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MOV kannst du hier kostenlos und ohne Konto in TIFF umwandeln: Datei oben ablegen, und ein, zwei Sekunden später steht das Ergebnis zum Herunterladen bereit. Die Umwandlung läuft in deinem eigenen Browser, die Datei wird also nie hochgeladen — das klappt unter Windows, macOS und Linux ebenso wie auf iPhone und Android, und es funktioniert selbst dann noch, wenn du das Netz abschaltest.
Bis zu 100 Dateien auf einmal. Gemischte Formate sind kein Problem.
Sie werden nacheinander umgewandelt und kommen zusammen als ZIP zurück.
MOV in TIFF
Eine Retusche will einen Frame zum Bearbeiten, ein Layout braucht ein Standbild, eine Druckerei möchte etwas für die Seite, ein Compositing-Team eine Referenz. Alle vier sagen TIFF, weil TIFF seit 1986 das neutrale Austauschformat ist und die höfliche Art, „bitte kein JPEG" zu sagen.
Das Wort deckt trotzdem eine riesige Bandbreite ab. Ein TIFF kann 8-Bit oder 32-Bit sein, RGB, CMYK oder Lab, LZW-komprimiert oder gar nicht komprimiert, eine Seite oder vierzig. Was diese Umwandlung liefert, ist ein einziger, klar festgelegter Punkt in diesem Raum, und diese Seite legt genau fest, welcher das ist, statt die Frage offenzulassen — ob es der richtige Punkt ist, hängt trotzdem davon ab, wer gefragt hat und wofür der Frame am Ende gebraucht wird.
Unkomprimiertes 8-Bit-RGBA, ohne Kompression, ohne Farbprofil, ohne Metadaten. Vier Kanäle, vier Byte pro Bildpunkt, mit einem einfachen Kopf davor. Das ist das am universellsten lesbare TIFF, das existiert — von Photoshop bis zu einem zwanzig Jahre alten Druckvorstufen-Workflow öffnet es jedes System ohne Zusatzmodul.
Es ist gleichzeitig das am wenigsten selbstauskunftsfähige TIFF. Kein ICC-Profil sagt, was die Farben bedeuten, kein EXIF-Block, woher das Bild stammt, kein Timecode, keine Einstellungsnummer, kein Datum. Die Datei ist reine Bildinformation und sonst nichts — genau das macht sie austauschsicher und genau das macht sie ungeeignet als Beleg.
Kam die Anfrage aus dem Bereich Visual Effects, hier innehalten. Eine Pipeline meint mit „TIFF" meistens 16-Bit linear oder Fließkomma, geliefert als DPX oder OpenEXR, im Idealfall direkt aus dem Grading-System mit erhaltenem Log- oder szenenbezogenem Wertebereich. Ein 8-Bit-TIFF hat bereits eine Übertragungskurve angewendet bekommen und dabei den Spielraum verloren, der eine Platte bearbeitbar macht.
Für die anderen drei Anfragen ist die Datei genau richtig. Eine Retusche, die ein Key-Visual aus einem Frame baut, ein Layout, ein Ausschnitt für eine Druckseite — all das arbeitet ohnehin in 8-Bit-Bildraum und ist mit dieser Datei bestens bedient. Die Unterscheidung kostet eine Rückfrage und erspart eine erneute Lieferung.
Nichts wird komprimiert, die Rechnung ist deshalb exakt: Breite mal Höhe mal vier Byte. Ein 1920-mal-1080-Frame sind 8,3 MB. Ein 3840-mal-2160-Frame sind 33,2 MB. Ein vertikal gefilmter 4K-Clip ergibt dieselben 33,2 MB mit vertauschten Maßen, weil die Drehung beim Auslesen des Frames angewendet wird.
Der Bildinhalt spielt dabei keine Rolle. Ein völlig schwarzer Frame und ein Frame voller Menschen auf einem Markt sind exakt gleich groß — genau diese Eigenschaft macht unkomprimiertes TIFF berechenbar und ist der Grund, warum niemand ganze Archive darin speichert. Zwei oder drei Frames gehen noch per E-Mail, zwanzig gehören auf einen gemeinsamen Speicher.
Es wird kein Profil geschrieben. Wer die TIFF-Datei öffnet, geht deshalb von sRGB aus, und genau das war die Aufnahme meistens nicht: Ein iPhone filmt in Display P3, eine Kamera möglicherweise in einer Log-Kurve, in Rec.709 oder Rec.2020, ein bereits gegradetes Material trägt die Werte des Gradings.
Der Ausgleich passiert nicht in der Datei, sondern in der Nachricht dazu. Ein Satz, was die Quelle war und ob das Bild schon gegradet ist, reicht der Empfängerin, das richtige Profil in wenigen Sekunden selbst zuzuweisen. Ohne diesen Satz wird sRGB geraten, und ein satter Frame wirkt beim Gegenüber flach und beim Absender völlig korrekt — für den Rest des Projekts.
Die Pixelzahl liegt durch die Aufnahme fest. 3840 Pixel bei 300 dpi ergeben rund 32,5 Zentimeter auf der langen Kante — mehr als die 29,7 Zentimeter, die ein DIN-A4-Blatt hochkant hergibt, also formatfüllend mit etwas Reserve. 1920 Pixel entsprechen 16,3 Zentimetern, gut ein Drittel einer A4-Seite in der Breite. Bei 150 dpi, ausreichend für ein Plakat aus einem Meter Entfernung, verdoppeln sich beide Werte.
Die tatsächliche Grenze liegt meist nicht bei der Auflösung, sondern bei der Kompression. Videoframes tragen Blockartefakte und Bewegungsunschärfe, die auf dem bewegten Bildschirm unsichtbar sind und auf Papier in DIN A4 durchaus auffallen, besonders auf Haut und flächigen Hintergründen. Soll der Frame großformatig gedruckt werden und der Dreh läuft noch, ist ein echtes Foto die bessere Wahl — viele Kameras schießen während der Aufnahme genau dafür Standbilder mit.
Die einzige Stellschraube ist der Zeitstempel in Sekunden, und ein Zehntel Sekunde in die eine oder andere Richtung verändert das Ergebnis stärker als jede Formatentscheidung auf dieser Seite. Videoencoder investieren Bits dort, wo Bewegung auffällt, deshalb ist ein Frame, in dem das Motiv kurz still steht, deutlich sauberer als einer mitten in einer Geste.
Drei Kandidaten umwandeln und in voller Größe ansehen, bevor irgendetwas verschickt wird, kostet eine Minute — und ist der Unterschied zwischen einem Standbild, mit dem eine Retusche arbeiten kann, und einem, das sie zurückschicken muss.
TIFF kann mehrere Seiten enthalten, diese Umwandlung schreibt genau eine. Jeder Durchlauf erzeugt einen einzigen Frame bei einem einzigen Zeitstempel; fünf Frames bedeuten fünf Durchläufe mit fünf Zeitstempeln.
Für eine echte Bildfolge — jeden Frame einer zweisekündigen Bewegung oder eine Serie um einen Moment herum — ist das nicht das richtige Werkzeug, und ein Desktop-Transcoder passt besser. Diese Seite ist für die zwei oder drei Frames gedacht, die jemand tatsächlich angefordert hat.
Die MOV-Datei wird komplett in diesem Browser-Tab gelesen, dekodiert und als TIFF geschrieben, auf dem eigenen Prozessor. Es geht nichts hinaus, was das Filmmaterial enthält — im Netzwerktab lässt sich das während der Umwandlung nachprüfen.
Auf einem Job, der noch nicht ausgeliefert ist, ist das der eigentliche Punkt. Der herausgezogene Frame ist oft das heikelste einzelne Bild im Projekt — das Produkt, das Talent, der Drehort — und der übliche Weg zu einem TIFF ist ein aus der Suche gewählter Konverter mit unklarer Aufbewahrungsfrist. Es gibt keinen Grund, dieses Risiko einzugehen.
Wenn eine deutsche Druckerei „bitte im richtigen Farbraum" sagt, meint sie in aller Regel einen der Prozessstandards des bvdm — etwa PSO Coated v3 oder das für Zeitungsdruck übliche Profil —, nicht sRGB und nicht ohne Weiteres eine der Kamera-eigenen Farbräume. Diese Umwandlung schreibt kein Profil in die Datei, das TIFF trägt also weder sRGB noch ein Druckprofil, sondern schlicht keine Angabe.
Für die Druckerei bedeutet das dieselbe Nachricht wie für jeden anderen Empfänger: sagen, was die Quelle war, und im Idealfall selbst das gewünschte Zielprofil vor der Übergabe zuweisen, statt es der Druckvorstufe zu überlassen zu raten. Ein Standbild aus Video ist ohnehin selten die erste Wahl für hochwertigen Druck — dieser Hinweis erspart aber zumindest eine Farbüberraschung auf der Probe.
Ein RAW-Foto von einer Fotokamera enthält die praktisch unbearbeiteten Sensordaten, mit erheblich mehr Spielraum in Lichtern und Schatten als jedes fertig komprimierte Videobild. Ein aus MOV gezogener Frame hat diesen Spielraum nie besessen — das Video hat ihn schon beim Aufnehmen auf einen sichtbaren, komprimierten Bereich zusammengefasst, lange bevor dieser Frame überhaupt herausgezogen wurde.
Das ist keine Einschränkung dieser Umwandlung, sondern eine Eigenschaft von Video an sich, und sie ist der Grund, warum ein Standbild aus laufendem Material bei kritischer Betrachtung nie ganz an ein echtes Foto heranreicht. Steht die Möglichkeit offen, während des Drehs zusätzlich Fotos zu schießen, ist das für alles, was später großformatig oder in kritischem Licht gezeigt wird, die verlässlichere Quelle.
Bevor mehrere Frames aus einem Take extrahiert und weitergegeben werden, lohnt sich ein einziger Testlauf: einen Frame umwandeln, an die Retusche oder die Druckerei schicken und fragen, ob Auflösung, Farbraum-Annahme und Dateigröße für den geplanten Zweck reichen. Das kostet eine Nachricht und erspart, dass am Ende des Tages eine ganze Serie von Frames noch einmal neu geliefert werden muss, weil eine Erwartung stillschweigend anders war als gedacht.
Gerade bei der ersten Zusammenarbeit mit einer neuen Abteilung oder einem externen Dienstleister ist dieser eine Testframe die günstigste Versicherung gegen ein Missverständnis, das sich sonst erst nach der eigentlichen Lieferung zeigt.
| MOV | TIFF | |
|---|---|---|
| Vollständiger Name | QuickTime-Film | Tagged Image File Format |
| Dateiendung | .mov, .qt | .tif, .tiff |
| Medientyp | video/quicktime | image/tiff |
| Kompression | Verlustbehaftet — Größe wird mit Qualität bezahlt | Verlustfrei — es wird nichts verworfen |
| Erstmals veröffentlicht | 1991 | 1986 |
| Herausgegeben von | Apple | Adobe |
| Spezifikation | QuickTime File Format | TIFF 6.0 |
| Lizenzlage | Veröffentlicht, nicht standardisiert | Veröffentlicht, nicht standardisiert |
| Heutiger Stand | Aktuell | Aktuell |
| Bittiefe | — | 32 |
| Kann Farbe beschreiben als | — | RGB, CMYK, Graustufen, Lab |
| Öffnet im Browser | Manche Browser | Manche Browser |
| Stattdessen erwogen | MP4, MKV | PNG, PDF, DNG |
Die Transparenz bleibt. MOV und TIFF speichern beide einen Alphakanal — ein Freisteller bleibt freigestellt, und hinter ihm wird nichts aufgefüllt.
Die üblichen Programme überschneiden sich nicht: MOV öffnest du in Final Cut Pro, QuickTime Player und Adobe Premiere Pro, TIFF in Adobe Photoshop, Affinity Photo und ImageMagick — wer das Ergebnis bekommt, braucht also eines aus der zweiten Reihe.
Die beiden zielen auf verschiedene Arbeit: MOV auf die Bearbeitung und die Ausstrahlung, TIFF auf den Druck, das Scannen und die Archivierung. Das lohnt sich vorher abzuwägen — der Grund, aus dem es das eine gibt, ist meist der Grund, aus dem das andere unpraktisch ist.
MOV stammt von Apple und wurde 1991 veröffentlicht. Festgehalten ist das in QuickTime File Format — lohnt sich zu kennen, wenn die Datei das Programm überleben soll, das sie geschrieben hat.
TIFF kommt von Adobe und stammt aus 1986, festgehalten in TIFF 6.0. Adobe Photoshop, Affinity Photo und ImageMagick lesen das Format.
Nein. Diese Umwandlung läuft vollständig in deinem Browser, die Datei verlässt dein Gerät also nicht. Du kannst das selbst nachprüfen: Öffne den Netzwerk-Tab der Entwicklerwerkzeuge und wandle etwas um. Zu sehen sind die Seite selbst und die Statistik- und Werbeanfragen, mit denen dieser Dienst bezahlt wird — und keine einzige, die deine Datei trägt. Hinter genau diesem Paar steckt mediabunny, eine Hülle um WebCodecs, die die Hardware-Decoder deines Geräts mitbenutzt; dein Browser lädt das einmal und behält es dann.
Ja. Kein Konto, kein Wasserzeichen und kein Tageskontingent, das sich verbraucht — es läuft auf deinem eigenen Rechner, du darfst also so oft wiederkommen, wie du willst. Dateien bis 100 MB verarbeitet der Browser, 100 auf einmal. mediabunny wird auf deinen Rechner geladen und läuft dort — deshalb gibt es dafür keine Zählung.
Nein. TIFF speichert denselben Inhalt, ohne etwas wegzuwerfen — das Ergebnis ist qualitativ mit dem Original identisch. Ein Einzelbild in voller Auflösung. Ein Standbild aus komprimiertem Video trägt diese Kompression mit sich: Ein bewegter Moment wirkt weicher als ein ruhiger — das liegt an der Kodierung des Videos und nicht an dieser Umwandlung.
Die Transparenz bleibt. MOV und TIFF speichern beide einen Alphakanal — ein Freisteller bleibt freigestellt, und hinter ihm wird nichts aufgefüllt.
Was diese Seite über MOV und TIFF behauptet, lässt sich nachprüfen — hier stehen die Dokumente, die es festlegen.