MKV in JXL umwandeln

MKV kannst du hier kostenlos und ohne Konto in JXL umwandeln: Datei oben ablegen, und ein, zwei Sekunden später steht das Ergebnis zum Herunterladen bereit. Die Umwandlung läuft in deinem eigenen Browser, die Datei wird also nie hochgeladen — das klappt unter Windows, macOS und Linux ebenso wie auf iPhone und Android, und es funktioniert selbst dann noch, wenn du das Netz abschaltest.

  • Wo es läuft In deinem Browser. Die Datei wird nicht hochgeladen.
  • Verlustbehaftet Etwas Detail wird gegen Dateigröße getauscht. JXL kann nicht alles halten, was MKV hält.
  • Größenbegrenzung Bis 100 MB pro Datei, kostenlos und ohne Konto.
  • Gut zu wissen Ein Einzelbild in voller Auflösung. Ein Standbild aus komprimiertem Video trägt diese Kompression mit sich: Ein bewegter Moment wirkt weicher als ein ruhiger — das liegt an der Kodierung des Videos und nicht an dieser Umwandlung.

Bis zu 100 Dateien auf einmal. Gemischte Formate sind kein Problem.

Warum ein Archiv überhaupt JPEG XL verlangt

JPEG XL ist seit 2022 als ISO/IEC 18181-1 genormt und bietet ungewöhnlich beides in einem Format: einen starken verlustbehafteten Modus und einen echten verlustfreien. Genau diese Kombination führt dazu, dass Forschungseinrichtungen und Archive mit einer schriftlich festgelegten Aufbewahrungsfrist — etwa nach den DFG-Leitlinien zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis mit ihrer zehnjährigen Vorhaltepflicht — das Format zunehmend in ihren eigenen Vorgaben nennen.

Das ist ein guter Grund, das Format zu wählen, und genau deshalb muss diese Seite an dieser Stelle ehrlich sein. Eine Vorgabe, die „JPEG XL, verlustfrei" verlangt, ist nicht schon dadurch erfüllt, dass eine Datei die Endung .jxl trägt — und von außen ist der Unterschied an der Datei selbst nicht zu erkennen.

Was diese Umwandlung tatsächlich schreibt

Verlustbehaftetes JPEG XL, mit einer festen Qualitätsstufe, jedes Mal. Der Kodierer wird hier mit einem Qualitätswert aufgerufen und ohne die Verlustfrei-Option — es gibt auf dieser Seite keine Einstellung, die das ändert. Das Bild wirkt visuell sauber, ist aber nicht bytegenau mit dem dekodierten Einzelbild identisch.

Für eine Illustration, eine Referenzabbildung oder eine Arbeitskopie ist das ein legitimes Ergebnis. Für ein Archiv mit Aufbewahrungspflicht ist es kein Ersatz, und der Dateiname sagt das nicht von sich aus. Wer wirklich verlustfrei sichern muss, nimmt stattdessen ein PNG oder TIFF von derselben Seite — beide speichern exakt das dekodierte Bild — oder kodiert daraus mit einem Desktop-JPEG-XL-Encoder im verlustfreien Modus.

Was ein verlustfreies Archivbild tatsächlich bewahren würde

Hier lohnt sich Genauigkeit, weil das Wort „verlustfrei" in einer Aufbewahrungsrichtlinie mehr Gewicht trägt als im Codec selbst. Ein verlustfreies Standbild bewahrt das dekodierte Einzelbild exakt. Es bewahrt nicht die ursprüngliche Aufnahmesituation — der Videocodec hat beim Erstellen der Aufnahme bereits erhebliche Informationen verworfen, und das lässt sich nicht rückgängig machen.

Ein verlustfreies Standbild aus einer MKV-Aufnahme ist also eine perfekte Kopie eines bereits unvollkommenen Dings, und seine Größe spiegelt genau das wider: Codec-Rauschen und Blockartefakte sind nahezu zufällig, und zufällige Daten sind das, was verlustfreie Kompression am wenigsten reduzieren kann. Für ein Archiv ist das trotzdem oft die richtige Wahl, weil der Sinn der Vorgabe genau darin liegt, dass keine weitere Entscheidung im Nachhinein getroffen werden muss.

Nichts in der Datei sagt, aus welcher Aufnahme sie stammt

Das Bild wird ohne EXIF-Block, ohne Farbprofil, ohne Quelldateiname und ohne Zeitangabe innerhalb der Aufnahme geschrieben. Das gilt für jedes Standbild aus einem Video auf dieser Seite — ein dekodiertes Einzelbild hat schlicht nichts, aus dem sich diese Felder füllen ließen —, trifft aber diesen Leserkreis besonders hart, denn eine Sammlung mit Kompressionsvorgabe hat fast immer auch eine Katalogisierungsvorgabe.

Die Zuordnung muss deshalb außerhalb der Datei leben, im Dateinamen und im begleitenden Datensatz. Jedes Standbild sofort beim Herunterladen mit Quelle und Zeitstempel zu benennen kostet fünf Sekunden und erspart später eine Stunde Abgleich — einen anderen Ort für diese Angabe gibt es nicht.

Das Unterstützungsproblem, ohne Beschönigung

JPEG XL wird von weniger Programmen gelesen, als es verdient hätte. Die Browser-Unterstützung ist teilweise statt vollständig, und außerhalb des Browsers ist es eine überschaubare Zahl an Werkzeugen — GIMP, ImageMagick, einige Betrachter — statt der breiten Masse, die sonst ein Bild öffnet.

Für ein gelagertes Archiv ist das ein vertretbares Risiko, weil das Format als ISO-Norm dokumentiert ist und ein Archiv ohnehin mit künftigen Formatmigrationen rechnet. Für eine Datei, die diese Woche jemand anders öffnen soll, ist es die falsche Wahl — dafür bleibt JPG oder PNG die richtige Antwort, wie viel größer die Datei dadurch auch wird.

Den Zeitpunkt wählen, die einzige echte Einstellung

Der Zeitstempel ist die gesamte Bedienoberfläche: Sekunden ab Beginn, beginnend bei null, mit Dezimalstellen möglich. Bei einer langen Aufnahme ist der Nullpunkt fast immer ein schwarzes Bild oder eine Klappe, weshalb es sich lohnt, die Aufnahme erst abzuspielen, an der gewünschten Stelle zu pausieren und die verstrichene Zeit umzurechnen — eine Stunde und acht Minuten sind 4080.

Wo das Einzelbild liegt, verändert das Ergebnis stärker als jede Kodierereinstellung. Ein Codec investiert seine Bits in Bewegung und beschreibt den Rest nur näherungsweise, weshalb ein Bild aus einer ruhigen Einstellung sichtbar mehr Detail trägt als eines mitten aus einer Kameraschwenkung eine halbe Sekunde davor. Für ein Archivbild lohnt sich dafür ein zweiter Versuch bei einer leicht anderen Sekunde.

Volle Auflösung, wie es sich für eine gelagerte Kopie gehört

Es gibt keine Größenanpassung, das Standbild kommt also in der eigenen Auflösung der Aufnahme heraus — 1920 mal 1080 aus einer 1080p-Quelle, 3840 mal 2160 aus einer 4K-Quelle. Für die meisten Zwecke auf dieser Seite ist das mehr, als gebraucht wird; für eine gelagerte Kopie ist es genau richtig, weil jede spätere Ableitung von der größten vorhandenen Version ausgeht.

In keine Richtung wird vergrößert. Kein Werkzeug hier kann ein größeres Standbild liefern, als die Aufnahme selbst hergibt, und jedes Werkzeug, das das anbietet, erfindet Pixel, statt sie wiederherzustellen — für eine Sammlung mit Integritätsvorgabe ein schlechteres Ergebnis als ein kleineres Bild.

Ein Dateiname, der die Herkunft trägt, nicht das Bauchgefühl

Weil das Standbild selbst keine Herkunftsangabe mehr trägt, ist der Dateiname der einzige Ort, an dem sie überhaupt stehen kann — und ein Format, das sich später maschinell auswerten lässt, ist mehr wert als ein einprägsamer Name. Quellkennung und Zeitstempel nach ISO 8601, etwa `AZ-2019-0034_t04h08m00s.jxl`, lässt sich sortieren, in einer Tabelle abgleichen und Jahre später noch eindeutig einer Aufnahme zuordnen.

Das kostet beim Herunterladen jeder einzelnen Datei ein paar Sekunden mehr als „Bild1.jxl", und genau diese Sekunden sind es, die eine Sammlung mit hundert Standbildern später durchsuchbar machen statt zu einem Rätsel. Ein Archiv mit Katalogisierungspflicht profitiert von dieser Disziplin mehr als von jeder Kodierereinstellung auf dieser Seite.

Nicht jede MKV-Datei lässt sich überhaupt öffnen

MKV ist nur ein Container — was tatsächlich darin steckt, kann H.264, H.265, VP9, AV1 oder etwas Selteneres sein, und das Einzelbild wird über die Videodecoder gelesen, die der eigene Browser mitbringt. Fehlt der Decoder für den jeweiligen Codec, lässt sich kein Bild aus der Datei ziehen, und das betrifft ältere und neuere Aufnahmen unterschiedlich, je nachdem, was zum Zeitpunkt der Kodierung üblich war.

Für eine über Jahre gewachsene Archivsammlung ist das relevant, weil alte und neue Aufnahmen selten denselben Codec verwenden — eine zehn Jahre alte Digitalisierung und eine aktuelle Aufzeichnung können in derselben Ablage liegen und trotzdem unterschiedlich gut unterstützt sein. Es gibt dafür keinen Server, der einspringt: Dieser Umwandlungspfad läuft ausschließlich im Browser, und bleibt ein Codec dort ungelesen, hilft nur ein lokaler Player, der das Bild auf dem eigenen Bildschirm zeigt, von dem dann ein Screenshot gemacht werden kann.

Standbilder, ohne dass sich die Aufnahme irgendwohin bewegt

Es wird nur so viel der Datei gelesen, wie zum Erreichen des Zeitstempels nötig ist, und sowohl das Dekodieren als auch die JPEG-XL-Kodierung laufen im Browser-Tab. Es wird nichts, was die Aufnahme enthält, an einen Server gesendet — für eingeschränkt zugängliche Sammlungen, embargiertes Forschungsmaterial oder Aufnahmen unter einer Nutzungsvereinbarung ist das häufig die Bedingung, die überhaupt erst entscheidet, ob ein Werkzeug infrage kommt.

Die freie Stufe akzeptiert eine MKV-Datei bis 100 MB. Archivaufnahmen liegen häufig deutlich darüber, und der praktische Weg ist dann, das Standbild lokal mit ffmpeg als PNG zu exportieren — genau der Weg, der zugleich ein wirklich verlustfreies JXL liefert, sodass beide Einschränkungen hier auf dieselbe Antwort hinauslaufen.

MKV in JXL umwandeln — so geht es

  1. Leg deine MKV-Datei auf dieser Seite ab, oder klick, um eine auszuwählen.
  2. Wähl JXL als Ziel. Die Umwandlung läuft in deinem Browser, die Datei wird nicht hochgeladen.
  3. Lade die fertige JXL-Datei herunter.

MKV und JXL im Vergleich: was sich ändert

MKV im Vergleich zu JXL
MKVJXL
Vollständiger NameMatroska-VideoJPEG XL
Dateiendung.mkv.jxl
Medientypvideo/x-matroskaimage/jxl
KompressionVerlustbehaftet — Größe wird mit Qualität bezahltBeides, je nach Einstellung
Erstmals veröffentlicht20022021
Herausgegeben vonJoint Photographic Experts Group
SpezifikationMatroskaISO/IEC 18181
LizenzlageOffener StandardOffener Standard
Heutiger StandAktuellNische
Bittiefe32
Kann Farbe beschreiben alsRGB, Graustufen, großer Farbraum
Öffnet im BrowserManche BrowserManche Browser
Stattdessen erwogenMP4, WebMAVIF, WebP, PNG

Das Ergebnis öffnen

Die üblichen Programme überschneiden sich nicht: MKV öffnest du in VLC, MKVToolNix und HandBrake, JXL in GIMP und ImageMagick — wer das Ergebnis bekommt, braucht also eines aus der zweiten Reihe.

Wofür die beiden Formate gedacht sind

MKV wurde 2002 veröffentlicht. Festgehalten ist das in Matroska — lohnt sich zu kennen, wenn die Datei das Programm überleben soll, das sie geschrieben hat.

JXL kommt von Joint Photographic Experts Group und stammt aus 2021, festgehalten in ISO/IEC 18181. GIMP und ImageMagick lesen das Format.

MKV wurde 2002 veröffentlicht, JXL 2021. Das ältere ist in der Regel die sicherere Datei zum Weitergeben, das jüngere erledigt dieselbe Aufgabe mit weniger Bytes.

MKV zu JXL: häufige Fragen

Werden meine MKV-Dateien irgendwo hochgeladen?

Nein. Diese Umwandlung läuft vollständig in deinem Browser, die Datei verlässt dein Gerät also nicht. Du kannst das selbst nachprüfen: Öffne den Netzwerk-Tab der Entwicklerwerkzeuge und wandle etwas um. Zu sehen sind die Seite selbst und die Statistik- und Werbeanfragen, mit denen dieser Dienst bezahlt wird — und keine einzige, die deine Datei trägt. Hinter genau diesem Paar steckt mediabunny, eine Hülle um WebCodecs, die die Hardware-Decoder deines Geräts mitbenutzt; dein Browser lädt das einmal und behält es dann.

Ist das Umwandeln von MKV in JXL kostenlos?

Ja. Kein Konto, kein Wasserzeichen und kein Tageskontingent, das sich verbraucht — es läuft auf deinem eigenen Rechner, du darfst also so oft wiederkommen, wie du willst. Dateien bis 100 MB verarbeitet der Browser, 100 auf einmal. mediabunny wird auf deinen Rechner geladen und läuft dort — deshalb gibt es dafür keine Zählung.

Geht beim Umwandeln von MKV in JXL Qualität verloren?

JXL komprimiert, es gehen also Daten verloren. In der Standardeinstellung sieht man davon nichts; wenn du sichergehen willst, stell die Qualität höher. Ein Einzelbild in voller Auflösung. Ein Standbild aus komprimiertem Video trägt diese Kompression mit sich: Ein bewegter Moment wirkt weicher als ein ruhiger — das liegt an der Kodierung des Videos und nicht an dieser Umwandlung.

Muss ich etwas installieren, um JXL-Dateien zu öffnen?

Für die Umwandlung selbst nicht — sie läuft in dem Browser, den du ohnehin offen hast. Zum Öffnen brauchst du danach das Programm, das auf deinem Gerät üblicherweise JPEG XL anzeigt.

Mehr über diese Formate