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AAC kannst du hier kostenlos und ohne Konto in FLAC umwandeln: Datei oben ablegen, und ein, zwei Sekunden später steht das Ergebnis zum Herunterladen bereit. Die Umwandlung läuft in deinem eigenen Browser, die Datei wird also nie hochgeladen — das klappt unter Windows, macOS und Linux ebenso wie auf iPhone und Android, und es funktioniert selbst dann noch, wenn du das Netz abschaltest.
Bis zu 100 Dateien auf einmal. Gemischte Formate sind kein Problem.
Sie werden nacheinander umgewandelt und kommen zusammen als ZIP zurück.
AAC in FLAC
Wer diese Umwandlung sucht, tut es meist wegen eines Formulars. Ein Sender wie der WDR, ein Podcast-Netzwerk oder ein Mastering-Studio verlangt in der Lieferspezifikation FLAC oder WAV; ein Vertrieb nimmt keine komprimierten Formate für Mastertonspuren an. In jedem dieser Fälle ist die Vorgabe ein Dateiformat, und FLAC erfüllt sie.
Was die Vorgabe eigentlich erreichen will, ist natürlich, dass die Aufnahme keinen verlustbehafteten Encoder durchlaufen hat. Bei einer AAC-Quelle ist das schon passiert. Beide Tatsachen können nebeneinander stehen, und die vernünftige Reaktion ist nicht, eine davon zu verschweigen: umwandeln, abliefern, und in der Begleitnotiz vermerken, dass die Quelle AAC war. Wer solche Lieferungen prüft, kennt das und hört lieber davon, als es selbst herauszufinden.
Ein verlustbehafteter Encoder verteilt seinen Schaden nicht gleichmäßig. Er setzt einen Tiefpass, sodass das obere Ende des Frequenzbereichs schlicht aufhört — eine harte Kante bei 16, 19 oder 20 Kilohertz, je nach Bitrate —, und diese Kante ist in jedem Spektrumanalysator sofort zu erkennen. Audacity, iZotope RX und ähnliche Werkzeuge zeigen sie, sobald die Datei geöffnet ist.
Das lohnt sich zu wissen, bevor irgendetwas verschickt wird, denn es nimmt die Versuchung. Ein aus AAC erzeugtes FLAC besteht jede automatische Formatprüfung und keine Prüfung durch einen Tontechniker mit Analysator — die professionelle Haltung ist, die Herkunft vorab zu nennen, statt hinterher danach gefragt zu werden. Wo die Spezifikation existiert, weil das Material später neu kodiert wird, wird eine deklarierte verlustbehaftete Quelle oft akzeptiert; wo sie existiert, weil gemastert wird, meist nicht — das früh zu wissen, erspart eine abgelehnte Lieferung.
Erlaubt eine Spezifikation beides, gewinnt FLAC aus drei Gründen. Es ist im selben Sinn verlustfrei — ein dekodiertes FLAC liefert exakt dieselben Samples zurück — und braucht dabei typischerweise nur die Hälfte der Bytes, was bei einer Stunde Audio über eine langsame Leitung zählt. Es trägt eine Prüfsumme, sodass eine bei der Übertragung beschädigte Datei erkannt wird, statt falsch abgespielt zu werden.
Und es hält Metadaten sauber: Vorbis-Kommentare tragen das vollständige Set beschreibender Felder, PICTURE-Blöcke tragen Titelbilder, während WAVs RIFF-INFO-Chunk sieben Felder in Latin-1 verwaltet und keine Bilder kennt. Der einzige Grund, WAV statt FLAC zu wählen, ist ein Empfangssystem, das so alt ist, dass es nichts anderes annimmt — und solche Spezifikationen sagen das meist ausdrücklich.
FLAC komprimiert, indem es jedes Sample aus den vorangehenden vorhersagt und nur den Fehler speichert. Das funktioniert gut bei einer echten Aufnahme mit einem stetigen, gutmütigen Verlauf, und schlechter bei Audio, das durch ein psychoakustisches Modell gelaufen ist und dessen vorhersagbare Struktur bereits umgeordnet wurde.
In der Praxis komprimiert dekodiertes verlustbehaftetes Audio auf etwa 60 bis 70 Prozent seiner unkomprimierten Größe statt der 50 bis 55 Prozent einer echten Aufnahme. Ein vierminütiger AAC-Titel mit 256 kbps liegt bei rund 7,7 MB und wird zu einem FLAC von 20 bis 30 MB — drei- bis fünfmal größer, ohne ein einziges zusätzliches Detail. Bei einer stundenlangen Sendung sollte diese Größe vorher eingeplant sein.
„Verlustfrei" liest sich leicht wie eine Qualitätsaussage, ist aber keine. Es ist eine Aussage über die Zukunft: Von dieser Datei an wird nichts weiter verworfen. Kopieren, verschieben, in einem Editor öffnen, erneut speichern — die Samples bleiben jedes Mal identisch.
Für eine Lieferdatei ist das ein echter Wert, denn eine Lieferdatei wird angefasst: geöffnet, geschnitten, pegelangeglichen, in eine Sendung eingefügt, exportiert und wieder importiert. Jeder dieser Schritte kostet in einem verlustbehafteten Format ein Stück der Aufnahme; in FLAC kostet keiner davon etwas. Die Umwandlung verbessert also nicht, was vorhanden ist — sie verhindert, dass es in fremden Händen schlechter wird.
Öffentlich-rechtliche Sender wie ARD-Anstalten, ZDF oder Deutschlandradio geben in ihren technischen Lieferrichtlinien häufig ein Codec-Format vor, ohne die Herkunft des Materials zu erfragen — die Prüfung findet, wenn überhaupt, auf der Ebene des Formats statt. Ein Podcast-Netzwerk mit deutschsprachigem Programm verlangt für die Weiterverarbeitung meist dasselbe: FLAC oder WAV für den Mix, unabhängig davon, wie die Rohaufnahme entstanden ist.
Das ändert nichts an der Empfehlung von oben: die Umwandlung vornehmen, liefern, und die Herkunft in der Begleitnotiz nennen. Ein Redakteur, der täglich Materialeingänge prüft, ist an diese Angabe gewöhnt und behandelt sie als normalen Teil der Übergabe, nicht als Geständnis.
Das FLAC behält Abtastrate und Kanallayout der Quelle. Musik von einem Streamingdienst liegt normalerweise bei 44.100 Hz Stereo, aus einem Video entnommenes Audio bei 48.000 Hz, eine Rundfunk- oder Telefonieaufnahme mitunter bei 32.000 Hz oder niedriger und mono. Nichts davon wird verändert, zu Recht — eine Umrechnung, nur um eine Zahl in einer Spezifikation zu treffen, würde eine weitere Verarbeitungsstufe hinzufügen und keine Information gewinnen.
Verlangt die Spezifikation eine bestimmte Rate oder Auflösung, die die Quelle nicht hat, gehört das Umrechnen in ein eigenes, bewusstes Werkzeug, in dem das Verfahren wählbar ist, und es sollte nur einmal geschehen. Eine Umwandlungsseite, die nicht weiß, ob das Ziel eine Mastering-Kette oder ein Telefon ist, kann das nicht sinnvoll entscheiden. Hier zu FLAC umwandeln, dort umrechnen, und das AAC als Rückfalloption behalten.
Was an Tags vorhanden ist, entscheidet die Herkunft der AAC-Datei. Eine aus einer M4A extrahierte Datei oder eine mit ID3v2-Block kommt mit einem vollständigen Feldsatz an, und alle davon werden auf Vorbis-Kommentare abgebildet, ein eingebettetes Cover wird zu einem PICTURE-Block.
Ein roher ADTS-Mitschnitt — eine Streamaufnahme, ein HLS-Zusammenschnitt, Rundfunkaudio — trägt normalerweise nichts, und das FLAC kommt untaggt heraus. Das ist eine getreue Wiedergabe und keine zusätzliche Verlustquelle, und für eine Lieferung ist es meist ohnehin unerheblich, weil die Spezifikation ihre eigenen Felder ausgefüllt haben will: ISRC, Titel, Interpret, Datum, die Kennung des Empfängers. Diese Angaben nach der Umwandlung in einem Tag-Editor ergänzen, in der Form, die die Spezifikation verlangt.
AAC erlaubt bis zu 48 Kanäle, FLAC bis zu 8, und genau dort kann eine Rundfunklieferung ins Stocken geraten. Gewöhnliches Stereo und 5.1-Material laufen ohne Zwischenfall durch. Ein Layout jenseits von acht Kanälen hat in FLAC überhaupt keine Entsprechung.
Lässt sich eine Quellkonfiguration nicht kodieren, fällt die Umwandlung auf zwei Kanäle bei 48.000 Hz zurück statt vollständig zu scheitern — ein exotischer Mehrkanalmitschnitt kann also als Stereo-Zusammenmischung ankommen. Vor dem Einreichen einer Mehrkanallieferung die Kanalzahl des ersten Ergebnisses gegen die Quelle prüfen; eine Spezifikation, die sechs Kanäle verlangte und zwei bekam, ist eine Ablehnung, die eine Woche kostet.
Das Audio einer Lieferung ist sehr oft genau das, was nicht durchsickern darf: ein unveröffentlichter Titel, eine Folge mit Sperrfrist, ein Interview unter Embargo, eine Kundenaufnahme unter einer Vereinbarung, die festlegt, wer eine Kopie besitzen darf. Eine Umwandlungsseite mit Upload erzeugt genau die Kopie, die diese Vereinbarung eigentlich verhindern soll.
Hier wird das AAC vom eigenen Gerät dekodiert und das FLAC von einem Encoder geschrieben, der im Tab läuft, bei Bedarf nachgeladen und sonst nirgends verwendet wird. Keine Anfrage trägt die Datei, es gibt kein Konto und keine Aufzeichnung, was umgewandelt wurde. Dateien bis 100 MB werden angenommen, Stapel kommen als ZIP zurück, und die ganze Behauptung lässt sich im Netzwerk-Tab der Entwicklerwerkzeuge während einer Umwandlung nachprüfen — nur in dieser Form ist eine solche Behauptung überhaupt etwas wert.
Manche Spezifikationen verlangen „unkomprimiertes Audio" statt ausdrücklich FLAC, und dann ist WAV die wörtlich richtige Antwort, obwohl FLAC bei jeder Prüfung, die tatsächlich auf die Samples schaut, identisch abschneidet — FLAC ist nicht unkomprimiert, es ist verlustfrei komprimiert, und ein Vertrag, der auf den Buchstaben schaut statt auf den Inhalt, unterscheidet diese beiden Begriffe manchmal streng. Im Zweifel die Formulierung der Spezifikation genau lesen und im Zweifel WAV wählen, wenn dort „unkomprimiert" und nicht „verlustfrei" steht.
Andere Spezifikationen meinen mit „lossless" tatsächlich jedes verlustfreie Format und überlassen die Wahl bewusst offen — dort ist FLAC aus den oben genannten Gründen fast immer die bessere der beiden erlaubten Optionen. Eine kurze Rückfrage bei der Stelle, die die Spezifikation herausgegeben hat, kostet eine E-Mail und erspart eine zurückgewiesene Lieferung.
Bei einer Staffel Podcast-Episoden oder einem ganzen Album ist es unpraktisch, jede Datei einzeln durch eine Umwandlung zu schicken. Der ganze Ordner lässt sich auf einmal ablegen, jede Datei wird mit denselben Regeln umgewandelt, und das Ergebnis kommt als ein ZIP zurück — mit erhaltenen Dateinamen, sodass die Reihenfolge einer Staffel oder eines Albums nicht neu sortiert werden muss.
Bis zu 100 Dateien gehen in einem Durchgang, was für die allermeisten Lieferungen reicht. Für eine noch größere Sammlung denselben Vorgang einfach zweimal ausführen — das kostet nichts weiter, weil es kein Tageskontingent für diese Umwandlung gibt und jede Datei ohnehin unabhängig von den anderen verarbeitet wird.
| AAC | FLAC | |
|---|---|---|
| Vollständiger Name | Advanced Audio Coding | Free Lossless Audio Codec |
| Dateiendung | .aac | .flac |
| Medientyp | audio/aac | audio/flac |
| Kompression | Verlustbehaftet — Größe wird mit Qualität bezahlt | Verlustfrei — es wird nichts verworfen |
| Erstmals veröffentlicht | 1997 | 2001 |
| Herausgegeben von | MPEG | Xiph.Org |
| Spezifikation | ISO/IEC 13818-7 | RFC 9639 |
| Lizenzlage | Offener Standard | Offener Standard |
| Heutiger Stand | Aktuell | Aktuell |
| Bittiefe | — | 32 |
| Audiokanäle | bis zu 48 | bis zu 8 |
| Öffnet im Browser | Jeder Browser | Jeder Browser |
| Stattdessen erwogen | MP3, OPUS | WAV, AIFF, MP3 |
AAC sieht bis zu 48 Tonkanäle vor, FLAC bis zu 8. Eine Raumklangmischung wird heruntergerechnet, nicht mitgenommen.
FLAC ist ein Arbeitsformat, AAC ein fertiges. Zurück kommt bearbeitbarer Text statt eines Bildes der Seite — meist der Grund für die Umwandlung und zugleich ihre Grenze.
VLC liest sowohl AAC als auch FLAC — du kannst das Ergebnis also gegen das Original prüfen, ohne ein zweites Programm zu brauchen.
Das Ergebnis wird größer als das Original und nicht besser. AAC hat bereits Details verworfen, FLAC speichert den Rest, ohne weiter zu verwerfen — es verhindert also weiteren Verlust, statt den ersten rückgängig zu machen.
Die beiden zielen auf verschiedene Arbeit: AAC auf die Weitergabe fertiger Dateien, das Streaming und Telefone, FLAC auf die Archivierung. Das lohnt sich vorher abzuwägen — der Grund, aus dem es das eine gibt, ist meist der Grund, aus dem das andere unpraktisch ist.
AAC stammt von MPEG und wurde 1997 veröffentlicht. Festgehalten ist das in ISO/IEC 13818-7 — lohnt sich zu kennen, wenn die Datei das Programm überleben soll, das sie geschrieben hat.
FLAC kommt von Xiph.Org und stammt aus 2001, festgehalten in RFC 9639. Audacity, foobar2000 und VLC lesen das Format.
Nein. Diese Umwandlung läuft vollständig in deinem Browser, die Datei verlässt dein Gerät also nicht. Du kannst das selbst nachprüfen: Öffne den Netzwerk-Tab der Entwicklerwerkzeuge und wandle etwas um. Zu sehen sind die Seite selbst und die Statistik- und Werbeanfragen, mit denen dieser Dienst bezahlt wird — und keine einzige, die deine Datei trägt. Hinter genau diesem Paar steckt mediabunny, eine Hülle um WebCodecs, die die Hardware-Decoder deines Geräts mitbenutzt; dein Browser lädt das einmal und behält es dann.
Ja. Kein Konto, kein Wasserzeichen und kein Tageskontingent, das sich verbraucht — es läuft auf deinem eigenen Rechner, du darfst also so oft wiederkommen, wie du willst. Dateien bis 100 MB verarbeitet der Browser, 100 auf einmal. mediabunny wird auf deinen Rechner geladen und läuft dort — deshalb gibt es dafür keine Zählung.
FLAC komprimiert, es gehen also Daten verloren. In der Standardeinstellung sieht man davon nichts; wenn du sichergehen willst, stell die Qualität höher. Die Datei wird deutlich größer, ohne besser zu werden. Was die ursprüngliche Kompression entfernt hat, ist weg; ein verlustfreies Format kann nur bewahren, was übrig ist.
Das Ergebnis wird größer als das Original und nicht besser. AAC hat bereits Details verworfen, FLAC speichert den Rest, ohne weiter zu verwerfen — es verhindert also weiteren Verlust, statt den ersten rückgängig zu machen.
FLAC ist ein Arbeitsformat, AAC ein fertiges. Zurück kommt bearbeitbarer Text statt eines Bildes der Seite — meist der Grund für die Umwandlung und zugleich ihre Grenze.