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SUB kannst du hier kostenlos und ohne Konto in SBV umwandeln: Datei oben ablegen, und ein, zwei Sekunden später steht das Ergebnis zum Herunterladen bereit. Die Umwandlung läuft in deinem eigenen Browser, die Datei wird also nie hochgeladen — das klappt unter Windows, macOS und Linux ebenso wie auf iPhone und Android, und es funktioniert selbst dann noch, wenn du das Netz abschaltest.
Bis zu 100 Dateien auf einmal. Gemischte Formate sind kein Problem.
Sie werden nacheinander umgewandelt und kommen zusammen als ZIP zurück.
SUB in SBV
Dateien mit der Endung .sub aus dem MicroDVD-Format sind alt — das Format stammt aus der Ära der DivX-Player, und seit gut fünfzehn Jahren erzeugt kaum noch etwas neue Dateien in diesem Format. Sie tauchen zusammen mit Archivmaterial auf: eine Sammlung, die gerade sauber digitalisiert wird, eine Vortragsreihe, die von einer Regalreihe alter Discs gerettet wird, ein Filmclub, der seinen Katalog online stellt. Das Video wird neu kodiert und hochgeladen, die Untertitel müssen mit.
YouTube ist als Ziel oft genau richtig, und freundlicher als ein einfacher Player. Ein Player nimmt die Datei und zeigt, was er daraus macht. YouTube speichert die Einblendungen, stellt sie in eigener Schrift dar und erlaubt, die Zeiten hinterher im Browser nachzujustieren — das ändert, wie viel Genauigkeit gleich beim ersten Versuch stimmen muss.
MicroDVD sagt nicht, wann eine Zeile erscheint. Es sagt, bei welchem Einzelbild sie erscheint: {3210}{3455} und dann der Text. Eine Bildnummer wird nur mit einer Bildrate zu einem Zeitpunkt, deshalb kommt die Umwandlung nicht ohne eine Angabe aus, und das Feld auf dieser Seite ist der Ort dafür.
Der Standardwert ist 25 — die europäische Fernsehnorm PAL und der wahrscheinlichste Wert für Material dieses Alters, weil deutsches und europäisches Fernsehen jahrzehntelang durchgehend mit 25 Vollbildern pro Sekunde sendete. Der zweite ernstzunehmende Kandidat ist 23,976, die Kinorate, für alles, was ursprünglich von einer Kinovorlage stammt. Das Feld nimmt tausendstel Bilder genau entgegen, damit sich 23,976 und 29,970 exakt eintragen lassen statt gerundet zu werden. Stimmt der Wert, ist die Umwandlung exakt; stimmt er nicht, verschiebt sich jede Zeile um einen Betrag, der mit der Laufzeit des Films wächst.
Erst in einem Texteditor öffnen. Es gibt eine alte Konvention, dass der erste Eintrag einer MicroDVD-Datei beide Bildnummern auf eins gesetzt hat und sein Text die Bildrate ist — {1}{1}23.976 —, was Player als Deklaration lesen statt anzuzeigen. Viele Dateien haben das. Wenn deine Datei es hat, ist die Antwort damit bereits gefunden.
Wenn nicht, ist die Rechnung kurz. Die Bildnummer der letzten Zeile nehmen, durch einen Kandidatenwert teilen und prüfen, ob das Ergebnis nahe am Ende der bekannten Laufzeit liegt. Eine Datei, deren letzte Bildnummer bei 129.600 liegt, ergibt geteilt durch 25 genau 5.184 Sekunden, also sechsundachtzig Minuten; dieselbe Zahl geteilt durch 23,976 ergibt neunzig Minuten. Gegen die bekannte Laufzeit gehalten, ist der richtige Wert meist eindeutig.
Diese Unterscheidung lohnt sich zu lernen, weil sie zwei Probleme mit völlig unterschiedlichen Lösungen trennt. Sind die Untertitel um einen konstanten Betrag falsch — zwei Sekunden zu früh am Anfang und zwei Sekunden zu früh am Ende —, stimmt die Zeitbasis, und die Datei muss nur verschoben werden, was sich nach dem Upload in YouTube Studio erledigen lässt.
Wächst der Fehler dagegen stetig, kaum sichtbar am Anfang und Minuten daneben am Ende, wird die Zeit falsch skaliert, und das bedeutet: die Bildrate. Das klassische Paar ist 25 gegen 23,976, mit einem Verhältnis von 1,0427 — der Fehler beträgt also 4,3 Prozent der bisherigen Laufzeit, etwa sechsundzwanzig Sekunden nach zehn Minuten und fast vier Minuten am Ende eines neunzigminütigen Films. In den ersten dreißig Sekunden unmerklich, im letzten Akt unerträglich. In diesem Fall mit der anderen Bildrate neu umwandeln, statt am Ergebnis herumzuschieben.
Deutsches und europäisches Fernsehmaterial aus der DVD- und VHS-Ära ist überwiegend mit 25 Bildern pro Sekunde entstanden, während amerikanisches Material meist auf 29,97 oder 23,976 aufbaut. Ein MicroDVD-Untertitel, der zu einer deutschen PAL-DVD passte, ist deshalb häufig tatsächlich mit dem Standardwert dieser Seite korrekt, ohne dass überhaupt gerechnet werden muss.
Das gilt vor allem für Material, das ursprünglich für deutsches oder europäisches Fernsehen produziert wurde. Bei Untertiteln zu Kinofilmen mit US-amerikanischer Herkunft lohnt sich trotzdem der Test gegen 23,976 — die Kinovorlage bringt ihre eigene Rate mit, unabhängig davon, für welchen Fernsehmarkt die DVD später gepresst wurde.
Trug die Datei die Deklaration {1}{1}23.976, hat die Umwandlung keine Möglichkeit zu wissen, dass sie als Metadaten gemeint war — es ist ein wohlgeformter Eintrag am ersten Bild —, also wird sie zur ersten Einblendung in der SBV-Datei, einen Sekundenbruchteil lang, deren Text eine Zahl ist.
Diese Zeile löschen. Die SBV-Datei ist reiner Text mit einem Block pro Einblendung, das Entfernen des ersten Blocks samt Leerzeile dahinter dauert einen Moment in jedem Editor. Das vor dem Upload zu erledigen ist besser, als es hinterher in YouTube Studio zu tun — eine übersehene Einblendung bei 0:00:00 ist genau die Art Detail, die niemand bemerkt, bis eine Zuschauerin es erwähnt.
Ein MicroDVD-Eintrag ist eine Zeile: zwei Bildnummern in geschweiften Klammern, dann der Text, wobei ein senkrechter Strich einen Zeilenumbruch markiert. Ein SBV-Eintrag ist eine Zeitzeile — zwei Werte im Format H:MM:SS.mmm, durch ein Komma getrennt, die Stundenangabe ohne führende Null —, gefolgt vom Text in eigenen Zeilen und einer Leerzeile zwischen den Einträgen.
Die Umwandlung macht also aus einer dichten Zeile einen dreizeiligen Block, löst die senkrechten Striche in echte Zeilenumbrüche auf und ersetzt Bildnummern durch Zeitstempel in Millisekunden. Das Ergebnis ist mehrfach so groß wie die Quelle und deutlich leichter von Hand zu lesen und zu korrigieren — und ein Archivuntertitel braucht fast immer irgendeine Korrektur. Die Reihenfolge der Einblendungen folgt der Datei, nicht der Uhr, eine unsortierte Quelle bleibt also unsortiert.
MicroDVD kennt einen kleinen Satz eingebetteter Codes in geschweiften Klammern am Zeilenanfang: kursiv, fett, unterstrichen, Farbe, Schriftart und -größe — mehr, als SubRip kennt, und von Player zu Player unterschiedlich umgesetzt. All das wird entfernt, die SBV-Datei trägt reinen Text.
In der Praxis geht dabei nichts verloren, weil YouTube Untertitel mit eigener Typografie darstellt und Zuschauenden Schriftart, Größe, Farbe und Hintergrund selbst überlassen. Eine Formatierungsanweisung in einer hochgeladenen Datei würde ohnehin nicht befolgt, selbst wenn das Format sie ausdrücken könnte. Erhalten bleibt die Zeilenstruktur — ein senkrechter Strich wird zu einem echten Umbruch, und YouTube zeigt die beiden Zeilen als zwei Zeilen.
YouTube akzeptiert mehrere Untertitelformate, SubRip eingeschlossen, und für einen einzelnen Upload ist SRT bei weitem die portablere Wahl. Die ehrliche Antwort auf die Frage, ob es SBV sein muss, ist meistens Nein.
Der Fall, in dem die Antwort Ja lautet, ist ein Workflow, kein Einzel-Upload. YouTube Studio exportiert selbst SBV, ein Kanal, dessen Untertitelarchiv, Korrekturablauf oder Skript auf genau diesem Format aufbaut, hat einen echten Grund, alles in einem Format zu halten — eine Datei aus dem Editor herauszuholen, zu korrigieren und ohne Formatwechsel wieder einzuspielen, vermeidet eine ganze Fehlerklasse. Wer nur ein Video mit Untertiteln versieht, konvertiert stattdessen zu SRT und behält beide Dateien.
Dieses Ziel verzeiht mehr als ein Hardwareplayer. Ist die Datei erst hochgeladen, zeigt Studios Untertitel-Editor die Einblendungen gegen die Tonspur an und erlaubt, Zeiten zu ziehen oder einzutippen, samt einer Funktion, die die ganze Spur verschiebt. Ein restlicher Fehler von ein, zwei Sekunden — durch eine leicht andere Kodierung, oder ein paar Vorspannbilder, die die Quelle hatte, die Untertitel aber nicht — ist damit eine Zweiminutenkorrektur statt einer erneuten Umwandlung.
Was sich damit nicht günstig beheben lässt, ist ein Bildratenfehler, weil dann jede Zeile um einen anderen Betrag verschoben ist und es Hunderte davon gibt. Die Bildrate hier korrigieren und Studio für den Versatz nutzen — genau diese Arbeitsteilung macht diese Umwandlung überhaupt lohnenswert. Vor der Veröffentlichung gegen den tatsächlichen Upload prüfen, denn die hochgeladene Kopie kann gegenüber der Quelle der Untertitel neu kodiert oder geschnitten worden sein.
Ein Filmarchiv hat für einen einzelnen Titel oft mehrere MicroDVD-Dateien in verschiedenen Sprachen, alle aus derselben Quelle geschnitten und damit mit derselben Bildrate versehen. Ist die Rate für eine Sprache einmal bestimmt, gilt sie für alle anderen Sprachfassungen desselben Films ebenso — es lohnt sich, sie einmal zu notieren statt für jede Datei erneut zu suchen oder zu rechnen.
YouTube erlaubt, mehrere Untertitelspuren zu einem einzigen Video hochzuladen, jede mit eigener Sprachkennung. Für ein mehrsprachiges Archivprojekt bedeutet das: einmal die richtige Bildrate für den Film feststellen, dann jede Sprachdatei mit derselben Zahl umwandeln und alle Spuren an dasselbe Video hängen.
Die SBV-Datei ist ein abgeleitetes Ergebnis, das MicroDVD-Original der Beleg dafür, woher der Text stammt. Es aufheben — wird das Video später aus einer anderen Quelle mit anderer Bildrate neu kodiert, ist ein erneuter Durchlauf mit neuer Zahl eine Sache von zehn Sekunden, während eine bereits verzeitstempelte Datei nachträglich zu skalieren nicht funktioniert.
Die Umwandlung selbst ist reines JavaScript in diesem Browser-Tab: kein Upload, kein Nachladen einer Engine, kein Konto und kein Tageskontingent, mit dem Netzwerk-Tab als Beleg. Archivuntertitel sind häufig jemandes unveröffentlichte Transkriptionsarbeit, und eine Datei, die den Rechner nie verlässt, ist eine Sorge weniger.
| SUB | SBV | |
|---|---|---|
| Vollständiger Name | MicroDVD-Untertitel | YouTube-Untertitel |
| Dateiendung | .sub | .sbv |
| Medientyp | text/plain | text/plain |
| Erstmals veröffentlicht | 1998 | 2008 |
| Herausgegeben von | — | |
| Lizenzlage | Veröffentlicht, nicht standardisiert | Veröffentlicht, nicht standardisiert |
| Heutiger Stand | Alt, wird überall noch gelesen | Nische |
| Öffnet im Browser | Kein Browser | Kein Browser |
| Stattdessen erwogen | SRT, VTT | SRT, VTT |
Subtitle Edit liest sowohl SUB als auch SBV — du kannst das Ergebnis also gegen das Original prüfen, ohne ein zweites Programm zu brauchen.
SBV kommt von Google und stammt aus 2008. YouTube Studio und Subtitle Edit lesen das Format.
Nein. Diese Umwandlung läuft vollständig in deinem Browser, die Datei verlässt dein Gerät also nicht. Du kannst das selbst nachprüfen: Öffne den Netzwerk-Tab der Entwicklerwerkzeuge und wandle etwas um. Zu sehen sind die Seite selbst und die Statistik- und Werbeanfragen, mit denen dieser Dienst bezahlt wird — und keine einzige, die deine Datei trägt.
Ja. Kein Konto, kein Wasserzeichen und kein Tageskontingent, das sich verbraucht — es läuft auf deinem eigenen Rechner, du darfst also so oft wiederkommen, wie du willst. Dateien bis 100 MB verarbeitet der Browser, 100 auf einmal.
SUB und SBV beschreiben Inhalte auf grundverschiedene Weise. Die Umwandlung ist deshalb ein Nachbau und keine Kopie: originalgetreu, aber nicht Byte für Byte dasselbe.
Für die Umwandlung selbst nicht — sie läuft in dem Browser, den du ohnehin offen hast. Zum Öffnen brauchst du danach das Programm, das auf deinem Gerät üblicherweise YouTube Subtitle anzeigt.