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MOV kannst du hier kostenlos und ohne Konto in AAC umwandeln: Datei oben ablegen, und ein, zwei Sekunden später steht das Ergebnis zum Herunterladen bereit. Die Umwandlung läuft in deinem eigenen Browser, die Datei wird also nie hochgeladen — das klappt unter Windows, macOS und Linux ebenso wie auf iPhone und Android, und es funktioniert selbst dann noch, wenn du das Netz abschaltest.
Bis zu 100 Dateien auf einmal. Gemischte Formate sind kein Problem.
Sie werden nacheinander umgewandelt und kommen zusammen als ZIP zurück.
MOV in AAC
MOV ist das Format, in dem Werbefilme, Trailer und Sendebeiträge als Master herumgereicht werden — von der Post-Produktion an die Agentur, von der Agentur an den Sender. Die technische Spezifikation dazu listet für die Bildspur oft ein halbes Dutzend Zeilen auf und für den Ton ein einziges Wort: AAC.
Dieses eine Wort ist mehrdeutig. AAC ist ein Codec, keine Datei, und er lässt sich als nackter Stream, in einer M4A, in der MP4 neben dem Bild oder als Spur in der MOV selbst liefern. Diese Seite erzeugt genau eine der vier Varianten, und der Rest der Seite sagt, wann das die richtige ist.
Ein roher ADTS-Elementarstrom mit der Endung .aac: die komprimierten Audioframes hintereinander, jedes mit einem kleinen Kopf für Samplerate, Kanalzahl und Profil, ohne irgendetwas drumherum. Es gibt keinen Index, keine Metadaten und kein Feld für einen Titel.
Das ist Absicht, kein Mangel. Ein Elementarstrom ist dafür gebaut, an jeder Stelle gelesen und beliebig fortgesetzt zu werden — genau das, was ein Segmentierer für HLS oder eine Broadcast-Encoderkette verlangt. Ein Mensch, der die Datei öffnen soll, ist nicht die Zielgruppe.
Steht in der Spezifikation ADTS, Elementarstream, Transportstream oder Segmentierer, ist diese Seite richtig. Steht dort eine Bitrate und eine Kanalkonfiguration ohne Erwähnung eines Containers, meist ebenfalls.
Steht dagegen „AAC 192 kbit/s Stereo" als eine Zeile neben der Bildspezifikation, ist damit fast immer die Tonspur in der Lieferdatei gemeint, nicht eine lose .aac-Datei — die kommt dann mit einer Rückfrage zurück. Nennt die Spezifikation stattdessen einen Container, gehört die Umwandlung nach M4A hierher, nicht diese.
Ein MOV-Master trägt seinen Ton häufig schon als AAC, und man würde erwarten, dass der Stream unverändert herausgezogen wird. Das passiert nicht: Der Ton wird dekodiert und neu kodiert, also liegt eine zweite verlustbehaftete Generation über der abgenommenen ersten.
Für eine Arbeitskopie ist das unerheblich. Für eine Lieferung ist es eine Frage wert, denn „der abgenommene Ton" und „eine AAC-Kodierung des abgenommenen Tons" sind zwei verschiedene Aussagen. Wo der exakte Stream zählt, gehört der Export in die Software, die den Master erzeugt hat — die kann die Spur unangetastet kopieren, ein Browser kann das nicht.
Der Grund liegt im Bild, nicht im Ton. Broadcast- und Werbemaster liegen in ProRes vor, und kein Browser bringt dafür einen Decoder mit. Die Umwandlung endet dann mit einer Meldung, dass nichts in der Datei umgewandelt werden konnte und die Datei einen Codec verwenden könnte, den der Browser nicht liest.
Das ist ein Decoder-Problem, kein Fehler dieser Seite, und es sagt genau, für welche Dateien sie taugt: für die H.264- oder HEVC-Sichtungskopien, die für Freigaben kursieren, nicht für den ProRes-Master auf dem Projektlaufwerk. Für den bleibt der Audioexport der schneidenden Software vorbehalten.
Statt eines Eingabefelds gibt es drei Stufen — niedrig, mittel, hoch —, die die verwendete Kodierbibliothek auf eine für AAC zulässige Kilobit-Rate abbildet. Es gibt kein Feld für eine eigene Zahl, ein Zwischenwert lässt sich also so oder so nicht eintragen.
Nennt die Spezifikation eine Rate, lohnt sich ein Blick ins fertige File statt einer Annahme, denn welche der drei Stufen welcher Rate entspricht, ist keine Zusage dieser Seite, sondern eine Entscheidung der Bibliothek dahinter. Samplerate und Kanalzahl werden unverändert aus dem Master übernommen, was meist die andere Hälfte der Vorgabe erledigt.
Eine ADTS-Datei trägt genau eine Audiospur. Ein Master mit Stereomischung, Musik-und-Effekte-Spur und einer Hörfilmspur liefert also nur die erste der drei, und das geschieht ohne Hinweis — nichts in der Datei sagt, dass es die anderen Spuren gab.
Alles außerhalb des Tons geht ebenfalls verloren: das Bild, die Timecode-Spur, Untertitel und jede Metadatenspur des Masters. Braucht die Lieferung mehr als eine Tonspur, liefert diese Seite sie nicht, und kein Konverter, der ein Einzelspur-Format schreibt, könnte das.
Ein Segmentierer, der daraus HLS-Häppchen schneidet. Eine Hardware-Encoderkette oder eine Broadcast-Strecke, die ADTS liest und Container ablehnt. Ein Decoder-Test in Firmware. Ein App-Build, dessen Ladepfad rohe Frames erwartet. In all diesen Fällen ist das Fehlen eines Containers die eigentliche Anforderung.
Nicht richtig ist sie, wenn ein Mensch die Datei öffnen soll. Eine .aac spielt in VLC und wird von erstaunlich viel gewöhnlicher Software abgelehnt, zeigt keinen Namen an und meldet mitunter eine falsche Laufzeit. Geht die Datei an eine Person, ist M4A die bessere Wahl, für die paar zusätzlichen Kilobyte eines Containers.
Ein ADTS-Stream hat keine Stelle, an der eine Laufzeit stehen könnte. Player schätzen die Länge aus Bitrate und Dateigröße — das stimmt bei konstanter Bitrate gut und liegt bei allem anderen daneben, und aus demselben Grund ist auch das Springen im Stream nur ungefähr.
Das ist eine Eigenschaft des Formats, kein Fehler der Datei. Wer eine exakte Laufzeitanzeige braucht, muss zu einem Format mit Container greifen — auch das wieder ein Argument für M4A, sobald ein Mensch statt einer Pipeline am anderen Ende steht.
Kommen mehrere MOV-Dateien von derselben Produktion — Varianten eines Spots, Sprachversionen, Kapitel eines Sendebeitrags —, lassen sie sich als Ordner ablegen statt einzeln. Jede wird getrennt dekodiert und kodiert, mit eigenem Fortschrittsbalken, und am Ende kommt ein ZIP mit allen .aac-Dateien zurück.
Das ist auch der Moment, die Bitrate über die ganze Serie hinweg gleich zu halten. Nichts hindert daran, eine Datei mit der mittleren und die nächste mit der hohen Stufe umzuwandeln, aber eine Anlieferung mit uneinheitlicher Bitrate wirft bei der Abnahme genau die Rückfrage auf, die sich mit einer einmal getroffenen Wahl vermeiden lässt.
Die gesamte Umwandlung läuft in diesem Tab, mit den Codecs, die das Betriebssystem ohnehin bereithält. Nichts, was den Master enthält, wird übertragen — im Netzwerk-Tab lässt sich das während einer Konvertierung nachprüfen.
Bei unveröffentlichten Arbeiten ist das mehr als eine Randnotiz. Werbematerial, gesperrte Sendebeiträge oder alles unter einer Sperrfrist gehört nicht in einen aus einer Suche ausgewählten Online-Konverter, und die kostenlosen davon sind genau das. Die freie Obergrenze von 100 MB passt eher zu Sichtungskopien als zu Mastern.
| MOV | AAC | |
|---|---|---|
| Vollständiger Name | QuickTime-Film | Advanced Audio Coding |
| Dateiendung | .mov, .qt | .aac |
| Medientyp | video/quicktime | audio/aac |
| Kompression | Verlustbehaftet — Größe wird mit Qualität bezahlt | Verlustbehaftet — Größe wird mit Qualität bezahlt |
| Erstmals veröffentlicht | 1991 | 1997 |
| Herausgegeben von | Apple | MPEG |
| Spezifikation | QuickTime File Format | ISO/IEC 13818-7 |
| Lizenzlage | Veröffentlicht, nicht standardisiert | Offener Standard |
| Heutiger Stand | Aktuell | Aktuell |
| Audiokanäle | — | bis zu 48 |
| Öffnet im Browser | Manche Browser | Jeder Browser |
| Stattdessen erwogen | MP4, MKV | MP3, OPUS |
AAC öffnet sich in jedem aktuellen Browser. MOV unterstützen noch weniger Browser. Wenn die Datei auf eine Webseite oder in ein Formular soll, ist das meist der ganze Grund für die Umwandlung.
Die üblichen Programme überschneiden sich nicht: MOV öffnest du in Final Cut Pro, QuickTime Player und Adobe Premiere Pro, AAC in VLC, FFmpeg und iTunes — wer das Ergebnis bekommt, braucht also eines aus der zweiten Reihe.
Die beiden zielen auf verschiedene Arbeit: MOV auf die Bearbeitung und die Ausstrahlung, AAC auf die Weitergabe fertiger Dateien, das Streaming und Telefone. Das lohnt sich vorher abzuwägen — der Grund, aus dem es das eine gibt, ist meist der Grund, aus dem das andere unpraktisch ist.
MOV stammt von Apple und wurde 1991 veröffentlicht. Festgehalten ist das in QuickTime File Format — lohnt sich zu kennen, wenn die Datei das Programm überleben soll, das sie geschrieben hat.
AAC kommt von MPEG und stammt aus 1997, festgehalten in ISO/IEC 13818-7. VLC, FFmpeg und iTunes lesen das Format.
Nein. Diese Umwandlung läuft vollständig in deinem Browser, die Datei verlässt dein Gerät also nicht. Du kannst das selbst nachprüfen: Öffne den Netzwerk-Tab der Entwicklerwerkzeuge und wandle etwas um. Zu sehen sind die Seite selbst und die Statistik- und Werbeanfragen, mit denen dieser Dienst bezahlt wird — und keine einzige, die deine Datei trägt. Hinter genau diesem Paar steckt mediabunny, eine Hülle um WebCodecs, die die Hardware-Decoder deines Geräts mitbenutzt; dein Browser lädt das einmal und behält es dann.
Ja. Kein Konto, kein Wasserzeichen und kein Tageskontingent, das sich verbraucht — es läuft auf deinem eigenen Rechner, du darfst also so oft wiederkommen, wie du willst. Dateien bis 100 MB verarbeitet der Browser, 100 auf einmal. mediabunny wird auf deinen Rechner geladen und läuft dort — deshalb gibt es dafür keine Zählung.
AAC komprimiert, es gehen also Daten verloren. In der Standardeinstellung sieht man davon nichts; wenn du sichergehen willst, stell die Qualität höher. Nur die erste Tonspur bleibt erhalten. Ein Film mit zweiter Sprachfassung oder Audiokommentar verliert sie.
Für die Umwandlung selbst nicht — sie läuft in dem Browser, den du ohnehin offen hast. Zum Öffnen brauchst du danach das Programm, das auf deinem Gerät üblicherweise Advanced Audio Coding anzeigt.