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GIF kannst du hier kostenlos und ohne Konto in WebM umwandeln: Datei oben ablegen, und ein, zwei Sekunden später steht das Ergebnis zum Herunterladen bereit. Die Umwandlung läuft in deinem eigenen Browser, die Datei wird also nie hochgeladen — das klappt unter Windows, macOS und Linux ebenso wie auf iPhone und Android, und es funktioniert selbst dann noch, wenn du das Netz abschaltest.
Bis zu 100 Dateien auf einmal. Gemischte Formate sind kein Problem.
Sie werden nacheinander umgewandelt und kommen zusammen als ZIP zurück.
GIF in WebM
Ein animiertes Werbebanner oder eine Produktanimation im eigenen Onlineshop ist häufig noch ein GIF, weil es früher das einzige Format war, das im Browser lief. Ein Tool wie PageSpeed Insights oder Lighthouse listet genau diese Datei zuverlässig als eines der größten Elemente der Seite, und wer die Bewertung verbessern will, kommt an dieser Zeile kaum vorbei.
Der Wechsel lohnt sich nur, wenn man das HTML selbst bearbeiten kann — bei einem eigenen Shopsystem oder einer selbst gepflegten Landingpage ist das der Fall, und genau dafür ist diese Seite gedacht. Ein GIF, das an einen Kunden verschickt oder in eine Präsentation eingebettet wird, hat diese Möglichkeit nicht.
Ein `<video>`-Element kann mehrere `<source>`-Einträge auflisten, und der Browser wählt den ersten, den er abspielen kann. WebM zuerst und MP4 danach bedeutet: Jeder Besucher bekommt die kleinere Datei, wo sein Browser sie unterstützt, und eine funktionierende Datei, wo nicht — eine Zeile Mehraufwand im Markup.
Ohne diese Möglichkeit ist MP4 die sicherere Einzelwahl. Das gilt für alles, was den eigenen Seitenquellcode verlässt: ein GIF in einer E-Mail-Kampagne oder auf einem Marktplatz-Listing hat keine zweite Quelle, auf die es zurückfallen könnte.
Nicht jede alte Bannerdatei mit der Endung `.gif` bewegt sich tatsächlich — manche wurden nur aus Gewohnheit als GIF exportiert. Für eine ruhende Datei ist diese Seite die falsche Wahl: Ohne Bewegung bringt eine Umwandlung zu Video keinen Vorteil gegenüber einem einfachen Bild, und WebP wäre dann das richtige Ziel statt WebM.
Ein kurzer Blick genügt meist: Läuft die Vorschau im Dateimanager oder im Browser-Tab sichtbar, ist die Umwandlung zu WebM die richtige Wahl; bleibt sie unverändert stehen, spart die Bild-Seite unnötige Arbeit.
Beide Codecs arbeiten im Prinzip gleich: ein vollständiges Bild speichern, danach nur die Unterschiede. VP9 wurde rund ein Jahrzehnt nach H.264 entwickelt und investiert deutlich mehr Rechenaufwand darin, wo im Bild sich Muster wiederholen — ein Aufwand, der sich einmalig beim Kodieren auszahlt, nicht bei jedem Seitenaufruf.
Genau darauf ist ein typisches Werbebanner zugeschnitten: flache Flächen, harte Kanten, große unveränderte Bereiche. Bei einem 448-KB-Test-GIF kam die WebM-Version in eigenen Messungen auf 19 KB gegenüber 23 KB für dieselbe Animation als MP4 — der Unterschied ist auf synthetischem Material größer als bei Kamerabildern.
Der Container gilt als streamfähig, und das ist die zweite Ersparnis auf einer Produktseite: Der Browser kann eine WebM-Datei abspielen, sobald die ersten Bytes angekommen sind, während der Rest noch nachlädt.
Ein GIF kann das in keiner brauchbaren Weise. Erste Bilder werden zwar angezeigt, sobald sie eintreffen, aber die Schleife läuft erst sauber, wenn die gesamte Datei geladen ist — bei einer langsamen Verbindung bedeutet das ein statisches erstes Bild über mehrere Sekunden. Der Wechsel zu WebM verändert also nicht nur die Größe, sondern auch, wie sich das Warten anfühlt.
WebM gehört zu den wenigen Videoformaten, die überhaupt Transparenz speichern können, und genau deshalb greift man auf WebM zurück, wenn eine Animation frei über einem Seitenhintergrund schweben soll.
Diese Umwandlung nutzt das nicht: Die Bildspur ist opak, ein GIF mit transparentem Hintergrund verliert diese Transparenz auf dem Weg. Für ein Werbebanner mit festem, weißem oder farbigem Untergrund ist das folgenlos; soll die Animation freistehend über einem Bild liegen, ist animiertes WebP mit erhaltener Transparenz die ehrlichere Empfehlung.
Jedes Bild eines GIF stammt aus einer Palette von höchstens 256 Farben. Was ursprünglich ein weicher Verlauf oder ein sanfter Schatten war, wurde bei der GIF-Erstellung darauf reduziert, oft mit Dithering, um die Stufen zu kaschieren.
VP9 gibt weiter, was es bekommt, und legt keine eigene Palette darüber — die Animation wird also nicht schlechter. Sie wird aber auch nicht besser, und das Dithering kostet zusätzlich Bytes, weil es aus Sicht eines Videocodecs Rauschen ist, das seine Mustersuche genau dort erschwert, wo eigentlich gespart werden sollte.
GIF-Verzögerungen stehen pro Bild und in Hundertstelsekunden im Dateiformat, sodass eine Animation oft mit Bildraten läuft, die keine Kamera je produziert hat. Die Umwandlung überträgt jede einzelne Bilddauer in das Video, statt sie auf eine feste Rate zu vereinheitlichen.
Ein gespeicherter Wert von null bedeutet „so schnell wie möglich" und wird wie in Browsern üblich als hundert Millisekunden behandelt. Eine Animation, die von Auge im GIF-Editor getimt wurde, läuft dadurch in der WebM genauso schnell wie zuvor.
Beide auf dieser Seite verwendeten Videocodecs verlangen gerade Pixelmaße, ein GIF kennt diese Einschränkung nicht. Breite und Höhe werden deshalb vor dem ersten Bild auf die nächste gerade Zahl aufgerundet — ein 405 Pixel breites GIF ergibt eine 406 Pixel breite WebM.
Aufgerundet wird nach oben, es geht also keine Bildkante verloren. Bei einer festen CSS-Breite im Layout fällt das eine zusätzliche Pixel nie auf; wer die Animation pixelgenau gegen ein Hintergrundbild ausrichtet, sollte die Verschiebung kennen.
Ein Bild-Element durch ein Video-Element zu ersetzen, ist kein reiner Austausch — dieser Schritt geht am häufigsten schief. Ohne feste Breite und Höhe oder eine `aspect-ratio`-Angabe verschiebt sich beim Laden das Layout, und aus einem Datenvolumen-Problem wird ein Layout-Verschiebungs-Problem, was den Bericht nicht besser aussehen lässt.
Ein Vorschaubild lohnt sich zusätzlich: Ohne eines steht bis zur Decodierung der ersten Bilder eine leere Fläche, wo das GIF wenigstens etwas zeigte. Das erste Bild als kleines WebP oder PNG zu exportieren deckt das ab.
Läuft eine Werbekampagne mit mehreren Formaten gleichzeitig — Skyscraper, Rechteck, mobile Ansicht — lassen sich alle GIF-Varianten in einem Durchgang ablegen, bis zu 100 auf einmal, jede bis 100 MB in der kostenlosen Stufe. Alle WebM-Dateien kommen als ein ZIP zurück, jede mit dem Namen der Ausgangsdatei und ausgetauschter Endung.
Weil die Kodierung auf dem eigenen Rechner läuft, gibt es keine Warteschlange hinter fremden Aufträgen — bei einer Kampagne mit fünf oder sechs Bannerformaten ist das der Unterschied zwischen einem Arbeitsschritt und mehreren einzelnen.
Die Bilder werden vom eingebauten Bild-Decoder gelesen und vom eingebauten Video-Encoder im selben Tab kodiert. Es gibt keinen Server im Ablauf, keine Warteschlange, kein Konto und kein Tageslimit, und ein Durchgang nimmt bis zu 100 Dateien gleichzeitig an.
Dieser Decoder ist nicht in jedem Browser vorhanden. Fehlt er, meldet die Seite das mit Namen der Browser, die ihn mitbringen, statt die Datei irgendwo anders fertigstellen zu lassen — genau das würde die Aussage oben zunichtemachen.
| GIF | WebM | |
|---|---|---|
| Vollständiger Name | Graphics Interchange Format | WebM-Video |
| Dateiendung | .gif | .webm |
| Medientyp | image/gif | video/webm |
| Kompression | Verlustfrei — es wird nichts verworfen | Verlustbehaftet — Größe wird mit Qualität bezahlt |
| Erstmals veröffentlicht | 1987 | 2010 |
| Herausgegeben von | CompuServe | |
| Spezifikation | GIF89a | — |
| Lizenzlage | Offener Standard | Offener Standard |
| Heutiger Stand | Alt, wird überall noch gelesen | Aktuell |
| Bittiefe | 8 | — |
| Kann Farbe beschreiben als | indizierte Palette | — |
| Größtes Bild | 65.535 px je Seite | — |
| Öffnet im Browser | Jeder Browser | Jeder Browser |
| Stattdessen erwogen | WebP, MP4 | MP4, MKV |
Die Transparenz bleibt. GIF und WebM speichern beide einen Alphakanal — ein Freisteller bleibt freigestellt, und hinter ihm wird nichts aufgefüllt.
WebM ist ein Container, kein einzelnes Format. Was tatsächlich abgespielt wird, ist der Codec darin — meist VP8, VP9 und AV1. Deshalb können sich zwei Dateien mit derselben Endung auf demselben Gerät unterschiedlich verhalten.
GIF stammt aus 1987 und wird kaum noch verwendet. WebM ist das, was aktuelle Software schreibt — bei der Umwandlung geht es also auch darum, lesbar zu bleiben.
Die üblichen Programme überschneiden sich nicht: GIF öffnest du in GIMP, Adobe Photoshop und ImageMagick, WebM in VLC und FFmpeg — wer das Ergebnis bekommt, braucht also eines aus der zweiten Reihe.
GIF stammt von CompuServe und wurde 1987 veröffentlicht. Aufgezeichnet wird mit 8 Bit pro Kanal.
WebM kommt von Google und stammt aus 2010. VLC und FFmpeg lesen das Format.
GIF wurde 1987 veröffentlicht, WebM 2010. Das ältere ist in der Regel die sicherere Datei zum Weitergeben, das jüngere erledigt dieselbe Aufgabe mit weniger Bytes.
Nein. Diese Umwandlung läuft vollständig in deinem Browser, die Datei verlässt dein Gerät also nicht. Du kannst das selbst nachprüfen: Öffne den Netzwerk-Tab der Entwicklerwerkzeuge und wandle etwas um. Zu sehen sind die Seite selbst und die Statistik- und Werbeanfragen, mit denen dieser Dienst bezahlt wird — und keine einzige, die deine Datei trägt. Hinter genau diesem Paar steckt mediabunny, eine Hülle um WebCodecs, die die Hardware-Decoder deines Geräts mitbenutzt; dein Browser lädt das einmal und behält es dann.
Ja. Kein Konto, kein Wasserzeichen und kein Tageskontingent, das sich verbraucht — es läuft auf deinem eigenen Rechner, du darfst also so oft wiederkommen, wie du willst. Dateien bis 100 MB verarbeitet der Browser, 100 auf einmal. mediabunny wird auf deinen Rechner geladen und läuft dort — deshalb gibt es dafür keine Zählung.
WebM komprimiert, es gehen also Daten verloren. In der Standardeinstellung sieht man davon nichts; wenn du sichergehen willst, stell die Qualität höher. Das Ergebnis hat keinen Ton, weil ein GIF keinen tragen kann. Jedes Einzelbild behält seine eigene Anzeigedauer — eine Animation mit ungleichmäßigen Pausen läuft also so, wie sie angelegt wurde, und nicht in einem Mittel.
WebM ist ein Container, kein einzelnes Format. Was tatsächlich abgespielt wird, ist der Codec darin — meist VP8, VP9 und AV1. Deshalb können sich zwei Dateien mit derselben Endung auf demselben Gerät unterschiedlich verhalten.
Die Transparenz bleibt. GIF und WebM speichern beide einen Alphakanal — ein Freisteller bleibt freigestellt, und hinter ihm wird nichts aufgefüllt.
Was diese Seite über GIF und WebM behauptet, lässt sich nachprüfen — hier stehen die Dokumente, die es festlegen.