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MP3 kannst du hier kostenlos und ohne Konto in OPUS umwandeln: Datei oben ablegen, und ein, zwei Sekunden später steht das Ergebnis zum Herunterladen bereit. Die Umwandlung läuft in deinem eigenen Browser, die Datei wird also nie hochgeladen — das klappt unter Windows, macOS und Linux ebenso wie auf iPhone und Android, und es funktioniert selbst dann noch, wenn du das Netz abschaltest.
Bis zu 100 Dateien auf einmal. Gemischte Formate sind kein Problem.
Sie werden nacheinander umgewandelt und kommen zusammen als ZIP zurück.
MP3 in OPUS
Alles an dieser Umwandlung hat seinen Preis: Der Ton wird noch einmal entschlüsselt und noch einmal kodiert, und nichts an der Aufnahme wird dabei besser. Ob es sich lohnt, hängt an einer einzigen Frage — wie viel Platz tatsächlich gespart wird und ob dieser Platz etwas wert ist.
Bei einer digitalisierten Sammlung alter Hörspielkassetten — etwa ein komplettes Regal Kinderhörspiele, das jemand für die Enkel auf ein Tablet bringen will — ist die Antwort meist ja. Bei einem ordentlichen Ordner aus dreißig Alben, der ohnehin passt, gibt es kein Problem, das gelöst werden müsste.
Statt eine Bitrate anzugeben, bietet die Umwandlung drei Stufen an: klein, ausgewogen und hoch, standardmäßig ausgewogen. Diese Stufen werden intern an eine feste Kodierer-Vorgabe übergeben, die je nach Inhalt unterschiedlich viele Bits verwendet — die genaue Zahl variiert deshalb von Datei zu Datei und lässt sich nicht als eine einzelne Kilobitzahl versprechen.
Wichtig für die Praxis ist die Reihenfolge: klein spart am meisten, hoch am wenigsten, und für Sprache reicht klein fast immer, während Musik von der höchsten Stufe profitiert.
Ein einzelner Sprecher in einem Raum ist das Material, mit dem jeder moderne Codec am besten umgehen kann, und Opus wurde ausdrücklich für Sprache mitentwickelt. Vorträge, Interviews, Predigten, Diktate und Hörbücher gehören alle in diese Kategorie.
Bei genau diesem Material ist die kleinste Stufe die richtige Wahl, und der Unterschied zum Original ist beim Zuhören kaum wahrzunehmen. Für ein Archiv, das nach Stunden gezählt wird, ist das der Fall, in dem sich die zweite Kompressionsrunde spürbar auszahlt.
Eine Musiksammlung ist genau das falsche Material für diesen Schritt: Die Dateien sind ohnehin schon eher klein, Musik ist für einen Codec das schwierigste aller Materialien, und die Geräte, auf denen eine solche Sammlung landet — Autoradio, Stereoanlage, tragbarer Player —, sind genau dort, wo Opus am seltensten unterstützt wird.
Eine Ausnahme gibt es: ein Telefon, das eine sehr große Bibliothek fassen muss und nirgendwo anders abgespielt wird. Existieren die Originale noch als CD oder als verlustfreie Datei, liefert eine Umwandlung von dort ein besseres Ergebnis bei gleicher Größe, weil die doppelte verlustbehaftete Kompression entfällt.
Der zweite Kodierer sieht nur die fertige Wellenform der MP3-Datei und hat keine Möglichkeit zu erkennen, was der erste bereits entfernt hat. Er trifft seine eigenen Entscheidungen über einem Material, das schon Entscheidungen hinter sich hat.
Wie hörbar das wird, hängt stark davon ab, wie weit die neue Stufe unter der ursprünglichen Bitrate der MP3-Datei liegt. Bei einer Umwandlung nahe der ursprünglichen Qualität ist der Unterschied kaum zu hören; bei der kleinsten Stufe angewandt auf Musik ist er es.
MP3 arbeitet in festen Blöcken und fügt am Anfang und Ende jedes Titels eine kleine Stille hinzu, um den letzten Block zu füllen. Ob diese beim Dekodieren vollständig entfernt wird, ist nicht garantiert, und der Opus-Kodierer fügt anschließend seine eigene kurze Einschwingzeit hinzu.
Bei einem durchgehenden Livealbum, einer Oper oder einem DJ-Mix macht sich das als kurze Lücke an jedem Titelwechsel bemerkbar. Solche Aufnahmen sind gute Kandidaten, unangetastet zu bleiben, statt durch diese Umwandlung zu laufen.
In jedem aktuellen Browser, auf jedem modernen Telefon und in jedem gängigen Desktop-Programm läuft Opus ohne Probleme. Im Auto, im Wohnzimmer an einer älteren Stereoanlage oder auf einem gebraucht gekauften MP3-Player sieht es anders aus — dort fehlt Unterstützung häufig.
Wer die Sammlung für ein bestimmtes Gerät vorbereitet, sollte eine einzelne Datei umwandeln, sie dort abspielen und erst danach den gesamten Ordner umwandeln. Das Original erst löschen, wenn diese Probe bestanden ist, spart im Zweifel eine zweite Digitalisierung.
Weil sich für Sprache und für Musik unterschiedliche Stufen lohnen, ist es einfacher, den Ordner vorher in zwei Gruppen zu teilen, als eine gemischte Sammlung auf eine einzige Einstellung zu zwingen. Ein Hörspielregal mit gesprochenem Text und ein paar Musikalben dazwischen profitiert davon am meisten, wenn beide getrennt behandelt werden.
Für eine große, gemischte Sammlung — ein Archiv aus Vorträgen, Musik und Familienaufnahmen — lohnt sich diese Sortierung besonders: ein Durchgang mit der kleinen Stufe für alles Gesprochene, ein zweiter mit der hohen Stufe für den musikalischen Teil, statt einer einzigen Einstellung für alles.
Bei einer einzelnen Datei ist der Unterschied zwischen den Stufen kaum der Rede wert. Über ein Regal voller digitalisierter Kassetten oder ein Archiv mehrerer hundert Aufnahmen hinweg wird aus derselben Ersparnis pro Datei ein Unterschied, der auf einem Telefon oder einer Speicherkarte tatsächlich zählt.
Wo genau die Grenze liegt, ab der sich das Umwandeln lohnt, ist eine Frage des verfügbaren Speicherplatzes, nicht der Klangqualität — bei einer Sammlung, die ohnehin passt, gibt es kein Problem, das durch eine weitere Kompressionsrunde gelöst würde.
Opus ist ein Audiocodec, kein eigenständiges Dateiformat — er wird üblicherweise in einen Ogg-Container verpackt, denselben Container, den auch Vorbis nutzt. Die Endung .opus statt der älteren .ogg-Endung ist die Konvention, mit der ein Player sofort erkennt, welcher der beiden Codecs tatsächlich in der Hülle steckt, ohne die Datei erst öffnen zu müssen.
Für die Wiedergabe macht das keinen Unterschied — jeder Player, der Opus versteht, öffnet die Datei unabhängig von der Endung. Für die eigene Ordnung lohnt es sich trotzdem, bei der bekannteren Endung zu bleiben, weil sie sofort verrät, mit welchem der beiden Codecs man es zu tun hat.
Ein Durchgang nimmt bis zu hundert Dateien mit je 100 MB entgegen und gibt sie gemeinsam als ZIP zurück. Nichts wird dafür nachgeladen — jeder Browser bringt einen Opus-Kodierer bereits mit, weil ihn Sprachanrufe im Web ohnehin brauchen —, und nichts wird hochgeladen.
Für eine Sammlung mit persönlichem Charakter — Diktate, Familienaufnahmen, ein digitalisiertes Hörspielregal — ist genau das der Grund, die Umwandlung hier zu machen statt bei einem fremden Online-Dienst: Die Dateien verlassen das eigene Gerät zu keinem Zeitpunkt.
Bevor eine ganze Sammlung durchläuft, lohnt sich ein Blick auf die Herkunft der MP3-Dateien: Stammen sie von einer CD oder aus einer verlustfreien Quelle, die noch irgendwo existiert, liefert eine Umwandlung von dort ein besseres Ergebnis bei gleicher Zielgröße, weil die Kompression nur einmal statt zweimal stattfindet.
Existiert nur noch die MP3-Datei, ist dieser Umweg nicht möglich, und die Umwandlung hier ist die einzige verfügbare Option, um Platz zu sparen. Das ist der übliche Fall bei alten, aus dem Netz heruntergeladenen Dateien oder bei Aufnahmen, die von Anfang an nur als MP3 vorlagen.
Wie zuverlässig Titel, Interpret oder Album aus den ID3-Tags der MP3-Datei in die neue Opus-Datei übernommen werden, hängt vom Einzelfall ab und lässt sich hier nicht pauschal zusichern. Für eine Sammlung, die nach Ordnerstruktur und Dateiname organisiert ist, spielt das ohnehin keine Rolle.
Wer die Sammlung stattdessen in einem Player durchsucht und dabei auf Titel und Interpret angewiesen ist, wandelt am besten zuerst ein einzelnes Album um, prüft die Angaben dort und korrigiert sie bei Bedarf mit einem Tag-Editor über den ganzen Bestand.
Das eigentliche Risiko dieser Umstellung ist nicht die Klangqualität, sondern ein Gerät, das die neue Datei überhaupt nicht abspielt. Das lässt sich vorher nicht aus einem Datenblatt ablesen, nur durch Ausprobieren.
Eine Woche beide Fassungen parallel zu behalten, bevor die MP3-Dateien gelöscht werden, kostet wenig Speicherplatz und verhindert genau die Situation, in der eine mehrere hundert Gigabyte große Sammlung am Ende nirgendwo mehr abspielbar ist.
| MP3 | OPUS | |
|---|---|---|
| Vollständiger Name | MPEG Audio Layer III | Opus-Audio |
| Dateiendung | .mp3 | .opus |
| Medientyp | audio/mpeg | audio/opus |
| Kompression | Verlustbehaftet — Größe wird mit Qualität bezahlt | Verlustbehaftet — Größe wird mit Qualität bezahlt |
| Erstmals veröffentlicht | 1993 | 2012 |
| Herausgegeben von | Fraunhofer IIS | Xiph.Org |
| Spezifikation | ISO/IEC 11172-3 | RFC 6716 |
| Lizenzlage | Offener Standard | Offener Standard |
| Heutiger Stand | Aktuell | Aktuell |
| Audiokanäle | bis zu 2 | bis zu 255 |
| Öffnet im Browser | Jeder Browser | Aktuelle Browser |
| Stattdessen erwogen | AAC, FLAC | AAC |
Aktuelle Browser lesen OPUS, ältere nicht. Damit ist es das unhandlichere der beiden. Prüfe lieber vorher, ob die Gegenstelle es annimmt.
Audacity und VLC lesen sowohl MP3 als auch OPUS — du kannst das Ergebnis also gegen das Original prüfen, ohne ein zweites Programm zu brauchen.
MP3 und OPUS sind beide verlustbehaftet, hier komprimiert also eine zweite Runde auf der ersten. Wenn du noch das Original hast, fang lieber damit an — jeder Durchgang kostet ein wenig mehr als der vorige.
MP3 stammt von Fraunhofer IIS und wurde 1993 veröffentlicht. Festgehalten ist das in ISO/IEC 11172-3 — lohnt sich zu kennen, wenn die Datei das Programm überleben soll, das sie geschrieben hat.
OPUS kommt von Xiph.Org und stammt aus 2012, festgehalten in RFC 6716. VLC, FFmpeg und Audacity lesen das Format.
MP3 wurde 1993 veröffentlicht, OPUS 2012. Das ältere ist in der Regel die sicherere Datei zum Weitergeben, das jüngere erledigt dieselbe Aufgabe mit weniger Bytes.
Nein. Diese Umwandlung läuft vollständig in deinem Browser, die Datei verlässt dein Gerät also nicht. Du kannst das selbst nachprüfen: Öffne den Netzwerk-Tab der Entwicklerwerkzeuge und wandle etwas um. Zu sehen sind die Seite selbst und die Statistik- und Werbeanfragen, mit denen dieser Dienst bezahlt wird — und keine einzige, die deine Datei trägt. Hinter genau diesem Paar steckt mediabunny, eine Hülle um WebCodecs, die die Hardware-Decoder deines Geräts mitbenutzt; dein Browser lädt das einmal und behält es dann.
Ja. Kein Konto, kein Wasserzeichen und kein Tageskontingent, das sich verbraucht — es läuft auf deinem eigenen Rechner, du darfst also so oft wiederkommen, wie du willst. Dateien bis 100 MB verarbeitet der Browser, 100 auf einmal. mediabunny wird auf deinen Rechner geladen und läuft dort — deshalb gibt es dafür keine Zählung.
OPUS komprimiert, es gehen also Daten verloren. In der Standardeinstellung sieht man davon nichts; wenn du sichergehen willst, stell die Qualität höher. Beide Formate sind komprimiert — das ist also eine zweite Runde auf Ton, der schon Details verloren hat. Wähl die höchste Qualitätsstufe, wenn das Ergebnis noch bearbeitet oder erneut umgewandelt wird.
Aktuelle Browser lesen OPUS, ältere nicht. Damit ist es das unhandlichere der beiden. Prüfe lieber vorher, ob die Gegenstelle es annimmt.
MP3 und OPUS sind beide verlustbehaftet, hier komprimiert also eine zweite Runde auf der ersten. Wenn du noch das Original hast, fang lieber damit an — jeder Durchgang kostet ein wenig mehr als der vorige.