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HEIF kannst du hier kostenlos und ohne Konto in TIFF umwandeln: Datei oben ablegen, und ein, zwei Sekunden später steht das Ergebnis zum Herunterladen bereit. Die Umwandlung läuft in deinem eigenen Browser, die Datei wird also nie hochgeladen — das klappt unter Windows, macOS und Linux ebenso wie auf iPhone und Android, und es funktioniert selbst dann noch, wenn du das Netz abschaltest.
Bis zu 100 Dateien auf einmal. Gemischte Formate sind kein Problem.
Sie werden nacheinander umgewandelt und kommen zusammen als ZIP zurück.
HEIF in TIFF
Niemand wandelt ein Handyfoto aus eigenem Antrieb in ein TIFF um. Die Vorgabe kommt von außen: eine Druckerei, die nach dem Prozessstandard Offsetdruck (PSO) arbeitet und Bilddaten gemäß ISO 12647-2 anliefert haben will, ein Fotobuch-Anbieter mit einem Upload-Formular, das TIFF in der Liste führt, oder ein Archiv mit einer eigenen Ablagevorgabe. Das HEIF war die Aufnahme, das TIFF ist die Abgabe.
Diese Unterscheidung entscheidet, woran die Umwandlung gemessen wird. Es geht nicht um das schönste Bild oder die kleinste Datei, sondern um eine Datei, die am anderen Ende nicht zurückgewiesen wird. Genau dafür ist dieser Konverter gebaut: Er schreibt die langweiligste, am breitesten lesbare Variante von TIFF, die es gibt.
TIFF ist weniger ein einzelnes Format als eine ganze Familie davon, und ihre Leser sind sich untereinander weniger einig, als man hoffen würde. LZW ist patentfrei und breit unterstützt, Deflate nicht überall, und JPEG-in-TIFF ist im Grunde ein anderes Bild in einer TIFF-Hülle, an dem manche Software scheitert, obwohl sie TIFF-Unterstützung verspricht.
Wer zu TIFF konvertiert, beliefert fast immer eine bestimmte Vorgabe, und die eine Variante, die jeder solche Leser akzeptiert, ist die unkomprimierte Baseline. Genau die wird hier geschrieben, ohne Auswahl einer Kompression — eine Auswahl anzubieten hieße, eine Möglichkeit anzubieten, eine Datei zu erzeugen, die abgelehnt wird.
Ohne Kompression ist die Dateigröße die Pixelzahl mal vier: Rot, Grün, Blau und Alpha, je ein Byte. Ein Zwölf-Megapixel-Foto mit 4.032 mal 3.024 Pixeln landet damit bei rund 48 MB. Das HEIF, aus dem es stammt, waren vermutlich zwei oder drei.
Das ist Faktor zwanzig, und das lohnt sich einzuplanen, bevor ein ganzer Ordner konvertiert wird. Zwanzig Fotos sind ein Gigabyte auf der Platte und ein langsamer Upload an der Gegenstelle. Erlaubt die Spezifikation es, ist die maximale Breite der einzige Regler, der daran etwas ändert — sie verändert die Pixelzahl selbst, nicht nur, wie die Pixel gespeichert werden.
TIFF ist eines der wenigen Formate hier, das CMYK speichern kann, und genau deshalb verlangen Druckereien es oft. Dieser Konverter nutzt das nicht: Ausgegeben wird RGB mit Alphakanal, weil eine Farbseparation keine Formatumwandlung ist.
RGB sauber in CMYK zu überführen, verlangt Kenntnis der Druckmaschine, des Papiers und des ICC-Profils — bei einer Vorgabe nach PSO oder ISO 12647-2 ist das die Aufgabe der Druckvorstufe, nicht eines Formatkonverters. Nennt die Spezifikation CMYK und ein Profil, gehört dieser Schritt in eine Software, die beides kennt, mit diesem TIFF als Ausgangsmaterial.
TIFF kann mehrere Seiten, mehrere Ebenen und einen bearbeitbaren Zwischenzustand tragen — es ist eines der wenigen echt editierbaren Formate in diesem Register. Nichts davon taucht hier auf. Aus jedem HEIF wird genau ein TIFF mit einem flachen Bild.
Das gilt auch auf der Eingangsseite: Ein HEIF-Behälter kann mehrere Aufnahmen enthalten, etwa aus einer Serienbildfunktion, und der Dekoder nimmt nur das primäre Bild. Eine Serienaufnahme wird also nicht zu einem mehrseitigen TIFF. Wer mehrere Fotos in einer Datei braucht, löst das mit einem Bildeditor — ein Ordner einzelner TIFFs ist dafür die richtige Ausgangslage.
TIFF ist bis zu 32 Bit pro Kanal spezifiziert und kann neben RGB und CMYK auch Lab- und Graustufenbilder tragen. HEIF speichert zehn Bit. Auf dem Papier wäre diese Umwandlung also bequem verlustfrei, auch was die Farbtiefe angeht.
Tatsächlich passiert das Bild einen Puffer mit acht Bit pro Kanal zwischen Dekoder und Encoder. Für den Abzug eines gewöhnlichen Fotos ist das selten der begrenzende Faktor — das ist eher die Druckmaschine —, aber wer speziell wegen der Farbtiefe zu TIFF wandelt, bekommt sie hier nicht erhalten.
TIFF kann EXIF, XMP, IPTC, ein ICC-Profil und GPS-Koordinaten tragen. Die hier geschriebene Datei enthält nichts davon, weil das Bild zu rohen Pixeln dekodiert und aus Pixeln neu geschrieben wird — für einen Metadatenblock gibt es auf diesem Weg keinen Platz.
Für Druckabgaben ist vor allem IPTC relevant. Bildredaktionen und Fotobuch-Systeme lesen Bildunterschriften, Urheber und Rechtevermerke oft von dort, und ein TIFF mit leerem IPTC-Feld liest sich wie ein Bild ohne Urhebernachweis. Erwartet die Gegenstelle diese Angaben, müssen sie nachträglich in der Prüfsoftware ergänzt werden, mit der die Datei ohnehin kontrolliert wird.
TIFF ist älter als das Web, und kein Browser hat es je unterstützt — deshalb führt das Register die Browser-Unterstützung als nicht vorhanden. Die konvertierte Datei in einem neuen Tab zu öffnen, zeigt keine Vorschau, sondern lädt sie erneut herunter oder zeigt nichts.
Prüf das Ergebnis stattdessen in etwas, das TIFF tatsächlich liest — Photoshop, Affinity Photo, der macOS-Vorschau-Dialog oder ImageMagick tun das. Diese Prüfung lohnt sich an der ersten Datei eines Stapels, nicht an keiner: Der Fehler, gegen den man sich hier absichert, ist eine falsche Spezifikation, und der sieht bei allen vierzig Dateien gleich aus.
Beide Hälften laufen im Browser-Tab, die Fotos werden also nicht hochgeladen. Die kostenlose Stufe nimmt bis zu 100 MB pro Datei — kein HEIF kommt auch nur in die Nähe, aber die Ausgaben sind die große Hälfte dieses Paars, und ein Ordner davon belegt spürbar Platz und Zeit, wenn der Browser sie schreibt.
Ein Stapel läuft mit einer Fortschrittszeile pro Datei und einem „Alles als ZIP"-Button, sobald zwei Dateien fertig sind. Ein ZIP aus unkomprimierten TIFFs lässt sich übrigens noch etwas verdichten, weil die rohen Pixeldaten Redundanz enthalten, die das Format selbst nicht genutzt hat — das Archiv wird also kleiner als die Summe seiner Teile.
Diese Seite kann HEIF lesen, aber nicht schreiben: Das Dekodieren übernimmt libheif unter LGPL-3.0, was eine statische Website mit erfüllten Bedingungen ausliefern darf; das Kodieren bräuchte einen HEVC-Encoder unter GPL, was nicht geht. Es führt also kein Weg vom TIFF zurück zum Ausgangsformat.
Das macht die Ablageentscheidung einfach. Das HEIF ist das Original und kostet fast nichts an Speicherplatz; das 48-MB-TIFF ist eine Abgabe für eine bestimmte Gegenstelle und lässt sich jederzeit neu erzeugen, wenn eine andere danach fragt. Nach Abschluss des Auftrags beide zu behalten, ist selten nötig.
Öffne die erste Datei eines Stapels in einem Bildeditor und prüfe drei Dinge: die Pixelmaße, ob das Motiv vollständig im Bild ist, und ob es richtig herum steht. Die Ausrichtung ist der Punkt, an dem es am häufigsten hakt, denn ein Smartphone speichert die Ausrichtung normalerweise in den Metadaten — und diese Umwandlung trägt gar keine Metadaten mehr.
Genau deshalb lohnt der Blick statt der Annahme: Es gibt keine Ausrichtungsangabe mehr, an der sich ein Betrachtungsprogramm orientieren könnte. Was beim Öffnen zu sehen ist, ist das, was auch bei der Gegenstelle ankommt. Eine Datei zu prüfen deckt den ganzen Stapel ab, und das ist deutlich billiger als eine Nachlieferung — besonders bei einer Druckerei, deren Prüfzyklus in Wochen und nicht in Minuten gemessen wird.
| HEIF | TIFF | |
|---|---|---|
| Vollständiger Name | High Efficiency Image File Format | Tagged Image File Format |
| Dateiendung | .heif | .tif, .tiff |
| Medientyp | image/heif | image/tiff |
| Kompression | Verlustbehaftet — Größe wird mit Qualität bezahlt | Verlustfrei — es wird nichts verworfen |
| Erstmals veröffentlicht | 2015 | 1986 |
| Herausgegeben von | MPEG | Adobe |
| Spezifikation | ISO/IEC 23008-12 | TIFF 6.0 |
| Lizenzlage | Veröffentlicht, nicht standardisiert | Veröffentlicht, nicht standardisiert |
| Heutiger Stand | Aktuell | Aktuell |
| Bittiefe | 10 | 32 |
| Kann Farbe beschreiben als | YCbCr, großer Farbraum | RGB, CMYK, Graustufen, Lab |
| Öffnet im Browser | Manche Browser | Manche Browser |
| Stattdessen erwogen | JPG, AVIF | PNG, PDF, DNG |
TIFF speichert ein einzelnes Standbild. Von einer animierten HEIF-Datei bleibt das erste Bild übrig, der Rest fällt weg. Die Umwandlung ist also ein Weg, ein Einzelbild herauszuholen, kein Weg, die Bewegung mitzunehmen.
TIFF fasst eine Seite. Eine mehrseitige HEIF-Datei wird Seite für Seite umgewandelt, nicht in eine einzige Datei.
Die Transparenz bleibt. HEIF und TIFF speichern beide einen Alphakanal — ein Freisteller bleibt freigestellt, und hinter ihm wird nichts aufgefüllt.
TIFF ist ein Arbeitsformat, HEIF ein fertiges. Zurück kommt bearbeitbarer Text statt eines Bildes der Seite — meist der Grund für die Umwandlung und zugleich ihre Grenze.
Das Ergebnis wird größer als das Original und nicht besser. HEIF hat bereits Details verworfen, TIFF speichert den Rest, ohne weiter zu verwerfen — es verhindert also weiteren Verlust, statt den ersten rückgängig zu machen.
Die beiden zielen auf verschiedene Arbeit: HEIF auf Telefone und die Fotografie, TIFF auf den Druck, das Scannen und die Archivierung. Das lohnt sich vorher abzuwägen — der Grund, aus dem es das eine gibt, ist meist der Grund, aus dem das andere unpraktisch ist.
HEIF stammt von MPEG und wurde 2015 veröffentlicht. Aufgezeichnet wird mit 10 Bit pro Kanal.
TIFF kommt von Adobe und stammt aus 1986, festgehalten in TIFF 6.0. Adobe Photoshop, Affinity Photo und ImageMagick lesen das Format.
TIFF wurde 1986 veröffentlicht, HEIF 2015. Das ältere ist in der Regel die sicherere Datei zum Weitergeben, das jüngere erledigt dieselbe Aufgabe mit weniger Bytes.
Nein. Diese Umwandlung läuft vollständig in deinem Browser, die Datei verlässt dein Gerät also nicht. Du kannst das selbst nachprüfen: Öffne den Netzwerk-Tab der Entwicklerwerkzeuge und wandle etwas um. Zu sehen sind die Seite selbst und die Statistik- und Werbeanfragen, mit denen dieser Dienst bezahlt wird — und keine einzige, die deine Datei trägt. Hinter genau diesem Paar steckt libheif, der Referenzdecoder für Apples HEIC; dein Browser lädt das einmal und behält es dann.
Ja. Kein Konto, kein Wasserzeichen und kein Tageskontingent, das sich verbraucht — es läuft auf deinem eigenen Rechner, du darfst also so oft wiederkommen, wie du willst. Dateien bis 100 MB verarbeitet der Browser, 100 auf einmal. libheif wird auf deinen Rechner geladen und läuft dort — deshalb gibt es dafür keine Zählung.
Nein. TIFF speichert denselben Inhalt, ohne etwas wegzuwerfen — das Ergebnis ist qualitativ mit dem Original identisch.
TIFF speichert ein einzelnes Standbild. Von einer animierten HEIF-Datei bleibt das erste Bild übrig, der Rest fällt weg. Die Umwandlung ist also ein Weg, ein Einzelbild herauszuholen, kein Weg, die Bewegung mitzunehmen.
TIFF fasst eine Seite. Eine mehrseitige HEIF-Datei wird Seite für Seite umgewandelt, nicht in eine einzige Datei.
Das Ergebnis wird größer als das Original und nicht besser. HEIF hat bereits Details verworfen, TIFF speichert den Rest, ohne weiter zu verwerfen — es verhindert also weiteren Verlust, statt den ersten rückgängig zu machen.
Was diese Seite über HEIF und TIFF behauptet, lässt sich nachprüfen — hier stehen die Dokumente, die es festlegen.