Cookies für Statistik und Werbung
Wir setzen Cookies für Statistik und Werbung ein, beides geht an Google. Wenn du ablehnst, ändert sich für dich sichtbar nichts.Zur Datenschutzseite
FLAC kannst du hier kostenlos und ohne Konto in OPUS umwandeln: Datei oben ablegen, und ein, zwei Sekunden später steht das Ergebnis zum Herunterladen bereit. Die Umwandlung läuft in deinem eigenen Browser, die Datei wird also nie hochgeladen — das klappt unter Windows, macOS und Linux ebenso wie auf iPhone und Android, und es funktioniert selbst dann noch, wenn du das Netz abschaltest.
Bis zu 100 Dateien auf einmal. Gemischte Formate sind kein Problem.
Sie werden nacheinander umgewandelt und kommen zusammen als ZIP zurück.
FLAC in OPUS
Wer der Musikindustrie und ihren Streaminganbietern nicht die eigenen Hörgewohnheiten überlassen will, sammelt die Musik selbst — als FLAC-Bibliothek auf einer eigenen Festplatte, oft mit Navidrome, Jellyfin oder einem Subsonic-kompatiblen Server im eigenen Netzwerk. Das ist in Deutschland eine ziemlich verbreitete Haltung, gerade unter Leuten, die sich sonst schon mit Datenschutz beschäftigen.
Das Problem kommt beim Verlassen des Hauses: Ein Handy mit 128 GB fasst keine 2-TB-Bibliothek, und Streaming vom eigenen Server über mobile Daten kostet bei verlustfreiem FLAC schnell das gesamte Datenvolumen des Monats. Eine kleine Zweitkopie für unterwegs ist die naheliegende Lösung, und Opus ist der Codec, der dabei am wenigsten Bytes pro Hörstunde verlangt. Das ist kein Nischenanliegen mehr: Selfhosting-Communities mit Jellyfin- oder Navidrome-Instanzen sind in deutschen und österreichischen Foren gut vertreten, und die Frage nach der kleinsten sinnvollen Kopie kommt dort regelmäßig auf.
FLAC komprimiert verlustfrei auf etwa die Hälfte von rohem PCM, was für CD-Qualität in Stereo auf rund 5 bis 6 MB pro Minute hinausläuft — abhängig von der Dichte der Musik, nicht von einer Einstellung. Opus arbeitet dagegen mit einer festen Zielgröße statt einer festen Kompressionsrate, deshalb bleibt die Opus-Datei über verschiedene Titel hinweg viel gleichmäßiger groß als die FLAC-Datei, aus der sie entstand.
Wie stark eine bestimmte Datei schrumpft, hängt von der gewählten Stufe und vom mediabunny-Encoder ab, der die drei Stufen — Small file, Balanced, High quality — intern in ein für Opus passendes Bitratenziel übersetzt; diese Seite legt selbst keinen kbit/s-Wert fest und veröffentlicht deshalb keinen. Verlässlich ist nur die Größenordnung: Auch die höchste Stufe bleibt für normale Musik deutlich unter der FLAC-Größe, und die kleinste Stufe schrumpft eine Bibliothek so weit, dass sie auf ein Handy passt, wo das Original das nie täte.
MP3 wurde 1993 standardisiert, Opus erst 2012 — dazwischen liegen neunzehn Jahre Codec-Forschung. Bei hohen Bitraten ist der Unterschied kaum zu hören, im niedrigen Bereich, der für eine platzsparende Handykopie interessant ist, ist MP3 unangenehm und Opus deutlich komfortabler. Eine Handykopie lebt genau in diesem unteren Bereich, wo der Unterschied am größten ist.
In der Praxis heißt das: Eine kleine Opus-Datei hält mit einer deutlich größeren MP3-Datei mithalten, bei gleicher wahrgenommener Qualität. Eine Bibliothek bei gleicher Hörqualität kleiner zu halten ist kein Randgewinn, wenn genau diese Größe das Handy füllt. Der Preis dafür ist Kompatibilität, und darum geht es im nächsten Abschnitt.
Android spielt Opus seit Jahren nativ ab, jeder aktuelle Browser dekodiert es, und die üblichen Selfhosting-Apps für Musikserver — Symfonium, Substreamer, Finamp und die Jellyfin- und Plex-Apps — bringen ihren eigenen Decoder mit. Das deckt den größten Teil dessen ab, weshalb überhaupt jemand eine Bibliothek umwandelt.
Was nicht funktioniert: Autoradios, ältere iPods und tragbare Player, ein guter Teil der HiFi- und Netzwerk-Streamer-Firmware, und die eingebaute Dateivorschau auf iOS in manchen Situationen. Ist das Zielgerät ein Autoradio oder ein Streamer am Bett, ist das die falsche Umwandlung, und MP3 oder AAC ist die pragmatische Antwort. Ein Album konvertieren, auf dem tatsächlichen Gerät testen, bevor man zweitausend Alben konvertiert.
Die drei Stufen lösen sich als Zielqualität innerhalb des Encoders auf, statt hier als Kilobit-Zahl festgelegt zu werden — mediabunny übersetzt die Stufe intern in ein für Opus passendes Bitratenziel, und diese Seite kennt den genauen Wert nicht und nennt deshalb keinen. Wer mit MP3 aufgewachsen ist, unterschätzt leicht, wie wenig Opus für dieselbe wahrgenommene Qualität braucht, gerade auf der Small-file-Stufe.
Die sinnvolle Regel richtet sich nach dem Hörort: Podcasts und Hörbücher — Small file, mit enormer Ersparnis, weil Sprache ohnehin wenig Bandbreite braucht. Musik auf dem Handy über Kopfhörer oder im Auto — Balanced. Musik auf guten Kopfhörern, oder eine Kopie, die später noch einmal umgewandelt werden könnte — High quality. Die FLAC-Datei bleibt ohnehin zu Hause, eine falsche Wahl kostet also nur einen neuen Durchlauf.
Opus arbeitet auf einer festen 48.000-Hz-Uhr. Ein Decoder meldet 48 kHz, egal was der Encoder bekommen hat — ein 44.100-Hz-CD-Rip erscheint nach der Umwandlung also als 48-kHz-Datei, und eine hochauflösende 96-kHz-FLAC-Datei landet ebenfalls dort. Das ist eine Eigenschaft des Codecs, keine Einstellung, und es gibt keine Version dieser Umwandlung, die das umgeht.
Beim Hören ist das ohne Bedeutung — die Umtaktung wird sauber gemacht und ist nicht heraushörbar. Relevant wird es in genau zwei Fällen: Ein Katalogisierungswerkzeug, das die technische Abtastrate aus der Datei ausliest, weicht vom Original ab, und wer hochauflösendes Material konvertiert, sollte wissen, dass die zusätzliche Bandbreite dabei verworfen wird — wie bei jedem verlustbehafteten Codec.
Ein Livealbum, ein DJ-Mix oder eine klassische Aufnahme mit Attacca-Sätzen ist eine durchgehende Aufführung, in Titel zerschnitten. FLAC gibt die Übergänge exakt wieder, weil es die Samples exakt wiedergibt. Ein verlustbehafteter Encoder arbeitet dagegen in festen Blöcken und muss das Ende jedes Titels auffüllen, um den letzten Block zu füllen — genau daher kommen hörbare Nähte.
Opus geht damit besser um als MP3: Der Ogg-Container speichert einen Pre-Skip-Wert, der einem Decoder sagt, wie viel vom Anfang zu verwerfen ist, und ein Player, der ihn beachtet, fügt die Titel nahtlos wieder zusammen. Ob der eigene Player das beachtet, ist die Variable. Ist Lückenlosigkeit wichtig, ein Album gezielt prüfen, bevor der Rest der Sammlung konvertiert wird.
Eine konvertierte Sammlung ist wertlos, wenn die Alben hinterher nicht mehr als solche erkennbar sind. FLAC speichert seine Tags als Vorbis-Kommentare, und Ogg trägt strukturell dieselbe Art von Kommentarfeldern — beide Formate sprechen also dieselbe Tag-Sprache, was die Voraussetzung für eine saubere Übernahme ist. Was die eingesetzte Bibliothek beim Umwandeln tatsächlich aus den Tags und dem eingebetteten Cover macht, ist von hier aus nicht mit Sicherheit zu sagen.
Deshalb lohnt sich der Test vor der ganzen Bibliothek: ein einzelnes Album umwandeln und in dem Musikserver oder Player öffnen, der später die ganze Sammlung anzeigen soll. Kommen Titel, Interpret und Cover dort an, ist der Rest der Sammlung sicher. Fehlt etwas, lässt sich das gezielt nachtragen, bevor zweitausend Titel denselben Fehler tragen.
Die Opus-Dateien lassen sich wie ein Wegwerfobjekt behandeln — an einem Abend neu erzeugt, mit einer anderen Bitrate, falls die erste Wahl falsch war, oder in einem anderen Codec, wenn das nächste Handy oder Autoradio Opus wieder nicht mag. Die FLAC-Dateien lassen sich aus nichts anderem neu erzeugen.
Der Fehler, vor dem das hier warnt, ist konkret und häufig: Jemand konvertiert eine Sammlung, stellt fest, dass es gut klingt, und löscht die FLAC-Dateien, um Platz zu sparen. Ein Jahr später braucht ein Gerät AAC, oder ein besserer Encoder erscheint, und jeder Re-Encode beginnt jetzt bei einer bereits verlustbehafteten Quelle. Eine Festplatte für die Originale ist günstiger als die Sammlung, die darauf liegt.
Ein Durchgang nimmt bis zu hundert Dateien entgegen. Bei einem durchschnittlichen Album mit zehn bis zwölf Titeln sind das acht bis zehn Alben pro Batch — für eine Bibliothek mit mehreren hundert Alben bedeutet das mehrere Durchgänge statt eines einzigen, was sich bei einer Musiksammlung ohnehin anbietet, weil sich Fehler dann auf einen überschaubaren Ausschnitt begrenzen.
Praktisch heißt das: nach Ordner oder nach Interpret sortieren und ordnerweise abarbeiten, statt die gesamte Sammlung auf einmal in den Browser zu ziehen. Ein Durchgang, der mittendrin auf ein beschädigtes FLAC-Tag oder eine seltsame Kodierung trifft, betrifft dann höchstens ein Dutzend Titel statt der ganzen Bibliothek, und die restlichen Ordner laufen unabhängig davon weiter.
Opus ist das einzige Audio-Ziel auf dieser Seite, für das nichts nachgeladen werden muss. Jeder Browser hat es wegen Telefonaten implementiert, und das eigene Gerät entschlüsselt FLAC ohnehin bereits — die Umwandlung startet in dem Moment, in dem die Datei ankommt, und kontaktiert zu keinem Zeitpunkt einen Server. Im Netzwerk-Tab lässt sich während eines ganzen Stapels beobachten, dass sich nichts bewegt.
Dateien sind auf 100 MB je Stück begrenzt, was etwa zwanzig Minuten CD-Qualität als FLAC entspricht, und hundert lassen sich gemeinsam ablegen und als ZIP zurückholen. Für eine Sammlung bedeutet das: albumweise arbeiten statt in einem einzigen Durchgang — und das ist auch der sinnvollste Weg, ein Album konvertieren, auf dem Gerät prüfen, dann mit dem Rest weitermachen.
| FLAC | OPUS | |
|---|---|---|
| Vollständiger Name | Free Lossless Audio Codec | Opus-Audio |
| Dateiendung | .flac | .opus |
| Medientyp | audio/flac | audio/opus |
| Kompression | Verlustfrei — es wird nichts verworfen | Verlustbehaftet — Größe wird mit Qualität bezahlt |
| Erstmals veröffentlicht | 2001 | 2012 |
| Herausgegeben von | Xiph.Org | Xiph.Org |
| Spezifikation | RFC 9639 | RFC 6716 |
| Lizenzlage | Offener Standard | Offener Standard |
| Heutiger Stand | Aktuell | Aktuell |
| Bittiefe | 32 | — |
| Audiokanäle | bis zu 8 | bis zu 255 |
| Öffnet im Browser | Jeder Browser | Aktuelle Browser |
| Stattdessen erwogen | WAV, AIFF, MP3 | AAC, MP3 |
Aktuelle Browser lesen OPUS, ältere nicht. Damit ist es das unhandlichere der beiden. Prüfe lieber vorher, ob die Gegenstelle es annimmt.
Audacity und VLC lesen sowohl FLAC als auch OPUS — du kannst das Ergebnis also gegen das Original prüfen, ohne ein zweites Programm zu brauchen.
Die Datei wird deutlich kleiner, und zwar dadurch, dass Details verworfen werden. FLAC behält alles, OPUS behält das, was dem Auge ohnehin kaum auffällt. Bei einem Foto ist der Tausch fast geschenkt; bei Text, einem Bildschirmfoto oder einer Strichzeichnung siehst du ihn als Schatten an den Kanten.
Die beiden zielen auf verschiedene Arbeit: FLAC auf die Archivierung, OPUS auf das Streaming und das Web. Das lohnt sich vorher abzuwägen — der Grund, aus dem es das eine gibt, ist meist der Grund, aus dem das andere unpraktisch ist.
FLAC stammt von Xiph.Org und wurde 2001 veröffentlicht. Aufgezeichnet wird mit 32 Bit pro Kanal.
OPUS kommt von Xiph.Org und stammt aus 2012, festgehalten in RFC 6716. VLC, FFmpeg und Audacity lesen das Format.
Nein. Diese Umwandlung läuft vollständig in deinem Browser, die Datei verlässt dein Gerät also nicht. Du kannst das selbst nachprüfen: Öffne den Netzwerk-Tab der Entwicklerwerkzeuge und wandle etwas um. Zu sehen sind die Seite selbst und die Statistik- und Werbeanfragen, mit denen dieser Dienst bezahlt wird — und keine einzige, die deine Datei trägt. Hinter genau diesem Paar steckt mediabunny, eine Hülle um WebCodecs, die die Hardware-Decoder deines Geräts mitbenutzt; dein Browser lädt das einmal und behält es dann.
Ja. Kein Konto, kein Wasserzeichen und kein Tageskontingent, das sich verbraucht — es läuft auf deinem eigenen Rechner, du darfst also so oft wiederkommen, wie du willst. Dateien bis 100 MB verarbeitet der Browser, 100 auf einmal. mediabunny wird auf deinen Rechner geladen und läuft dort — deshalb gibt es dafür keine Zählung.
OPUS komprimiert, es gehen also Daten verloren. In der Standardeinstellung sieht man davon nichts; wenn du sichergehen willst, stell die Qualität höher.
Die Datei wird deutlich kleiner, und zwar dadurch, dass Details verworfen werden. FLAC behält alles, OPUS behält das, was dem Auge ohnehin kaum auffällt. Bei einem Foto ist der Tausch fast geschenkt; bei Text, einem Bildschirmfoto oder einer Strichzeichnung siehst du ihn als Schatten an den Kanten.
Aktuelle Browser lesen OPUS, ältere nicht. Damit ist es das unhandlichere der beiden. Prüfe lieber vorher, ob die Gegenstelle es annimmt.