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HEIF kannst du hier kostenlos und ohne Konto in GIF umwandeln: Datei oben ablegen, und ein, zwei Sekunden später steht das Ergebnis zum Herunterladen bereit. Die Umwandlung läuft in deinem eigenen Browser, die Datei wird also nie hochgeladen — das klappt unter Windows, macOS und Linux ebenso wie auf iPhone und Android, und es funktioniert selbst dann noch, wenn du das Netz abschaltest.
Bis zu 100 Dateien auf einmal. Gemischte Formate sind kein Problem.
Sie werden nacheinander umgewandelt und kommen zusammen als ZIP zurück.
HEIF in GIF
GIF kennt höchstens 256 Farben. Ein Foto vom Smartphone trägt Millionen davon, die Umwandlung ist also keine bloße Neukodierung, sondern eine Reduktion — irgendetwas muss entscheiden, welche 256 Farben das Bild behalten darf, und alles andere wird durch eine davon angenähert.
Das Ergebnis fällt schlechter aus als ein JPG desselben Fotos und ist bei den meisten Aufnahmen sogar größer. Zwingt nichts dazu, ist diese Seite die falsche Adresse, und die Umwandlung nach JPG, PNG oder WebP ist jeweils aus einem anderen Grund die bessere Antwort. Der Rest dieser Seite ist für die Lage geschrieben, in der die Wahl nicht bei einem selbst liegt.
In vielen deutschen Vereinen läuft die Webpräsenz seit fünfzehn oder zwanzig Jahren auf demselben Forum-System — ein Kleingartenverein, ein Sportverein, ein Modellbauclub, dessen Internetseite ein ehrenamtliches Vorstandsmitglied irgendwann in den 2000er-Jahren eingerichtet hat und die seither niemand angefasst hat, weil es funktioniert und niemand die Zugangsdaten verlegen möchte. Ein solches Profilbild-Upload oder eine Bildergalerie-Funktion akzeptiert häufig ausschließlich GIF, weil das damals der kleinste gemeinsame Nenner war.
Wer heute ein Handyfoto vom letzten Vereinsfest hochladen will, hat ein HEIF und trifft auf eine Schranke, die vor der Erfindung des iPhones eingerichtet wurde. Diese Seite überbrückt genau das — nicht, weil GIF die richtige Wahl wäre, sondern weil das Forum keine andere kennt.
Der naive Ansatz — jeden Farbkanal auf ein festes Raster runden — erzeugt genau die plakative Wirkung, die man von alten GIFs kennt, weil die Palette keinen Bezug zum Bild hat. Diese Umwandlung geht anders vor: Sie baut die Palette aus den Farben, die im Bild tatsächlich vorkommen, gewichtet danach, wie oft sie auftreten — dieselbe Familie von Algorithmus, mit der auch ImageMagick arbeitet.
Das zeigt sich vor allem bei Bildern mit wenigen dominanten Farbtönen: ein Gruppenfoto vor einer Vereinsfahne, ein Pokal vor neutralem Hintergrund, ein eingescanntes Plakat. Ein Foto mit einem breiten Farbspektrum — ein voller Vereinsgrill mit buntem Sommerfest drumherum, ein Blumenbeet — ist der Fall, in dem 256 Einträge nicht mehr reichen und die Reduktion sichtbar wird.
Die Palette entsteht aus einem verkleinerten Farbraum statt aus der vollen Genauigkeit der Quelle, was etwas Präzision kostet und viel Zeit spart. Bei einem Format, das ohnehin bei 256 Farben endet, lohnt sich dieser Kompromiss deutlich mehr als eine geringfügig bessere Palette, für die man mehrere Sekunden warten müsste.
Das ist gut zu wissen, weil es die Erwartung richtig setzt: Diese Quantisierung ist schnell und ausreichend gut, keine langsame Bestlösung. Wer die bestmögliche 256-Farben-Version eines Fotos braucht — etwa für einen Nachdruck eines alten Vereinslogos —, findet in einem spezialisierten Werkzeug mit Dithering-Optionen ein besseres, aber deutlich langsameres Ergebnis.
Sichtbar wird sie zuerst in Verläufen: ein klarer Himmel bekommt drei oder vier erkennbare Stufen, ein einfarbiger Hintergrund entwickelt Konturlinien, Hauttöne wirken auf der Wange leicht fleckig. Scharfe Details — Schrift, Kanten, Blattwerk — überstehen das deutlich besser, weil dort ohnehin nie ein glatter Verlauf war.
Die einfachste Abhilfe ist die Größe. Wird das Bild mit geringerer maximaler Breite umgewandelt, verteilt sich dieselbe Bänderung auf weniger Pixel und fällt kaum noch auf, besonders wenn das Vereinsforum das Bild ohnehin klein anzeigt. Auch ein Zuschnitt auf den eigentlich wichtigen Bildausschnitt hilft, weil dann weniger unterschiedliche Farben um dieselben 256 Plätze konkurrieren.
Beide Formate können grundsätzlich eine Bildfolge speichern — GIF ist der Formatname, den die meisten sofort mit Animation verbinden, und ein HEIF-Container darf mehrere Bilder enthalten. Beides hilft hier nicht: Der Decoder entnimmt nur das Hauptbild aus dem Container, der Encoder schreibt genau ein Bild.
Eine Serienaufnahme wird also zu einem Einzelbild, und keine Einstellung ändert das. Wer tatsächlich eine Animation braucht, braucht eine Videodatei als Quelle — die MP4- und MOV-Umwandlungen bringen ein echtes Mehrbild-GIF hervor, dieses Paar hier nicht.
HEIF trägt einen echten Alphakanal, bei dem jedes Pixel beliebig durchsichtig sein kann. GIF bietet dafür lediglich einen einzigen Paletteneintrag, der bedeutet „hier den Hintergrund durchscheinen lassen", und der hier verwendete Encoder schreibt keinen solchen Eintrag — jedes Pixel des Ergebnisses ist also vollständig deckend.
Stattdessen wird die Transparenz vorab aufgelöst: Bevor die Palette gewählt wird, werden durchsichtige Bereiche mit der über der Ablagefläche eingestellten Farbe gefüllt, die als Weiß startet. Ein freigestelltes Vereinslogo mit weichem Rand landet damit auf einem einfarbigen Rechteck und wirkt nur auf einem gleichfarbigen Hintergrund passend. Muss der Ausschnitt gegen einen unbekannten Hintergrund funktionieren, ist PNG die richtige Umwandlung — sie bewahrt die Transparenz.
GIF komprimiert mit LZW, das beim Lesen des Bildes ein Wörterbuch aus Folgen von Palettenindizes aufbaut und jeden Eintrag wiederverwendet, sobald dieselbe Folge erneut auftritt. Das funktioniert hervorragend bei flacher Grafik und schlecht bei Fotos, wo benachbarte Pixel selbst nach der Farbreduktion kaum je exakt übereinstimmen. Die Datei bleibt also groß, obwohl sie weniger Bild enthält.
Im Vergleich zu HEIF, das genau das Gegenteil tut, fällt der Unterschied deutlich aus: Es ist üblich, dass das GIF ein Mehrfaches der Größe der HEIF-Quelle erreicht und dabei sichtbar schlechter aussieht. Das ist kein Fehler der Umwandlung, sondern die Folge davon, ein Format aus dem Jahr 1987 mit dem Foto einer heutigen Handykamera zu füttern.
Das Format kennt weder EXIF noch XMP noch ein Feld für GPS-Koordinaten, und selbst wenn es das täte, würde die Umwandlung nichts davon übertragen — Dekodieren zu Pixeln und Neukodieren lässt für Metadaten schlicht nichts übrig.
Für ein Bild, das öffentlich in einem Vereinsforum landet, ist das eine kleine Erleichterung. Das hochgeladene Foto verrät weder Aufnahmeort noch Gerät, und das ist eine Sache weniger, an die man vor dem Hochladen denken müsste.
Beide Schritte laufen im Browser-Tab, es wird also nichts hochgeladen, es entsteht keine Warteschlange und kein Konto ist nötig; die freie Obergrenze von 100 MB je Datei erreicht kein Handyfoto. Ein ganzer Ordner konvertiert mit einer Fortschrittszeile je Bild, ab zwei fertigen Dateien erscheint ein Button für alle zusammen als ZIP.
Das HEIF sollte aufbewahrt werden. Die auf 256 Farben eingedampften Bildinformationen lassen sich aus dem GIF nicht rekonstruieren, und diese Seite kann HEIF ohnehin nicht schreiben — der verwendete Decoder ist lizenzrechtlich für eine statische Webseite tragbar, ein Encoder wäre es nicht. Das GIF ist eine Einwegkopie für ein einziges eigensinniges System.
Viele Systeme, die scheinbar auf GIF bestehen, tun das gar nicht. Ein Upload-Dialog, der GIF zuerst nennt, eine alte Hilfeseite, eine Gewohnheit im Vorstand — keines davon ist die tatsächliche Prüfregel, und die schließt häufig auch JPEG und PNG ein. Ein Testupload mit PNG kostet eine Minute und erspart mitunter die ganze Farbreduktion.
Ist die Beschränkung echt, steckt dahinter meist etwas Konkretes: eine feste Pixelgröße, eine maximale Dateigröße, oder ein System, das schlicht nie etwas anderes unterstützt hat. Zu wissen, welcher Fall vorliegt, entscheidet über das weitere Vorgehen — eine Größenbeschränkung spricht für eine kleinere maximale Breite, eine reine Formatregel erlaubt jede Abmessung, die gut aussieht.
| HEIF | GIF | |
|---|---|---|
| Vollständiger Name | High Efficiency Image File Format | Graphics Interchange Format |
| Dateiendung | .heif | .gif |
| Medientyp | image/heif | image/gif |
| Kompression | Verlustbehaftet — Größe wird mit Qualität bezahlt | Verlustfrei — es wird nichts verworfen |
| Erstmals veröffentlicht | 2015 | 1987 |
| Herausgegeben von | MPEG | CompuServe |
| Spezifikation | ISO/IEC 23008-12 | GIF89a |
| Lizenzlage | Veröffentlicht, nicht standardisiert | Offener Standard |
| Heutiger Stand | Aktuell | Alt, wird überall noch gelesen |
| Bittiefe | 10 | 8 |
| Kann Farbe beschreiben als | YCbCr, großer Farbraum | indizierte Palette |
| Größtes Bild | — | 65.535 px je Seite |
| Öffnet im Browser | Manche Browser | Jeder Browser |
| Stattdessen erwogen | JPG, AVIF | WebP, MP4 |
GIF kennt keinen Alphakanal. Eine transparente HEIF-Datei kommt mit gefüllten Flächen heraus — ohne andere Angabe weiß — und keine Einstellung in GIF holt die Transparenz zurück.
GIF speichert ein einzelnes Standbild. Von einer animierten HEIF-Datei bleibt das erste Bild übrig, der Rest fällt weg. Die Umwandlung ist also ein Weg, ein Einzelbild herauszuholen, kein Weg, die Bewegung mitzunehmen.
GIF speichert höchstens 256 Farben pro Bild. Ein Foto wird dabei auf eine Palette reduziert — daher der stufige Himmel. Das ist keine Qualitätseinstellung, sondern das Format selbst.
HEIF speichert bis zu 10 Bit pro Kanal, GIF 8. Die zusätzliche Genauigkeit ist das, was starke Korrekturen ohne Streifenbildung übersteht — wandle deshalb besser nach der Bearbeitung um als davor.
GIF öffnet sich in jedem aktuellen Browser. HEIF unterstützen noch weniger Browser. Wenn die Datei auf eine Webseite oder in ein Formular soll, ist das meist der ganze Grund für die Umwandlung.
Das Ergebnis wird größer als das Original und nicht besser. HEIF hat bereits Details verworfen, GIF speichert den Rest, ohne weiter zu verwerfen — es verhindert also weiteren Verlust, statt den ersten rückgängig zu machen.
Die beiden zielen auf verschiedene Arbeit: HEIF auf Telefone und die Fotografie, GIF auf das Web. Das lohnt sich vorher abzuwägen — der Grund, aus dem es das eine gibt, ist meist der Grund, aus dem das andere unpraktisch ist.
HEIF stammt von MPEG und wurde 2015 veröffentlicht. Aufgezeichnet wird mit 10 Bit pro Kanal.
GIF kommt von CompuServe und stammt aus 1987, festgehalten in GIF89a. GIMP, Adobe Photoshop und ImageMagick lesen das Format.
GIF wurde 1987 veröffentlicht, HEIF 2015. Das ältere ist in der Regel die sicherere Datei zum Weitergeben, das jüngere erledigt dieselbe Aufgabe mit weniger Bytes.
Nein. Diese Umwandlung läuft vollständig in deinem Browser, die Datei verlässt dein Gerät also nicht. Du kannst das selbst nachprüfen: Öffne den Netzwerk-Tab der Entwicklerwerkzeuge und wandle etwas um. Zu sehen sind die Seite selbst und die Statistik- und Werbeanfragen, mit denen dieser Dienst bezahlt wird — und keine einzige, die deine Datei trägt. Hinter genau diesem Paar steckt libheif, der Referenzdecoder für Apples HEIC; dein Browser lädt das einmal und behält es dann.
Ja. Kein Konto, kein Wasserzeichen und kein Tageskontingent, das sich verbraucht — es läuft auf deinem eigenen Rechner, du darfst also so oft wiederkommen, wie du willst. Dateien bis 100 MB verarbeitet der Browser, 100 auf einmal. libheif wird auf deinen Rechner geladen und läuft dort — deshalb gibt es dafür keine Zählung.
GIF komprimiert, es gehen also Daten verloren. In der Standardeinstellung sieht man davon nichts; wenn du sichergehen willst, stell die Qualität höher. Auf 256 Farben reduziert — bei Fotos sieht man das. Durchsichtige Stellen bleiben nicht erhalten, sondern werden mit der Hintergrundfarbe gefüllt.
GIF kennt keinen Alphakanal. Eine transparente HEIF-Datei kommt mit gefüllten Flächen heraus — ohne andere Angabe weiß — und keine Einstellung in GIF holt die Transparenz zurück.
GIF speichert ein einzelnes Standbild. Von einer animierten HEIF-Datei bleibt das erste Bild übrig, der Rest fällt weg. Die Umwandlung ist also ein Weg, ein Einzelbild herauszuholen, kein Weg, die Bewegung mitzunehmen.
GIF speichert höchstens 256 Farben pro Bild. Ein Foto wird dabei auf eine Palette reduziert — daher der stufige Himmel. Das ist keine Qualitätseinstellung, sondern das Format selbst.
Was diese Seite über HEIF und GIF behauptet, lässt sich nachprüfen — hier stehen die Dokumente, die es festlegen.