BMP in JXL umwandeln

BMP kannst du hier kostenlos und ohne Konto in JXL umwandeln: Datei oben ablegen, und ein, zwei Sekunden später steht das Ergebnis zum Herunterladen bereit. Die Umwandlung läuft in deinem eigenen Browser, die Datei wird also nie hochgeladen — das klappt unter Windows, macOS und Linux ebenso wie auf iPhone und Android, und es funktioniert selbst dann noch, wenn du das Netz abschaltest.

  • Wo es läuft In deinem Browser. Die Datei wird nicht hochgeladen.
  • Verlustbehaftet Etwas Detail wird gegen Dateigröße getauscht. JXL kann nicht alles halten, was BMP hält.
  • Größenbegrenzung Bis 100 MB pro Datei, kostenlos und ohne Konto.

Bis zu 100 Dateien auf einmal. Gemischte Formate sind kein Problem.

Was BMP zu JXL tatsächlich bewirkt

BMP 450 KBJXL 7 KB 63.7× kleiner

Eine fotografische Szene — weiche Verläufe, sanfte Kanten, Bildrauschen. Das ist der Fall, für den JXL gemacht ist oder eben nicht, und die Zahlen zeigen, welcher von beiden. Beide Bilder werden im Code gezeichnet und von demselben Konverter kodiert, der auch auf dieser Seite läuft — die Größenangaben sind also unsere eigene Ausgabe.

BMP 450 KBJXL 5 KB 91.9× kleiner

Ein durchsichtiger Hintergrund und ein Verlauf über die Form. JXL behält entweder beides, nur eines davon, oder füllt die Transparenz mit einer festen Farbe — und das ist der Unterschied, über den die meisten stolpern. Beide Bilder werden im Code gezeichnet und von demselben Konverter kodiert, der auch auf dieser Seite läuft — die Größenangaben sind also unsere eigene Ausgabe.

BMP 450 KBJXL 13 KB 34.8× kleiner

Flächige Farben und harte Kanten, wie in einer Oberfläche, einem Diagramm oder einem Logo. Das verhält sich völlig anders als das Foto darüber — und genau deshalb lautet die Antwort: es kommt darauf an, was in der Datei steckt. Beide Bilder werden im Code gezeichnet und von demselben Konverter kodiert, der auch auf dieser Seite läuft — die Größenangaben sind also unsere eigene Ausgabe.

Wer mit einer BMP-Datei bei JPEG XL landet

BMP ist unkomprimiert nicht aus Überzeugung, sondern weil das Programm, das die Datei geschrieben hat, keine der Kompressionsmodi kennt, die das Format seit Jahrzehnten eigentlich anbietet. Wer so eine Datei hat — einen Scan, eine Bildschirmaufnahme, die Ausgabe eines Messgeräts — sucht danach fast immer ein Format, das die Bildpunkte behält und trotzdem nicht drei Byte pro Pixel kostet. JPEG XL wird dafür oft empfohlen, weil es seit 2022 als ISO/IEC 18181-1 genau dafür entworfen wurde: verlustfrei und verlustbehaftet in einem Format, mit bis zu 32 Bit pro Kanal.

Diese Seite schreibt aber nicht die verlustfreie Variante. Wer eine BMP-Datei tatsächlich unverändert archivieren will, braucht deshalb die zweite Hälfte dieser Seite mehr als die Umwandlung selbst.

Der Encoder hier schreibt die verlustbehaftete Variante

Die Qualität liegt fest bei 82, dem gleichen Wert, den jedes verlustbehaftete Zielformat auf dieser Seite verwendet. Es gibt keinen Schalter, der auf den verlustfreien Modus umstellt, und keinen, der ihn überhaupt anbietet.

Wer aus einem Archivgedanken heraus umwandelt, landet damit an der falschen Stelle: Das Ergebnis ist kleiner und moderner, aber nicht mehr die Bilddatei, mit der man angefangen hat — in einem Container, den ohnehin kaum Software öffnet. Das ist der Grund, warum diese Einschränkung hier steht und nicht in einer Fußnote: Eine Umwandlung, die still das Verlustbehaftete tut, während jemand glaubt zu archivieren, fällt genau dort auf, wo ein Archiv es verhindern soll — Jahre später.

Für ein Archivmaster ist PNG die richtige Antwort

PNG ist verlustfrei, seit 1996 standardisiert, wird von jedem Browser und jedem Bildprogramm gelesen, und auf den eher flächigen Motiven, die in BMP-Dateien häufig stecken, komprimiert es kräftig. Ein 960 mal 640 Pixel großes Foto kam in einer Messung hier auf 468 KB als PNG gegenüber 1,84 MB als BMP — bei Grafiken mit wenigen Farben fällt der Unterschied noch deutlicher aus.

Es ist nicht so sparsam, wie verlustfreies JPEG XL wäre. Dafür ist es überall lesbar, exakt, und in dreißig Jahren wird es noch immer aufgehen — die einzige Eigenschaft, an der ein Archivformat wirklich gemessen wird. Für Digitalisierungsprojekte, die sich an den DFG-Praxisregeln orientieren, ist das ohnehin die vertraute Antwort: Sie nennen TIFF als Mastermaß, nicht ein 2022 standardisiertes Format, dessen Software-Unterstützung noch uneinheitlich ist.

Wenn die BMP-Datei ein gescanntes Dokument ist

Ein großer Teil aller BMP-Dateien ist kein Foto, sondern eine Seite — Scans und Faxe, geschrieben von Software, die kein anderes Format kannte. JPEG XL hat für diesen Fall nichts zu bieten. Ein verlustbehafteter Encode einer Textseite ist genau die falsche Operation, und der Container ist einer, den kein Aktensystem, keine Behörde und kein Kollege annehmen wird.

Für diesen Fall ist PDF das richtige Ziel, und TIFF ist das Format, das eine Archivrichtlinie meistens fordert — beide lassen sich hier direkt aus der BMP-Datei erzeugen. Wenn es um den Text geht, nicht um das Bild der Seite, liest die Umwandlung von BMP nach TXT die Seite per Texterkennung. Diese Entscheidung dauert kürzer, als den Ordner zweimal umzuwandeln.

Wie gut JPEG XL tatsächlich unterstützt wird

Die Registry führt die Browser-Unterstützung für JXL als teilweise, direkt neben dem „vollständig", das PNG, JPEG, GIF und WebP bekommen. Das ist kein vorübergehender Zustand eines jungen Formats — JPEG XL wird seit der Standardisierung uneinheitlich aufgenommen, und das schon seit Jahren, nicht seit Monaten.

Praktisch heißt das: Eine JXL-Datei ist nichts, was man jemandem schickt oder ohne Alternative auf eine Webseite legt. Sie ist eine Datei für die eigenen Rechner, auf denen man die Software selbst kontrolliert — ein legitimer Einsatzzweck, aber ein deutlich engerer, als es die technischen Fähigkeiten des Formats vermuten lassen.

Was eine fertige JXL-Datei überhaupt öffnet

Die Registry nennt GIMP und ImageMagick als Software, die JPEG XL zuverlässig liest. Beide sind kostenlos, das Format ist also nicht eingesperrt — aber keins der beiden ist das, was die meisten Leute vor sich haben, wenn sie eine Datei doppelklicken.

Die Bildvorschau des Betriebssystems, gängige Foto-Verwaltungen und mehrere verbreitete Bildbearbeitungen zeigen bislang nichts an. Das lohnt sich, vorher auf dem eigenen Rechner zu prüfen — ein Ordner voller Dateien, die sich nicht als Vorschau öffnen lassen, ist ein Ärgernis, das man am liebsten vorher entdeckt und nicht einen Monat später.

Was eine BMP-Datei mitbringt und was sie schuldig bleibt

Sie liefert saubere, unbearbeitete Bildpunkte. Eine BMP-Datei hat keinen verlustbehafteten Encoder durchlaufen, also steckt in ihr kein Artefakt einer früheren Kompression — das beste denkbare Ausgangsmaterial für jeden Encoder, weil kein Rauschen beschrieben werden muss, das gar nicht in der Aufnahme war.

Sie bleibt fast alles andere schuldig. Acht Bit pro Kanal gegenüber den 32, die das Format kennt, schlichtes RGB ohne Farbraum-Information, kein Farbprofil, kein EXIF, keine Aufnahmedaten — die Registry führt für BMP keinerlei Metadaten-Container. Der Spielraum von JPEG XL bleibt ungenutzt, weil in der Quelle nichts steckt, das ihn füllen könnte, und alles, was das Ergebnis später öffnet, geht von sRGB aus. Stammt die BMP-Datei von einem kalibrierten Scanner oder Messgerät, lohnt es sich, diese Annahme zu prüfen statt sie zu übernehmen.

Transparenz bleibt erhalten, Animation gibt es nicht zu übertragen

JPEG XL kennt einen Alphakanal, und auf diesem Weg wird nichts flach gemacht oder eine Hintergrundfarbe abgefragt — die durchsichtigen Bereiche einer 32-Bit-BMP-Datei kommen also durch. Die 24-Bit-Dateien, aus denen die meisten BMP-Ausgaben bestehen, hatten von Anfang an keine Transparenz.

JPEG XL kann außerdem Animationen, BMP nicht — dafür gibt es also nichts zu übertragen. Erwähnenswert ist das nur, weil es eine weitere Zeile in der Spezifikation ist, mit der eine BMP-Quelle nichts anfangen kann, was zum wiederkehrenden Thema wird, sobald man von einem Format umwandelt, das älter ist als alle seine Ziele.

Wie viel die JXL-Datei am Ende wiegt

Deutlich weniger, weil fast alles weniger wiegt als drei Byte pro Pixel. Eine 1920 mal 1080 Pixel große BMP-Datei ist 6,2 MB groß, bevor überhaupt eine Entscheidung über das Bild getroffen wurde, und ein verlustbehaftetes JPEG XL davon ist ein Bruchteil dessen.

Gegenüber WebP und AVIF liegt der Vergleich viel enger und hängt vom Bild ab. Wenn die Dateigröße das eigentliche Kriterium ist, dieselbe BMP-Datei in zwei oder drei Zielformate umwandeln und die tatsächlichen Byte-Zahlen vergleichen — das dauert eine Minute hier und beantwortet eine Frage, auf die keine allgemeine Regel verlässlich antwortet. Liegen alle drei innerhalb weniger Prozentpunkte, was häufig vorkommt, sollte die Entscheidung nach Unterstützung fallen und nicht nach Byte-Zahl. Darin liegt JPEG XL von den dreien am weitesten hinten.

BMP-Dateien in JPEG XL umwandeln, ohne sie hochzuladen

Die BMP-Datei wird vom Browser dekodiert, und der JPEG-XL-Encoder läuft als WebAssembly im selben Tab. Es wird nichts verschickt, es gibt kein Konto, und die Obergrenze liegt bei 100 MB je Datei — etwa 33 Megapixel unkomprimierter Bilddaten.

Einen Ordner ablegen wandelt die Dateien nacheinander um, behält die Namen mit getauschter Endung, und alles kommt als ZIP zurück. Zwei oder drei Dateien zuerst umzuwandeln und zu prüfen, ob die eigene Software sie öffnet, ist angesichts alldem besser genutzte Zeit als den Ordner zweimal umzuwandeln. Die Originale so lange aufheben, bis diese Prüfung erledigt ist: Diese Umwandlung ist verlustbehaftet, und von der JXL-Datei führt kein Weg zurück zu den Bildpunkten, die die BMP-Datei hielt — das Löschen der Originale ist der einzige Schritt in diesem Vorgang, der sich nicht rückgängig machen lässt.

Ein zweites, kleineres Bild neben dem Archivmaster

Wer für eine Digitalisierung PNG oder TIFF als Master aufhebt, braucht oft trotzdem noch eine kleinere Version für einen Katalog, eine Vorschau oder eine Website — und genau dafür ist die verlustbehaftete JPEG-XL-Datei, die diese Umwandlung erzeugt, wieder brauchbar. Das Master bleibt die BMP-Datei oder ihre verlustfreie Kopie, die JXL-Datei ist die abgeleitete, kleinere Ausgabe daneben.

Diese Reihenfolge — zuerst archivieren, dann verkleinern — ist auch bei einer Digitalisierung im größeren Umfang die richtige. Sie stellt sicher, dass eine spätere Entscheidung für ein anderes Ausgabeformat, oder die Erkenntnis, dass JPEG XL doch nicht überall ankommt, das Original nicht betrifft. Verloren gehen kann dann höchstens die abgeleitete Datei, nie das Master.

BMP in JXL umwandeln — so geht es

  1. Leg deine BMP-Datei auf dieser Seite ab, oder klick, um eine auszuwählen.
  2. Wähl JXL als Ziel. Die Umwandlung läuft in deinem Browser, die Datei wird nicht hochgeladen.
  3. Lade die fertige JXL-Datei herunter.

BMP und JXL im Vergleich: was sich ändert

BMP im Vergleich zu JXL
BMPJXL
Vollständiger NameWindows-BitmapJPEG XL
Dateiendung.bmp, .dib.jxl
Medientypimage/bmpimage/jxl
KompressionUnkomprimiertBeides, je nach Einstellung
Erstmals veröffentlicht19872021
Herausgegeben vonMicrosoftJoint Photographic Experts Group
SpezifikationISO/IEC 18181
LizenzlageVeröffentlicht, nicht standardisiertOffener Standard
Heutiger StandAlt, wird überall noch gelesenNische
Bittiefe832
Kann Farbe beschreiben alsRGB, indizierte PaletteRGB, Graustufen, großer Farbraum
Öffnet im BrowserJeder BrowserManche Browser
Stattdessen erwogenPNG, TIFFAVIF, WebP, PNG

Was das Zielformat zusätzlich kann

JXL beherrscht Transparenz, BMP nicht. Das ist Platz, den das Ergebnis hat und das Original nie genutzt hat: die Umwandlung erzeugt keinen transparenten Hintergrund, sie macht ihn erst nachträglich möglich.

JXL kann Animation tragen, eine BMP-Datei ist ein Einzelbild. Heraus kommt eine Datei mit einem Bild in einem Format, das mehr könnte.

Das Ergebnis öffnen

Nur ein Teil der Browser liest JXL. Damit ist es das unhandlichere der beiden. Prüfe lieber vorher, ob die Gegenstelle es annimmt.

GIMP liest sowohl BMP als auch JXL — du kannst das Ergebnis also gegen das Original prüfen, ohne ein zweites Programm zu brauchen.

Wofür die beiden Formate gedacht sind

Die beiden zielen auf verschiedene Arbeit: BMP auf den Austausch zwischen Programmen, JXL auf die Archivierung und die Fotografie. Das lohnt sich vorher abzuwägen — der Grund, aus dem es das eine gibt, ist meist der Grund, aus dem das andere unpraktisch ist.

BMP stammt von Microsoft und wurde 1987 veröffentlicht. Aufgezeichnet wird mit 8 Bit pro Kanal.

JXL kommt von Joint Photographic Experts Group und stammt aus 2021, festgehalten in ISO/IEC 18181. GIMP und ImageMagick lesen das Format.

BMP wurde 1987 veröffentlicht, JXL 2021. Das ältere ist in der Regel die sicherere Datei zum Weitergeben, das jüngere erledigt dieselbe Aufgabe mit weniger Bytes.

BMP zu JXL: häufige Fragen

Werden meine BMP-Dateien irgendwo hochgeladen?

Nein. Diese Umwandlung läuft vollständig in deinem Browser, die Datei verlässt dein Gerät also nicht. Du kannst das selbst nachprüfen: Öffne den Netzwerk-Tab der Entwicklerwerkzeuge und wandle etwas um. Zu sehen sind die Seite selbst und die Statistik- und Werbeanfragen, mit denen dieser Dienst bezahlt wird — und keine einzige, die deine Datei trägt. Hinter genau diesem Paar steckt jSquash, WebAssembly-Fassungen der Referenz-Bildcodecs; dein Browser lädt das einmal und behält es dann.

Ist das Umwandeln von BMP in JXL kostenlos?

Ja. Kein Konto, kein Wasserzeichen und kein Tageskontingent, das sich verbraucht — es läuft auf deinem eigenen Rechner, du darfst also so oft wiederkommen, wie du willst. Dateien bis 100 MB verarbeitet der Browser, 100 auf einmal. jSquash wird auf deinen Rechner geladen und läuft dort — deshalb gibt es dafür keine Zählung.

Geht beim Umwandeln von BMP in JXL Qualität verloren?

JXL komprimiert, es gehen also Daten verloren. In der Standardeinstellung sieht man davon nichts; wenn du sichergehen willst, stell die Qualität höher.

Öffnet sich eine JXL-Datei im Browser?

Nur ein Teil der Browser liest JXL. Damit ist es das unhandlichere der beiden. Prüfe lieber vorher, ob die Gegenstelle es annimmt.

Kann das Ergebnis als JXL einen transparenten Hintergrund haben?

JXL beherrscht Transparenz, BMP nicht. Das ist Platz, den das Ergebnis hat und das Original nie genutzt hat: die Umwandlung erzeugt keinen transparenten Hintergrund, sie macht ihn erst nachträglich möglich.

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