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AVIF kannst du hier kostenlos und ohne Konto in TIFF umwandeln: Datei oben ablegen, und ein, zwei Sekunden später steht das Ergebnis zum Herunterladen bereit. Die Umwandlung läuft in deinem eigenen Browser, die Datei wird also nie hochgeladen — das klappt unter Windows, macOS und Linux ebenso wie auf iPhone und Android, und es funktioniert selbst dann noch, wenn du das Netz abschaltest.
Bis zu 100 Dateien auf einmal. Gemischte Formate sind kein Problem.
Sie werden nacheinander umgewandelt und kommen zusammen als ZIP zurück.
AVIF in TIFF
AVIF 17 KB → TIFF 601 KB 35.0× größer
AVIF 3 KB → TIFF 601 KB 176.1× größer
AVIF 5 KB → TIFF 601 KB 121.1× größer
Eine Zeitschriftenredaktion, die ein Bild für den Druck übernehmen will, spezifiziert fast immer TIFF — unabhängig davon, in welchem Format das Bild ursprünglich vorlag. Kommt die Aufnahme von einer Website oder aus einer Bildstrecke, die AVIF ausliefert, weil das Format am wenigsten Bandbreite kostet, liegt zwischen dem, was vorhanden ist, und dem, was verlangt wird, eine echte Lücke. Ein Landesarchiv oder ein Bildarchiv, das digitalisierte Bestände dauerhaft vorhalten soll, verlangt aus demselben Grund TIFF: nicht weil es hübscher wäre, sondern weil es seit 1986 lesbar geblieben ist und jedes Archivwerkzeug es kennt.
Diese Umwandlung erfüllt genau diese Vorgabe. Sie macht das AVIF-Bild nicht besser — was an Detail beim Web-Encoding verloren ging, ist unwiederbringlich weg —, aber sie überführt es in ein Format, das die Bildredaktion oder das Archiv tatsächlich annimmt, und der Rest dieser Seite sagt, was dabei bleibt und was nicht.
AVIF wurde 2019 von der Alliance for Open Media veröffentlicht, um ein Bild so günstig wie möglich über ein Netzwerk zu transportieren. TIFF wurde 1986 von Aldus veröffentlicht — Adobe übernahm es 1994 mit dem Unternehmen —, um Bilder zwischen professionellen Systemen ohne Mehrdeutigkeit weiterzugeben. Keines der beiden ist das bessere Format; beide beantworten unterschiedliche Fragen, und diese Umwandlung verschiebt eine Datei von der einen Frage zur anderen.
Genau deshalb ist der Größenunterschied kein Defekt, den man wegdiskutieren müsste. Jedes Byte, das AVIF spart, ist ein Byte an Gewissheit, das dafür eingetauscht wurde, und jedes Byte, das TIFF ausgibt, kauft die Zusage zurück, dass die nächste Anwendung dieselben Bildpunkte liest. Eine Bildredaktion, die TIFF verlangt, kauft diese Zusage bewusst, mit vier Jahrzehnten Erfahrung im Rücken — die TIFF-6.0-Spezifikation, gegen die alles hier geschrieben ist, musste seither nicht ersetzt werden, und Dateien aus jener Zeit öffnen noch heute. Für AVIF lässt sich eine solche Aussage noch nicht treffen.
War das AVIF verlustbehaftet geschrieben — und ein von einer Website ausgeliefertes ist es praktisch immer —, ist das, was der Encoder verworfen hat, verschwunden, bevor diese Seite die Datei überhaupt sieht. Das TIFF speichert, was übrig bleibt, exakt, und speichert es dauerhaft. Das ist eine echte Zusage über alles, was danach kommt, und keine Zusage über das, was vorher geschah.
Dieser Unterschied entscheidet, ob sich der Aufwand lohnt. Wollte eine Bildredaktion mit der Forderung nach TIFF die Bildqualität schützen, erfüllt die Umwandlung eines AVIF den Wortlaut der Anfrage und nicht ihren Sinn — die Qualität war schon verausgabt, als die Website das Bild kodiert hat. Existiert noch die Kameraaufnahme oder der Editor-Export, ist das der richtige Weg, und ein kurzes Nachfragen erspart unnötigen Speicherplatz. Existiert er nicht mehr, ist das hier die beste verfügbare Antwort und lohnt sich trotzdem — das TIFF stoppt zumindest jeden weiteren Qualitätsverlust, was ein echter Gewinn bleibt, selbst wenn die erste Runde schon bezahlt ist.
Unkomprimiert heißt, dass sich die Größe ausschließlich aus den Bildmaßen ergibt: Breite mal Höhe mal vier Byte, plus ein kleiner Kopf. Ein Bild mit 3000 mal 2000 Pixeln wird zu 24 MB. Eines mit 6000 mal 4000 Pixeln wird zu 96 MB. Was das Bild zeigt, spielt dabei keine Rolle.
AVIF liegt am anderen Ende, und genau das macht dieses Paar so ungleich. Eine web-große Fotografie, die AVIF in ein paar Hundert Kilobyte fasste, wird ohne sichtbare Änderung zu einigen Dutzend Megabyte — der Faktor liegt hier häufig bei fünfzig und kann bei flächiger Grafik, wo AVIF besonders effizient und TIFF genauso teuer wie immer ist, weit darüber liegen. Der einzige Hebel, der etwas daran ändert, ist die maximale Breite, die das Bild selbst verändert statt die Kompression — und meist der falsche Hebel, wenn genau diese Vorgabe erfüllt werden soll. Ist die entstehende Datei zu groß zum Versenden, liegt das Problem bei der Übertragung, nicht beim Format.
AVIF kann zwölf Bit je Kanal und einen weiten Farbraum halten, weshalb es für HDR-Fotografie im Web eingesetzt wird. TIFF geht als Spezifikation noch weiter — bis zu zweiunddreißig Bit je Kanal, mit CMYK und Lab neben RGB.
Die hier geschriebene Datei ist acht Bit RGB, keines der beiden Formate wird also bis an seine Grenze genutzt. Für ein gewöhnliches Webbild ist das genau richtig, weil die Quelle nie mehr als acht Bit trug und sechzehn Bit jeden Wert nur mit Nullen auffüllen würden. Bei einem echten HDR- oder Weitfarbraum-AVIF ist es dagegen eine echte Reduktion, erkennbar an einem Lichterbereich, der flach abschneidet statt sanft auszulaufen. Nennt die eigene Spezifikation eine Bittiefe oder einen Arbeitsfarbraum, erfüllt diese Umwandlung das nicht, und das richtige Werkzeug ist eine Anwendung, in der sich die Zuordnung des Tonwertumfangs selbst wählen lässt.
Druckabläufe erwarten häufig CMYK, und TIFF ist eines der wenigen Bildformate, das das tragen kann. Was diese Umwandlung liefert, ist RGB, weil genau das im AVIF stand und eine Farbseparation zu erfinden hieße, ein Druckprofil zu erraten, das niemand mitgeliefert hat.
Das ist die richtige Voreinstellung, keine Einschränkung. Eine Separation hängt vom Papier, der Druckmaschine und dem Farbsatz ab, und die Druckerei mit diesen Profilen erledigt sie in Sekunden besser, als es ein Umwandler blind könnte. Eine korrekte RGB-Datei abgeben und die Separation dort machen lassen — eine falsch separierte Datei ist schwerer zu reparieren als eine unseparierte, weil der Schritt nicht umkehrbar ist und sich die Fehler erst nach dem Druck der Platten als stumpfes Schwarz und verschobene Hauttöne zeigen. Der eine Satz in der Begleit-E-Mail, dass die Datei RGB ist, verhindert das ganze Missverständnis.
AVIF trägt einen vollständigen Alphakanal, TIFF ebenfalls, ein freigestelltes Logo oder eine Produktaufnahme auf transparentem Hintergrund kommt also als Freistellung an, statt auf Weiß flachgezogen zu werden. Wer bisher nur JPG in TIFF umgewandelt hat, kennt das nicht, weil ein JPG keine Transparenz mitzubringen hat.
Das verdient eine bewusste Entscheidung statt eines Achselzuckens. Farbe ist deckend, irgendwo zwischen der eigenen Datei und dem bedruckten Bogen wird der transparente Bereich also zu etwas — und diese Entscheidung sollte man selbst treffen, in einem Werkzeug, in dem das Ergebnis sichtbar ist, nicht die erste Anwendung in der Kette, die die Datei zufällig zuerst öffnet.
AVIF lesen aktuelle Browser und eine kurze Liste an Anwendungen — GIMP, Squoosh und ImageMagick beherrschen es, ein großer Teil professioneller und älterer Software nicht. Genau deshalb kommt die Anfrage nach TIFF überhaupt zustande.
TIFF kehrt das Verhältnis genau um. Nur Safari zeigt eines an, ein TIFF ist auf einer Webseite also nutzlos — und jeder Scanner, jedes Vorstufensystem, jede Bildbibliothek und jedes Archivwerkzeug der letzten drei Jahrzehnte liest es, ohne dass man zweimal fragen müsste. Photoshop, Affinity Photo und ImageMagick sind die Namen, die dabei am häufigsten fallen, und die Liste dessen, was TIFF stillschweigend unterstützt, ist länger als die Liste dessen, was irgendetwas anderes hier unterstützt.
Jede Bildumwandlung in diesem Browser dekodiert das Bild zu rohen Pixeln und schreibt aus diesen Pixeln eine neue Datei, der EXIF-Block der Quelle wird also nicht in die Ausgabe übertragen. Nichts, was das AVIF über Gerät, Zeitpunkt oder Koordinaten wusste, übersteht diesen Weg.
Für eine Einreichung ist das meist willkommen und eine Sorge weniger, besonders wenn das Bild an einem Ort entstand, dessen Koordinaten nicht mitreisen sollten. Für eine Archivablage ist es ein echter Verlust, denn Provenienz ist die halbe Aufgabe eines Archivs, und ein Bild ohne Datum ist merklich weniger wert als dasselbe Bild mit einem. Ist die Metadatenangabe Teil der Anforderung, gehört sie in das Begleitblatt oder muss aus dem Original mit einer Anwendung übernommen werden, die die Angaben tatsächlich mitführt — und nicht als selbstverständlich vorausgesetzt werden, ganz gleich mit welchem Werkzeug umgewandelt wurde.
TIFF kann viele Bilder in einer Datei halten, so liefern Scanner einen Stapel Seiten, und diese Umwandlung erzeugt das nicht. Jedes AVIF wird zu seiner eigenen einzelbildigen TIFF-Datei.
Da ein AVIF ein einzelnes Bild enthält, geht dabei nichts verloren. Es zählt nur, wenn die Vorgabe ein mehrseitiges TIFF eines gescannten Dokuments war — dann ist die Quelle ein Satz von Seiten, und der Zusammenbau gehört in das Werkzeug, das sie bindet, nicht in einen Pro-Datei-Umwandler. Nimmt das Ziel stattdessen ein PDF an, ist das meist der einfachere Weg zu einem einzelnen mehrseitigen Ergebnis, und die Wahrscheinlichkeit, dass es die Gegenseite lesen kann, ist größer.
Einen Ordner ablegen ergibt eine gesammelte ZIP-Datei, nichts wird dabei irgendwohin verschickt, ein Stapel fasst bis zu hundert Dateien, und je Datei gelten 100 MB. Die eigentliche Grenze ist dabei nicht die Website, sondern die Arithmetik: dreißig Aufnahmen mit 6000 mal 4000 Pixeln ergeben zusammen fast drei Gigabyte TIFF, die im Browsertab zusammengesetzt werden müssen.
In kleineren Gruppen zu arbeiten und zwischendurch zu speichern ist deshalb sinnvoller, als einen ganzen Bildbestand auf einmal abzulegen. Es lohnt sich außerdem, die AVIF-Dateien danach zu behalten — sie sind ein Bruchteil der Größe, sie sind das, was gebraucht wird, falls sich die Anforderung noch ändert oder eine Einreichung zurückkommt, und das TIFF ist ein Lieferartefakt, kein eigenes Archiv.
| AVIF | TIFF | |
|---|---|---|
| Vollständiger Name | AV1 Image File Format | Tagged Image File Format |
| Dateiendung | .avif | .tif, .tiff |
| Medientyp | image/avif | image/tiff |
| Kompression | Beides, je nach Einstellung | Verlustfrei — es wird nichts verworfen |
| Erstmals veröffentlicht | 2019 | 1986 |
| Herausgegeben von | Alliance for Open Media | Adobe |
| Spezifikation | AV1 Image File Format | TIFF 6.0 |
| Lizenzlage | Offener Standard | Veröffentlicht, nicht standardisiert |
| Heutiger Stand | Aktuell | Aktuell |
| Bittiefe | 12 | 32 |
| Kann Farbe beschreiben als | RGB, YCbCr, großer Farbraum | RGB, CMYK, Graustufen, Lab |
| Größtes Bild | 65.536 px je Seite | — |
| Öffnet im Browser | Aktuelle Browser | Manche Browser |
| Stattdessen erwogen | WebP, JXL, JPG | PNG, PDF, DNG |
TIFF speichert ein einzelnes Standbild. Von einer animierten AVIF-Datei bleibt das erste Bild übrig, der Rest fällt weg. Die Umwandlung ist also ein Weg, ein Einzelbild herauszuholen, kein Weg, die Bewegung mitzunehmen.
Es geht nichts verloren. AVIF und TIFF speichern ihren Inhalt verlustfrei — die Umwandlung tauscht die Verpackung, nicht die Qualität, und du kannst sie wiederholen, ohne dass sich Schäden aufsummieren.
Die Transparenz bleibt. AVIF und TIFF speichern beide einen Alphakanal — ein Freisteller bleibt freigestellt, und hinter ihm wird nichts aufgefüllt.
TIFF ist ein Arbeitsformat, AVIF ein fertiges. Zurück kommt bearbeitbarer Text statt eines Bildes der Seite — meist der Grund für die Umwandlung und zugleich ihre Grenze.
Nur ein Teil der Browser liest TIFF. Damit ist es das unhandlichere der beiden. Prüfe lieber vorher, ob die Gegenstelle es annimmt.
ImageMagick liest sowohl AVIF als auch TIFF — du kannst das Ergebnis also gegen das Original prüfen, ohne ein zweites Programm zu brauchen.
Die beiden zielen auf verschiedene Arbeit: AVIF auf das Web und die Weitergabe fertiger Dateien, TIFF auf den Druck, das Scannen und die Archivierung. Das lohnt sich vorher abzuwägen — der Grund, aus dem es das eine gibt, ist meist der Grund, aus dem das andere unpraktisch ist.
AVIF stammt von Alliance for Open Media und wurde 2019 veröffentlicht. Aufgezeichnet wird mit 12 Bit pro Kanal.
TIFF kommt von Adobe und stammt aus 1986, festgehalten in TIFF 6.0. Adobe Photoshop, Affinity Photo und ImageMagick lesen das Format.
TIFF wurde 1986 veröffentlicht, AVIF 2019. Das ältere ist in der Regel die sicherere Datei zum Weitergeben, das jüngere erledigt dieselbe Aufgabe mit weniger Bytes.
Nein. Diese Umwandlung läuft vollständig in deinem Browser, die Datei verlässt dein Gerät also nicht. Du kannst das selbst nachprüfen: Öffne den Netzwerk-Tab der Entwicklerwerkzeuge und wandle etwas um. Zu sehen sind die Seite selbst und die Statistik- und Werbeanfragen, mit denen dieser Dienst bezahlt wird — und keine einzige, die deine Datei trägt. Hinter genau diesem Paar steckt jSquash, WebAssembly-Fassungen der Referenz-Bildcodecs; dein Browser lädt das einmal und behält es dann.
Ja. Kein Konto, kein Wasserzeichen und kein Tageskontingent, das sich verbraucht — es läuft auf deinem eigenen Rechner, du darfst also so oft wiederkommen, wie du willst. Dateien bis 100 MB verarbeitet der Browser, 100 auf einmal. jSquash wird auf deinen Rechner geladen und läuft dort — deshalb gibt es dafür keine Zählung.
Nein. TIFF speichert denselben Inhalt, ohne etwas wegzuwerfen — das Ergebnis ist qualitativ mit dem Original identisch.
TIFF speichert ein einzelnes Standbild. Von einer animierten AVIF-Datei bleibt das erste Bild übrig, der Rest fällt weg. Die Umwandlung ist also ein Weg, ein Einzelbild herauszuholen, kein Weg, die Bewegung mitzunehmen.
Nur ein Teil der Browser liest TIFF. Damit ist es das unhandlichere der beiden. Prüfe lieber vorher, ob die Gegenstelle es annimmt.
Es geht nichts verloren. AVIF und TIFF speichern ihren Inhalt verlustfrei — die Umwandlung tauscht die Verpackung, nicht die Qualität, und du kannst sie wiederholen, ohne dass sich Schäden aufsummieren.
Was diese Seite über AVIF und TIFF behauptet, lässt sich nachprüfen — hier stehen die Dokumente, die es festlegen.