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JPG kannst du hier kostenlos und ohne Konto in JXL umwandeln: Datei oben ablegen, und ein, zwei Sekunden später steht das Ergebnis zum Herunterladen bereit. Die Umwandlung läuft in deinem eigenen Browser, die Datei wird also nie hochgeladen — das klappt unter Windows, macOS und Linux ebenso wie auf iPhone und Android, und es funktioniert selbst dann noch, wenn du das Netz abschaltest.
Bis zu 100 Dateien auf einmal. Gemischte Formate sind kein Problem.
Sie werden nacheinander umgewandelt und kommen zusammen als ZIP zurück.
JPG in JXL



JPEG XL kann etwas, das kein anderes Format in dieser Familie kann: eine bestehende JPEG-Datei anhand ihrer eigenen Koeffizienten neu verpacken, ohne sie jemals zu Pixeln zu dekodieren, und daraus eine rund zwanzig Prozent kleinere Datei erzeugen, aus der sich das ursprüngliche JPEG byteidentisch zurückgewinnen lässt. Nichts geht verloren, nichts kommt hinzu, und der Vorgang ist umkehrbar. Es ist das stärkste Argument, das je für die Umstellung eines Fotoarchivs auf das Format vorgebracht wurde — und viele, die diese Seite aufrufen, haben genau davon gelesen.
Dieser Konverter macht das nicht. Jede Bildumwandlung auf dieser Seite dekodiert die Quelle zu rohen Pixeln und kodiert das Ergebnis neu — so ist die gesamte Pipeline aufgebaut, ohne Ausnahme für dieses Paar. Was herauskommt, ist also eine neue verlustbehaftete Kodierung der Aufnahme: kleiner, leicht verändert, und nicht in die Ausgangsdatei rückführbar. Das klar zu sagen, ist der Grund, warum diese Seite von Hand geschrieben ist statt automatisch erzeugt.
Das JPEG wird zu einem 8-Bit-RGB-Bild dekodiert, und daraus entsteht bei der gewählten Qualität, standardmäßig 82, das JXL. Am eigenen Beispielfoto der Seite wurden aus 8.924 Byte JPG 7.240 Byte JXL — neunzehn Prozent kleiner, nah genug an der Zahl der verlustfreien Rekomprimierung, um zu verwirren, und auf einem völlig anderen Weg erreicht.
Der Unterschied zählt mehr als die Zahl. Neunzehn Prozent durch Neukodierung kosten eine Bildgeneration und lassen sich nicht rückgängig machen; neunzehn Prozent durch Rekomprimierung kosten nichts und lassen sich jederzeit umkehren. Geht es nur um die Ersparnis und nicht um Exaktheit, passt diese Seite. Wer beides erwartet hat, hat über cjxl gelesen.
libjxl bringt zwei Kommandozeilenprogramme mit, cjxl und djxl, beide kostenlos, quelloffen und für Windows, macOS und Linux verfügbar. cjxl führt bei einem JPEG standardmäßig die verlustfreie Umkodierung durch, djxl macht sie rückgängig und liefert das ursprüngliche JPEG zurück. Für eine größere Sammlung ist das ein Skript und ein Nachmittag Arbeit, mit einem Ergebnis, das tatsächlich umkehrbar ist.
Dass diese Funktion hier fehlt, liegt an der Architektur, nicht an einer bewussten Entscheidung dagegen. Diese Pipeline ist darauf gebaut, zu Pixeln zu dekodieren und neu zu kodieren — das ist es, was hundert Formatpaare über einen einzigen Weg funktionieren lässt —, und eine JPEG-Umkodierung auf Koeffizientenebene ist ein Sonderfall, der das alles umgeht. Das lohnt sich zu wissen statt zu umgehen: Ein Browser-Konverter ist für diese Aufgabe die falsche Bauform, und das richtige Werkzeug dafür ist einen Download entfernt.
In vielen deutschen Haushalten liegt das Familienfotoarchiv nicht in einer Cloud, sondern auf einem eigenen NAS im Keller oder Arbeitszimmer — Synology und QNAP sind in Deutschland auffällig verbreitet, gerade weil viele Nutzer bewusst keine Kopie ihrer Fotos bei einem Cloud-Anbieter liegen haben wollen. Genau dieser Haushalt mit zwanzig Jahren gesammelten Urlaubs- und Familienfotos ist die Zielgruppe für das Rekomprimierungsversprechen, und genau der ist am wenigsten davon bedient, wenn die Originale versehentlich durch verlustbehaftet neu kodierte Dateien ersetzt werden.
Wer sein Archiv testweise verkleinern will, sollte das JXL neben dem JPG behalten, nicht anstelle davon — bis geklärt ist, welches Werkzeug tatsächlich zum Einsatz kommt und ob die Zielsoftware das neue Format überhaupt öffnet.
Ein JPEG hat bereits Informationen verworfen, und was übrig bleibt, enthält seine eigenen Artefakte: Blockgrenzen in flachen Bereichen, Ringing an harten Kanten, Farbe bei der halben Auflösung der Helligkeit gespeichert. Das ist jetzt schlicht das Bild, und der JXL-Kodierer gibt diese Artefakte originalgetreu wieder, während er obendrauf noch einmal quantisiert.
Wie stark das schadet, hängt vom Ausgangsbild ab. Ein JPEG direkt aus der Kamera in hoher Qualität übersteht eine Neukodierung bei 82 mit kaum sichtbarer Veränderung. Ein JPEG, das durch eine Messenger-App gelaufen ist oder mit Qualität 60 gespeichert wurde, trägt bereits sichtbare Artefakte, und die zweite Runde macht sie eher schlimmer als glatter. Existiert noch die Rohdatei oder ein verlustfreier Export, ist das eindeutig die bessere Quelle.
Die Einstellung reicht von 1 bis 100 und startet bei 82. Weil die Quelle schon verlustbehaftet ist, spricht einiges dafür, etwas höher zu gehen als bei einem Originalbild: Der Kodierer versucht, eine Struktur wiederzugeben, die er nicht selbst hineingelegt hat, und mehr Spielraum bedeutet, dass weniger davon zusätzlich verschmiert wird.
Am oberen Ende der Skala zeigt sich etwas Besonderes: Gemessen mit dem eigenen Kodierer dieser Seite kam ein 256-mal-256-Verlauf bei Qualität 100 mit 334 von 262.144 Werten ab, die um eine Stufe abwichen, während flache Grafik bitidentisch zurückkam — nahezu verlustfrei gegenüber den dekodierten Pixeln, aber nicht gegenüber der ursprünglichen JPG-Datei. Das entstehende JXL ist bei dieser Einstellung deutlich größer als das JPEG, deshalb ergibt Qualität 100 nur Sinn, wenn die Datei noch einmal weiterverarbeitet wird, nicht als Strategie für die Ablage.
Ein JPEG trägt EXIF-, XMP- und IPTC-Daten, ein ICC-Farbprofil und häufig GPS-Koordinaten, und für eine Fotosammlung sind diese Angaben oft so wertvoll wie die Bildpunkte selbst — Datum, Kamera, Objektiv, Ort, Bildunterschrift, Urheberrechtszeile. Nichts davon übersteht die Umwandlung, weil zu Pixeln dekodiert und neu kodiert wird, und das gilt unbedingt, es ist keine Option auf der Seite.
Für ein einzelnes Foto, das irgendwohin verschickt wird, ist das oft willkommen, weil auch die Koordinaten des eigenen Hauses verschwinden. Für eine Archivmigration ist es ein echtes Problem, und es ist neben der fehlenden Umkehrbarkeit der zweite Grund, warum cjxl für diese Aufgabe das richtige Werkzeug ist: Es erhält den gesamten Metadatenblock zusammen mit den Koeffizienten. Der Verlust des ICC-Profils macht satte Farben zudem etwas flacher, weil eine untaggte Datei beim nächsten Öffnen als sRGB gelesen wird.
Am eigenen Beispielfoto dieser Seite, bei Standardqualität: dasselbe Bild ist 8.924 Byte als JPG, 14.700 als WebP, 17.599 als AVIF und 7.240 als JXL. JPEG XL ist von diesen vieren am kleinsten, was das technische Argument für das Format in einem Satz zusammenfasst — und mozjpegs JPEG liegt an zweiter Stelle, eine Erinnerung daran, dass ein gut kodiertes JPEG kein schwacher Gegner ist.
Bei der Unterstützung dreht sich die Reihenfolge genau um. JPG öffnet überall, WebP in jedem aktuellen Browser, AVIF in modernen, JXL in einigen. Für ein Foto, das verschickt, veröffentlicht oder übergeben werden muss, zählt diese Reihenfolge mehr, und JPG oder WebP ist die richtige Antwort. JPEG XL gewinnt nur dort, wo die Dateien in einem selbst kontrollierten System bleiben.
Das Argument dafür ist echt: rund ein Fünftel Speicherplatz zurück, mit der verlustfreien Umkodierung sogar mehr, bei Sammlungen, die häufig mehrere hundert Gigabyte umfassen. Das Argument dagegen ist, dass JPEG das am universellsten lesbare Bildformat überhaupt ist, und ein Archiv, das in der eigenen Software nicht mehr öffnet, ist mehr wert als der eingesparte Platz.
Der vertretbare Mittelweg ist, die JPEGs zu behalten und JXL als Versuch zu betrachten, oder gleich cjxl zu verwenden, damit der Umzug umkehrbar bleibt und nichts wirklich riskiert wird. Nicht vertretbar ist es, ein zwanzig Jahre altes Archiv über einen Browser bei Qualität 82 umzuwandeln und die Originale zu löschen — genau diese Lesart von "JPEG XL spart zwanzig Prozent verlustfrei" soll diese Seite verhindern.
mozjpeg dekodiert, libjxl kodiert, beides als WebAssembly kompiliert und nur bei Bedarf geladen, vollständig im eigenen Browser. Nichts an der Aufnahme geht über das Netz, was bei genau dem Material zählt, das hier häufig ankommt — private Archive, Aufnahmen für Kunden, unveröffentlichte Arbeiten.
Die kostenlose Nutzung erlaubt Dateien bis 100 Megabyte, weit über jeder JPEG-Größe. Ganze Ordner funktionieren ebenso: Wird ein Ordner abgelegt, konvertiert jede Datei mit eigener Fortschrittsanzeige, und das Ergebnis kommt als ein ZIP zurück. JPEG-XL-Kodierung ist langsamer als WebP und schneller als AVIF, ein paar hundert Fotos sind also eine Sache von Minuten. Eine Handvoll zuerst umwandeln, in voller Größe gegen die Originale vergleichen, und erst dann entscheiden, ob die neunzehn Prozent die Bildgeneration wert sind, bevor größere Bestände folgen.
| JPG | JXL | |
|---|---|---|
| Vollständiger Name | JPEG-Bild | JPEG XL |
| Dateiendung | .jpg, .jpeg, .jpe | .jxl |
| Medientyp | image/jpeg | image/jxl |
| Kompression | Verlustbehaftet — Größe wird mit Qualität bezahlt | Beides, je nach Einstellung |
| Erstmals veröffentlicht | 1992 | 2021 |
| Herausgegeben von | Joint Photographic Experts Group | Joint Photographic Experts Group |
| Spezifikation | ITU-T T.81 | ISO/IEC 18181 |
| Lizenzlage | Offener Standard | Offener Standard |
| Heutiger Stand | Aktuell | Nische |
| Bittiefe | 8 | 32 |
| Kann Farbe beschreiben als | RGB, Graustufen, YCbCr | RGB, Graustufen, großer Farbraum |
| Größtes Bild | 65.535 px je Seite | — |
| Öffnet im Browser | Jeder Browser | Manche Browser |
| Stattdessen erwogen | WebP, AVIF, HEIC | AVIF, WebP, PNG |
JXL hat keinen Platz für IPTC-Felder mit Bildunterschrift, Urheber und Schlagwörtern und die GPS-Koordinaten. Diese Angaben kommen über die JPG-Datei nicht hinaus — wichtig, bevor du das Original löschst, und praktisch, wenn genau das der Zweck war.
JXL beherrscht Transparenz, JPG nicht. Das ist Platz, den das Ergebnis hat und das Original nie genutzt hat: die Umwandlung erzeugt keinen transparenten Hintergrund, sie macht ihn erst nachträglich möglich.
JXL kann Animation tragen, eine JPG-Datei ist ein Einzelbild. Heraus kommt eine Datei mit einem Bild in einem Format, das mehr könnte.
Nur ein Teil der Browser liest JXL. Damit ist es das unhandlichere der beiden. Prüfe lieber vorher, ob die Gegenstelle es annimmt.
GIMP liest sowohl JPG als auch JXL — du kannst das Ergebnis also gegen das Original prüfen, ohne ein zweites Programm zu brauchen.
Das Ergebnis wird größer als das Original und nicht besser. JPG hat bereits Details verworfen, JXL speichert den Rest, ohne weiter zu verwerfen — es verhindert also weiteren Verlust, statt den ersten rückgängig zu machen.
JPG stammt von Joint Photographic Experts Group und wurde 1992 veröffentlicht. Aufgezeichnet wird mit 8 Bit pro Kanal.
JXL kommt von Joint Photographic Experts Group und stammt aus 2021, festgehalten in ISO/IEC 18181. GIMP und ImageMagick lesen das Format.
JPG wurde 1992 veröffentlicht, JXL 2021. Das ältere ist in der Regel die sicherere Datei zum Weitergeben, das jüngere erledigt dieselbe Aufgabe mit weniger Bytes.
Nein. Diese Umwandlung läuft vollständig in deinem Browser, die Datei verlässt dein Gerät also nicht. Du kannst das selbst nachprüfen: Öffne den Netzwerk-Tab der Entwicklerwerkzeuge und wandle etwas um. Zu sehen sind die Seite selbst und die Statistik- und Werbeanfragen, mit denen dieser Dienst bezahlt wird — und keine einzige, die deine Datei trägt. Hinter genau diesem Paar steckt jSquash, WebAssembly-Fassungen der Referenz-Bildcodecs; dein Browser lädt das einmal und behält es dann.
Ja. Kein Konto, kein Wasserzeichen und kein Tageskontingent, das sich verbraucht — es läuft auf deinem eigenen Rechner, du darfst also so oft wiederkommen, wie du willst. Dateien bis 100 MB verarbeitet der Browser, 100 auf einmal. jSquash wird auf deinen Rechner geladen und läuft dort — deshalb gibt es dafür keine Zählung.
JXL komprimiert, es gehen also Daten verloren. In der Standardeinstellung sieht man davon nichts; wenn du sichergehen willst, stell die Qualität höher.
Das Ergebnis wird größer als das Original und nicht besser. JPG hat bereits Details verworfen, JXL speichert den Rest, ohne weiter zu verwerfen — es verhindert also weiteren Verlust, statt den ersten rückgängig zu machen.
Nur ein Teil der Browser liest JXL. Damit ist es das unhandlichere der beiden. Prüfe lieber vorher, ob die Gegenstelle es annimmt.
JXL hat keinen Platz für IPTC-Felder mit Bildunterschrift, Urheber und Schlagwörtern und die GPS-Koordinaten. Diese Angaben kommen über die JPG-Datei nicht hinaus — wichtig, bevor du das Original löschst, und praktisch, wenn genau das der Zweck war.
Was diese Seite über JPG und JXL behauptet, lässt sich nachprüfen — hier stehen die Dokumente, die es festlegen.