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WebM kannst du hier kostenlos und ohne Konto in GIF umwandeln: Datei oben ablegen, und ein, zwei Sekunden später steht das Ergebnis zum Herunterladen bereit. Die Umwandlung läuft in deinem eigenen Browser, die Datei wird also nie hochgeladen — das klappt unter Windows, macOS und Linux ebenso wie auf iPhone und Android, und es funktioniert selbst dann noch, wenn du das Netz abschaltest.
Bis zu 100 Dateien auf einmal. Gemischte Formate sind kein Problem.
Sie werden nacheinander umgewandelt und kommen zusammen als ZIP zurück.
WebM in GIF
Viele deutsche Unternehmen und Behörden betreiben interne Support-Systeme wie OTRS oder dessen Nachfolger Znuny — Software, die ursprünglich in Deutschland entstanden ist und in älteren Installationen bis heute keinen Videoanhang in einem Ticket anzeigt, nur Bilder. Wer dort einen Fehler in einer Weboberfläche demonstrieren will, hat oft schon eine WebM-Bildschirmaufnahme gemacht und braucht sie jetzt in einem Format, das das Ticket auch darstellt.
Genau dafür ist diese Umwandlung gedacht: eine kurze Aufnahme in eine schleifende Animation verwandeln, die überall läuft, wo ein Bild erwartet wird. Der Preis dafür steht im nächsten Abschnitt, und er ist real.
Das ist die unbequeme Wahrheit bei diesem Paar, und sie gehört an den Anfang. Für alles, was in einem Browser gezeigt wird, schlägt das vorhandene WebM das entstehende GIF auf jeder Achse: ein Zehntel der Größe oder weniger, Millionen statt 256 Farben, jede beliebige Bildrate und hardwarebeschleunigte Wiedergabe, die kein Smartphone-Prozessor spürt. Ein `<video autoplay muted loop playsinline>`-Element ergibt eine automatisch abspielende, stumme Endlosschleife, die sich wie ein GIF verhält und keines ist.
Twitter, Reddit, Slack und Discord wandeln hochgeladene GIFs intern längst in Video um, weil sie selbst für die Bandbreite zahlen. Wer die eigene Webseite kontrolliert, sollte an dieser Stelle aufhören — das WebM ist bereits die richtige Datei. Diese Umwandlung ist für die Ziele gedacht, die diesen Schritt noch nicht mitgemacht haben.
GIF kennt keine Bewegungskompensation. Moderne Videocodecs beschreiben ein Bild vollständig und speichern für jedes folgende nur, was sich geändert hat — deshalb kann eine zehnminütige Aufnahme einer weitgehend statischen Oberfläche wenige Megabyte groß sein. GIF speichert dagegen jedes Bild einzeln als vollständiges Bild, eins nach dem anderen, bis zum Ende.
Das führt regelmäßig dazu, dass zehn Sekunden gewöhnlicher Aufnahme als GIF größer sind als das gesamte WebM, oft um das Zehn- bis Zwanzigfache. Keine Einstellung behebt das, das Format wurde 1989 fertiggestellt und seither nicht verändert. Was sich einstellen lässt, ist, dem Format weniger zu geben, was zu speichern ist — dafür sind die drei Regler unter dem Ergebnis da.
Zwölf Bilder pro Sekunde, 480 Pixel breit, zehn Sekunden lang. Zwölf ist die untere Grenze dessen, was noch als Bewegung wirkt, und ergibt eine Verzögerung von 83 Millisekunden zwischen den Bildern. 480 Pixel passen in ein Ticketfeld oder ein Chatfenster, genau dort, wo GIFs tatsächlich landen. Zehn Sekunden ist der Punkt, an dem die Größenkurve unangenehm wird.
Jeder Regler wirkt fast direkt auf die Dateigröße, und sie multiplizieren sich gegeneinander. Die Bildrate wirkt linear: eine Verdopplung auf 24 verdoppelt ungefähr die Bytes, weil sie die Zahl der vollständigen Bilder verdoppelt. Die Breite wirkt quadratisch, weil Fläche mit dem Quadrat der Kante wächst — die Breite zu halbieren viertelt die Datei.
Es gibt eine feste Obergrenze von 600 Bildern, darüber würde einem Browser der Speicher ausgehen, bevor der Encoder fertig ist. Der Längenregler reicht bis sechzig Sekunden, der Bildratenregler bis dreißig, und beide zusammen können weit mehr Bilder anfordern, als das erlaubt.
In diesem Fall wird der Clip stillschweigend gekürzt, statt dass die Umwandlung fehlschlägt. Bei den voreingestellten zwölf Bildern pro Sekunde sind 600 Bilder gleich 50 Sekunden — eine Anfrage über sechzig Sekunden liefert also leise fünfzig. Bei dreißig Bildern pro Sekunde sind es zwanzig Sekunden. Selten gefragt, aber besser vorher zu wissen als hinterher im Ergebnis zu entdecken.
Die Bilder werden vom ersten Frame an, in gleichmäßigen Abständen, für die gewählte Länge entnommen. Es gibt keinen Startpunkt zum Einstellen. Liegt der interessante Moment neunzig Sekunden in einem Screencast, erreicht diese Umwandlung ihn nicht.
Der Weg drumherum ist, vorher zu schneiden — im Aufnahmeprogramm, in einem Videoeditor, oder indem gleich ein kürzerer Ausschnitt exportiert wird. Wer eine lange Aufnahme direkt umwandelt und dann nachsieht, bekommt zehn Sekunden Browser-Öffnen statt der eigentlichen Demonstration.
Ein GIF-Bild fasst höchstens 256 unterschiedliche Farben, ein Videobild routinemäßig zehntausende. Diese Entscheidung fällt hier für jedes einzelne Bild neu statt einmal für den ganzen Clip — eine geteilte Palette ist schneller, versagt aber sofort, wenn sich die Szene ändert, etwa bei einem Wechsel von einem hellen zu einem dunklen Fenster.
Gedithert wird nicht. Dithering versteckt Bänderung, indem es Pixel zwischen zwei verfügbaren Farben streut, macht ein GIF aber deutlich größer, weil genau das Rauschen entsteht, das die Kompression des Formats nicht gut verarbeitet. Auf einer Bildschirmaufnahme mit flachen Farben und klarem Text ist der Unterschied kaum sichtbar — genau der Fall, für den diese Umwandlung gebaut ist.
Fast jedes WebM, das hier ankommt, ist ein Screencast, und Bildschirminhalt ist genau die Art von Bild, die GIF ehrlich gut verarbeitet. Oberflächen sind flache Farbe, Text ist zweifarbig, große Teile des Bildes ändern sich zwischen zwei Momenten gar nicht — die einzige Art von Redundanz, die die Kompression des Formats nutzen kann.
Zehn Sekunden eines Menüs, das geöffnet und eine Einstellung geändert wird, ergeben ein GIF, das dem Video praktisch gleicht und klein genug für einen Ticket-Anhang ist. Deshalb sind die Voreinstellungen auf genau diesen Fall zugeschnitten, nicht auf Kamerafootage.
GIF hat keine Tonspur und keinen Platz dafür. Wenn das WebM eine Erklärstimme enthält — und ein Screencast tut das häufig —, ist das GIF stumm, und keine Einstellung ändert das.
Das ist oft der Moment, das Ziel noch einmal zu überdenken. Wenn die gesprochenen Worte wichtig sind, ist ein GIF das falsche Artefakt: das WebM behalten, für Video-Ziele nach MP4 wandeln, oder die Erklärstimme als separate MP3-Datei neben eine Bildschirmaufnahme mit schriftlichen Schritten legen.
Der Browser decodiert WebM bereits von sich aus — es war eines der ersten Formate, für das Browser die nötigen Codecs bekamen. Diese Seite nutzt genau diesen Decoder, entnimmt die gewünschten Zeitstempel, reduziert jedes Bild auf eine Palette und schreibt das GIF, alles auf dem eigenen Rechner. Nichts wird hochgeladen, es gibt kein Konto.
Das ist bei diesem Paar mehr wert als bei den meisten anderen: GIF-Erstellung gehört zu den Ecken des Internets, die am hungrigsten nach Uploads sind, und die hochgeladenen Dateien sind Bildschirmaufnahmen — also Postfächer, interne Dashboards, Kundennamen. Wer prüfen will, welche Art von Seite gerade genutzt wird, öffnet den Netzwerk-Tab, wandelt etwas um und sieht in Sekunden, ob etwas mit der Aufnahme hinausgeht.
| WebM | GIF | |
|---|---|---|
| Vollständiger Name | WebM-Video | Graphics Interchange Format |
| Dateiendung | .webm | .gif |
| Medientyp | video/webm | image/gif |
| Kompression | Verlustbehaftet — Größe wird mit Qualität bezahlt | Verlustfrei — es wird nichts verworfen |
| Erstmals veröffentlicht | 2010 | 1987 |
| Herausgegeben von | CompuServe | |
| Spezifikation | — | GIF89a |
| Lizenzlage | Offener Standard | Offener Standard |
| Heutiger Stand | Aktuell | Alt, wird überall noch gelesen |
| Bittiefe | — | 8 |
| Kann Farbe beschreiben als | — | indizierte Palette |
| Größtes Bild | — | 65.535 px je Seite |
| Öffnet im Browser | Jeder Browser | Jeder Browser |
| Stattdessen erwogen | MP4, MKV | WebP, MP4 |
GIF kennt keinen Alphakanal. Eine transparente WebM-Datei kommt mit gefüllten Flächen heraus — ohne andere Angabe weiß — und keine Einstellung in GIF holt die Transparenz zurück.
GIF speichert höchstens 256 Farben pro Bild. Ein Foto wird dabei auf eine Palette reduziert — daher der stufige Himmel. Das ist keine Qualitätseinstellung, sondern das Format selbst.
Die üblichen Programme überschneiden sich nicht: WebM öffnest du in VLC und FFmpeg, GIF in GIMP, Adobe Photoshop und ImageMagick — wer das Ergebnis bekommt, braucht also eines aus der zweiten Reihe.
GIF kommt von CompuServe und stammt aus 1987, festgehalten in GIF89a. GIMP, Adobe Photoshop und ImageMagick lesen das Format.
GIF wurde 1987 veröffentlicht, WebM 2010. Das ältere ist in der Regel die sicherere Datei zum Weitergeben, das jüngere erledigt dieselbe Aufgabe mit weniger Bytes.
Nein. Diese Umwandlung läuft vollständig in deinem Browser, die Datei verlässt dein Gerät also nicht. Du kannst das selbst nachprüfen: Öffne den Netzwerk-Tab der Entwicklerwerkzeuge und wandle etwas um. Zu sehen sind die Seite selbst und die Statistik- und Werbeanfragen, mit denen dieser Dienst bezahlt wird — und keine einzige, die deine Datei trägt. Hinter genau diesem Paar steckt mediabunny, eine Hülle um WebCodecs, die die Hardware-Decoder deines Geräts mitbenutzt; dein Browser lädt das einmal und behält es dann.
Ja. Kein Konto, kein Wasserzeichen und kein Tageskontingent, das sich verbraucht — es läuft auf deinem eigenen Rechner, du darfst also so oft wiederkommen, wie du willst. Dateien bis 100 MB verarbeitet der Browser, 100 auf einmal. mediabunny wird auf deinen Rechner geladen und läuft dort — deshalb gibt es dafür keine Zählung.
GIF komprimiert, es gehen also Daten verloren. In der Standardeinstellung sieht man davon nichts; wenn du sichergehen willst, stell die Qualität höher. Ein GIF speichert jedes Einzelbild vollständig, mit höchstens 256 Farben und ohne Bewegungsausgleich — es wird dadurch um ein Vielfaches größer als das Video, aus dem es stammt. Deshalb kürzen die Voreinstellungen auf zehn Sekunden bei 480 Bildpunkten und zwölf Bildern je Sekunde. Der Ton geht verloren: GIF hat keine Tonspur.
GIF kennt keinen Alphakanal. Eine transparente WebM-Datei kommt mit gefüllten Flächen heraus — ohne andere Angabe weiß — und keine Einstellung in GIF holt die Transparenz zurück.
GIF speichert höchstens 256 Farben pro Bild. Ein Foto wird dabei auf eine Palette reduziert — daher der stufige Himmel. Das ist keine Qualitätseinstellung, sondern das Format selbst.
Was diese Seite über WebM und GIF behauptet, lässt sich nachprüfen — hier stehen die Dokumente, die es festlegen.