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AVIF kannst du hier kostenlos und ohne Konto in BMP umwandeln: Datei oben ablegen, und ein, zwei Sekunden später steht das Ergebnis zum Herunterladen bereit. Die Umwandlung läuft in deinem eigenen Browser, die Datei wird also nie hochgeladen — das klappt unter Windows, macOS und Linux ebenso wie auf iPhone und Android, und es funktioniert selbst dann noch, wenn du das Netz abschaltest.
Bis zu 100 Dateien auf einmal. Gemischte Formate sind kein Problem.
Sie werden nacheinander umgewandelt und kommen zusammen als ZIP zurück.
AVIF in BMP
AVIF 17 KB → BMP 450 KB 26.2× größer
AVIF 3 KB → BMP 450 KB 131.9× größer
AVIF 5 KB → BMP 450 KB 90.7× größer
In der Automatisierungstechnik trifft man diese Kombination öfter als anderswo. Ein Siemens-Simatic-Panel an einer Anlage, eine SPS-Visualisierung, eine Prüfstandssoftware aus den Neunzigern — alle drei nehmen ein Bild nur als BMP entgegen, weil ihr Bildschirmtreiber nie einen anderen Decoder bekommen hat und auch keinen mehr bekommt. Das Firmenlogo für die Startseite der Anlage kommt aber als AVIF vom Grafikdienstleister, weil das inzwischen der übliche Lieferstandard ist.
Zwischen den beiden liegen keine paar Jahre, sondern eine ganze Formatgeneration. Der Weg dorthin führt nicht über eine Neuinstallation der Anlagensoftware — die läuft, und läuft anfassen kostet mehr als das Bild umzuwandeln. Er führt über den Browser, der beides kann: das AVIF lesen und ein BMP schreiben, wie es die Anlage erwartet.
Ein BMP komprimiert nicht, also bestimmt sich seine Größe allein aus Breite mal Höhe mal drei Byte, plus ein kurzer Kopf. Ein 1000 mal 1000 Pixel großes Icon wird zu 3 MB, ein Foto mit 3000 mal 2000 Pixeln zu 18 MB — unabhängig davon, ob das AVIF davor 80 Kilobyte oder 2 Megabyte groß war.
Genau das macht den Sprung so auffällig. Ein für das Web geliefertes AVIF derselben Bildgröße liegt oft unter einem halben Megabyte, womit der Faktor schon bei fünfzig liegt, bevor überhaupt etwas Ungewöhnliches passiert ist. Bei flächigem Material wie einem Firmenlogo oder einem Schaltplan-Symbol, wo AVIF große einfarbige Bereiche stark zusammenfasst, steigt der Faktor leicht in die Hunderte.
Ein BMP kennt keine Kompressionsstufe, also gibt es an dieser Stelle keinen Regler, der etwas bewirken könnte — jeder Bildpunkt kostet dieselben drei Byte, ob er Teil eines Farbverlaufs oder eines leeren Rands ist. Der einzige Hebel, der die Datei tatsächlich kleiner macht, ist die maximale Breite, weil sie schlicht weniger Bildpunkte erzeugt statt billigere.
Eine Halbierung der Breite viertelt die Dateigröße, weil beide Seiten gemeinsam schrumpfen: aus 18 MB bei 3000 mal 2000 werden 4,5 MB bei 1500 mal 1000. Für ein kleines Bedienpanel, das ohnehin nie mehr als 480 Pixel Breite braucht, ist das keine Nebensache — ein unskaliertes Vollformat-Bitmap kann für den Speicher des Panels schlicht zu groß sein.
AVIF kann zwölf Bit je Kanal und einen weiten Farbraum speichern, was das Format für HDR-Fotografie im Web tauglich macht. Das hier geschriebene BMP ist acht Bit je Kanal in gewöhnlichem RGB, die Form, die jeder BMP-Leser erwartet.
Für ein normales Anlagenfoto oder ein Firmenlogo ändert sich dadurch nichts, weil acht Bit alles war, was das Bild je enthielt. Bei einer HDR-Aufnahme wird die zusätzliche Reichweite gekappt, sichtbar als ein Himmel ohne Zeichnung oder ein Lichtreflex, der hart abschneidet statt sanft auszulaufen. Wer das vermeiden will, sollte die Reduktion vorher bewusst in einem Bildbearbeitungsprogramm vornehmen und nicht als Nebeneffekt der Formatumwandlung geschehen lassen.
AVIF trägt einen vollständigen Alphakanal, ein BMP kennt keinen. Beim Umwandeln werden durchsichtige Bildpunkte deshalb mit einer Farbe gefüllt, die vor der Umwandlung eingestellt wird, und diese Füllung ist endgültig — die Transparenz wird ersetzt, nicht versteckt.
Sinnvoll ist die Farbe zu wählen, auf der das Bild später tatsächlich sitzt, nicht irgendeine neutrale. Kantenpixel eines Logos sind teilweise transparent und werden mit der gewählten Farbe vermischt: Passt sie zum Hintergrund, bleibt der Rand glatt; passt sie nicht, trägt das Logo einen sichtbaren Schleier. Bei einem Panel steht die richtige Farbe meist ohnehin in der Gerätedokumentation, was die Entscheidung zu einem Nachschlagen macht statt zu einer Vermutung.
BMP ist weniger ein Format als eine kleine Familie davon. Es gibt Vollfarbbilder, eine indizierte Palette mit bis zu 256 Einträgen und mehrere Bittiefen dazwischen, und wer nur „BMP" schreibt, ohne zu sagen, welche Variante gemeint ist, hat den Satz nicht zu Ende gesprochen. Diese Umwandlung liefert immer ein Vollfarb-Bitmap mit 24 Bit Farbtiefe, drei Byte je Bildpunkt.
Das lesen fast alle Programme klaglos, aber nicht jedes eingebettete Panel will genau das. Die Firmware kleiner Displays nennt in der Anleitung häufig ausdrücklich 24-Bit oder eine 8-Bit-Palette, weil genau das im Bildspeicher des Geräts liegt. Steht dort eine andere Variante als die hier erzeugte, speichert IrfanView oder GIMP das BMP in einem zweiten Schritt in der passenden Tiefe.
AVIF kann eine Bildfolge speichern, geerbt vom Videocodec darunter. Ein BMP kennt genau ein Standbild und keinen Mechanismus für ein zweites. Ein animiertes AVIF wird hier deshalb nicht zu einer verkürzten Version dessen, was gewünscht war — es ist schlicht das falsche Ziel.
Steht die Bewegung im Vordergrund, ist MP4 oder GIF die richtige Antwort, keines von beiden auf dem Umweg über BMP. Und falls ein Gerät tatsächlich eine Folge einzelner Bitmaps erwartet, wie es bei manchen kleinen Displays vorkommt, müssen die Einzelbilder vorher extrahiert und jedes für sich umgewandelt werden — eine Aufgabe für ein Skript, nicht für eine einzelne Umwandlung hier.
Das ist die eigentliche Nützlichkeit dieser Seite. Das wartende Gerät — das Panel, der Prüfstand, die alte Windows-Anwendung — hat keinen AVIF-Decoder und wird nie einen bekommen, weil sich sein Betriebssystem seit Jahren nicht mehr ändert. Ein aktueller Browser dagegen liest AVIF ohne Zusatzsoftware, denn genau das ist es, was er beim Anzeigen einer Webseite ohnehin tut.
Die Umwandlung passiert deshalb auf dem eigenen Rechner und nicht auf einem Server: Das Bild verlässt das Gerät nicht, was sich im Netzwerk-Tab der Entwicklerwerkzeuge nachprüfen lässt. Auf einer Maschine, auf der niemand einen Codec nachinstallieren darf, ist das nicht nur bequem, sondern der einzige Weg, der überhaupt offensteht.
Sinnvoll ist, an der Schnittstelle umzuwandeln und das AVIF als Original zu behalten. Es ist ein Bruchteil der Größe, hat seine Transparenz und seinen vollen Farbumfang noch, und genau das braucht man, falls das Zielgerät irgendwann ausgetauscht wird.
Ein BMP an eine Person statt an ein Gerät zu schicken, ist dagegen fast immer ein Fehler, aus demselben Grund. Es füllt ein Postfach, es verstopft ein Netzlaufwerk, und nichts darin lässt sich mit PNG nicht verlustfrei und in einem Bruchteil der Größe ebenso gut abbilden, samt Transparenz. BMP ist ein Übergabeformat für Geräte, die genau danach fragen — es als Ablageformat zu behandeln, ist der Grund, warum manche Projektordner am Ende hundert Gigabyte an Bildern enthalten, die in zwei passen würden.
Bis zu 100 Dateien lassen sich auf einmal ablegen, jede einzeln bis 100 MB, jede wird nacheinander umgewandelt, behält ihren Namen mit getauschter Endung, und der ganze Stapel kommt als ein ZIP zurück. Weil nichts hochgeladen wird, gibt es keine Warteschlange und kein Tageslimit, wie es bei einer serverseitigen Umwandlung anfiele.
Die eigentliche Grenze ist der Speicherbedarf des Ergebnisses, nicht der Eingabe. Vierzig Fotos zu je 3000 mal 2000 Pixeln sind über siebenhundert Megabyte Bitmap, die der Browser-Tab gleichzeitig im Speicher hält, während das ZIP gebaut wird — ein Stapel, der in jedem anderen Format trivial wäre, ist es hier nicht. In kleineren Gruppen umwandeln und, wo möglich, eine maximale Breite setzen, hält den Prozess handhabbar.
| AVIF | BMP | |
|---|---|---|
| Vollständiger Name | AV1 Image File Format | Windows-Bitmap |
| Dateiendung | .avif | .bmp, .dib |
| Medientyp | image/avif | image/bmp |
| Kompression | Beides, je nach Einstellung | Unkomprimiert |
| Erstmals veröffentlicht | 2019 | 1987 |
| Herausgegeben von | Alliance for Open Media | Microsoft |
| Spezifikation | AV1 Image File Format | — |
| Lizenzlage | Offener Standard | Veröffentlicht, nicht standardisiert |
| Heutiger Stand | Aktuell | Alt, wird überall noch gelesen |
| Bittiefe | 12 | 8 |
| Kann Farbe beschreiben als | RGB, YCbCr, großer Farbraum | RGB, indizierte Palette |
| Größtes Bild | 65.536 px je Seite | — |
| Öffnet im Browser | Aktuelle Browser | Jeder Browser |
| Stattdessen erwogen | WebP, JXL, JPG | PNG, TIFF |
BMP kennt keinen Alphakanal. Eine transparente AVIF-Datei kommt mit gefüllten Flächen heraus — ohne andere Angabe weiß — und keine Einstellung in BMP holt die Transparenz zurück.
BMP speichert ein einzelnes Standbild. Von einer animierten AVIF-Datei bleibt das erste Bild übrig, der Rest fällt weg. Die Umwandlung ist also ein Weg, ein Einzelbild herauszuholen, kein Weg, die Bewegung mitzunehmen.
AVIF speichert bis zu 12 Bit pro Kanal, BMP 8. Die zusätzliche Genauigkeit ist das, was starke Korrekturen ohne Streifenbildung übersteht — wandle deshalb besser nach der Bearbeitung um als davor.
BMP öffnet sich in jedem aktuellen Browser. AVIF unterstützen noch weniger Browser. Wenn die Datei auf eine Webseite oder in ein Formular soll, ist das meist der ganze Grund für die Umwandlung.
GIMP liest sowohl AVIF als auch BMP — du kannst das Ergebnis also gegen das Original prüfen, ohne ein zweites Programm zu brauchen.
Die beiden zielen auf verschiedene Arbeit: AVIF auf das Web und die Weitergabe fertiger Dateien, BMP auf den Austausch zwischen Programmen. Das lohnt sich vorher abzuwägen — der Grund, aus dem es das eine gibt, ist meist der Grund, aus dem das andere unpraktisch ist.
AVIF stammt von Alliance for Open Media und wurde 2019 veröffentlicht. Aufgezeichnet wird mit 12 Bit pro Kanal.
BMP kommt von Microsoft und stammt aus 1987. Microsoft Paint, GIMP und IrfanView lesen das Format.
BMP wurde 1987 veröffentlicht, AVIF 2019. Das ältere ist in der Regel die sicherere Datei zum Weitergeben, das jüngere erledigt dieselbe Aufgabe mit weniger Bytes.
Nein. Diese Umwandlung läuft vollständig in deinem Browser, die Datei verlässt dein Gerät also nicht. Du kannst das selbst nachprüfen: Öffne den Netzwerk-Tab der Entwicklerwerkzeuge und wandle etwas um. Zu sehen sind die Seite selbst und die Statistik- und Werbeanfragen, mit denen dieser Dienst bezahlt wird — und keine einzige, die deine Datei trägt. Hinter genau diesem Paar steckt jSquash, WebAssembly-Fassungen der Referenz-Bildcodecs; dein Browser lädt das einmal und behält es dann.
Ja. Kein Konto, kein Wasserzeichen und kein Tageskontingent, das sich verbraucht — es läuft auf deinem eigenen Rechner, du darfst also so oft wiederkommen, wie du willst. Dateien bis 100 MB verarbeitet der Browser, 100 auf einmal. jSquash wird auf deinen Rechner geladen und läuft dort — deshalb gibt es dafür keine Zählung.
BMP komprimiert, es gehen also Daten verloren. In der Standardeinstellung sieht man davon nichts; wenn du sichergehen willst, stell die Qualität höher. Das Zielformat kann keine Transparenz. Durchsichtige Stellen werden mit der Hintergrundfarbe gefüllt.
BMP kennt keinen Alphakanal. Eine transparente AVIF-Datei kommt mit gefüllten Flächen heraus — ohne andere Angabe weiß — und keine Einstellung in BMP holt die Transparenz zurück.
BMP speichert ein einzelnes Standbild. Von einer animierten AVIF-Datei bleibt das erste Bild übrig, der Rest fällt weg. Die Umwandlung ist also ein Weg, ein Einzelbild herauszuholen, kein Weg, die Bewegung mitzunehmen.
AVIF speichert bis zu 12 Bit pro Kanal, BMP 8. Die zusätzliche Genauigkeit ist das, was starke Korrekturen ohne Streifenbildung übersteht — wandle deshalb besser nach der Bearbeitung um als davor.
Was diese Seite über AVIF und BMP behauptet, lässt sich nachprüfen — hier stehen die Dokumente, die es festlegen.