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MOV kannst du hier kostenlos und ohne Konto in WebP umwandeln: Datei oben ablegen, und ein, zwei Sekunden später steht das Ergebnis zum Herunterladen bereit. Die Umwandlung läuft in deinem eigenen Browser, die Datei wird also nie hochgeladen — das klappt unter Windows, macOS und Linux ebenso wie auf iPhone und Android, und es funktioniert selbst dann noch, wenn du das Netz abschaltest.
Bis zu 100 Dateien auf einmal. Gemischte Formate sind kein Problem.
Sie werden nacheinander umgewandelt und kommen zusammen als ZIP zurück.
MOV in WebP
Öffentliche Stellen in Deutschland sind über die BITV inzwischen verpflichtet, ihre Websites barrierefrei zu gestalten, und dazu gehört auch, dass ein Video nicht als schwarzes Rechteck startet, bevor irgendjemand geklickt hat. Ein Vorschaubild vor dem Video ist dabei kein Detail, sondern das, was jede Besucherin sieht, während die Datei lädt, was ein Screenreader beschreiben kann, und was bei deaktiviertem Autoplay das Einzige bleibt, was ankommt.
Diese Seite zieht genau dieses Bild aus dem eigenen MOV — demselben Video, das gleich darunter oder daneben eingebettet wird —, sodass beide Dateien zueinander passen, statt aus zwei unabhängigen Quellen zusammengesucht zu werden.
Der nützlichste Kniff auf dieser Seite. Den Moment suchen, den das Video zeigen wird, sobald es zu spielen beginnt — bei den meisten Schnitten eine oder zwei Sekunden nach dem Start, nach einer Blende oder einem Standbild am Anfang —, und von dort das Vorschaubild nehmen statt von der ersten Sekunde.
Dann ist der Übergang unsichtbar: Der Browser zeichnet das Vorschaubild, danach ein fast identisches erstes Bild, und nichts springt. Wird das Vorschaubild dagegen aus dem ersten Bild einer Schwarzblende genommen, sieht die Besucherin ein schwarzes Rechteck, bis die Wiedergabe beginnt, und dann ein plötzliches Bild.
Das Standbild kommt in der eigenen Auflösung des Videos heraus, bei einer modernen Kamera oder einem Handy also 3.840 Pixel breit. Ein Vorschaubild wird aber in der Breite des Video-Elements angezeigt, auf den meisten Seiten zwischen 640 und 1.280 Pixeln.
Wer das WebP in voller Auflösung ausliefert, lässt Besuchende ein Megabyte laden, um ein Bild in einem Drittel der Größe zu sehen. Auf etwa das Doppelte der angezeigten Breite verkleinert, bringt ein Vorschaubild üblicherweise 60 bis 200 Kilobyte statt weit über einem Megabyte. Diese Extraktion ist bewusst kein Verkleinerungswerkzeug — das gehört in die Software, mit der Bilder sonst für die Seite vorbereitet werden.
Die Standbildextraktion hat genau eine Einstellung, den Zeitpunkt, also wird das WebP mit einer festen Qualität von 82 kodiert. Das ist ein gut gewählter Mittelwert: bei normaler Ansichtsgröße vom Original nicht zu unterscheiden und deutlich kleiner als jeder höhere Wert.
Wer einen bestimmten Wert braucht, nimmt vom gleichen Zeitpunkt ein PNG und kodiert das WebP selbst. Für ein Vorschaubild auf einer Seite ist 82 fast immer die Wahl, die man ohnehin getroffen hätte, und der anschließende Verkleinerungsschritt wirkt sich stärker auf die Dateigröße aus als jede Qualitätszahl.
Am Handy gedrehte Aufnahmen werden als Querformat mit Rotationsflag gespeichert, und das Flag wird beim Lesen des Bildes berücksichtigt, sodass ein Hochformat-Clip ein Hochformat-WebP mit demselben Seitenverhältnis ergibt, das der Player später verwendet.
Das ist bei einem Vorschaubild wichtiger als bei jedem anderen Standbild. Es wird in die Box des Video-Elements gezeichnet, also erzeugt ein Querformat-Bild hinter einem Hochformat-Video schwarze Balken, die im Moment der Wiedergabe verschwinden — ein sichtbarer, unschöner Sprung, der wie ein Fehler auf der Seite wirkt. Vor dem Einbinden die Maße des WebP gegen die des Videos prüfen.
Ein aus einer komprimierten Aufnahme gezogenes Bild trägt diese Kompression mit sich. Schnelle Bewegung erzeugt Unschärfe und Blockartefakte, feine Struktur wirkt gröber als im bewegten Bild, und Schattenpartien können sichtbar gestuft sein. Ein besserer Encoder kann nicht zurückholen, was das Video nie gespeichert hat.
In der Praxis heißt das: ein ruhiger Moment ergibt ein deutlich besseres Vorschaubild als ein bewegter — praktischerweise ist ein ruhiger Moment ohnehin meist die bessere Wahl fürs Vorschaubild. Besteht der ganze Clip aus Bewegung, hilft nur ein bewusst aufgenommenes Foto, was die meisten Kameras während der Aufnahme zusätzlich anbieten.
Das Bild wird ohne ICC-Profil geschrieben. Ein Browser behandelt ein Bild ohne dieses Tag als sRGB, was für das Web die richtige Annahme ist und nicht zwangsläufig das, was die Aufnahme tatsächlich war.
Das zeigt sich bei Quellen mit weitem Farbraum. iPhone-Video liegt in Display P3, und ein gesättigtes Bild — ein Sonnenuntergang, eine Leuchtreklame — kann als ungetaggtes Standbild etwas matter wirken als im laufenden Video, das der Browser mit den eigenen Farbinformationen des Videos zeigt. Wo exakte Farbe zählt, hilft ein Vergleich zwischen Vorschaubild und laufendem Video und eine Korrektur im Bildbearbeitungsprogramm.
Das poster-Attribut auf dem video-Element nimmt das Bild direkt entgegen, und preload auf metadata statt auto verhindert, dass der Browser das Video lädt, bevor jemand danach gefragt hat — genau diese Kombination sorgt dafür, dass das Vorschaubild seinen Platz verdient, statt ein zweiter Download neben dem vollständigen Video zu sein.
Für eine Übersichtsseite oder Karte dient meist dieselbe Datei, und Breite und Höhe auf dem img-Element verhindern einen Sprung im Layout beim Laden. Bei mehreren Videos auf einer Seite ist ein Vorschaubild je Video in sinnvoller Größe insgesamt kleiner als eine einzelne autoplay-Vorschau.
Dekodierung und WebP-Kodierung laufen beide in diesem Tab. Nichts, was das Video trägt, wird irgendwohin geschickt, und der Netzwerk-Tab bestätigt es während der Umwandlung.
Das passt genau zur Aufgabe: Das Video ist noch nicht live, das Vorschaubild entsteht als Teil der Veröffentlichung, und der extrahierte Moment ist per Definition eines der aussagekräftigsten Bilder aus dem ganzen Stück. Den Master zu diesem Zweck bei einem unbekannten Konverter hochzuladen wäre die eine vermeidbare Lücke in einer sonst kontrollierten Veröffentlichung.
| MOV | WebP | |
|---|---|---|
| Vollständiger Name | QuickTime-Film | WebP-Bild |
| Dateiendung | .mov, .qt | .webp |
| Medientyp | video/quicktime | image/webp |
| Kompression | Verlustbehaftet — Größe wird mit Qualität bezahlt | Beides, je nach Einstellung |
| Erstmals veröffentlicht | 1991 | 2010 |
| Herausgegeben von | Apple | |
| Spezifikation | QuickTime File Format | RFC 9649 |
| Lizenzlage | Veröffentlicht, nicht standardisiert | Offener Standard |
| Heutiger Stand | Aktuell | Aktuell |
| Bittiefe | — | 8 |
| Kann Farbe beschreiben als | — | RGB, YCbCr |
| Größtes Bild | — | 16.383 px je Seite |
| Öffnet im Browser | Manche Browser | Jeder Browser |
| Stattdessen erwogen | MP4, MKV | AVIF, JPG, PNG |
Die Transparenz bleibt. MOV und WebP speichern beide einen Alphakanal — ein Freisteller bleibt freigestellt, und hinter ihm wird nichts aufgefüllt.
WebP öffnet sich in jedem aktuellen Browser. MOV unterstützen noch weniger Browser. Wenn die Datei auf eine Webseite oder in ein Formular soll, ist das meist der ganze Grund für die Umwandlung.
Die üblichen Programme überschneiden sich nicht: MOV öffnest du in Final Cut Pro, QuickTime Player und Adobe Premiere Pro, WebP in Adobe Photoshop, GIMP und Squoosh — wer das Ergebnis bekommt, braucht also eines aus der zweiten Reihe.
Die beiden zielen auf verschiedene Arbeit: MOV auf die Bearbeitung und die Ausstrahlung, WebP auf das Web und die Weitergabe fertiger Dateien. Das lohnt sich vorher abzuwägen — der Grund, aus dem es das eine gibt, ist meist der Grund, aus dem das andere unpraktisch ist.
MOV stammt von Apple und wurde 1991 veröffentlicht. Festgehalten ist das in QuickTime File Format — lohnt sich zu kennen, wenn die Datei das Programm überleben soll, das sie geschrieben hat.
WebP kommt von Google und stammt aus 2010, festgehalten in RFC 9649. Adobe Photoshop, GIMP und Squoosh lesen das Format.
MOV wurde 1991 veröffentlicht, WebP 2010. Das ältere ist in der Regel die sicherere Datei zum Weitergeben, das jüngere erledigt dieselbe Aufgabe mit weniger Bytes.
Nein. Diese Umwandlung läuft vollständig in deinem Browser, die Datei verlässt dein Gerät also nicht. Du kannst das selbst nachprüfen: Öffne den Netzwerk-Tab der Entwicklerwerkzeuge und wandle etwas um. Zu sehen sind die Seite selbst und die Statistik- und Werbeanfragen, mit denen dieser Dienst bezahlt wird — und keine einzige, die deine Datei trägt. Hinter genau diesem Paar steckt mediabunny, eine Hülle um WebCodecs, die die Hardware-Decoder deines Geräts mitbenutzt; dein Browser lädt das einmal und behält es dann.
Ja. Kein Konto, kein Wasserzeichen und kein Tageskontingent, das sich verbraucht — es läuft auf deinem eigenen Rechner, du darfst also so oft wiederkommen, wie du willst. Dateien bis 100 MB verarbeitet der Browser, 100 auf einmal. mediabunny wird auf deinen Rechner geladen und läuft dort — deshalb gibt es dafür keine Zählung.
WebP komprimiert, es gehen also Daten verloren. In der Standardeinstellung sieht man davon nichts; wenn du sichergehen willst, stell die Qualität höher. Ein Einzelbild in voller Auflösung. Ein Standbild aus komprimiertem Video trägt diese Kompression mit sich: Ein bewegter Moment wirkt weicher als ein ruhiger — das liegt an der Kodierung des Videos und nicht an dieser Umwandlung.
Die Transparenz bleibt. MOV und WebP speichern beide einen Alphakanal — ein Freisteller bleibt freigestellt, und hinter ihm wird nichts aufgefüllt.
Was diese Seite über MOV und WebP behauptet, lässt sich nachprüfen — hier stehen die Dokumente, die es festlegen.