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CR2 kannst du hier kostenlos und ohne Konto in WebP umwandeln: Datei oben ablegen, und ein, zwei Sekunden später steht das Ergebnis zum Herunterladen bereit. Die Umwandlung läuft in deinem eigenen Browser, die Datei wird also nie hochgeladen — das klappt unter Windows, macOS und Linux ebenso wie auf iPhone und Android, und es funktioniert selbst dann noch, wenn du das Netz abschaltest.
Bis zu 100 Dateien auf einmal. Gemischte Formate sind kein Problem.
Sie werden nacheinander umgewandelt und kommen zusammen als ZIP zurück.
CR2 in WebP
Ein Makler fotografiert eine Wohnung mit einer Canon-DSLR und lädt die Bilder anschließend auf die eigene Website oder in ein Exposé-Portal — und wundert sich, warum die Galerieseite lahmt, obwohl der Text bereits geladen ist. Der Grund ist selten die Anbindung, sondern die Bilder selbst: eine CR2 enthält eine kamerainterne Vorschau in voller Sensorauflösung, oft über sechstausend Pixel breit, für eine Darstellung, die nirgends breiter als zweitausend Pixel angezeigt wird.
Dasselbe Muster trifft jeden Kleinbetrieb, der seine eigene Website ohne Agentur pflegt — ein Handwerksbetrieb mit Referenzfotos, ein Hofladen mit Produktbildern, ein Fotograf, der ein Portfolio neu aufbaut. Die Umwandlung nach WebP ist der Schritt, der aus einer Kameraaufnahme ein Web-taugliches Bild macht, und diese Seite erledigt ihn, ohne die Aufnahmen irgendwohin zu schicken.
Der Grund, WebP statt JPEG zu wählen, ist die Bytezahl. Bei vergleichbarer sichtbarer Qualität liegt WebP typischerweise ein Viertel bis ein Drittel darunter, und bei einer Galerie mit dreißig Bildern summiert sich das zu etwas, das eine Besucherin tatsächlich spürt. Largest Contentful Paint ist auf den meisten Webseiten ein Bild, und auf einer Foto- oder Immobilienseite ist es immer eines — ein Wert, den Google auch für die eigene Sichtbarkeit in der Suche misst.
Der Grund, WebP heute bedenkenlos einzusetzen, ist, dass die Kompatibilitätsfrage geklärt ist. WebP läuft in jedem aktuellen Browser und ist als RFC 9649 genormt. Es braucht dafür weder eine Rückfalllösung noch ein picture-Element mit drei Quellen noch ein Gespräch mit einer Kundschaft über alte Safari-Versionen.
Das ist der Teil, den die meisten Seiten weglassen würden. Eine CR2 wird hier nicht entwickelt — der Konverter findet die fertige JPEG-Vorschau, die die Canon im Moment der Aufnahme selbst geschrieben und in der Datei abgelegt hat, und arbeitet mit dieser weiter. Ein WebP daraus zu erzeugen bedeutet, diese JPEG-Vorschau zu dekodieren und erneut zu kodieren, das Bild durchläuft also zwei verlustbehaftete Schritte auf dem Weg zur Website.
Bei der Standardqualität von 82 und bei den Bildmaßen, die eine Website tatsächlich anzeigt, ist der zweite Schritt nicht sichtbar. Praktisch bedeutet das trotzdem eines: immer aus der CR2-Datei umwandeln, nie aus einem bereits erzeugten WebP oder JPG. Jede weitere Runde kostet ein wenig mehr, und die Kette hat bereits eine ihrer Reserven verbraucht.
Die eingebettete Vorschau ist die Wiedergabe der Kamera in voller Auflösung — eine EOS 5D Mark IV liefert 6.720 Pixel in der Breite, eine 5DS 8.688. Ein responsives Bild auf einer Website wird selbst für hochauflösende Displays selten breiter als 1.600 bis 2.400 Pixel ausgeliefert, alles darüber sind Bytes, die der Browser lädt und wegwirft.
Deshalb ist die maximale Breite die Einstellung, die zuerst gesetzt werden sollte. Der Weg von 6.720 auf 2.000 Pixel entfernt rund neun Zehntel der Bildpunkte, was jede Wirkung der Qualitätseinstellung deutlich übertrifft und dabei nichts sichtbar kostet. Die Qualität von 82 auf 60 zu senken, während das Bild noch in voller Größe vorliegt, ist der falsche Hebel in der falschen Reihenfolge.
Herauskommt die Aufnahme, wie die Kamera sie interpretiert hat — mit dem eingestellten Bildstil und dem gewählten Weißabgleich, beides bereits fest verbaut. Soll ein Objekt vor der Veröffentlichung noch einheitlich abgestimmt werden, gehört das in einen Rohbild-Entwickler, der die CR2 tatsächlich entwickelt, und diese Seite ist dafür die falsche Stufe des Arbeitsablaufs.
Auch die Metadaten gehen verloren, weil ein Neukodieren keinen EXIF-Block überträgt. Für öffentliche Webbilder ist das eher ein Gewinn: Ein Exposé-Foto mit GPS-fähiger Kamera sollte die Koordinaten der Adresse nicht mitliefern, und ein Portfolio muss das verwendete Objektiv nicht offenlegen. Werden Bildrechte oder ein Copyright-Vermerk gebraucht, müssen sie danach eigens ins WebP geschrieben werden.
Diese Umwandlung läuft im Browser. Für eine berufliche Fotografin ist das keine Randnotiz — ein noch nicht veröffentlichtes Objekt, eine Aufnahme, die einer Sperrfrist unterliegt, ein Kundenauftrag unter Geheimhaltung: nichts davon verlässt das eigene Gerät. Die Umwandlung ist JavaScript und ein WebAssembly-Encoder, die auf dem eigenen Rechner arbeiten, mit Dateien, die dort auch bleiben.
Das bedeutet auch, dass der Stapel durch den eigenen Rechner begrenzt ist, nicht durch einen Tarif. Einen Ordner ablegen ergibt ein ZIP, mit einer Obergrenze von 100 MB je Datei auf der kostenlosen Stufe, die keine CR2-Datei je erreicht.
AVIF komprimiert bei gleicher Qualität besser als WebP, mitunter deutlich, und wird inzwischen ebenfalls breit unterstützt. Zählt allein die Datenmenge, ist es die stärkere Wahl.
WebP gewinnt auf den anderen Achsen: Es kodiert deutlich schneller, was beim Umwandeln von zweihundert Aufnahmen in einem Browsertab spürbar wird, und jedes CMS, jedes Bild-Plugin und jedes CDN versteht es ohne Konfiguration. Für eine Galerie aus Canon-Aufnahmen ist der Unterschied in den ausgelieferten Bytes kleiner als der Unterschied in der Stunde, die man bis dahin braucht.
Die Ausgabe wird nach dem Ursprung benannt, aus IMG_4821.CR2 wird also IMG_4821.webp. Das ist praktisch, um eine ausgelieferte Galerie den Originalen zuzuordnen, und wenig hilfreich für die Suche, denn ein Kamera-Seriendateiname sagt einer Suchmaschine nichts.
Vor dem Hochladen umbenennen und einen Alt-Text schreiben, der die Aufnahme tatsächlich beschreibt, statt den Dateinamen zu wiederholen. Beides kann kein Umwandler übernehmen, und beides zählt für die Auffindbarkeit einer Galerie mehr als die Wahl zwischen WebP und JPEG.
Keine einzelne Canon-Aufnahme kommt der Grenze eines WebP-Bilds auch nur nahe, für eine gerade konvertierte CR2 ist das also nie ein Thema. Real wird es, sobald mehrere Aufnahmen vorher zu einem Panorama zusammengesetzt werden — ein aus acht oder zehn CR2-Frames gestitchtes Bild kann sehr breit werden, und dann ist es ratsam, vor dem Speichern zu prüfen, ob das Zielformat die entstandene Größe überhaupt trägt.
Für die weit überwiegende Zahl der Aufnahmen, die als einzelnes Bild direkt von der Kamera kommen, spielt diese Frage keine Rolle. Sie gehört auf die Liste dessen, was man vor einer Stitching-Sitzung bedenkt, nicht auf die Liste dessen, was bei einer einzelnen Aufnahme zu prüfen ist.
Die CR2-Dateien als Master behalten, in der Annahme, dass sie die Website überdauern werden, in der sie zuerst verwendet wurden. WebP in der Größe erzeugen, die die Seite tatsächlich ausliefert, und bei einer späteren Umgestaltung neu erzeugen statt hochzuskalieren.
Für die wenigen Bilder, die die Seite tragen — ein Titelbild, das erste Foto der Galerie, das jede Besucherin sieht —, lohnt sich der Weg zurück zur CR2-Datei in einem echten Rohbild-Entwickler. Für den Rest ist die kamerainterne Wiedergabe, auf 2.000 Pixel verkleinert, von der sorgfältig entwickelten Fassung kaum zu unterscheiden und braucht Sekunden statt Minuten.
Die Standardqualität von 82 gilt für WebP ebenso wie für JPEG, AVIF und JXL — ein einziger Wert für alle vier verlustbehafteten Zielformate, ohne eigene Voreinstellung je Format. Für eine Webgalerie ist das ein vernünftiger Mittelwert: sichtbar sauber bei normalen Bildschirmabständen, ohne bei jeder Aufnahme neu entschieden werden zu müssen.
Der wirksamere Hebel bleibt trotzdem die maximale Breite, nicht dieser Regler. Wer nach dem Verkleinern auf die vorgesehene Anzeigebreite noch Bytes sparen will, kann die Qualität in kleinen Schritten senken und das Ergebnis dabei ansehen — bei flächigen Motiven wie einem Grundriss oder einer Zeichnung verkraftet WebP niedrigere Werte deutlich besser als bei einer detailreichen Fotografie mit feinem Strukturmuster.
Manche Objekte sollen sowohl in einer schnellen Weblistung erscheinen als auch später gedruckt oder großformatig gezeigt werden — ein Exposé mit Online-Version und Broschüre, ein Produktkatalog mit Website und Flyer. Für diesen Fall lohnt sich, die CR2-Dateien getrennt zu behandeln statt aus einer einzigen WebP-Ausgabe beides bedienen zu wollen: Für den Druck bleibt die CR2-Datei die Quelle, entwickelt in echter Rohbild-Software; für die Website liefert diese Seite die kleine, schnelle Fassung.
Der Fehler, der in der Praxis am häufigsten passiert, ist der umgekehrte Weg: ein bereits verkleinertes WebP wird für den Druck herangezogen, weil es gerade zur Hand ist. Das Ergebnis wirkt am Bildschirm unauffällig und ist im Druck sichtbar zu klein aufgelöst — ein Fehler, der sich vermeiden lässt, indem man von Anfang an weiß, welches der beiden Ziele diese Umwandlung gerade bedient.
| CR2 | WebP | |
|---|---|---|
| Vollständiger Name | Canon Raw 2 | WebP-Bild |
| Dateiendung | .cr2 | .webp |
| Medientyp | image/x-canon-cr2 | image/webp |
| Kompression | Verlustfrei — es wird nichts verworfen | Beides, je nach Einstellung |
| Erstmals veröffentlicht | 2004 | 2010 |
| Herausgegeben von | Canon | |
| Spezifikation | — | RFC 9649 |
| Lizenzlage | Proprietär | Offener Standard |
| Heutiger Stand | Alt, wird überall noch gelesen | Aktuell |
| Bittiefe | 14 | 8 |
| Kann Farbe beschreiben als | RGB | RGB, YCbCr |
| Größtes Bild | — | 16.383 px je Seite |
| Öffnet im Browser | Kein Browser | Jeder Browser |
| Stattdessen erwogen | DNG, TIFF, JPG | AVIF, JPG, PNG |
WebP hat keinen Platz für die GPS-Koordinaten. Diese Angabe kommt über die CR2-Datei nicht hinaus — wichtig, bevor du das Original löschst, und praktisch, wenn genau das der Zweck war.
CR2 speichert bis zu 14 Bit pro Kanal, WebP 8. Die zusätzliche Genauigkeit ist das, was starke Korrekturen ohne Streifenbildung übersteht — wandle deshalb besser nach der Bearbeitung um als davor.
WebP beherrscht Transparenz, CR2 nicht. Das ist Platz, den das Ergebnis hat und das Original nie genutzt hat: die Umwandlung erzeugt keinen transparenten Hintergrund, sie macht ihn erst nachträglich möglich.
WebP öffnet sich in jedem aktuellen Browser. CR2 unterstützen noch weniger Browser. Wenn die Datei auf eine Webseite oder in ein Formular soll, ist das meist der ganze Grund für die Umwandlung.
CR2 stammt aus 2004 und wird kaum noch verwendet. WebP ist das, was aktuelle Software schreibt — bei der Umwandlung geht es also auch darum, lesbar zu bleiben.
CR2 gehört einem Hersteller, WebP ist eine veröffentlichte Spezifikation (RFC 9649). Das zählt für alles, was in zehn Jahren noch aufgehen soll, wenn es das Programm von damals vielleicht nicht mehr gibt.
Die üblichen Programme überschneiden sich nicht: CR2 öffnest du in Adobe Lightroom, Canon Digital Photo Professional und darktable, WebP in Adobe Photoshop, GIMP und Squoosh — wer das Ergebnis bekommt, braucht also eines aus der zweiten Reihe.
Die beiden zielen auf verschiedene Arbeit: CR2 auf die Fotografie und die Bearbeitung, WebP auf das Web und die Weitergabe fertiger Dateien. Das lohnt sich vorher abzuwägen — der Grund, aus dem es das eine gibt, ist meist der Grund, aus dem das andere unpraktisch ist.
CR2 stammt von Canon und wurde 2004 veröffentlicht. Solche Dateien kommen aus Canon EOS digital SLRs. Darunter steckt TIFF — deshalb kann ein Programm, das CR2 gar nicht kennt, so eine Datei manchmal trotzdem öffnen.
WebP kommt von Google und stammt aus 2010, festgehalten in RFC 9649. Adobe Photoshop, GIMP und Squoosh lesen das Format.
Nein. Diese Umwandlung läuft vollständig in deinem Browser, die Datei verlässt dein Gerät also nicht. Du kannst das selbst nachprüfen: Öffne den Netzwerk-Tab der Entwicklerwerkzeuge und wandle etwas um. Zu sehen sind die Seite selbst und die Statistik- und Werbeanfragen, mit denen dieser Dienst bezahlt wird — und keine einzige, die deine Datei trägt. Hinter genau diesem Paar steckt a raw preview extractor, das holt das JPEG heraus, das die Kamera ohnehin eingebettet hat, statt die Sensordaten zu entwickeln; dein Browser lädt das einmal und behält es dann.
Ja. Kein Konto, kein Wasserzeichen und kein Tageskontingent, das sich verbraucht — es läuft auf deinem eigenen Rechner, du darfst also so oft wiederkommen, wie du willst. Dateien bis 100 MB verarbeitet der Browser, 100 auf einmal. a raw preview extractor wird auf deinen Rechner geladen und läuft dort — deshalb gibt es dafür keine Zählung.
WebP komprimiert, es gehen also Daten verloren. In der Standardeinstellung sieht man davon nichts; wenn du sichergehen willst, stell die Qualität höher. Herausgeholt wird die Vorschau, die deine Kamera beim Auslösen mitgeschrieben hat — bei fast jeder Kamera in voller Auflösung. Es ist die Interpretation der Kamera: Der Bildstil ist fest eingebacken, und der zusätzliche Spielraum in Lichtern und Schatten, wegen dem man überhaupt in Roh aufnimmt, steckt nicht darin. Zum Ansehen, Verschicken und Hochladen ist das perfekt; die Entwicklung der Rohdatei ersetzt es nicht.
WebP hat keinen Platz für die GPS-Koordinaten. Diese Angabe kommt über die CR2-Datei nicht hinaus — wichtig, bevor du das Original löschst, und praktisch, wenn genau das der Zweck war.
CR2 speichert bis zu 14 Bit pro Kanal, WebP 8. Die zusätzliche Genauigkeit ist das, was starke Korrekturen ohne Streifenbildung übersteht — wandle deshalb besser nach der Bearbeitung um als davor.
WebP beherrscht Transparenz, CR2 nicht. Das ist Platz, den das Ergebnis hat und das Original nie genutzt hat: die Umwandlung erzeugt keinen transparenten Hintergrund, sie macht ihn erst nachträglich möglich.
Was diese Seite über CR2 und WebP behauptet, lässt sich nachprüfen — hier stehen die Dokumente, die es festlegen.