WOFF2 in OTF umwandeln

WOFF2 kannst du hier kostenlos und ohne Konto in OTF umwandeln: Datei oben ablegen, und ein, zwei Sekunden später steht das Ergebnis zum Herunterladen bereit. Die Datei geht verschlüsselt an unseren Server, wird dort umgewandelt und gelöscht, sobald der Auftrag fertig ist.

  • Wo es läuft Auf unserem Server — die nötige Software läuft nicht im Browser.
  • Verlustfrei Es geht nichts verloren. OTF enthält genau das, was auch WOFF2 enthielt.
  • Größenbegrenzung Bis 25 MB pro Datei, kostenlos und ohne Konto.
  • Gut zu wissen Was beim Auspacken herauskommt, entscheiden die Konturen: Ein WOFF mit PostScript-Kurven wird zu OTF, eines mit TrueType-Kurven zu TTF. Verlangst du das jeweils andere, lehnen wir ab — statt eine falsch beschriftete Datei zurückzugeben.

Bis zu 100 Dateien auf einmal. Gemischte Formate sind kein Problem.

Wenn das Corporate-Design-Handbuch nur Webschriften enthält

In vielen Werbeagenturen und Grafikdesign-Studios landet irgendwann derselbe Ordner auf dem Schreibtisch: ein Corporate-Design-Handbuch, zusammengestellt von der Web-Abteilung eines Kunden, mit einer WOFF2-Datei je Schriftschnitt und sonst nichts. Für die Website hat das gereicht. Jetzt soll dieselbe Marke auf einer Broschüre, einem Messeplakat oder in InDesign gesetzt werden, und die Schrift lässt sich nirgends installieren.

Die Webdatei zu entpacken ist der naheliegende Schritt und funktioniert. Es ist trotzdem nicht der bestmögliche Weg, und warum, ist bei dieser Umwandlung wichtiger zu wissen als bei den meisten anderen Schriftformaten: Der Web-Build war eine bewusste Reduktion, und diese Reduktion erbt jetzt, wer die Datei entpackt.

Warum OTF und nicht TTF das richtige Ziel ist

WOFF2 transportiert beide Kurventypen, ohne sie zu unterscheiden. Darunter liegt entweder eine Schrift mit quadratischen Umrissen in einer glyf-Tabelle oder mit kubischen PostScript-Umrissen in einer CFF-Tabelle — eine Entscheidung, die der Schriftgestalter Jahre vor der Webnutzung getroffen hat.

Die entpackte Datei muss deshalb so benannt werden, wie ihr tatsächlicher Inhalt es verlangt: Eine Schrift mit CFF-Umrissen wird zu OTF, eine mit TrueType-Umrissen zu TTF, und eine falsche Anfrage wird mit Begründung abgelehnt statt mit einer falsch benannten Datei beantwortet. Kommt die Meldung, dass die Schrift TrueType-Umrisse enthält, ist nichts falsch gelaufen — die richtige Antwort ist dann einfach TTF, das für Layoutzwecke identisch funktioniert.

Der Zeichenumfang ist das eigentliche Problem, nicht die Hülle

Eine Schrift für das Web vorzubereiten bedeutet, jeden Buchstaben zu entfernen, den die Website nicht setzt, weil genau darin die Ersparnis beim Download liegt. Eine Datei für eine deutschsprachige Website enthält meist die Grundlateinschrift, Umlaute und die üblichen Satzzeichen — aus einem Vollzeichensatz, der beim Foundry mehrere Hundert Glyphen umfassen kann.

Auffällig wird das sofort, wenn ein Name, ein Ort oder ein Preis ein Zeichen braucht, das die Website nie verwendet hat — ein Sonderzeichen, ein bestimmter Bindestrich, ein Währungssymbol. Die Layoutsoftware zeigt dann eine leere Box oder ersetzt das Zeichen still durch eine andere Schrift, was schlimmer ist, weil es leicht übersehen wird und erst beim Andruck auffällt.

OpenType-Merkmale können mit den Glyphen verschwunden sein

Echte Kapitälchen, historische Ziffern, bedingte Ligaturen und stilistische Alternativen sind eigene Glyphen, auf die Feature-Tabellen verweisen. Ein Werkzeug zur Schriftverkleinerung, das nur die im Seiteninhalt gefundenen Zeichen behält, sieht diese Glyphen als unreferenziert an, entfernt sie, und die dazugehörigen Feature-Definitionen werden zu toten Einträgen.

Genau das greift ein Layout-Design gern auf. Das typografische Bedienfeld in InDesign oder Affinity zeigt, was tatsächlich vorhanden ist — ein kurzer Blick vor der Gestaltung erspart die Überraschung, dass die Kapitälchen, die die Website 2021 verlangte, im Web-Build gar nicht mehr enthalten waren.

Eine Webschrift ist nicht schlechter aufgelöst — nie gewesen

Dieses Missverständnis lohnt sich direkt auszuräumen. Schriftumrisse sind Vektorkurven ohne jede Auflösung; dieselbe Datei setzt eine Fußnote in sechs Punkt und eine Plakatüberschrift aus derselben Beschreibung. Nichts an der Auslieferung über einen Browser macht einen Buchstaben unschärfer.

Eine reduzierte Webschrift, entpackt zu OTF, druckt für jedes noch vorhandene Zeichen in exakt derselben Qualität wie das Original. Der Grund, die Desktop-Fassung zu wollen, ist Zeichenumfang, sind Merkmale und ist die Lizenz — nicht Schärfe und nicht Druckqualität.

Von der Schriftschau zur konkreten Foundry-Lizenz

Der bessere Weg ist fast immer, die echte Schriftdatei zu besorgen. Die Namenstabelle in der Datei nennt häufig weiterhin Gestalter, Foundry oder eine Herstelleradresse, selbst wenn der Familienname beim Web-Build umbenannt wurde, und jedes Schriftinspektionswerkzeug zeigt sie an.

Deutsche und internationale Foundries verkaufen Desktop- und Weblizenz getrennt, sodass ein Ordner mit Webschriften keine Aussage über eine bestehende Desktoplizenz trifft — eine der bekanntesten Schriftschmieden für den deutschsprachigen Raum, FontFont aus Berlin, arbeitet seit jeher genau nach diesem Modell. Eine Nachlizenzierung kostet meist weniger Zeit, als das Fehlen der Zeichen im Layout wieder auszugleichen.

Verwendung in InDesign, Illustrator und Affinity

Die OTF-Datei wird wie jede andere Schrift installiert und erscheint nach einem Neustart der Anwendung in jeder Schriftliste. Layoutsoftware behandelt sie als gewöhnliche OpenType-Schrift, und das typografische Bedienfeld zeigt genau die Merkmale, die den Web-Build überlebt haben.

Zwei praktische Punkte: Anwendungen zeigen den Familiennamen aus dem Inneren der Datei, und Web-Builds schreiben diesen Namen häufig um, sodass die Schrift im Menü unter einer unerwarteten Bezeichnung auftaucht. Und ein Dokument, das die Schrift verwendet, braucht sie auch dort, wo es geöffnet wird — die Schriftdatei bei einer Druckerei-Übergabe mitzuschicken ist eine Weitergabe der Schrift und damit eine lizenzrechtliche Handlung, keine rein technische.

Variable Schriften und was Layoutsoftware daraus macht

Verwendete die Website eine variable Schrift, enthält die WOFF2-Datei einen Basisumriss plus Interpolationsdaten über eine ganze Schnittachse, und die entpackte OTF-Datei behält all das. Aktuelle Versionen der großen Layoutprogramme zeigen die Achsen als Regler; ältere zeigen nur eine einzelne, feste Instanz.

Das lohnt sich vor der Annahme zu prüfen, ein bestimmter Schnitt fehle. Eine variable Schrift, die im Menü als ein einzelner Eintrag erscheint, kann durchaus den leichten und den fetten Schnitt enthalten, den das Design verlangt — nur hinter einer Oberfläche, die die installierte Programmversion nicht anzeigt.

Was diese Umwandlung nicht zurückgeben kann

Vier Dinge, und sie gehören zusammen genannt, weil alle vor dem Erhalt der Datei entschieden wurden. Beim Verkleinern entfernte Glyphen sind weg. Mit ihnen entfernte Feature-Tabellen sind weg. Ein vom Handbuch-Ersteller umbenannter Familienname bleibt umbenannt. Und ein beim Build entferntes Hinting wird nicht neu erzeugt.

Noch eine Ergänzung von dieser Seite: Die Umwandlung ändert die Hülle und nie die Kurven selbst. Sie macht aus PostScript-Umrissen keine TrueType-Umrisse und umgekehrt — das würde jede Glyphe neu zeichnen, und eine halb korrekte Fassung sähe richtig aus und würde falsch laufen, weshalb das abgelehnt statt angenähert wird.

Was für den Druckauftrag noch geprüft werden sollte

Vor der Weitergabe an eine Druckerei lohnt sich ein zweiter Blick auf den vollständigen Fließtext, nicht nur auf die Überschrift — genau dort tauchen die fehlenden Zeichen zuerst auf, wenn ein Preis, eine Adresse oder ein Zitat ein Sonderzeichen enthält, das die Website nie brauchte. Ein PDF-Export mit eingebetteten Schriften macht das Problem sichtbar, bevor es auf dem Andruck sichtbar wird.

Wer regelmäßig mit Web-only-Kits arbeitet, richtet sich am besten eine kurze Checkliste ein: Zeichenumfang prüfen, Feature-Tabellen im typografischen Bedienfeld kontrollieren, Familiennamen im Menü verifizieren, und bei Zweifeln direkt beim Kunden nach der Desktoplizenz fragen, bevor der Satz beginnt.

WOFF2 in OTF umwandeln — so geht es

  1. Leg deine WOFF2-Datei auf dieser Seite ab, oder klick, um eine auszuwählen.
  2. Wähl OTF als Ziel und starte die Umwandlung.
  3. Lade die fertige OTF-Datei herunter.

WOFF2 und OTF im Vergleich: was sich ändert

WOFF2 im Vergleich zu OTF
WOFF2OTF
Vollständiger NameWeb Open Font Format 2OpenType-Schrift
Dateiendung.woff2.otf
Medientypfont/woff2font/otf
Erstmals veröffentlicht20181996
Herausgegeben vonW3CAdobe
SpezifikationWOFF 2.0ISO/IEC 14496-22
LizenzlageOffener StandardOffener Standard
Heutiger StandAktuellAktuell
Öffnet im BrowserJeder BrowserJeder Browser
Stattdessen erwogenWOFF, TTFTTF

Was erhalten bleibt

Es geht nichts verloren. WOFF2 und OTF speichern ihren Inhalt verlustfrei — die Umwandlung tauscht die Verpackung, nicht die Qualität, und du kannst sie wiederholen, ohne dass sich Schäden aufsummieren.

Was das Zielformat zusätzlich kann

OTF ist ein Arbeitsformat, WOFF2 ein fertiges. Zurück kommt bearbeitbarer Text statt eines Bildes der Seite — meist der Grund für die Umwandlung und zugleich ihre Grenze.

Das Ergebnis öffnen

FontForge liest sowohl WOFF2 als auch OTF — du kannst das Ergebnis also gegen das Original prüfen, ohne ein zweites Programm zu brauchen.

Wofür die beiden Formate gedacht sind

Die beiden zielen auf verschiedene Arbeit: WOFF2 auf das Web, OTF auf den Satz und den Druck. Das lohnt sich vorher abzuwägen — der Grund, aus dem es das eine gibt, ist meist der Grund, aus dem das andere unpraktisch ist.

WOFF2 stammt von W3C und wurde 2018 veröffentlicht. Festgehalten ist das in WOFF 2.0 — lohnt sich zu kennen, wenn die Datei das Programm überleben soll, das sie geschrieben hat.

OTF kommt von Adobe und stammt aus 1996, festgehalten in ISO/IEC 14496-22. FontForge, Glyphs und FontLab lesen das Format.

OTF wurde 1996 veröffentlicht, WOFF2 2018. Das ältere ist in der Regel die sicherere Datei zum Weitergeben, das jüngere erledigt dieselbe Aufgabe mit weniger Bytes.

WOFF2 zu OTF: häufige Fragen

Werden meine WOFF2-Dateien irgendwo hochgeladen?

Ja — für diese Umwandlung braucht es Software, die im Browser nicht laufen kann. Die Datei geht deshalb verschlüsselt an unseren Server. Sie wird gelöscht, sobald der Auftrag fertig ist, das Ergebnis nach 60 Minuten. Die Arbeit erledigt dort fontTools, die Schriftbibliothek, mit der Webfonts gebaut werden.

Ist das Umwandeln von WOFF2 in OTF kostenlos?

Ja, bis zu 100 Umwandlungen am Tag für Dateien bis 25 MB. Diese eine Grenze gibt es, weil diese Umwandlung auf einem Server läuft, den wir bezahlen. Sonst ist hier nichts begrenzt, und ein Wasserzeichen gibt es in keinem Fall. Die Grenze gibt es, weil fontTools eine Maschine von uns braucht, um zu laufen.

Geht beim Umwandeln von WOFF2 in OTF Qualität verloren?

Nein. OTF speichert denselben Inhalt, ohne etwas wegzuwerfen — das Ergebnis ist qualitativ mit dem Original identisch. Was beim Auspacken herauskommt, entscheiden die Konturen: Ein WOFF mit PostScript-Kurven wird zu OTF, eines mit TrueType-Kurven zu TTF. Verlangst du das jeweils andere, lehnen wir ab — statt eine falsch beschriftete Datei zurückzugeben.

Ist WOFF2 zu OTF verlustfrei?

Es geht nichts verloren. WOFF2 und OTF speichern ihren Inhalt verlustfrei — die Umwandlung tauscht die Verpackung, nicht die Qualität, und du kannst sie wiederholen, ohne dass sich Schäden aufsummieren.

Lässt sich die OTF-Datei danach bearbeiten?

OTF ist ein Arbeitsformat, WOFF2 ein fertiges. Zurück kommt bearbeitbarer Text statt eines Bildes der Seite — meist der Grund für die Umwandlung und zugleich ihre Grenze.

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