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AVIF kannst du hier kostenlos und ohne Konto in JPG umwandeln: Datei oben ablegen, und ein, zwei Sekunden später steht das Ergebnis zum Herunterladen bereit. Die Umwandlung läuft in deinem eigenen Browser, die Datei wird also nie hochgeladen — das klappt unter Windows, macOS und Linux ebenso wie auf iPhone und Android, und es funktioniert selbst dann noch, wenn du das Netz abschaltest.
Bis zu 100 Dateien auf einmal. Gemischte Formate sind kein Problem.
Sie werden nacheinander umgewandelt und kommen zusammen als ZIP zurück.
AVIF in JPG






AVIF kam 2019 von der Alliance for Open Media und hat die Auseinandersetzung gewonnen, für die es gebaut wurde: Jeder aktuelle Browser liest es, deshalb liefern Seiten es aus, und deshalb liegt die Datei überhaupt in dieser Form vor. Jeder aktuelle Browser ist aber auch schon die vollständige Liste. Sobald das Bild irgendwohin muss, das kein Browser ist — ein Behördenportal mit fester Formatliste, ein Fotobuch-Uploader, eine Bildbearbeitung, eine Druckbestellung —, wird aus dem Format, das gewonnen hat, das Hindernis.
JPEG ist seit 1992 die Antwort darauf, veröffentlicht als ITU-T T.81, und es gibt praktisch keine Software, die überhaupt Bilder liest und dieses Format nicht kennt. Genau das ist der Tausch auf dieser Seite: Man gibt die Kompression zurück, die AVIF erarbeitet hat, und bekommt dafür eine Datei, der niemand erklärt werden muss.
AVIF kennt einen verlustfreien Modus, und ein Bild, das eine Webseite schneller laden lassen soll, nutzt ihn nicht. Das Bild hat also bereits einen verlustbehafteten Kodierer durchlaufen, und die Umwandlung nach JPEG schickt es durch einen zweiten, der auf ganz anderen Annahmen aufbaut. Genau das nennt sich Generationsverlust — und zwei Kodierer hintereinander sind der Fall, in dem er entsteht.
Der zweite Kodierer sieht nicht mehr, was der erste weggelassen hat, sondern nur das Ergebnis, und entfernt weiter, nach einem Modell aus dem Jahr 1992, angewendet auf ein Bild, das ein Modell aus dem Jahr 2019 geformt hat. Bei einer vernünftigen Einstellung ist der Schaden gering und nicht gleichmäßig verteilt: Er zeigt sich zuerst in weichen Verläufen, unscharfen Hintergründen und flächigen Bereichen neben harten Kanten — genau dort, wo AVIF am geschicktesten war.
Die Qualitätseinstellung auf dieser Seite beginnt bei 82. Das ist eine bewusst zurückhaltende JPEG-Einstellung — hoch genug, dass ein zweiter Durchgang auf einem Foto kaum auffällt, niedrig genug, dass die Datei nicht unnötig groß wird für etwas, das nur geöffnet und angesehen werden soll.
Die Falle ist, mit AVIF-Erfahrung anzukommen. AVIF hält bei Zahlen zusammen, an denen JPEG scheitert: Qualität 50 ist als AVIF oft nicht vom Original zu unterscheiden und wirkt als JPEG sichtbar zerstört, voller Blockartefakte. Wer sich an AVIF-Regler gewöhnt hat, sollte den hier andersherum lesen. In die andere Richtung wächst die JPEG-Datei jenseits von etwa 90 schnell für einen Unterschied, den auf einem Bildschirm niemand sieht — die Zahlen sind zwischen den beiden Formaten keine gemeinsame Skala, sondern jeweils der eigene Regler des Kodierers.
AVIF trägt einen vollen Alphakanal, JPEG keinen. Das ist ein grundsätzlicher Unterschied zwischen den beiden Spezifikationen und keine Einschränkung dieses Konverters, also muss alles Transparente eine Farbe bekommen. Die Seite fragt danach, und die Vorgabe ist Weiß.
Füllung und ein etwaiges Skalieren geschehen in einem einzigen Durchgang über die Pixel, was mehr Bedeutung hat, als es klingt. Zuerst füllen und danach skalieren mischt die Füllfarbe in die Kanten; zuerst skalieren und danach füllen lässt einen Saum halbtransparenter Pixel zurück, den die Füllung anschließend zu einem sichtbaren Rand verdunkelt. Ein einziger Zeichenschritt vermeidet beide Fehler. Ist das Bild ein Logo mit transparentem Hintergrund für eine farbige Seite, lohnt es, die Hintergrundfarbe hier gleich passend zu setzen, statt später eine weiße Fläche zu reparieren.
Die Liste der Stellen, die ein JPG nehmen und ein AVIF zurückweisen, ist lang und wenig aufregend, und jeder Eintrag darauf ist irgendjemandes tatsächlicher Nachmittag: ein Portal wie das Elster-Formular oder eine Bürgeramt-Terminbuchung, die nach Dateiendung prüft, ein Fotobuch-Dienst, der die Datei nicht indiziert, ein Uploader eines Druckdienstleisters, der sie ablehnt, ein E-Mail-Programm, das nur ein kaputtes Symbol zeigt, eine Software aus der Zeit vor 2019, die das Format naturgemäß nicht kennt.
Universelle Lesbarkeit ist der einzige Vorteil, den JPEG gegenüber AVIF noch hat, und er reicht, weil eine Datei, die der Empfänger nicht öffnen kann, keinen kleinen Nachteil bedeutet, sondern einen vollständigen. Nichts an der Umwandlung muss optimal sein, damit sie richtig ist — eine etwas größere, etwas weichere Datei, die sich öffnen lässt, ist mehr wert als eine perfekte, die es nicht tut.
Das überrascht, sollte es aber nicht. Das AVIF existiert, weil es die kleinste Datei war, die dem Browser zugemutet werden konnte, und ein JPEG desselben Bilds bei vergleichbarer Optik ist normalerweise deutlich größer. Kompatibilität kostet Bytes, und genau die kaufen sie.
Wie viel größer, hängt vom Inhalt ab. Fotografien sind AVIFs Stärke, also wächst dort das JPEG am meisten. Flächige Grafiken, Symbole und Screenshots sind AVIFs Schwäche, dort fällt der Unterschied gering aus — wobei PNG für diese Art Bild ohnehin meist das bessere Ziel ist als JPEG. Wer es genau wissen will, wandelt eine repräsentative Datei um und misst — auch diese Aussage hier eingeschlossen. Der zuverlässigste Hebel gegen die Größe ist die maximale Breite: weniger Pixel spart wirklich, eine niedrigere Qualitätszahl ist nur ein sichtbarer Kompromiss.
Stammt das AVIF aus dem eigenen Arbeitsablauf, sollte das JPEG aus derselben Quelle entstehen wie das AVIF, nicht aus dem AVIF selbst. Eine verlustbehaftete Kodierung von einem Master aus schlägt immer zwei hintereinander, und der Master liegt meist noch im Ordner, aus dem heraus exportiert wurde.
Wurde die Datei dagegen von einer fremden Website gespeichert, gibt es keinen Master, dies ist die beste verfügbare Version, und kein Konverter kann Details zurückholen, die die Seite nie mitgeschickt hat. Zu wissen, welcher der beiden Fälle vorliegt, kostet dreißig Sekunden — im ersten Fall ist das bessere Ergebnis kostenlos zu haben, im zweiten gibt es keines zu finden.
Die Umwandlung dekodiert zu Bildpunkten und kodiert neu, deshalb kommt der EXIF-Block nicht mit, und daran ändert kein Schalter etwas. Der Kodierer bekommt nur ein Feld aus Bildpunkten übergeben, sonst nichts — die Aufnahmefelder sind also schon weg, bevor das JPEG überhaupt geschrieben wird, und ein Schalter, der sie zu erhalten verspräche, würde ein Versprechen brechen, das die Engine gar nicht einlösen kann.
Für dieses Paar spielt das meist keine Rolle: Ein AVIF, das von einer Webseite stammt, hat in der Regel bereits eine Verkleinerungspipeline durchlaufen, die die Kamerafelder längst entfernt hat. Wo es doch wichtig wird, ist die umgekehrte Erwartung — JPEG kann EXIF, XMP, IPTC, ICC und GPS-Blöcke tragen, also nehmen manche an, das Ergebnis habe sie automatisch auch. Das ist nicht der Fall. Werden Aufnahmedatum oder Koordinaten im JPEG gebraucht, müssen sie aus dem Original stammen.
jSquash decodiert das AVIF und kodiert das JPEG innerhalb des Browser-Tabs, auf dem eigenen Prozessor, sodass das Bild den Rechner nicht verlässt — keine Warteschlange, kein Konto, kein Tageskontingent. Die kostenlose Obergrenze liegt bei 100 MB pro Datei, was für ein Einzelbild weit über allem liegt, was eine Webseite je ausgeliefert haben könnte. Die Einstellung für die maximale Breite steht auf 0, also die ursprüngliche Größe behalten — nur ändern, wenn das Zielformular ein Pixellimit vorgibt.
Ein Verhalten lohnt es zu kennen: Der AVIF-Decoder ist streng, und lehnt er eine Datei ab, liefert er gar nichts statt eines Fehlers mit Vermutung — die Seite meldet die Datei dann als unlesbar, statt zu raten. Das betrifft fast immer eine Datei, die nur in `.avif` umbenannt wurde, statt tatsächlich als AVIF gespeichert worden zu sein. Ein Ordner echter AVIF-Dateien wandelt sich in einem Durchgang um und kommt als ZIP zurück.
| AVIF | JPG | |
|---|---|---|
| Vollständiger Name | AV1 Image File Format | JPEG-Bild |
| Dateiendung | .avif | .jpg, .jpeg, .jpe |
| Medientyp | image/avif | image/jpeg |
| Kompression | Beides, je nach Einstellung | Verlustbehaftet — Größe wird mit Qualität bezahlt |
| Erstmals veröffentlicht | 2019 | 1992 |
| Herausgegeben von | Alliance for Open Media | Joint Photographic Experts Group |
| Spezifikation | AV1 Image File Format | ITU-T T.81 |
| Lizenzlage | Offener Standard | Offener Standard |
| Heutiger Stand | Aktuell | Aktuell |
| Bittiefe | 12 | 8 |
| Kann Farbe beschreiben als | RGB, YCbCr, großer Farbraum | RGB, Graustufen, YCbCr |
| Größtes Bild | 65.536 px je Seite | 65.535 px je Seite |
| Öffnet im Browser | Aktuelle Browser | Jeder Browser |
| Stattdessen erwogen | WebP, JXL | WebP, HEIC |
JPG kennt keinen Alphakanal. Eine transparente AVIF-Datei kommt mit gefüllten Flächen heraus — ohne andere Angabe weiß — und keine Einstellung in JPG holt die Transparenz zurück.
JPG speichert ein einzelnes Standbild. Von einer animierten AVIF-Datei bleibt das erste Bild übrig, der Rest fällt weg. Die Umwandlung ist also ein Weg, ein Einzelbild herauszuholen, kein Weg, die Bewegung mitzunehmen.
AVIF speichert bis zu 12 Bit pro Kanal, JPG 8. Die zusätzliche Genauigkeit ist das, was starke Korrekturen ohne Streifenbildung übersteht — wandle deshalb besser nach der Bearbeitung um als davor.
JPG öffnet sich in jedem aktuellen Browser. AVIF unterstützen noch weniger Browser. Wenn die Datei auf eine Webseite oder in ein Formular soll, ist das meist der ganze Grund für die Umwandlung.
GIMP liest sowohl AVIF als auch JPG — du kannst das Ergebnis also gegen das Original prüfen, ohne ein zweites Programm zu brauchen.
Die Datei wird deutlich kleiner, und zwar dadurch, dass Details verworfen werden. AVIF behält alles, JPG behält das, was dem Auge ohnehin kaum auffällt. Bei einem Foto ist der Tausch fast geschenkt; bei Text, einem Bildschirmfoto oder einer Strichzeichnung siehst du ihn als Schatten an den Kanten.
AVIF stammt von Alliance for Open Media und wurde 2019 veröffentlicht. Aufgezeichnet wird mit 12 Bit pro Kanal.
JPG kommt von Joint Photographic Experts Group und stammt aus 1992, festgehalten in ITU-T T.81. Adobe Photoshop, GIMP und Preview lesen das Format.
JPG wurde 1992 veröffentlicht, AVIF 2019. Das ältere ist in der Regel die sicherere Datei zum Weitergeben, das jüngere erledigt dieselbe Aufgabe mit weniger Bytes.
Nein. Diese Umwandlung läuft vollständig in deinem Browser, die Datei verlässt dein Gerät also nicht. Du kannst das selbst nachprüfen: Öffne den Netzwerk-Tab der Entwicklerwerkzeuge und wandle etwas um. Zu sehen sind die Seite selbst und die Statistik- und Werbeanfragen, mit denen dieser Dienst bezahlt wird — und keine einzige, die deine Datei trägt. Hinter genau diesem Paar steckt jSquash, WebAssembly-Fassungen der Referenz-Bildcodecs; dein Browser lädt das einmal und behält es dann.
Ja. Kein Konto, kein Wasserzeichen und kein Tageskontingent, das sich verbraucht — es läuft auf deinem eigenen Rechner, du darfst also so oft wiederkommen, wie du willst. Dateien bis 100 MB verarbeitet der Browser, 100 auf einmal. jSquash wird auf deinen Rechner geladen und läuft dort — deshalb gibt es dafür keine Zählung.
JPG komprimiert, es gehen also Daten verloren. In der Standardeinstellung sieht man davon nichts; wenn du sichergehen willst, stell die Qualität höher. Das Zielformat kann keine Transparenz. Durchsichtige Stellen werden mit der Hintergrundfarbe gefüllt.
JPG kennt keinen Alphakanal. Eine transparente AVIF-Datei kommt mit gefüllten Flächen heraus — ohne andere Angabe weiß — und keine Einstellung in JPG holt die Transparenz zurück.
JPG speichert ein einzelnes Standbild. Von einer animierten AVIF-Datei bleibt das erste Bild übrig, der Rest fällt weg. Die Umwandlung ist also ein Weg, ein Einzelbild herauszuholen, kein Weg, die Bewegung mitzunehmen.
Die Datei wird deutlich kleiner, und zwar dadurch, dass Details verworfen werden. AVIF behält alles, JPG behält das, was dem Auge ohnehin kaum auffällt. Bei einem Foto ist der Tausch fast geschenkt; bei Text, einem Bildschirmfoto oder einer Strichzeichnung siehst du ihn als Schatten an den Kanten.
Was diese Seite über AVIF und JPG behauptet, lässt sich nachprüfen — hier stehen die Dokumente, die es festlegen.