WOFF2 in TTF umwandeln

WOFF2 kannst du hier kostenlos und ohne Konto in TTF umwandeln: Datei oben ablegen, und ein, zwei Sekunden später steht das Ergebnis zum Herunterladen bereit. Die Datei geht verschlüsselt an unseren Server, wird dort umgewandelt und gelöscht, sobald der Auftrag fertig ist.

  • Wo es läuft Auf unserem Server — die nötige Software läuft nicht im Browser.
  • Verlustfrei Es geht nichts verloren. TTF enthält genau das, was auch WOFF2 enthielt.
  • Größenbegrenzung Bis 25 MB pro Datei, kostenlos und ohne Konto.
  • Gut zu wissen Was beim Auspacken herauskommt, entscheiden die Konturen: Ein WOFF mit PostScript-Kurven wird zu OTF, eines mit TrueType-Kurven zu TTF. Verlangst du das jeweils andere, lehnen wir ab — statt eine falsch beschriftete Datei zurückzugeben.

Bis zu 100 Dateien auf einmal. Gemischte Formate sind kein Problem.

Wenn eine heruntergeladene Schrift sich einfach nicht installieren lässt

Ein Handwerksbetrieb möchte für den Flyer zur Betriebseröffnung dieselbe Schrift verwenden, die auf der eigenen Website steht, und lädt sich dafür die Datei aus dem Assets-Ordner der Seite herunter. Ein Vereinsvorstand hat die Schrift für das Logo einmal von einer Foundry-Website bezogen und will damit jetzt eine Einladung in Word gestalten. In beiden Fällen liegt am Ende eine .woff2-Datei auf dem Schreibtisch, ein Doppelklick öffnet einen Dialog, der nach dem passenden Programm fragt — und keines der installierten Programme meldet sich zuständig.

Das liegt nicht am Rechner. WOFF2 ist ein Transportformat fürs Web, kein Format, das Windows, macOS oder Linux als installierbare Schrift kennen. Diese Umwandlung packt genau die Schriftdatei aus, die ursprünglich in die WOFF2-Hülle gepackt wurde, damit sie sich wie jede andere Schrift installieren und in Word, PowerPoint oder Canva auswählen lässt.

Warum eine WOFF2-Datei auf dem eigenen Rechner nicht installiert

Es ist ein Auslieferungscontainer, kein Schriftformat in dem Sinn, in dem ein Betriebssystem das Wort versteht. Windows, macOS und Linux installieren sfnt-Dateien — TTF und OTF —, und keines von ihnen hat einen Handler für die komprimierte Web-Hülle, weshalb ein Doppelklick auf eine .woff2-Datei auf keinem von ihnen etwas Sinnvolles auslöst.

Das Auspacken ist kein Umweg und keine Notlösung. Die WOFF2-Datei wurde aus einer sfnt-Schrift erzeugt, und die Umwandlung erzeugt genau diese Schrift wieder — gleiche Umrisse, gleiche Zeichentabelle, gleiche Metriken, gleiche Feature-Tabellen. Was herauskommt, ist die Datei, die schon vorher darin steckte.

Die Prüfung, die entscheidet, ob überhaupt eine TTF möglich ist

Eine Schrift trägt einen von zwei Kurventypen. Quadratische Kurven liegen in einer glyf-Tabelle und gehören zu TrueType, kubische PostScript-Kurven liegen in einer CFF-Tabelle und gehören zu OpenType. Beide passen in eine WOFF2-Datei, und die Endung der Web-Datei sagt nichts darüber aus, welche davon tatsächlich drinsteckt.

Die Umwandlung sieht deshalb nach. Enthält die Schrift CFF-Umrisse und wurde TTF angefragt, bricht sie mit einer Begründung ab, statt eine Datei auszugeben, deren Endung ihren Inhalt falsch benennt. Kommt diese Meldung, ist nichts an der Datei falsch — die richtige Antwort ist dann schlicht OTF, das für den Installationszweck genauso funktioniert.

Die TTF-Datei unter Windows, macOS und Linux installieren

Unter Windows die Datei doppelklicken und Installieren wählen, oder sie in das Schriften-Panel der Einstellungen ziehen. Für alle Benutzerkonten braucht es Administratorrechte, für das eigene Konto nicht, und Letzteres reicht meistens. Unter macOS öffnet ein Doppelklick die Schriftsammlung, die die Schrift hinzufügt. Unter Linux genügt es, die Datei in ein Schriftverzeichnis im eigenen Home-Ordner zu legen und den Cache zu aktualisieren.

Eine Regel gilt überall: Anwendungen lesen die Schriftliste beim Start ein. Eine Schrift, die installiert wird, während Word, der Browser oder ein Gestaltungsprogramm bereits offen ist, taucht dort erst nach einem Neustart des Programms auf — ein häufiger Grund für die Vermutung, die Installation sei fehlgeschlagen.

Was ankommt, ist genau das, was die Website ausgeliefert hat

Webschriften werden fast immer auf einen Teilzeichensatz reduziert, weil genau darin die Ersparnis beim Laden der Seite liegt. Eine für eine deutschsprachige Website vorbereitete Datei enthält meist die lateinische Grundschrift, Umlaute und die üblichen Satzzeichen — aus einer Vollversion, die beim Hersteller mehrere Hundert Glyphen umfassen kann.

Die entpackte TTF-Datei übernimmt genau diese Reduktion. Ein Name mit einem Sonderzeichen, ein Eurozeichen oder ein griechischer Buchstabe erscheint dann als leeres Kästchen, weil die Glyphe in der Datei nie vorhanden war. Das ist der größte Unterschied zwischen einer entpackten Webschrift und der Desktop-Fassung, aus der sie stammt, und der Grund, zuerst nach dem Original zu suchen, bevor man sich mit der Web-Kopie zufriedengibt.

Die Schrift ist installiert, und der Name im Menü sieht seltsam aus

Anwendungen zeigen den Familiennamen aus der Namenstabelle der Datei, nicht den Dateinamen. Aufbereitungswerkzeuge schreiben diesen Namen häufig um — ein Kit-Generator trägt bereitwillig etwas wie „brandsans-webfont" in die Datei ein, sodass die Schrift im Menü unter einer Bezeichnung erscheint, die niemand wiedererkennt.

Das ist rein kosmetisch und lässt sich in einem Schrifteditor korrigieren, falls man mit der Schrift länger arbeiten muss. Wichtiger wird es, wenn zwei Dateien denselben Familiennamen beanspruchen — dann wechselt ein Dokument je nach Installationsreihenfolge unbemerkt zwischen zwei leicht unterschiedlichen Schnitten.

Verwendung in Word, PowerPoint und Canva

Einmal installiert, verhält sich die TTF-Datei wie jede andere Desktop-Schrift: Sie erscheint im Schriftmenü von Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentationssoftware und Bildbearbeitung und lässt sich in jeder Größe verwenden. Dass sie aus einer Webschrift stammt, schränkt nichts davon ein.

Die Vorbehalte sind die gewöhnlichen. Ein Dokument mit dieser Schrift zu teilen bedeutet, dass die Empfängerin die Schrift ebenfalls braucht, sonst weicht das Layout auf eine Ersatzschrift aus — sie in der Datei einzubetten, wo die Anwendung das anbietet, ist selbst eine lizenzrechtliche Frage. Browserbasierte Design-Werkzeuge nehmen eine lokal installierte Schrift meist gar nicht an; sie haben einen eigenen Upload-Mechanismus, und das ist eine weitere Weitergabe der Datei.

Eine Schrift von einer Website zu nehmen ist eine Lizenzfrage

Jede Webschrift ist eine herunterladbare Datei, denn anders kann ein Browser sie nicht darstellen. Dass eine Kopie vorliegt, belegt also nichts über die Erlaubnis, sie zu nutzen, und wie einfach die Umwandlung war, ist kein Hinweis darauf, dass es erlaubt ist.

Kommerzielle Weblizenzen gelten üblicherweise für eine benannte Domain und ein Kontingent an monatlichen Seitenaufrufen, und sie decken nicht das Installieren auf dem eigenen Rechner ab — das ist die separat verkaufte Desktoplizenz. Schriften unter der SIL Open Font License sind der klare Fall: Sie dürfen umgewandelt, installiert und weitergegeben werden, solange sie nicht einzeln verkauft werden und kein reservierter Name wiederverwendet wird. Ist die Schrift wichtig, kostet die ordentliche Beschaffung weniger als der spätere Ärger.

Hinting und wie die TTF unter Windows bei kleinen Größen wirkt

TrueType-Schriften können Hinting tragen — ein kleines Programm je Glyphe, das dem Renderer sagt, wie die Kontur bei kleinen Größen zu verschieben ist, damit Grundstriche auf ganzen Pixeln landen. Diese Anweisungen laufen unverändert durch die WOFF2-Hülle, die entpackte TTF-Datei trägt also, was das Original trug.

Ob das etwas ausmacht, hängt von der Schrift ab. Hinting ist ein erheblicher manueller Aufwand, viele neuere Veröffentlichungen enthalten wenig davon, und manche Subsetting-Werkzeuge entfernen es, um Bytes zu sparen. macOS ignoriert Hinting vollständig, und hochauflösende Bildschirme machen es fast unsichtbar — wirkt die Schrift dünn oder ungleichmäßig, dann auf einem Windows-Rechner bei kleiner Größe, und das ist eine Eigenschaft der Datei, nicht der Umwandlung.

Wo diese Umwandlung läuft und was sie ablehnt

Die Arbeit erledigt fontTools auf unserem Server, weil es dafür keine Browser-Fassung gibt. Die Datei geht verschlüsselt hinaus, wird in einer isolierten Umgebung umgewandelt, und das Arbeitsverzeichnis wird gelöscht, sobald der Auftrag endet. Der kostenlose Tarif erlaubt 25 MB je Datei und hundert Serverumwandlungen am Tag, und ein Stapel von bis zu hundert Schriften kommt als eine einzige ZIP-Datei zurück.

Zwei Dinge macht sie nicht. Sie wandelt keine PostScript-Umrisse in TrueType-Umrisse um — das wäre ein Neuzeichnen jeder Glyphe statt ein Umpacken eines Containers, und eine halb korrekte Fassung sähe richtig aus und würde falsch laufen. Und sie liest keine Datei, die keine Schrift ist: Ein Stylesheet oder eine als .woff2 gespeicherte Fehlerseite wird als nicht lesbar gemeldet statt in etwas Sinnloses umgewandelt.

Woran sich eine kaputte oder falsch benannte Datei erkennen lässt

Manchmal steckt hinter einer .woff2-Datei gar keine Schrift — ein Stylesheet, das versehentlich mit dieser Endung gespeichert wurde, oder eine Fehlerseite, die ein fehlgeschlagener Download unter dem falschen Namen abgelegt hat. In beiden Fällen meldet die Umwandlung, dass die Datei nicht lesbar ist, statt irgendetwas Sinnloses auszugeben.

Das ist meist der schnellere Weg, das Problem zu erkennen, als es erst in einer Layoutsoftware zu bemerken. Kommt diese Meldung, lohnt sich ein Blick in die Originalquelle: War die Datei tatsächlich beim Herunterladen unterbrochen worden, meldet ein erneutes Herunterladen desselben Links meist eine vollständige Datei, die sich anschließend ohne Weiteres entpacken lässt.

Existiert bereits eine OTF-Datei, ist die Wahl schon getroffen

Manche Schriftfamilien liegen in beiden Kurventypen vor, weil Werbeagenturen und Foundries für dieselbe Familie sowohl eine TrueType- als auch eine PostScript-Fassung anbieten. Liegt eine .woff2-Datei bereits fest auf CFF-Umrisse fest, ändert keine Anfrage nach TTF das — die Umwandlung lehnt sie ab, statt eine Datei zu erzeugen, deren Endung ihren Inhalt falsch benennt, und die richtige Anfrage ist dann OTF.

Für den Zweck dieser Seite — die Schrift im eigenen Schriftmenü zum Laufen zu bringen — ist der Unterschied zwischen beiden Kurventypen im Übrigen belanglos: Word, PowerPoint und Canva behandeln eine installierte OTF- und eine installierte TTF-Datei identisch. Der Kurventyp zählt für Layoutsoftware mit feineren Ansprüchen an die Umrissqualität, nicht für die alltägliche Büroanwendung, für die diese Seite gedacht ist.

WOFF2 in TTF umwandeln — so geht es

  1. Leg deine WOFF2-Datei auf dieser Seite ab, oder klick, um eine auszuwählen.
  2. Wähl TTF als Ziel und starte die Umwandlung.
  3. Lade die fertige TTF-Datei herunter.

WOFF2 und TTF im Vergleich: was sich ändert

WOFF2 im Vergleich zu TTF
WOFF2TTF
Vollständiger NameWeb Open Font Format 2TrueType-Schrift
Dateiendung.woff2.ttf
Medientypfont/woff2font/ttf
Erstmals veröffentlicht20181991
Herausgegeben vonW3CApple
SpezifikationWOFF 2.0TrueType Reference Manual
LizenzlageOffener StandardOffener Standard
Heutiger StandAktuellAktuell
Öffnet im BrowserJeder BrowserJeder Browser
Stattdessen erwogenWOFFOTF

Was erhalten bleibt

Es geht nichts verloren. WOFF2 und TTF speichern ihren Inhalt verlustfrei — die Umwandlung tauscht die Verpackung, nicht die Qualität, und du kannst sie wiederholen, ohne dass sich Schäden aufsummieren.

Was das Zielformat zusätzlich kann

TTF ist ein Arbeitsformat, WOFF2 ein fertiges. Zurück kommt bearbeitbarer Text statt eines Bildes der Seite — meist der Grund für die Umwandlung und zugleich ihre Grenze.

Das Ergebnis öffnen

FontForge liest sowohl WOFF2 als auch TTF — du kannst das Ergebnis also gegen das Original prüfen, ohne ein zweites Programm zu brauchen.

Wofür die beiden Formate gedacht sind

Die beiden zielen auf verschiedene Arbeit: WOFF2 auf das Web, TTF auf den Satz. Das lohnt sich vorher abzuwägen — der Grund, aus dem es das eine gibt, ist meist der Grund, aus dem das andere unpraktisch ist.

WOFF2 stammt von W3C und wurde 2018 veröffentlicht. Festgehalten ist das in WOFF 2.0 — lohnt sich zu kennen, wenn die Datei das Programm überleben soll, das sie geschrieben hat.

TTF kommt von Apple und stammt aus 1991, festgehalten in TrueType Reference Manual. FontForge, Glyphs und FontLab lesen das Format.

TTF wurde 1991 veröffentlicht, WOFF2 2018. Das ältere ist in der Regel die sicherere Datei zum Weitergeben, das jüngere erledigt dieselbe Aufgabe mit weniger Bytes.

WOFF2 zu TTF: häufige Fragen

Werden meine WOFF2-Dateien irgendwo hochgeladen?

Ja — für diese Umwandlung braucht es Software, die im Browser nicht laufen kann. Die Datei geht deshalb verschlüsselt an unseren Server. Sie wird gelöscht, sobald der Auftrag fertig ist, das Ergebnis nach 60 Minuten. Die Arbeit erledigt dort fontTools, die Schriftbibliothek, mit der Webfonts gebaut werden.

Ist das Umwandeln von WOFF2 in TTF kostenlos?

Ja, bis zu 100 Umwandlungen am Tag für Dateien bis 25 MB. Diese eine Grenze gibt es, weil diese Umwandlung auf einem Server läuft, den wir bezahlen. Sonst ist hier nichts begrenzt, und ein Wasserzeichen gibt es in keinem Fall. Die Grenze gibt es, weil fontTools eine Maschine von uns braucht, um zu laufen.

Geht beim Umwandeln von WOFF2 in TTF Qualität verloren?

Nein. TTF speichert denselben Inhalt, ohne etwas wegzuwerfen — das Ergebnis ist qualitativ mit dem Original identisch. Was beim Auspacken herauskommt, entscheiden die Konturen: Ein WOFF mit PostScript-Kurven wird zu OTF, eines mit TrueType-Kurven zu TTF. Verlangst du das jeweils andere, lehnen wir ab — statt eine falsch beschriftete Datei zurückzugeben.

Ist WOFF2 zu TTF verlustfrei?

Es geht nichts verloren. WOFF2 und TTF speichern ihren Inhalt verlustfrei — die Umwandlung tauscht die Verpackung, nicht die Qualität, und du kannst sie wiederholen, ohne dass sich Schäden aufsummieren.

Lässt sich die TTF-Datei danach bearbeiten?

TTF ist ein Arbeitsformat, WOFF2 ein fertiges. Zurück kommt bearbeitbarer Text statt eines Bildes der Seite — meist der Grund für die Umwandlung und zugleich ihre Grenze.

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