg zum Icon

Eine Druckvorlage ist häufig CMYK mit einem angehängten ICC-Profil, und genau diese Kombination macht sie druckfähig. Der Leser hier rechnet CMYK nach einer festen Formel statt über das Profil in Bildschirmfarbe um, das Icon ist also erkennbar die Marke, aber nicht exakt — meist etwas flach in den tiefen Tönen und leicht abweichend bei kräftigen Firmenrot- oder Firmenblautönen.

Bei einem 32-Pixel-Tab-Icon fällt das niemandem auf. Wenn die Farbe selbst das Kapital der Marke ist, lohnt sich der saubere Weg: das TIFF in Photoshop, Affinity oder GIMP mit dem richtigen Profil nach sRGB umwandeln, eine RGB-Kopie exportieren und die hierherbringen — vor allem, wenn dasselbe Zeichen an anderer Stelle der Website ohnehin schon in RGB auftaucht und ein abweichendes Favicon sofort auffällt.

Was ein TIFF sonst noch verliert, wenn es zum ICO wird

Sechzehn Bit je Kanal werden auf acht reduziert, indem das höherwertige Byte behalten wird — bei Icon-Größe unsichtbar. Ebenen werden zusammengeführt. EXIF, XMP, IPTC und ein eventuelles ICC-Profil entfallen — jede Bildumwandlung hier dekodiert zu rohen Pixeln und kodiert neu, das geschieht also von selbst, ohne dass eine Einstellung es verhindern könnte.

Die Dateigröße sinkt entsprechend deutlich. Die 480 mal 320 Pixel großen Beispieldateien dieser Seite sind 615.400 Byte als TIFF, ein aus Druckvorlage abgeleitetes Icon landet im einstelligen Kilobyte-Bereich, weil es ein paar hundert Pixel PNG hinter einem wenige Dutzend Byte großen Verzeichnis sind. Der übliche Dreiergrößen-Satz ist dabei meist auch die kleinere Datei als ein einzelnes 256-Pixel-Bild — gemessen an einem flachen Zeichen 1.062 Byte gegenüber 2.229 Byte.

Wohin das ICO gehört, wenn es fertig ist

Auf einer Website gehört es an die Wurzel als /favicon.ico. Browser fragen diesen Pfad an, unabhängig davon, ob im Markup ein Verweis darauf steht, und eine fehlende Datei dort ist eine der häufigsten Zeilen in einem Serverprotokoll. Ein zusätzliches link-Element im Head schadet nicht und macht die Absicht explizit.

Für eine Windows-Verknüpfung reicht Rechtsklick, Eigenschaften, dann Symbol ändern und die Datei auswählen. Für eine Anwendung verlangt das Build-Werkzeug meist ein mehrgrößiges ICO — dafür „Alle gängigen Größen" wählen, dann liegen 256 bis 16 Pixel in einer Datei vor, direkt von dieser Seite statt aus einem separaten Icon-Werkzeug. Moderne Browser akzeptieren über ein link-Element auch ein PNG oder SVG als Favicon; nur die bloße Anfrage nach /favicon.ico und Windows selbst verlangen zwingend ein ICO.

Wann sich ein Favicon-Generator statt eines einfachen ICO lohnt

Ein Favicon ist heute mehr als eine einzelne ICO-Datei: Apple-Touch-Icons, Android-Homescreen-Symbole und Windows-Kachelbilder verlangen jeweils eigene Größen und teils eigene Formate. Diese Seite liefert die klassische ICO-Datei mit mehreren Größen darin — das reicht für /favicon.ico und für die meisten Browser-Tabs vollständig aus.

Soll die Website darüber hinaus auf jedem Homescreen und jeder Plattform optimal aussehen, ist ein zusätzlicher Satz PNG-Dateien in den jeweils verlangten Maßen sinnvoll, die sich aus derselben TIFF-Quelle mit TIFF zu PNG erzeugen lassen. Für die meisten Websites im deutschen Mittelstand ist das ICO allein aber der Punkt, an dem die Checkliste tatsächlich abgehakt werden kann.

Die Vorlage läuft im Browser-Tab, ohne dass sie das Unternehmen verlässt

utif2 dekodiert das TIFF, das Bild wird je Größe skaliert und als PNG kodiert, ein sechs Byte langer Kopf plus sechzehn Byte Verzeichnis je Eintrag werden darumgelegt — alles im eigenen Browser, ohne Upload. Das ist bei einem Logo, das häufig noch nicht öffentlich ist oder gerade erst überarbeitet wird, mehr als eine Formalie.

Die freie Grenze liegt bei 100 MB je Datei, weit über jeder Druckvorlage. Ganze Ordner funktionieren, wenn mehrere Marken oder Tochterfirmen umgewandelt werden sollen — ablegen, ZIP abholen —, auch wenn die meisten hier genau eine Datei und einen offenen Punkt auf der Checkliste mitbringen. Der PNG-Encoder ist derselbe wie auf dem Rest der Seite, das Icon wird also beim Schreiben mit oxipng verdichtet und nicht im Rohzustand belassen.

TIFF in ICO umwandeln — so geht es

  1. Leg deine TIFF-Datei auf dieser Seite ab, oder klick, um eine auszuwählen.
  2. Wähl ICO als Ziel. Die Umwandlung läuft in deinem Browser, die Datei wird nicht hochgeladen.
  3. Lade die fertige ICO-Datei herunter.

TIFF und ICO im Vergleich: was sich ändert

TIFF im Vergleich zu ICO
TIFFICO
Vollständiger NameTagged Image File FormatWindows-Symbol
Dateiendung.tif, .tiff.ico
Medientypimage/tiffimage/x-icon
KompressionVerlustfrei — es wird nichts verworfenVerlustfrei — es wird nichts verworfen
Erstmals veröffentlicht19861985
Herausgegeben vonAdobeMicrosoft
SpezifikationTIFF 6.0
LizenzlageVeröffentlicht, nicht standardisiertVeröffentlicht, nicht standardisiert
Heutiger StandAktuellNische
Bittiefe328
Kann Farbe beschreiben alsRGB, CMYK, Graustufen, LabRGB, indizierte Palette
Größtes Bild256 px je Seite
Öffnet im BrowserManche BrowserJeder Browser
Stattdessen erwogenPNG, PDF, DNGPNG, SVG

Was verloren geht

ICO fasst eine Seite. Eine mehrseitige TIFF-Datei wird Seite für Seite umgewandelt, nicht in eine einzige Datei.

TIFF kann CMYK speichern, ICO arbeitet in RGB. Eine für den Druck vorbereitete Datei landet damit in Bildschirmfarben, und die Auszüge müssen in der Druckvorstufe neu angelegt werden.

TIFF speichert bis zu 32 Bit pro Kanal, ICO 8. Die zusätzliche Genauigkeit ist das, was starke Korrekturen ohne Streifenbildung übersteht — wandle deshalb besser nach der Bearbeitung um als davor.

Was erhalten bleibt

Die Transparenz bleibt. TIFF und ICO speichern beide einen Alphakanal — ein Freisteller bleibt freigestellt, und hinter ihm wird nichts aufgefüllt.

Das Ergebnis öffnen

ICO öffnet sich in jedem aktuellen Browser. TIFF unterstützen noch weniger Browser. Wenn die Datei auf eine Webseite oder in ein Formular soll, ist das meist der ganze Grund für die Umwandlung.

Die üblichen Programme überschneiden sich nicht: TIFF öffnest du in Adobe Photoshop, Affinity Photo und ImageMagick, ICO in GIMP und IcoFX — wer das Ergebnis bekommt, braucht also eines aus der zweiten Reihe.

Wofür die beiden Formate gedacht sind

Die beiden zielen auf verschiedene Arbeit: TIFF auf den Druck, das Scannen und die Archivierung, ICO auf das Web. Das lohnt sich vorher abzuwägen — der Grund, aus dem es das eine gibt, ist meist der Grund, aus dem das andere unpraktisch ist.

TIFF stammt von Adobe und wurde 1986 veröffentlicht. Aufgezeichnet wird mit 32 Bit pro Kanal.

ICO kommt von Microsoft und stammt aus 1985. GIMP und IcoFX lesen das Format.

TIFF zu ICO: häufige Fragen

Werden meine TIFF-Dateien irgendwo hochgeladen?

Nein. Diese Umwandlung läuft vollständig in deinem Browser, die Datei verlässt dein Gerät also nicht. Du kannst das selbst nachprüfen: Öffne den Netzwerk-Tab der Entwicklerwerkzeuge und wandle etwas um. Zu sehen sind die Seite selbst und die Statistik- und Werbeanfragen, mit denen dieser Dienst bezahlt wird — und keine einzige, die deine Datei trägt. Hinter genau diesem Paar steckt jSquash, WebAssembly-Fassungen der Referenz-Bildcodecs; dein Browser lädt das einmal und behält es dann.

Ist das Umwandeln von TIFF in ICO kostenlos?

Ja. Kein Konto, kein Wasserzeichen und kein Tageskontingent, das sich verbraucht — es läuft auf deinem eigenen Rechner, du darfst also so oft wiederkommen, wie du willst. Dateien bis 100 MB verarbeitet der Browser, 100 auf einmal. jSquash wird auf deinen Rechner geladen und läuft dort — deshalb gibt es dafür keine Zählung.

Geht beim Umwandeln von TIFF in ICO Qualität verloren?

ICO komprimiert, es gehen also Daten verloren. In der Standardeinstellung sieht man davon nichts; wenn du sichergehen willst, stell die Qualität höher. Nur die erste Seite wird umgewandelt — der Rest eines mehrseitigen TIFF kommt nicht mit.

Kann eine mehrseitige TIFF-Datei zu einer einzigen ICO-Datei werden?

ICO fasst eine Seite. Eine mehrseitige TIFF-Datei wird Seite für Seite umgewandelt, nicht in eine einzige Datei.

Kann eine TIFF-Datei in CMYK auch als ICO CMYK bleiben?

TIFF kann CMYK speichern, ICO arbeitet in RGB. Eine für den Druck vorbereitete Datei landet damit in Bildschirmfarben, und die Auszüge müssen in der Druckvorstufe neu angelegt werden.

Verringert TIFF zu ICO die Farbtiefe?

TIFF speichert bis zu 32 Bit pro Kanal, ICO 8. Die zusätzliche Genauigkeit ist das, was starke Korrekturen ohne Streifenbildung übersteht — wandle deshalb besser nach der Bearbeitung um als davor.

Mehr über diese Formate

Woher diese Zahlen stammen

Was diese Seite über TIFF und ICO behauptet, lässt sich nachprüfen — hier stehen die Dokumente, die es festlegen.

  • TIFF, Revision 6.0

    Library of Congress, Sustainability of Digital Formats — Der Tag-Aufbau von TIFF und seine vielen Kompressionsverfahren