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HEIF kannst du hier kostenlos und ohne Konto in JXL umwandeln: Datei oben ablegen, und ein, zwei Sekunden später steht das Ergebnis zum Herunterladen bereit. Die Umwandlung läuft in deinem eigenen Browser, die Datei wird also nie hochgeladen — das klappt unter Windows, macOS und Linux ebenso wie auf iPhone und Android, und es funktioniert selbst dann noch, wenn du das Netz abschaltest.
Bis zu 100 Dateien auf einmal. Gemischte Formate sind kein Problem.
Sie werden nacheinander umgewandelt und kommen zusammen als ZIP zurück.
HEIF in JXL
JPEG XL ist vor allem für eine Fähigkeit bekannt: Eine bestehende JPEG-Datei lässt sich verlustfrei um rund zwanzig Prozent verkleinern, mit bitgenau rekonstruierbaren Bilddaten. Das ist eine ungewöhnliche Eigenschaft, und sie ist der Grund, warum die meisten überhaupt auf das Format stoßen.
Genau deshalb beginnt diese Seite mit einer Korrektur. Dieser Trick liest die entropiekodierten JPEG-Daten und packt sie neu. Eine HEIF-Datei enthält HEVC-Daten, die damit nichts gemein haben — es gibt also nichts neu zu packen. Diese Umwandlung dekodiert das Bild und kodiert es erneut, wie jede andere verlustbehaftete Umwandlung auf dieser Seite auch.
Zwei Zielgruppen. Die erste hat ein Werkzeug, eine Pipeline oder eine Vorgabe, die JPEG XL ausdrücklich verlangt — für sie ist die Umwandlung schlicht der Weg, diese Vorgabe zu erfüllen. Die zweite denkt in Jahrzehnten und vergleicht Formate nach ihren Eigenschaften statt nach ihrer Verbreitung.
Wer umgekehrt konvertiert, weil HEIF irgendwo nicht angezeigt wird, sollte hier umdrehen. JPEG XL öffnet dort ebenfalls nicht — beide Formate gelten mit derselben Einstufung als nur teilweise unterstützt —, der Umweg löst also nichts. Diese Person braucht JPG für maximale Reichweite oder WebP für eine Website, beides eigene Seiten.
Im deutschsprachigen Raum beschäftigt sich das Kompetenznetzwerk Langzeitarchivierung seit Jahren genau mit dieser Frage: Welches Dateiformat übersteht Jahrzehnte, ohne dass die Software dafür verschwindet. Die üblichen Kriterien sind ein offener, dokumentierter Standard, keine Bindung an einen einzelnen Hersteller, und möglichst keine Patentfragen, die eine spätere Implementierung erschweren.
JPEG XL erfüllt genau diese Punkte: ISO/IEC 18181, 2022 vom selben Gremium veröffentlicht, das schon JPEG verantwortet, offen dokumentiert und ohne die Patentpool-Problematik, die HEVC seit Jahren begleitet. Für eine Sammlung, die neu entsteht, ist das ein nachvollziehbarer Grund. Für eine Sammlung, die bereits als HEIF existiert, ergibt sich daraus noch keine Migration — dazu gleich mehr.
Der Qualitätswert reicht von 1 bis 100 und beginnt bei 82, einer für Fotos sinnvollen Einstellung — und einer zweiten verlustbehafteten Runde über einem Bild, das bereits verlustbehaftet war, als die Kamera es speicherte. Der Encoder komprimiert also die Rekonstruktion, nicht die eigentliche Szene.
Der verlustfreie Modus von JPEG XL kommt hier nicht zum Einsatz, und ihn zu wählen wäre ohnehin ein fragwürdiger Tausch: Er würde die bereits vorhandenen Kompressionsartefakte bei einem Vielfachen der Dateigröße exakt bewahren. Wer wirklich verlustfrei archivieren will, findet in PNG die ehrlichere Antwort — eine Seite weiter.
JPEG XL ist auf eine Farbtiefe spezifiziert, an die kein anderes Rasterformat dieser Seite heranreicht, und HEIF selbst trägt zehn Bit je Kanal. Das Ziel hätte also mehrfach Platz für alles, was die Quelle enthält.
Diese Pipeline liefert das trotzdem nicht: Das dekodierte Bild durchläuft auf dem Weg zum Encoder einen Acht-Bit-Puffer, gespeichert werden also acht Bit je Kanal. Wer wegen der Farbtiefe für ein Archiv konvertiert, sollte das hier lesen statt es in zwei Jahren zu entdecken.
Die Registry führt HEIF und JPEG XL mit demselben Wort: teilweise unterstützt. Zwischen den beiden umzuwandeln ändert also, welche Browser funktionieren, nicht ob überhaupt eines funktioniert — für die meisten ist das ein seitlicher Schritt statt ein Fortschritt.
Auf dem Desktop sieht es besser aus: GIMP und ImageMagick lesen JPEG XL beide, und die Unterstützung in Bildbetrachtern wächst stetig. Trotzdem bleibt als sichere Annahme beim Verschicken einer Datei an jemand anderen: Sie kann sie wahrscheinlich nicht öffnen — was JPEG XL eher zu einem Speicherformat als zu einem Übertragungsformat macht.
Beide Formate tragen einen Alphakanal, Transparenz kommt also unverändert an. Beide erlauben auch Animation und mehrere Bilder in einer Datei, und genau das überträgt sich nicht — der Dekoder nimmt das Hauptbild aus dem HEIF, der Encoder schreibt genau ein Standbild.
Da eine .heif-Datei fast immer ein einzelnes Foto enthält, ist das selten ein Verlust. Wichtig ist es bei einer Aufnahme im Serienbild-Modus der Kamera: Es kommt das erste Bild heraus, ohne einen Hinweis darauf, dass es noch weitere gab.
Das ist der Verlust, der für ein Archiv am meisten wiegt. Die Umwandlung dekodiert zu Rohpixeln und kodiert neu, kein Metadatenblock übersteht diesen Schritt — die JXL-Datei hat kein Aufnahmedatum, keine Kamera, kein Objektiv, keine GPS-Position, kein Farbprofil.
Für eine Veröffentlichung ist genau das erwünscht. Für ein Archiv ist es fast das Gegenteil: Der Zeitstempel ist oft das Einzige, was zehntausend Fotos überhaupt sortierbar macht, und eine umgewandelte Sammlung verliert diese Fähigkeit vollständig. Wer in großer Zahl konvertiert, sollte die Aufnahmedaten vorher exportieren und getrennt aufbewahren, an einem Ort, den die Umwandlung nicht berührt.
Diese Seite liest HEIF und kann es nicht schreiben. Zum Lesen dient libheif, LGPL-3.0, eine Lizenz, die eine statische Seite mit Namensnennung und beigelegtem Lizenztext erfüllen kann. Zum Schreiben bräuchte es einen HEVC-Encoder, und der gängige steht unter der GPL — Bedingungen, die diese Seite nicht einhalten kann.
Für eine Archiv-Entscheidung ist genau diese Einbahnstraße der entscheidende Punkt: Die HEIF-Originale sollten in jedem Fall aufbewahrt werden. Sie sind die einzigen Kopien mit voller Qualität und Metadaten, und nichts auf dieser Seite kann sie aus der JXL-Datei zurückgewinnen.
HEIF-Dekoder und JPEG-XL-Encoder laufen beide im Browser-Tab. Es gibt keinen Upload, kein Konto, keine serverseitige Kopie — bei einer privaten Fotosammlung der Grund, eine solche Seite einem Dienst vorzuziehen, der die Dateien zuerst entgegennimmt und die Aufbewahrungsfrist erst danach erklärt.
Bis zu 100 MB je Datei nimmt die kostenlose Stufe an, ein ganzer Ordner wandelt sich mit einer Fortschrittszeile pro Datei um, und sobald zwei fertig sind, erscheint ein „Alle als ZIP"-Knopf. Bei großen Fotos dauert die Kodierung spürbar — diese Zeit gehört dem eigenen Prozessor, keiner Warteschlange irgendwo.
Steht dahinter die eigentliche Frage, wie eine HEIF-Sammlung für die nächsten Jahrzehnte lesbar bleibt, hat die Antwort drei Teile, und nur einer davon ist ein Format. Erstens die Originale behalten, weil sie die qualitativ hochwertigsten Kopien sind und die einzigen mit Metadaten. Zweitens Aufnahmedaten und Albumstruktur getrennt exportieren, denn diese Information steckt in Datenbanken und Begleitdateien, die selten überleben.
Erst danach gezielt statt pauschal konvertieren. Die wenigen hundert Fotos, die wirklich zählen — nicht vierzigtausend —, sind ein verlustfreies Master in PNG oder TIFF wert, an dem sich kein künftiger Decoder je die Zähne ausbeißen wird. Das kostet Speicherplatz und sonst nichts, und es hängt nicht davon ab, welches der heute effizienten Formate sich am Ende durchsetzt.
Bevor irgendetwas in größerer Zahl konvertiert wird, lohnt sich ein einzelner Testlauf: eine Datei umwandeln und in genau der Software öffnen, die künftig damit arbeiten soll. GIMP und ImageMagick sind auf dem Desktop verlässliche Kandidaten, aber der Bildbetrachter des eigenen Betriebssystems, die Foto-Verwaltung und das eigene Smartphone verdienen jeweils einen eigenen Test, weil jedes von ihnen die Unterstützung unabhängig von den anderen abbrechen kann.
Dieser Test lohnt sich auf der Maschine, die tatsächlich genutzt wird, nicht nur hier auf dieser Seite. Ein Format, das im eigenen Editor öffnet und im Dateibrowser nicht, ist noch brauchbar; eines, das in keinem von beiden öffnet, ist eine Sackgasse — die sich lieber an einer einzelnen Datei zeigt als an zehntausend.
Wie viel Speicherplatz eine solche Umwandlung am Ende tatsächlich spart oder kostet, hängt zu stark vom einzelnen Bild ab, um hier eine allgemeine Zahl zu nennen — beide Formate sind moderne, effiziente Encoder, und der Unterschied zwischen ihnen ist bei einer normalen Fotosammlung selten die entscheidende Größe. Was feststeht, ist die zweite verlustbehaftete Kompressionsrunde und der Verlust der Metadaten, und beides gilt unabhängig davon, ob am Ende ein paar Prozent Speicherplatz gespart wurden oder nicht.
Wer wirklich nur Speicherplatz sparen will, ohne die hier beschriebenen Nebenwirkungen in Kauf zu nehmen, fährt oft einfacher damit, die HEIF-Sammlung dort zu lassen, wo sie ist, und stattdessen doppelte oder unnötige Dateien in der eigenen Fotoverwaltung aufzuräumen — das spart häufig mehr als ein kompletter Formatwechsel und kostet keine einzige EXIF-Angabe.
Statt eine ganze Fotosammlung in einem Durchgang umzuwandeln, lohnt es sich, zunächst zwanzig oder dreißig repräsentative Bilder auszuwählen — unterschiedliche Motive, unterschiedliches Licht, mindestens ein Bild mit feinem Verlauf — und nur diese umzuwandeln. An dieser kleinen Auswahl lässt sich beurteilen, ob das Ergebnis für den eigenen Zweck taugt, bevor Zeit und Rechenleistung in eine vierstellige Zahl von Dateien investiert werden.
Erst wenn diese Stichprobe überzeugt, folgt der Rest der Sammlung, im Zweifel über mehrere Sitzungen verteilt statt in einem einzigen langen Durchlauf. Das ist keine Einschränkung dieser Seite, sondern eine vernünftige Reihenfolge für jede Entscheidung, die sich später nur schwer rückgängig machen lässt.
| HEIF | JXL | |
|---|---|---|
| Vollständiger Name | High Efficiency Image File Format | JPEG XL |
| Dateiendung | .heif | .jxl |
| Medientyp | image/heif | image/jxl |
| Kompression | Verlustbehaftet — Größe wird mit Qualität bezahlt | Beides, je nach Einstellung |
| Erstmals veröffentlicht | 2015 | 2021 |
| Herausgegeben von | MPEG | Joint Photographic Experts Group |
| Spezifikation | ISO/IEC 23008-12 | ISO/IEC 18181 |
| Lizenzlage | Veröffentlicht, nicht standardisiert | Offener Standard |
| Heutiger Stand | Aktuell | Nische |
| Bittiefe | 10 | 32 |
| Kann Farbe beschreiben als | YCbCr, großer Farbraum | RGB, Graustufen, großer Farbraum |
| Öffnet im Browser | Manche Browser | Manche Browser |
| Stattdessen erwogen | JPG, AVIF | AVIF, WebP, PNG |
JXL hat keinen Platz für die GPS-Koordinaten. Diese Angabe kommt über die HEIF-Datei nicht hinaus — wichtig, bevor du das Original löschst, und praktisch, wenn genau das der Zweck war.
Die Transparenz bleibt. HEIF und JXL speichern beide einen Alphakanal — ein Freisteller bleibt freigestellt, und hinter ihm wird nichts aufgefüllt.
Die Animation bleibt. HEIF und JXL fassen beide mehrere Einzelbilder, das Ergebnis bewegt sich also weiterhin.
Das Ergebnis wird größer als das Original und nicht besser. HEIF hat bereits Details verworfen, JXL speichert den Rest, ohne weiter zu verwerfen — es verhindert also weiteren Verlust, statt den ersten rückgängig zu machen.
HEIF stammt von MPEG und wurde 2015 veröffentlicht. Aufgezeichnet wird mit 10 Bit pro Kanal.
JXL kommt von Joint Photographic Experts Group und stammt aus 2021, festgehalten in ISO/IEC 18181. GIMP und ImageMagick lesen das Format.
Nein. Diese Umwandlung läuft vollständig in deinem Browser, die Datei verlässt dein Gerät also nicht. Du kannst das selbst nachprüfen: Öffne den Netzwerk-Tab der Entwicklerwerkzeuge und wandle etwas um. Zu sehen sind die Seite selbst und die Statistik- und Werbeanfragen, mit denen dieser Dienst bezahlt wird — und keine einzige, die deine Datei trägt. Hinter genau diesem Paar steckt libheif, der Referenzdecoder für Apples HEIC; dein Browser lädt das einmal und behält es dann.
Ja. Kein Konto, kein Wasserzeichen und kein Tageskontingent, das sich verbraucht — es läuft auf deinem eigenen Rechner, du darfst also so oft wiederkommen, wie du willst. Dateien bis 100 MB verarbeitet der Browser, 100 auf einmal. libheif wird auf deinen Rechner geladen und läuft dort — deshalb gibt es dafür keine Zählung.
JXL komprimiert, es gehen also Daten verloren. In der Standardeinstellung sieht man davon nichts; wenn du sichergehen willst, stell die Qualität höher.
Das Ergebnis wird größer als das Original und nicht besser. HEIF hat bereits Details verworfen, JXL speichert den Rest, ohne weiter zu verwerfen — es verhindert also weiteren Verlust, statt den ersten rückgängig zu machen.
JXL hat keinen Platz für die GPS-Koordinaten. Diese Angabe kommt über die HEIF-Datei nicht hinaus — wichtig, bevor du das Original löschst, und praktisch, wenn genau das der Zweck war.
Die Transparenz bleibt. HEIF und JXL speichern beide einen Alphakanal — ein Freisteller bleibt freigestellt, und hinter ihm wird nichts aufgefüllt.