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HEIF kannst du hier kostenlos und ohne Konto in SVG umwandeln: Datei oben ablegen, und ein, zwei Sekunden später steht das Ergebnis zum Herunterladen bereit. Die Umwandlung läuft in deinem eigenen Browser, die Datei wird also nie hochgeladen — das klappt unter Windows, macOS und Linux ebenso wie auf iPhone und Android, und es funktioniert selbst dann noch, wenn du das Netz abschaltest.
Bis zu 100 Dateien auf einmal. Gemischte Formate sind kein Problem.
Sie werden nacheinander umgewandelt und kommen zusammen als ZIP zurück.
HEIF in SVG
Beim Sportverein, der Freiwilligen Feuerwehr oder dem Schützenverein ist es fast die Regel: Das Wappen existiert als Stickerei auf einem zwanzig Jahre alten Trikot, als Stempelabdruck auf altem Briefpapier oder als Emaille-Schild am Vereinsheim — aber die Vektordatei, aus der das einmal entstand, ist mit dem Grafiker von damals verschwunden. Für neue Trikots, eine Fahne oder eine Gravur reicht ein Foto davon nicht, gebraucht werden Pfade.
Diese Seite zeichnet ein solches HEIF-Foto als SVG-Pfade nach. Sie funktioniert ausgezeichnet für genau diesen Fall — ein flaches Motiv aus wenigen Farben — und sie funktioniert schlecht für ein Foto einer Szene, und der Unterschied zwischen beiden ist der ganze Inhalt dieser Seite.
Jede andere Umwandlung auf dieser Seite zerlegt ein Bild und setzt dasselbe Bild in einem anderen Format wieder zusammen. Diese nicht. Ein HEIF enthält ein Raster aus farbigen Bildpunkten, ein SVG enthält Formen, und im Ausgangsbild gibt es keine Formen — sie müssen erraten werden, indem Grenzen zwischen Flächen ähnlicher Farbe gesucht und mit einem Umriss umgeben werden.
Dieses Erraten ist das Nachzeichnen, und deshalb ist das Ergebnis in keinem Sinn dasselbe wie die Quelle. Es erklärt auch die ganze Anlage dieser Seite: Ob es funktioniert, hängt fast vollständig davon ab, ob das Foto die flachen Bereiche enthält, nach denen der Algorithmus sucht.
Vier echte Dateien, vorab getestet statt hinterher. Ein flaches Logo kam originalgetreu zurück: 6 KB Quelle wurden 16 KB SVG, mit scharfen Kanten, korrekten Farben und erhaltenen abgerundeten Ecken — und es skaliert jetzt auf Plakatgröße, genau der Fall, für den die Funktion gebaut wurde. Ein Farbverlauf zeigte Streifen, weil ein Verlauf genau die Abwesenheit flacher Bereiche ist.
Die anderen beiden sind die Warnung. Ein Screenshot mit Text ergab ein SVG vierzig Mal so groß wie die Quelle, weil jeder weichgezeichnete Buchstabe zu einem eigenen kleinen Haufen Pfade wird. Ein Foto kam vier Mal so groß und posterisiert heraus. Diese Zahlen sind der Maßstab für das eigene Foto.
Der gute Fall ist ein Foto von etwas Flachem: ein Vereinswappen auf Briefpapier, ein Stempel, eine Emaille-Tafel, eine Gravur, eine Zeichnung auf Papier. Solche Motive bestehen tatsächlich aus Flächen einer Farbe, also findet das Nachzeichnen echte Grenzen, und das Ergebnis kommt dem nahe, was ein Grafiker gezeichnet hätte.
Der schlechte Fall ist eine Szene — Personen, Landschaften, ein Trikot in weichem Licht mit Schattenverlauf. Solche Motive haben keine flachen Bereiche, also erfindet der Nachzeichner sie, indem er das Bild zuerst auf wenige Farbtöne reduziert. Was zurückkommt, ist eine posterisierte Kopie in einem Format, das für Fotos schlechter geeignet ist als jede Alternative.
Weil der Algorithmus nach Grenzen sucht, schadet alles, was eine Kante verwischt. Frontal statt schräg fotografieren, damit eine runde Form auch rund bleibt. Gleichmäßiges Licht über das ganze Motiv — ein Schatten, der quer über die Hälfte eines Wappens fällt, wird selbst zu einer Farbgrenze, die der Nachzeichner brav mit umreißt.
Glanz und Struktur vermeiden. Ein Wappen, auf glänzender Pappe fotografiert, fängt sich Lichtreflexe ein, die zu eigenen Formen werden, und eine Stoffstruktur im Streiflicht wird zu Tausenden Sprenkeln. Streulicht, flaches Motiv, Kamera parallel dazu — dieselbe Disziplin wie beim Fotografieren eines Dokuments, aus demselben Grund.
Wählbar sind vier, acht, sechzehn oder zweiunddreißig Farben, Voreinstellung acht. Vier ist richtig für ein einfarbiges Zeichen, einen Stempel oder eine Unterschrift und liefert die saubersten Pfade jeder Einstellung. Acht passt zu einer flachen Illustration mit ein paar Farbtönen.
Sechzehn und zweiunddreißig sind für Motive mit echter Schattierung, und sie kosten schnell — jede zusätzliche Farbe bedeutet einen weiteren Satz Flächen mit eigenen Umrissen, also wächst die Datei und die Zahl der Formen. Bei einem fotografierten Motiv verwandelt eine hohe Farbanzahl meist Bildrauschen in Pfade.
Der Detailgrad steuert, wie eng die Pfade den Pixelkanten folgen und wie klein eine Form sein darf, bevor sie verworfen wird. Weich nimmt die lockerste Anpassung und wirft alles unter sechzehn Pixel weg; ausgewogen liegt bei acht; scharf folgt eng und behält Formen bis zwei Pixel.
Weich ist bei einem fotografierten Motiv meist die richtige Wahl, weil die Kanten im Foto ohnehin weich sind und die verworfenen kleinen Formen eher Kamerarauschen als Zeichnung sind. Scharf passt zu einer sauberen Vektorquelle, bei der jedes Detail Absicht ist.
Ein üblicher Trick gegen zu viele Sprenkel ist, das Bild vor dem Nachzeichnen leicht weichzuzeichnen. Das funktioniert, und es passiert hier nicht, weil es genau die scharfen Kanten weicher macht, die der einzige Grund sind, ein Wappen überhaupt nachzuzeichnen.
Braucht die eigene Quelle diese Behandlung, sagt der Nachzeichner damit etwas über die Quelle. Ein saubereres Foto, flacheres Licht oder eine niedrigere Farbanzahl beheben die Ursache. Weichzeichnen behebt das Symptom und nimmt dem Ergebnis dabei genau die Schärfe.
Bilder über 1.600 Pixel an der längeren Kante werden vor dem Nachzeichnen verkleinert. Der Aufwand des Nachzeichnens wächst mit der Zahl der Kanten, nicht mit der Dateigröße, und ein Foto mit zwölf Megapixeln hat fast überall eine Kante — unbehandelt könnte das ein mehrere Megabyte großes SVG über zehn Sekunden oder mehr erzeugen.
Anders als bei einer Rasterumwandlung ist diese Verkleinerung kein Qualitätsverlust. Die Ausgabe ist auflösungsunabhängig, also stellen ein bei 1.600 Pixeln nachgezeichnetes Wappen und dasselbe bei 4.000 Pixeln nachgezeichnete Wappen sich bei jeder Größe identisch dar. Es ändert sich nur, wie eng die Pfade dem ursprünglichen Pixelraster folgen — und bei 1.600 Pixeln ist das enger, als ein Handyfoto verdient.
Die Seite zeigt die Größe der abgelegten Datei und die Größe der erzeugten SVG, und dieser Vergleich ist ein besserer Maßstab als jede Vorschau. Ein nachgezeichnetes Ergebnis, das um ein Vielfaches größer ist als seine Quelle, bedeutet, dass der Algorithmus keine flachen Bereiche gefunden und stattdessen Tausende winziger Pfade erzeugt hat — keine Einstellung rettet das, weil das Foto selbst das Problem ist.
Geht es andersherum, ist genau das erreicht, wofür die Seite gedacht ist: eine Handvoll sauberer Pfade, in jedem Vektorprogramm bearbeitbar, bereit für Schneidplotter, Stickmaschine oder Druck in beliebiger Größe. Das HEIF trotzdem aufheben, denn diese Seite kann das Format lesen, aber nicht schreiben, und jedes erneute Nachzeichnen beginnt beim Original.
Gefüllte Formen, sonst nichts. Jede Fläche ähnlicher Farbe wird zu einem geschlossenen Pfad mit einer Volltonfüllung, sodass ein Vektorprogramm einen Stapel farbiger Silhouetten zeigt statt der geschichteten, benannten Umrisse, die ein Grafiker gezeichnet hätte.
Text ist die Stelle, die überrascht. Buchstaben im Foto werden zu buchstabenförmigen Flächen — sie sind kein Text, lassen sich nicht bearbeiten oder neu setzen und tragen keine Schriftart. Steht im Wappen ein Schriftzug, der geändert werden muss, liefert das Nachzeichnen ein Bild der Wörter, und die Schrift muss im Vektorprogramm neu gesetzt werden.
| HEIF | SVG | |
|---|---|---|
| Vollständiger Name | High Efficiency Image File Format | Scalable Vector Graphics |
| Dateiendung | .heif | .svg |
| Medientyp | image/heif | image/svg+xml |
| Kompression | Verlustbehaftet — Größe wird mit Qualität bezahlt | Unkomprimiert |
| Erstmals veröffentlicht | 2015 | 2001 |
| Herausgegeben von | MPEG | W3C |
| Spezifikation | ISO/IEC 23008-12 | SVG 1.1 |
| Lizenzlage | Veröffentlicht, nicht standardisiert | Offener Standard |
| Heutiger Stand | Aktuell | Aktuell |
| Bittiefe | 10 | — |
| Kann Farbe beschreiben als | YCbCr, großer Farbraum | RGB |
| Öffnet im Browser | Manche Browser | Jeder Browser |
| Stattdessen erwogen | JPG, AVIF | PNG, PDF |
Die Transparenz bleibt. HEIF und SVG speichern beide einen Alphakanal — ein Freisteller bleibt freigestellt, und hinter ihm wird nichts aufgefüllt.
Die Animation bleibt. HEIF und SVG fassen beide mehrere Einzelbilder, das Ergebnis bewegt sich also weiterhin.
SVG ist ein Arbeitsformat, HEIF ein fertiges. Zurück kommt bearbeitbarer Text statt eines Bildes der Seite — meist der Grund für die Umwandlung und zugleich ihre Grenze.
SVG öffnet sich in jedem aktuellen Browser. HEIF unterstützen noch weniger Browser. Wenn die Datei auf eine Webseite oder in ein Formular soll, ist das meist der ganze Grund für die Umwandlung.
Das Ergebnis wird größer als das Original und nicht besser. HEIF hat bereits Details verworfen, SVG speichert den Rest, ohne weiter zu verwerfen — es verhindert also weiteren Verlust, statt den ersten rückgängig zu machen.
Die beiden zielen auf verschiedene Arbeit: HEIF auf Telefone und die Fotografie, SVG auf das Web, Logos und Strichzeichnungen und die Bearbeitung. Das lohnt sich vorher abzuwägen — der Grund, aus dem es das eine gibt, ist meist der Grund, aus dem das andere unpraktisch ist.
HEIF stammt von MPEG und wurde 2015 veröffentlicht. Aufgezeichnet wird mit 10 Bit pro Kanal.
SVG kommt von W3C und stammt aus 2001, festgehalten in SVG 1.1. Inkscape, Adobe Illustrator und Figma lesen das Format.
Nein. Diese Umwandlung läuft vollständig in deinem Browser, die Datei verlässt dein Gerät also nicht. Du kannst das selbst nachprüfen: Öffne den Netzwerk-Tab der Entwicklerwerkzeuge und wandle etwas um. Zu sehen sind die Seite selbst und die Statistik- und Werbeanfragen, mit denen dieser Dienst bezahlt wird — und keine einzige, die deine Datei trägt. Hinter genau diesem Paar steckt libheif, der Referenzdecoder für Apples HEIC; dein Browser lädt das einmal und behält es dann.
Ja. Kein Konto, kein Wasserzeichen und kein Tageskontingent, das sich verbraucht — es läuft auf deinem eigenen Rechner, du darfst also so oft wiederkommen, wie du willst. Dateien bis 100 MB verarbeitet der Browser, 100 auf einmal. libheif wird auf deinen Rechner geladen und läuft dort — deshalb gibt es dafür keine Zählung.
HEIF und SVG beschreiben Inhalte auf grundverschiedene Weise. Die Umwandlung ist deshalb ein Nachbau und keine Kopie: originalgetreu, aber nicht Byte für Byte dasselbe. Beim Nachzeichnen wird das Bild als flächige Formen neu gezeichnet — genau deshalb bleibt das Ergebnis in jeder Größe scharf. Dazu werden die Kanten zwischen ähnlich gefärbten Flächen gesucht und um jede eine Kontur gelegt. Am besten funktioniert das, wo es solche Flächen wirklich gibt: Logo, Symbol, flächige Illustration, gescannte Strichzeichnung. Ein Foto hat keine solchen Flächen, also erfindet das Nachzeichnen welche — das Ergebnis ist grob abgestuft und größer als das, womit du angefangen hast. Die nachgezeichnete Datei wird mit deiner verglichen, und die Seite sagt dir vor dem Herunterladen, welcher der beiden Fälle eingetreten ist.
Das Ergebnis wird größer als das Original und nicht besser. HEIF hat bereits Details verworfen, SVG speichert den Rest, ohne weiter zu verwerfen — es verhindert also weiteren Verlust, statt den ersten rückgängig zu machen.
Die Transparenz bleibt. HEIF und SVG speichern beide einen Alphakanal — ein Freisteller bleibt freigestellt, und hinter ihm wird nichts aufgefüllt.
Die Animation bleibt. HEIF und SVG fassen beide mehrere Einzelbilder, das Ergebnis bewegt sich also weiterhin.
Was diese Seite über HEIF und SVG behauptet, lässt sich nachprüfen — hier stehen die Dokumente, die es festlegen.