HEIF in WebP umwandeln

HEIF kannst du hier kostenlos und ohne Konto in WebP umwandeln: Datei oben ablegen, und ein, zwei Sekunden später steht das Ergebnis zum Herunterladen bereit. Die Umwandlung läuft in deinem eigenen Browser, die Datei wird also nie hochgeladen — das klappt unter Windows, macOS und Linux ebenso wie auf iPhone und Android, und es funktioniert selbst dann noch, wenn du das Netz abschaltest.

  • Wo es läuft In deinem Browser. Die Datei wird nicht hochgeladen.
  • Verlustbehaftet Etwas Detail wird gegen Dateigröße getauscht. WebP kann nicht alles halten, was HEIF hält.
  • Größenbegrenzung Bis 100 MB pro Datei, kostenlos und ohne Konto.

Bis zu 100 Dateien auf einmal. Gemischte Formate sind kein Problem.

TYPO3, WordPress und Co. nehmen die .heif-Datei gar nicht erst an

Ein deutsches CMS wie TYPO3 prüft Uploads gegen eine feste Liste erlaubter Dateitypen, und HEIF steht dort so gut wie nie drauf. Das wirkt willkürlich, bis man bedenkt, was das System als Nächstes tun müsste: eine Miniaturansicht erzeugen, mehrere responsive Größen ausgeben, eine Vorschau im Editor anzeigen. Bei einem Format, dessen Browser-Unterstützung nur teilweise vorhanden ist, kann es das nicht zuverlässig, und die sicherste Reaktion ist, die Datei abzulehnen.

Damit landet die Umwandlung bei dir statt beim System, und vor dem Hochladen zu konvertieren ist besser als danach. Du bestimmst Maße und Qualität selbst; ein automatischer Neuencoder des CMS, sofern vorhanden, arbeitet sonst mit dem, was du ihm gibst.

WebP ist das Format, das einfach schon überall da ist

Google hat WebP 2010 veröffentlicht, inzwischen ist es als RFC 9649 standardisiert. Was es für diese Aufgabe zur Standardwahl macht, ist nicht raffinierte Kompression, sondern Reichweite: Es ist eines der wenigen Bildformate in diesem Register, dessen Browser-Unterstützung als vollständig statt modern oder teilweise geführt wird — eine einzige Datei funktioniert für jeden Besucher, ohne Rückfalloption.

Es bringt außerdem die zwei Dinge mit, die ein Ausgabeformat braucht und die JPG fehlen: einen Alphakanal und eine bessere Kompression bei gleicher sichtbarer Qualität. Für eine Seite, die auf dem Handy über eine langsame Verbindung laden soll, sind das genau die zwei Stellschrauben, die zählen, ohne dass irgendjemand über Content-Typen verhandeln muss.

Die Qualitätsangabe, und was sie mit dem Bild macht

Der Standardwert ist 82 auf einer Skala von 1 bis 100. Für Fotos auf einer Webseite ist das ein guter Punkt: Detail bleibt bei der Größe erhalten, in der ein Browser sie tatsächlich anzeigt, und die Datei ist ein Bruchteil dessen, was eine verlustfreie Kopie kosten würde. Werte in den Sechzigern sparen echte Byte, zeigen sich dann aber an Kanten und in flächigen Bereichen.

Zu bedenken ist, dass dies bereits die zweite Kompression ist, die das Bild durchläuft. Die Kamera hat es zu HEIF komprimiert, und diese Umwandlung komprimiert das, was daraus hervorgegangen ist. Ein einzelner weiterer Durchgang bei 82 fällt niemandem auf — ein Grund mehr, jedes Mal aus dem HEIF-Original neu zu konvertieren, statt ein bereits erzeugtes WebP erneut zu komprimieren.

Die 16.383-Pixel-Grenze, und wo sie tatsächlich auftaucht

WebP kann kein Bild beschreiben, das auf einer Seite länger als 16.383 Pixel ist. Das ist eine Eigenschaft des Formats, keine dieses Konverters, und keine Einstellung umgeht sie. Ein Foto mit zwölf oder achtundvierzig Megapixeln liegt in beide Richtungen weit darunter, für normale Aufnahmen kommt die Grenze also nie ins Spiel.

Was tatsächlich vorkommt, ist ein Panorama. Der Panoramamodus des Handys näht ein sehr breites, niedriges Bild zusammen, und solche Aufnahmen überschreiten regelmäßig sechzehntausend Pixel in der Breite. Für diesen Fall vor der Umwandlung eine maximale Breite setzen — was ohnehin sinnvoll wäre, weil keine Webseite ein Bild in dieser Breite darstellt.

Die maximale Breite gehört hierhin, nicht ins CSS der Seite

Das Feld für die maximale Breite ist die wertvollste Einstellung auf dieser Seite für den Webeinsatz. Ein 4.032-Pixel-Foto auf 1.600 Pixel zu reduzieren, verringert die Datenmenge, mit der der Encoder überhaupt arbeitet, auf ungefähr ein Sechstel — und 1.600 ist für ein Inhaltsbild auf einer Desktop-Seite bereits großzügig bemessen.

Ein Foto in voller Auflösung auszuliefern und den Browser herunterskalieren zu lassen, ist der häufigste Fehler bei der Seitengröße überhaupt: Der Besucher bezahlt für jedes einzelne dieser Pixel und sieht davon vielleicht ein Fünftel. Werden mehrere Größen für ein responsives Set gebraucht, das HEIF mehrfach mit unterschiedlichen Breiten konvertieren, statt das WebP nachträglich zu verkleinern.

Transparenz bleibt erhalten, eine HEIF-Sequenz nicht

Beide Formate haben einen Alphakanal, ein Bild mit freigestelltem Hintergrund kommt also mit intakter Transparenz an und lässt sich auf einen farbigen Seitenbereich legen, ohne dass ein weißer Kasten drumherum entsteht.

Beide Formate unterstützen auch Animation, und dieser Teil kommt nicht mit herüber. Der Dekoder nimmt nur das primäre Bild aus dem HEIF-Behälter, der Encoder schreibt genau ein Standbild — ein Mehrbild-HEIF wird also zu einem einzigen Bild. Soll die Bewegung erhalten bleiben, ist dies nicht das passende Ziel dafür.

Ein veröffentlichtes Foto ist genau der Moment, in dem Metadaten wichtig sind

Das hier geschriebene WebP enthält kein EXIF und kein XMP. Nichts wurde gezielt herausgefiltert — die Umwandlung dekodiert das Bild zu rohen Pixeln und schreibt es neu, und für Metadaten gibt es auf diesem Weg keinen Platz.

Auf einer Seite über Veröffentlichung ist das der wichtigste einzelne Punkt. Ein Handyfoto trägt regelmäßig Breiten- und Längengrad mit Genauigkeit auf Hausnummernniveau, und ein Shopartikel oder Blogbeitrag mit diesen Daten veröffentlicht damit, wo der Fotograf wohnt — ein Datenschutzpunkt, der bei einer Veröffentlichung nach deutschem Verständnis besonders schwer wiegt. Manche Plattformen entfernen das beim Upload, manche nicht; vorher zu konvertieren macht diese Unterscheidung überflüssig.

WebP oder AVIF für dasselbe Foto

AVIF komprimiert dasselbe Bild bei gleicher sichtbarer Qualität kleiner, und seine Browser-Unterstützung ist neuer als die von WebP, statt vollständig zu sein. Das ist der ganze Vergleich, und er entscheidet sich daran, wie die eigene Seite Bilder ausliefert.

Wird eine Datei hochgeladen und an alle ausgeliefert, ist WebP die Antwort — keine Aushandlung, keine Rückfalloption, nichts zu testen. Kann die Auslieferungsschicht AVIF an Browser ausgeben, die es melden, und WebP an den Rest, lohnt sich der zusätzliche Schritt, dafür gibt es eine eigene Seite. AVIF allein als einziges Format zu wählen, nur weil es neuer ist, ist der sicherste Weg zu einem kaputten Bild bei manchen Besuchern.

Das Foto wird nicht hochgeladen, um konvertiert zu werden

Sowohl der HEIF-Dekoder als auch der WebP-Encoder laufen im Browser-Tab, auf dem eigenen Prozessor. Es gibt keinen Upload, keine Warteschlange, kein Konto, und die Datei existiert nie auf einem fremden Server — bei noch nicht veröffentlichten Produktfotos oder Aufnahmen von Personen, die noch nichts zugestimmt haben, ist das der entscheidende Unterschied.

Die kostenlose Stufe nimmt bis zu 100 MB pro Datei, was kein Handyfoto erreicht. Ein ganzer Ordner läuft in einem Durchgang mit jeweils eigener Fortschrittszeile, und sobald zwei Dateien fertig sind, erscheint ein „Alles als ZIP"-Button — dreißig Bilder für eine Galerie vorzubereiten ist damit ein Download statt dreißig.

Was nach dem WebP noch aufzuheben ist

Das HEIF behalten. Es ist die qualitativ beste Kopie, die vorhanden ist, es ist zugleich die kleinste, und jede künftige Größe oder jedes künftige Format sollte daraus entstehen und nicht aus dem bereits veröffentlichten WebP.

Einen Rückweg gibt es ohnehin nicht: Diese Website kann HEIF lesen und nicht schreiben, weil der dafür nötige Encoder unter einer Lizenz steht, die eine statische Website nicht erfüllen kann. Das WebP ist also die Ableitung, das HEIF das Original — und so lohnt es sich auch abzulegen, statt die Datei zu löschen, die sich nicht neu erzeugen lässt.

Verlustfreies WebP gibt es, diese Umwandlung schreibt es nicht

WebP ist unter den Ausgabeformaten ungewöhnlich, weil es zwei getrennte Modi kennt: einen verlustbehafteten, der auf videoartiger Kompression aufbaut, und einen verlustfreien, der eher PNG ähnelt. Das Register führt das Format als grundsätzlich verlustfrei-fähig, und es lohnt sich zu wissen, welchen der beiden man tatsächlich bekommt.

Diese Umwandlung schreibt den verlustbehafteten Modus, bei der gesetzten Qualitätsstufe. Für ein Foto ist das die klar richtige Wahl — verlustfreies WebP eines Kamerabilds ist mehrfach so groß und gewinnt nichts zurück, weil das HEIF bereits verworfen hat, was es verworfen hat, lange bevor diese Seite ins Spiel kommt. Wird ausdrücklich eine verlustfreie Kopie eines HEIF gebraucht, ist PNG der ehrliche Weg dazu.

HEIF in WebP umwandeln — so geht es

  1. Leg deine HEIF-Datei auf dieser Seite ab, oder klick, um eine auszuwählen.
  2. Wähl WebP als Ziel. Die Umwandlung läuft in deinem Browser, die Datei wird nicht hochgeladen.
  3. Lade die fertige WebP-Datei herunter.

HEIF und WebP im Vergleich: was sich ändert

HEIF im Vergleich zu WebP
HEIFWebP
Vollständiger NameHigh Efficiency Image File FormatWebP-Bild
Dateiendung.heif.webp
Medientypimage/heifimage/webp
KompressionVerlustbehaftet — Größe wird mit Qualität bezahltBeides, je nach Einstellung
Erstmals veröffentlicht20152010
Herausgegeben vonMPEGGoogle
SpezifikationISO/IEC 23008-12RFC 9649
LizenzlageVeröffentlicht, nicht standardisiertOffener Standard
Heutiger StandAktuellAktuell
Bittiefe108
Kann Farbe beschreiben alsYCbCr, großer FarbraumRGB, YCbCr
Größtes Bild16.383 px je Seite
Öffnet im BrowserManche BrowserJeder Browser
Stattdessen erwogenJPG, AVIFAVIF, JPG, PNG

Was verloren geht

WebP fasst eine Seite. Eine mehrseitige HEIF-Datei wird Seite für Seite umgewandelt, nicht in eine einzige Datei.

WebP hat keinen Platz für die GPS-Koordinaten. Diese Angabe kommt über die HEIF-Datei nicht hinaus — wichtig, bevor du das Original löschst, und praktisch, wenn genau das der Zweck war.

HEIF speichert bis zu 10 Bit pro Kanal, WebP 8. Die zusätzliche Genauigkeit ist das, was starke Korrekturen ohne Streifenbildung übersteht — wandle deshalb besser nach der Bearbeitung um als davor.

Was erhalten bleibt

Die Transparenz bleibt. HEIF und WebP speichern beide einen Alphakanal — ein Freisteller bleibt freigestellt, und hinter ihm wird nichts aufgefüllt.

Die Animation bleibt. HEIF und WebP fassen beide mehrere Einzelbilder, das Ergebnis bewegt sich also weiterhin.

Das Ergebnis öffnen

WebP öffnet sich in jedem aktuellen Browser. HEIF unterstützen noch weniger Browser. Wenn die Datei auf eine Webseite oder in ein Formular soll, ist das meist der ganze Grund für die Umwandlung.

Dateigröße und Qualität

Das Ergebnis wird größer als das Original und nicht besser. HEIF hat bereits Details verworfen, WebP speichert den Rest, ohne weiter zu verwerfen — es verhindert also weiteren Verlust, statt den ersten rückgängig zu machen.

Wofür die beiden Formate gedacht sind

Die beiden zielen auf verschiedene Arbeit: HEIF auf Telefone und die Fotografie, WebP auf das Web und die Weitergabe fertiger Dateien. Das lohnt sich vorher abzuwägen — der Grund, aus dem es das eine gibt, ist meist der Grund, aus dem das andere unpraktisch ist.

HEIF stammt von MPEG und wurde 2015 veröffentlicht. Aufgezeichnet wird mit 10 Bit pro Kanal.

WebP kommt von Google und stammt aus 2010, festgehalten in RFC 9649. Adobe Photoshop, GIMP und Squoosh lesen das Format.

HEIF zu WebP: häufige Fragen

Werden meine HEIF-Dateien irgendwo hochgeladen?

Nein. Diese Umwandlung läuft vollständig in deinem Browser, die Datei verlässt dein Gerät also nicht. Du kannst das selbst nachprüfen: Öffne den Netzwerk-Tab der Entwicklerwerkzeuge und wandle etwas um. Zu sehen sind die Seite selbst und die Statistik- und Werbeanfragen, mit denen dieser Dienst bezahlt wird — und keine einzige, die deine Datei trägt. Hinter genau diesem Paar steckt libheif, der Referenzdecoder für Apples HEIC; dein Browser lädt das einmal und behält es dann.

Ist das Umwandeln von HEIF in WebP kostenlos?

Ja. Kein Konto, kein Wasserzeichen und kein Tageskontingent, das sich verbraucht — es läuft auf deinem eigenen Rechner, du darfst also so oft wiederkommen, wie du willst. Dateien bis 100 MB verarbeitet der Browser, 100 auf einmal. libheif wird auf deinen Rechner geladen und läuft dort — deshalb gibt es dafür keine Zählung.

Geht beim Umwandeln von HEIF in WebP Qualität verloren?

WebP komprimiert, es gehen also Daten verloren. In der Standardeinstellung sieht man davon nichts; wenn du sichergehen willst, stell die Qualität höher.

Kann eine mehrseitige HEIF-Datei zu einer einzigen WebP-Datei werden?

WebP fasst eine Seite. Eine mehrseitige HEIF-Datei wird Seite für Seite umgewandelt, nicht in eine einzige Datei.

Wird die Qualität durch die Umwandlung nach WebP besser?

Das Ergebnis wird größer als das Original und nicht besser. HEIF hat bereits Details verworfen, WebP speichert den Rest, ohne weiter zu verwerfen — es verhindert also weiteren Verlust, statt den ersten rückgängig zu machen.

Bleiben die EXIF-Daten erhalten?

WebP hat keinen Platz für die GPS-Koordinaten. Diese Angabe kommt über die HEIF-Datei nicht hinaus — wichtig, bevor du das Original löschst, und praktisch, wenn genau das der Zweck war.

Mehr über diese Formate

Woher diese Zahlen stammen

Was diese Seite über HEIF und WebP behauptet, lässt sich nachprüfen — hier stehen die Dokumente, die es festlegen.