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AVIF kannst du hier kostenlos und ohne Konto in GIF umwandeln: Datei oben ablegen, und ein, zwei Sekunden später steht das Ergebnis zum Herunterladen bereit. Die Umwandlung läuft in deinem eigenen Browser, die Datei wird also nie hochgeladen — das klappt unter Windows, macOS und Linux ebenso wie auf iPhone und Android, und es funktioniert selbst dann noch, wenn du das Netz abschaltest.
Bis zu 100 Dateien auf einmal. Gemischte Formate sind kein Problem.
Sie werden nacheinander umgewandelt und kommen zusammen als ZIP zurück.
AVIF in GIF






Der eine Grund ist ein System, dessen erlaubte Endungen seit der Einrichtung nicht angerührt wurden: ein Vereinsforum aus den Nullerjahren, eine Behörden-Uploadmaske mit fest hinterlegter Liste, ein internes Verwaltungstool, das niemand mehr betreut, ein Formular, das sich seit Jahren nicht geändert hat, weil es niemandem aufgefallen ist. Für diese Fälle ist GIF keine Wahl, sondern die Schnittmenge aus dem, was man hat, und dem, was das Formular annimmt.
Der andere Grund ist ein Missverständnis: Wer eine Animation erwartet, ist hier falsch. Nichts hier macht aus einem stehenden Bild ein bewegtes, und ein AVIF, das bereits animiert ist, bleibt es durch diese Umwandlung nicht. Nimmt das Zielsystem ein PNG an, ist das die bessere Wahl — verlustfrei, mit voller Farbtiefe und mit echter Transparenz. GIF lohnt sich nur, wenn etwas ausdrücklich alles andere ablehnt.
AVIF kann eine Bildfolge halten, GIF kann eine Bildfolge halten — auf dem Papier sieht das nach einer Umwandlung aus, die funktionieren sollte. Sie funktioniert nicht. Der Umwandler dekodiert ein einzelnes Bild, und der GIF-Encoder schreibt genau ein Einzelbild, also kommt ein animiertes AVIF als stehendes Bild heraus.
Das steht hier bewusst weit vorn und nicht als Fußnote, denn ein Werkzeug, das still ein Zehntel einer Datei liefert, ist schlechter als eines, das ablehnt. Muss etwas wirklich bewegt bleiben, ist auf dieser Seite kein Bildformat die richtige Antwort — ein MP4 aus der ursprünglichen Aufnahme ist bei gleichem Inhalt kleiner als jedes animierte Bildformat und spielt überall dort ab, wo GIF gerade wegen seines Alters gewählt wird.
Das ist der eigentliche Verlust dieses Paars. GIF ist indiziert und kennt höchstens 256 Palettenfarben, festgelegt durch GIF89a. AVIF beschreibt bis zu zwölf Bit je Kanal und weite Farbräume, im gewöhnlichen Fall also Millionen unterscheidbarer Farbtöne. Alles dazwischen fällt weg.
Was das sichtbar macht, hängt am Bild. Ein Logo, ein Diagramm, ein Formularausschnitt oder eine flächige Grafik kommt oft fast unverändert durch, weil er von Anfang an weniger als 256 Farben hatte. Ein Foto kann das nicht: Himmel zerfallen in sichtbare Stufen, Hauttöne wirken fleckig, weiche Verläufe werden zu Streifen. Genau das nennt die interne Registrierung als bekannte Schwäche von GIF, und keine Einstellung stellt das ab.
Irgendetwas muss entscheiden, welche Farben bleiben, und diese Entscheidung schlecht zu treffen ist genau das, was schlechte GIFs ausmacht. Der hier verwendete Quantisierer geht von den tatsächlich im Bild vorkommenden Farben aus und verschmilzt wiederholt das ähnlichste Farbpaar, bis 256 übrig sind — die überlebenden Einträge sind also die, deren Verlust das Bild am wenigsten verändert.
Das Ergebnis wirkt auf gewöhnlichen Motiven nicht offensichtlich beschädigt, bleibt aber ein GIF: Die Grenze setzt das Format, nicht der Algorithmus, der die Farben auswählt.
Weniger Farben bedeutet nicht weniger Bytes, und genau hier trügt das Gefühl. GIF komprimiert verlustfrei mit einem Verfahren von 1987, entworfen für flächige Grafik mit langen Läufen gleicher Pixel. AVIF ist ein Einzelbild eines Videocodecs von 2019, der echte Rechenzeit darauf verwendet, die kompakteste mögliche Beschreibung eines Bilds zu finden.
Ein Foto, das als AVIF 180 KB groß war, kann als GIF ein Mehrfaches davon einnehmen — und hat dabei den Großteil seiner Farben eingebüßt. Man zahlt doppelt, bei der Bildqualität und bei der Dateigröße, und bekommt dafür Kompatibilität. Das lohnt sich nur, wenn genau diese Kompatibilität gebraucht wird, weshalb die erste Frage auf dieser Seite ist, wer sie wirklich braucht.
Flächige Grafik ist die Ausnahme: Ein Diagramm, ein Logo auf einheitlichem Grund oder ein Screenshot einer weitgehend weißen Seite komprimiert als GIF gut und verliert kaum sichtbar etwas, weil solche Motive nie mehr als ein paar hundert Farben hergeben mussten.
AVIF trägt einen vollen Alphakanal: Jedes Pixel kann beliebig durchscheinend sein, was weiche Kanten und Schlagschatten glaubwürdig macht. GIF bietet davon nur ein einziges Bit — einen Palettenplatz, der als unsichtbar markiert werden kann — und der hier verwendete Encoder markiert keinen. Jedes Pixel der heruntergeladenen Datei ist deckend.
Transparente Flächen werden also nicht übersetzt, sondern mit der Hintergrundfarbe eingefärbt, die über dem Ablegefeld eingestellt ist, standardmäßig Weiß. Wer die Farbe auf den Untergrund einstellt, vor dem das Bild später erscheint, bekommt ein sauberes Ergebnis. Nimmt das Ziel eine PNG-Datei an, entfällt das Problem vollständig.
Die Einstellung für die maximale Breite verkleinert im selben Durchgang, in dem auch kodiert wird, und sie zu nutzen ist hier fast immer richtig. Weniger Pixel bedeuten weniger Stellen, an denen die Farbreduktion auffällt — ein GIF, das mit 600 Pixeln Breite erzeugt wurde, sieht bei einer Anzeige mit 600 Pixeln deutlich besser aus als eines, das mit 3.000 Pixeln erzeugt und danach im Browser verkleinert wurde.
Das entschärft nebenbei auch das Größenproblem, und zwar ehrlich: weniger Pixel statt einer schlechteren Beschreibung derselben Pixel. Erst zu exportieren und danach in einem anderen Werkzeug zu verkleinern, ist die schlechtere Reihenfolge, weil dabei ein bereits auf 256 Farben reduziertes Bild neu berechnet wird und die Palette in Zwischenwerte verschmiert, die die Datei gar nicht darstellen kann.
Die Orte sind konkret und alle alt: Foren-Software mit einer dreiteiligen Endungsliste, vor zehn Jahren eingerichtete Wikis, Ticketsysteme, Lernplattformen, Signatureditoren alter Mailprogramme, eingebettete Dokumentationsanzeigen, interne Tools, die niemandem mehr gehören. GIF wird von jedem Browser und praktisch jeder je geschriebenen Bildsoftware gelesen — das einzige, was das Format AVIF noch voraushat.
Genau dieses Alter ist auf der falschen Seite so einer Upload-Maske der eigentliche Vorteil, und alles andere auf dieser Seite ist der Preis dafür.
PNG ist die Antwort für fast alle, die hierher gefunden haben. Es ist verlustfrei, behält jede Farbe, trägt einen echten Alphakanal und wird seit Ende der Neunziger von praktisch allem gelesen — jedes System, das in diesem Jahrhundert eingerichtet wurde, nimmt es an. Einziger Preis ist die Dateigröße, und für einen Screenshot oder eine Grafik ist der gering.
JPG passt für ein Foto, das klein sein soll und keine Transparenz braucht. WebP passt, wenn nicht das Zielsystem, sondern nur das eigene Werkzeug im Weg steht. GIF ist die Antwort, wenn die erlaubte Liste wortwörtlich nur GIF nennt — und das vorher zu prüfen, ist besser genutzte Zeit, als erst umzuwandeln und danach das Ergebnis zu betrachten.
Beide Schritte laufen im Browser-Tab auf dem eigenen Prozessor: Das AVIF wird dort dekodiert, das GIF dort geschrieben, und kein Teil der Datei wird hochgeladen. Es gibt kein Konto, keine Warteschlange und kein Tageskontingent, die freie Obergrenze liegt bei 100 MB je Datei — für ein im Web verbreitetes AVIF nie relevant.
Das funktioniert auch auf einem Gerät, das die Quelldatei gar nicht öffnen kann. Wenn ein Doppelklick auf das AVIF nichts bewirkt, weil das Betriebssystem das Format nicht kennt, ist der Browser trotzdem die eine Software, die es liest, und genau dort findet die Umwandlung statt. Ein ganzer Ordner AVIF-Dateien wird in einem Durchgang umgewandelt und kommt als ein ZIP mit Fortschrittsanzeige je Datei zurück.
AVIF ist seit einigen Jahren die Voreinstellung mancher Kamera-Apps und vieler großer Fotoplattformen für gespeicherte und exportierte Bilder, oft ohne dass die Person, die exportiert, das bewusst gewählt hätte. Wer ein Bild aus einer solchen App direkt in eine alte Upload-Maske zieht, bekommt dort häufig eine Fehlermeldung statt eines Hinweises, welches Format eigentlich erwartet wird — die Maske kennt AVIF schlicht nicht und sagt das selten in verständlichen Worten.
Das erklärt, warum diese Umwandlung gerade in den vergangenen Jahren häufiger gesucht wird als früher: Nicht weil GIF beliebter geworden wäre, sondern weil die Quelle, aus der Bilder heute kommen, sich verändert hat, während die Ziele — die alten Formulare, Foren und Wikis — genau gleich geblieben sind.
Weil diese Umwandlung an mehreren Stellen Kompromisse eingeht — Farbtiefe, Transparenz, Größe —, lohnt sich ein kurzer Blick auf das Ergebnis, bevor es in einer alten Upload-Maske landet, aus der es sich nicht mehr korrigieren lässt. Ein Verlauf, der im Vorschaubild bandet, oder eine Kante, die sich sichtbar gegen den falschen Hintergrund abhebt, ist in der Ergebnisansicht in Sekunden erkennbar und danach nur noch mit einer neuen Umwandlung zu beheben.
Bei einem Foto, das trotz aller Vorbereitung nicht überzeugt, bleibt als letzte Stellschraube nur die Bildquelle selbst: ein Ausschnitt mit weniger Farbverlauf, ein anderer Bildwinkel, ein flacherer Hintergrund. GIF stellt keine Einstellung bereit, die eine Farbreduktion auf 256 Werte grundsätzlich verbessert — der Spielraum liegt im Motiv, nicht im Werkzeug.
| AVIF | GIF | |
|---|---|---|
| Vollständiger Name | AV1 Image File Format | Graphics Interchange Format |
| Dateiendung | .avif | .gif |
| Medientyp | image/avif | image/gif |
| Kompression | Beides, je nach Einstellung | Verlustfrei — es wird nichts verworfen |
| Erstmals veröffentlicht | 2019 | 1987 |
| Herausgegeben von | Alliance for Open Media | CompuServe |
| Spezifikation | AV1 Image File Format | GIF89a |
| Lizenzlage | Offener Standard | Offener Standard |
| Heutiger Stand | Aktuell | Alt, wird überall noch gelesen |
| Bittiefe | 12 | 8 |
| Kann Farbe beschreiben als | RGB, YCbCr, großer Farbraum | indizierte Palette |
| Größtes Bild | 65.536 px je Seite | 65.535 px je Seite |
| Öffnet im Browser | Aktuelle Browser | Jeder Browser |
| Stattdessen erwogen | WebP, JXL, JPG | WebP, MP4 |
GIF kennt keinen Alphakanal. Eine transparente AVIF-Datei kommt mit gefüllten Flächen heraus — ohne andere Angabe weiß — und keine Einstellung in GIF holt die Transparenz zurück.
GIF speichert ein einzelnes Standbild. Von einer animierten AVIF-Datei bleibt das erste Bild übrig, der Rest fällt weg. Die Umwandlung ist also ein Weg, ein Einzelbild herauszuholen, kein Weg, die Bewegung mitzunehmen.
GIF speichert höchstens 256 Farben pro Bild. Ein Foto wird dabei auf eine Palette reduziert — daher der stufige Himmel. Das ist keine Qualitätseinstellung, sondern das Format selbst.
AVIF speichert bis zu 12 Bit pro Kanal, GIF 8. Die zusätzliche Genauigkeit ist das, was starke Korrekturen ohne Streifenbildung übersteht — wandle deshalb besser nach der Bearbeitung um als davor.
GIF öffnet sich in jedem aktuellen Browser. AVIF unterstützen noch weniger Browser. Wenn die Datei auf eine Webseite oder in ein Formular soll, ist das meist der ganze Grund für die Umwandlung.
GIMP und ImageMagick lesen sowohl AVIF als auch GIF — du kannst das Ergebnis also gegen das Original prüfen, ohne ein zweites Programm zu brauchen.
AVIF stammt von Alliance for Open Media und wurde 2019 veröffentlicht. Aufgezeichnet wird mit 12 Bit pro Kanal.
GIF kommt von CompuServe und stammt aus 1987, festgehalten in GIF89a. GIMP, Adobe Photoshop und ImageMagick lesen das Format.
GIF wurde 1987 veröffentlicht, AVIF 2019. Das ältere ist in der Regel die sicherere Datei zum Weitergeben, das jüngere erledigt dieselbe Aufgabe mit weniger Bytes.
Nein. Diese Umwandlung läuft vollständig in deinem Browser, die Datei verlässt dein Gerät also nicht. Du kannst das selbst nachprüfen: Öffne den Netzwerk-Tab der Entwicklerwerkzeuge und wandle etwas um. Zu sehen sind die Seite selbst und die Statistik- und Werbeanfragen, mit denen dieser Dienst bezahlt wird — und keine einzige, die deine Datei trägt. Hinter genau diesem Paar steckt jSquash, WebAssembly-Fassungen der Referenz-Bildcodecs; dein Browser lädt das einmal und behält es dann.
Ja. Kein Konto, kein Wasserzeichen und kein Tageskontingent, das sich verbraucht — es läuft auf deinem eigenen Rechner, du darfst also so oft wiederkommen, wie du willst. Dateien bis 100 MB verarbeitet der Browser, 100 auf einmal. jSquash wird auf deinen Rechner geladen und läuft dort — deshalb gibt es dafür keine Zählung.
GIF komprimiert, es gehen also Daten verloren. In der Standardeinstellung sieht man davon nichts; wenn du sichergehen willst, stell die Qualität höher. Auf 256 Farben reduziert — bei Fotos sieht man das. Durchsichtige Stellen bleiben nicht erhalten, sondern werden mit der Hintergrundfarbe gefüllt.
GIF kennt keinen Alphakanal. Eine transparente AVIF-Datei kommt mit gefüllten Flächen heraus — ohne andere Angabe weiß — und keine Einstellung in GIF holt die Transparenz zurück.
GIF speichert ein einzelnes Standbild. Von einer animierten AVIF-Datei bleibt das erste Bild übrig, der Rest fällt weg. Die Umwandlung ist also ein Weg, ein Einzelbild herauszuholen, kein Weg, die Bewegung mitzunehmen.
GIF speichert höchstens 256 Farben pro Bild. Ein Foto wird dabei auf eine Palette reduziert — daher der stufige Himmel. Das ist keine Qualitätseinstellung, sondern das Format selbst.
Was diese Seite über AVIF und GIF behauptet, lässt sich nachprüfen — hier stehen die Dokumente, die es festlegen.