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WebM kannst du hier kostenlos und ohne Konto in AVIF umwandeln: Datei oben ablegen, und ein, zwei Sekunden später steht das Ergebnis zum Herunterladen bereit. Die Umwandlung läuft in deinem eigenen Browser, die Datei wird also nie hochgeladen — das klappt unter Windows, macOS und Linux ebenso wie auf iPhone und Android, und es funktioniert selbst dann noch, wenn du das Netz abschaltest.
Bis zu 100 Dateien auf einmal. Gemischte Formate sind kein Problem.
Sie werden nacheinander umgewandelt und kommen zusammen als ZIP zurück.
WebM in AVIF
Ein Shopware-Theme, ein selbst gebautes Shop-Frontend, eine Landingpage mit einem Erklärvideo als Poster-Bild — überall dort, wo jemand in der Google Search Console auf eine Kennzahl für Ladezeit oder Layoutverschiebung starrt, ist AVIF die richtige Antwort. Der Unterschied zu WebP ist real, aber er kostet: Encodierzeit auf dem eigenen Rechner und ein Fallback im Markup, den WebP nicht braucht.
Ohne dieses Budget lohnt sich der Umweg nicht. Ein WebP aus demselben Frame ist kleiner als ein JPG, entsteht sofort und läuft überall ohne `<picture>`-Konstrukt. Wer nur einmal ein Vorschaubild für eine interne Präsentation braucht, ist mit WebP schneller fertig und hat am Ende praktisch dieselbe Datei in der Hand.
AVIF ist kein eigenständiges Bildformat, sondern ein einzelnes AV1-Schlüsselbild in einer HEIF-ähnlichen Hülle. AV1 wiederum ist einer der Codecs, die ein WebM tragen kann — moderne Bildschirmaufnahmen und viele Screencast-Tools aus dem Open-Source-Umfeld schreiben inzwischen direkt AV1 statt VP9.
Steckt im WebM also schon AV1, wird ein Bild decodiert, das AV1 erzeugt hat, und derselbe Codec kodiert es als Standbild neu. Das ist kein verlustfreier Rundweg — dazwischen liegt ein vollständig dekodiertes Pixelraster —, aber die Artefakte des ersten Durchgangs sind genau die Muster, die der zweite Durchgang am effizientesten beschreibt.
Ein JPG oder ein WebP erscheint praktisch augenblicklich. Ein AVIF braucht Sekunden, und bei einem 4K-Frame auf einem älteren Notebook eher mehrere. Das liegt nicht am Browser, sondern daran, wie AV1 arbeitet: Der Encoder probiert eine große Zahl möglicher Beschreibungen für jeden Bildblock aus, bevor er die günstigste wählt.
Für eine Datei, die millionenfach ausgeliefert wird, ist das eine gute Investition. Für dreißig Frames, die man nacheinander umwandelt und dabei zusieht, ist es eine schlechte — dann ist WebP für die Masse der richtige Weg und AVIF bleibt dem einen Bild oben auf der Seite vorbehalten.
Der Frame kommt in der originalen Pixelgröße des Videos heraus, nicht skaliert, bei einer fest eingestellten Qualität von 82. Eine 1080p-Aufnahme ergibt ein AVIF mit 1920 mal 1080 Pixeln, eine 4K-Aufnahme entsprechend die vierfache Fläche und eine deutlich längere Wartezeit.
Die einzige Einstellung auf dieser Seite ist die Sekunde, ab der das Bild genommen wird. Verkleinern lässt sich später besser — die eigene Build-Pipeline kennt die Breiten, die das Layout tatsächlich braucht, und arbeitet von einem vollen Frame aus präziser als von einem bereits verkleinerten.
Aktuelle Versionen von Chrome, Edge, Firefox und Safari zeigen AVIF an, aber die Unterstützung kam Jahre nach WebP, und ältere Geräte ohne Updates bleiben im Umlauf — gerade bei Firmenrechnern, die selten aktualisiert werden.
Die übliche Lösung ist ein `<picture>`-Element mit einer AVIF-Quelle, einer WebP-Quelle und einem JPG als `<img>` am Ende. Drei Zeilen, kein JavaScript, der Browser wählt selbst die erste Variante, die er versteht. Wer diese Struktur ohnehin für andere Bilder pflegt, reiht den Frame einfach ein.
Ein Standbild aus einem komprimierten Video trägt alles mit, was der Videocodec ihm angetan hat: Bits, die in Bewegung investiert wurden statt in Schärfe, Farbe, die nur mit halber Auflösung gespeichert ist, und ein Moment mitten in einer Kamerafahrt, der nie scharf kodiert wurde. AVIF verpackt das alles sehr effizient — es holt nichts davon zurück.
Deshalb entscheidet der Zeitpunkt mehr als das Format. Ein Frame aus einem ruhigen Moment als AVIF schlägt einen Frame mitten in Bewegung in jeder Hinsicht, auch bei der Dateigröße, weil eine verwischte Aufnahme voller Details ist, die der Encoder erst mühsam beschreiben muss. Den Moment zu wählen ist die eigentliche Optimierung.
Alles, was keine Webseite ist. E-Mail-Programme rendern es nicht, Office-Anwendungen meist auch nicht, Druckvorstufen ebenso wenig. Upload-Formulare fremder Seiten lehnen die Endung häufig direkt ab, und ein Kollege, dem man eine AVIF-Datei schickt, fragt in der Regel zurück, was das für ein Format sei.
Der ganze Nutzen von AVIF hängt daran, von einem Browser dekodiert und über eine bezahlte Netzwerkverbindung ausgeliefert zu werden. Für eine Folie, ein Dokument oder eine Nachricht bleibt das JPG die richtige Wahl, für ein Archiv oder einen Druckauftrag das TIFF.
AVIF definiert einen verlustfreien Modus, aber diese Seite fragt ihn nie an — die feste Qualität von 82 gilt für jedes Bild, egal wie flach oder detailreich es ist. Das ist beim Konvertieren eines Videostandbilds ohnehin kein Verlust: Der Frame war bereits verlustbehaftet komprimiert, bevor er das WebM verließ, und eine verlustfreie AVIF-Datei davon wäre nur eine größere Kopie derselben Ungenauigkeit.
Für ein grafisches Element ohne fotografischen Inhalt — ein Icon, ein Screenshot einer Oberfläche mit wenigen Farben — liefert PNG in diesem Fall das ehrlichere Ergebnis, weil es tatsächlich verlustfrei ist und bei flachen Flächen oft kleiner bleibt als ein AVIF bei Qualität 82.
Eine Bildschirmaufnahme, die eine neue Funktion vorführt, liefert selten nur einen brauchbaren Moment. Für ein Changelog oder eine Ankündigungsseite braucht man oft drei oder vier Standbilder aus derselben Aufnahme — den Ausgangszustand, den Klick, das Ergebnis.
Jede Umwandlung ist ein eigener Durchlauf mit eigenem Zeitstempel, und weil nichts hochgeladen wird, kostet ein Versuch nur Sekunden auf dem eigenen Rechner statt eine Warteschlange bei einem fremden Dienst. Für eine ganze Bildstrecke aus vielen einzelnen Momenten ist dennoch ein Kommandozeilenwerkzeug mit fester Bildrate die passendere Wahl — diese Seite ist für den einen gewählten Moment gebaut, nicht für hundert automatisch entnommene.
Die Bildpipeline dieser Seite decodiert jedes Quellbild zu einem reinen Pixelraster und übergibt an den Encoder ausschließlich diese Pixel und die Qualitätszahl — kein ICC-Profil geht mit hinein. Das AVIF kommt deshalb ohne eingebettetes Farbprofil an, unabhängig davon, was das WebM selbst an Farbraum-Information trug.
Für eine gewöhnliche Bildschirmaufnahme in sRGB fällt das nicht auf. Bei Videomaterial aus einer professionellen Kamera mit einem breiteren Farbraum kann ein Betrachter ohne Profil die Farben etwas anders zeigen, als sie gemeint waren — ein Punkt, der selten den Screencast betrifft, für den diese Seite meistens genutzt wird, aber es wert ist, einmal genannt zu werden.
Decodierung und AVIF-Encodierung laufen vollständig im Tab, mit den Codecs, die der Browser ohnehin mitbringt. Es gibt keinen Server, an den die Bildschirmaufnahme geschickt wird, und im Netzwerk-Tab lässt sich das in ein paar Sekunden selbst nachprüfen.
Das ist mehr als eine Formalität, wenn die Aufnahme ein internes Dashboard, ein Kundenprojekt oder eine noch unveröffentlichte Oberfläche zeigt — genau das Material, das üblicherweise als WebM-Screencast entsteht und das niemand versehentlich bei einem fremden Anbieter landen lassen möchte, nur um ein einzelnes Vorschaubild zu bekommen.
| WebM | AVIF | |
|---|---|---|
| Vollständiger Name | WebM-Video | AV1 Image File Format |
| Dateiendung | .webm | .avif |
| Medientyp | video/webm | image/avif |
| Kompression | Verlustbehaftet — Größe wird mit Qualität bezahlt | Beides, je nach Einstellung |
| Erstmals veröffentlicht | 2010 | 2019 |
| Herausgegeben von | Alliance for Open Media | |
| Spezifikation | — | AV1 Image File Format |
| Lizenzlage | Offener Standard | Offener Standard |
| Heutiger Stand | Aktuell | Aktuell |
| Bittiefe | — | 12 |
| Kann Farbe beschreiben als | — | RGB, YCbCr, großer Farbraum |
| Größtes Bild | — | 65.536 px je Seite |
| Öffnet im Browser | Jeder Browser | Aktuelle Browser |
| Stattdessen erwogen | MP4, MKV | WebP, JXL, JPG |
Die Transparenz bleibt. WebM und AVIF speichern beide einen Alphakanal — ein Freisteller bleibt freigestellt, und hinter ihm wird nichts aufgefüllt.
Aktuelle Browser lesen AVIF, ältere nicht. Damit ist es das unhandlichere der beiden. Prüfe lieber vorher, ob die Gegenstelle es annimmt.
AVIF ist ein Container, kein einzelnes Format. Was tatsächlich abgespielt wird, ist der Codec darin — meist AV1. Deshalb können sich zwei Dateien mit derselben Endung auf demselben Gerät unterschiedlich verhalten.
Die üblichen Programme überschneiden sich nicht: WebM öffnest du in VLC und FFmpeg, AVIF in GIMP, Squoosh und ImageMagick — wer das Ergebnis bekommt, braucht also eines aus der zweiten Reihe.
AVIF kommt von Alliance for Open Media und stammt aus 2019, festgehalten in AV1 Image File Format. GIMP, Squoosh und ImageMagick lesen das Format.
Nein. Diese Umwandlung läuft vollständig in deinem Browser, die Datei verlässt dein Gerät also nicht. Du kannst das selbst nachprüfen: Öffne den Netzwerk-Tab der Entwicklerwerkzeuge und wandle etwas um. Zu sehen sind die Seite selbst und die Statistik- und Werbeanfragen, mit denen dieser Dienst bezahlt wird — und keine einzige, die deine Datei trägt. Hinter genau diesem Paar steckt mediabunny, eine Hülle um WebCodecs, die die Hardware-Decoder deines Geräts mitbenutzt; dein Browser lädt das einmal und behält es dann.
Ja. Kein Konto, kein Wasserzeichen und kein Tageskontingent, das sich verbraucht — es läuft auf deinem eigenen Rechner, du darfst also so oft wiederkommen, wie du willst. Dateien bis 100 MB verarbeitet der Browser, 100 auf einmal. mediabunny wird auf deinen Rechner geladen und läuft dort — deshalb gibt es dafür keine Zählung.
AVIF komprimiert, es gehen also Daten verloren. In der Standardeinstellung sieht man davon nichts; wenn du sichergehen willst, stell die Qualität höher. Ein Einzelbild in voller Auflösung. Ein Standbild aus komprimiertem Video trägt diese Kompression mit sich: Ein bewegter Moment wirkt weicher als ein ruhiger — das liegt an der Kodierung des Videos und nicht an dieser Umwandlung.
Aktuelle Browser lesen AVIF, ältere nicht. Damit ist es das unhandlichere der beiden. Prüfe lieber vorher, ob die Gegenstelle es annimmt.
AVIF ist ein Container, kein einzelnes Format. Was tatsächlich abgespielt wird, ist der Codec darin — meist AV1. Deshalb können sich zwei Dateien mit derselben Endung auf demselben Gerät unterschiedlich verhalten.
Die Transparenz bleibt. WebM und AVIF speichern beide einen Alphakanal — ein Freisteller bleibt freigestellt, und hinter ihm wird nichts aufgefüllt.
Was diese Seite über WebM und AVIF behauptet, lässt sich nachprüfen — hier stehen die Dokumente, die es festlegen.