Cookies für Statistik und Werbung
Wir setzen Cookies für Statistik und Werbung ein, beides geht an Google. Wenn du ablehnst, ändert sich für dich sichtbar nichts.Zur Datenschutzseite
CR2 kannst du hier kostenlos und ohne Konto in TIFF umwandeln: Datei oben ablegen, und ein, zwei Sekunden später steht das Ergebnis zum Herunterladen bereit. Die Umwandlung läuft in deinem eigenen Browser, die Datei wird also nie hochgeladen — das klappt unter Windows, macOS und Linux ebenso wie auf iPhone und Android, und es funktioniert selbst dann noch, wenn du das Netz abschaltest.
Bis zu 100 Dateien auf einmal. Gemischte Formate sind kein Problem.
Sie werden nacheinander umgewandelt und kommen zusammen als ZIP zurück.
CR2 in TIFF
Deutsche Fotoclubs und Vereinsausstellungen schreiben in ihren Teilnahmebedingungen fast immer ein bestimmtes Dateiformat vor, und CR2 gehört fast nie dazu. Wer beim Deutschen Alpenverein, einem Fotoclub oder einer regionalen Ausstellung mitmacht, bekommt eine Spezifikation mit TIFF und einer Auflösungsangabe — und muss sie erfüllen, ohne extra für einen einzigen Wettbewerbsbeitrag ein RAW-Entwicklungsprogramm zu kaufen.
Diese Umwandlung liest die CR2-Datei im Browser, holt sich die im Bild eingebettete Vorschau und schreibt sie als TIFF. Kein Konto, keine Warteschlange, und die Datei muss dafür das eigene Gerät nicht verlassen — was bei einem Wettbewerbsbeitrag, den man noch nicht veröffentlicht sehen möchte, durchaus ein Argument ist.
Canon hat CR2 auf der TIFF/EP-Struktur aufgebaut, weshalb manche Werkzeuge den Aufbau der Datei lesen können, ohne je ein Bild daraus zu zeigen. Das könnte den Eindruck erwecken, diese Umwandlung sei bloß eine Umbenennung.
Ist sie nicht. Was in dieser Struktur steckt, sind unentwickelte Sensordaten mit 14 Bit je Kanal auf einem Bayer-Muster — für einen normalen TIFF-Betrachter unlesbar. Das Bild, das hier herauskommt, stammt aus einer völlig anderen Quelle: der fertigen JPEG-Vorschau, die die Kamera selbst im Moment der Aufnahme erzeugt und im Dateikopf abgelegt hat.
Herauskommt die Aufnahme so, wie die Kamera sie interpretiert hat: mit dem eingestellten Bildstil, dem gewählten Weißabgleich und der internen Schärfung. Stand die Kamera auf Monochrom, ist auch die TIFF-Datei monochrom, weil die Farbinformation in den nicht ausgelesenen Sensordaten liegt.
Für eine Frist am Sonntagabend reicht das fast immer. Wer den Wettbewerbsbeitrag großformatig drucken lassen und nach Tonwertumfang beurteilen lassen will, verschenkt hier den Spielraum, den die Rohdaten hätten geben können — dann sind Digital Photo Professional, Lightroom oder darktable mit einer echten Entwicklung die bessere Wahl. Diese Seite ist für den Fall gedacht, in dem das Bild bereits das ist, was man abgeben wollte, und nur noch das Format fehlt.
Ausschreibungen fordern fast immer 300 dpi, und wer das Formular geschrieben hat, meint damit selten das, was dort wörtlich steht. Auflösung in Punkten pro Zoll ist keine Eigenschaft eines digitalen Bildes, sondern das Verhältnis zwischen der Pixelzahl, die man hat, und der Größe, in der gedruckt wird.
Die hier geschriebene TIFF-Datei trägt 72 in beiden Auflösungsfeldern und die Einheit „keine", macht also gar keine Aussage über eine physische Größe. Was zählt, ist die Pixelzahl: Eine Aufnahme von 6.720 mal 4.480 Pixeln ergibt bei 300 ppi rund 22 mal 15 Zoll, was jede übliche Druckgröße bequem abdeckt. Prüft ein Portal ausschließlich das Auflösungsfeld statt der Pixelzahl, genügt es, die Druckgröße in irgendeinem Editor einzustellen und erneut zu speichern — das schreibt den erwarteten Wert, ohne ein Pixel zu verändern.
Es ist die schlichteste Form, die das Format erlaubt: unkomprimiert, RGB mit acht Bit je Kanal und vier Werten pro Pixel, wobei der vierte Wert als Alphakanal ausgezeichnet ist, das gesamte Bild in einem einzigen Datenstreifen.
Diese Schlichtheit ist Absicht. TIFF ist weniger ein einzelnes Format als eine Art Aktenordner für Bilder, und nicht jeder Betrachter versteht denselben Dialekt: LZW wird fast überall gelesen, Deflate deutlich seltener. Wer aufgefordert wurde, ein TIFF einzureichen, füttert damit ein konkretes Programm, und der unkomprimierte Grundfall wird von so gut wie jedem Leser akzeptiert — bezahlt wird das mit Dateigröße.
Vier Byte je Pixel, keine Kompression, dazu ein kleiner Header. Eine 24-Megapixel-Aufnahme kommt so auf ungefähr 95 Megabyte, eine 30-Megapixel-Aufnahme auf rund 120 Megabyte. Bei größeren Sensoren wächst die Zahl proportional weiter.
Das kollidiert häufiger mit echten Grenzen, als man denkt. Viele Vereins- und Wettbewerbsportale in Deutschland deckeln Uploads bei 20 oder 50 Megabyte je Datei, und ein Anbieter wie CEWE nennt für Fotoprodukte eigene, meist deutlich niedrigere Grenzen. Liegt die Datei darüber, ist eine maximale Bildbreite bei der Umwandlung der richtige Hebel — eine Kompressionseinstellung gibt es hier nicht, halbierte Breite bedeutet also ein Viertel der Datenmenge.
Die Vorschau in der CR2-Datei trägt den Farbraum, auf den die Kamera eingestellt war, und das ist ein Menüpunkt, den viele einmal setzen und dann vergessen. War Adobe RGB eingestellt, beschreiben die Zahlen in der Vorschau Adobe-RGB-Farben. Die hier erzeugte TIFF-Datei trägt kein ICC-Profil, jedes Programm, das sie öffnet, nimmt also sRGB an und interpretiert dieselben Zahlen als blassere, weniger gesättigte Farben.
Das Symptom ist ein Ausdruck, der flauer und grauer wirkt als das, was auf dem Kameradisplay zu sehen war. Vorbeugen lässt sich mit der Kameraeinstellung sRGB für alles, was diesen Weg geht, oder mit einer richtigen Entwicklung, bei der der Farbraum kontrolliert umgewandelt wird. Das ist der wahrscheinlichste Grund, warum ein technisch korrekt eingereichter Beitrag an der Wand anders aussieht als erwartet.
Druckworkflows arbeiten gern mit 16 Bit je Kanal, und diese Umwandlung liefert acht, weil das die Tiefe der Kameravorschau ist. Die 14 Bit, die der Sensor aufgezeichnet hat, wurden schon vom Kameraprozessor auf acht reduziert, bevor die Vorschau überhaupt geschrieben wurde.
Acht Bit reichen für ein Bild, das nur noch gedruckt wird. Sie reichen nicht mehr, sobald danach noch bearbeitet werden soll — wer in einer Achtbit-Datei Schatten aufhellt oder einen Himmel rettet, bekommt sichtbare Abrisse, die eine 16-Bit-Datei abfangen würde. Ist die TIFF-Datei ein Zwischenschritt für jemanden, der noch retuschiert, sollte diese Person die CR2-Originaldatei bekommen.
TIFF hat einen vorgesehenen Platz für EXIF, IPTC, XMP und GPS, und diese Umwandlung füllt keinen davon. Die Datei wird zu Bildpunkten dekodiert und neu geschrieben, weshalb Belichtungszeit, Blende, Objektiv, Aufnahmezeit und ein etwaiger Standort im Ergebnis fehlen.
Das wirkt in beide Richtungen. Ein Wettbewerb, der die Aufnahmedaten als Urheberschaftsnachweis verlangt, findet sie nicht in der TIFF-Datei — meist trägt man sie ohnehin separat ins Formular ein. Umgekehrt verrät ein Foto aus dem eigenen Garten nach dieser Umwandlung nicht mehr, wo dieser Garten liegt, was bei einer Datei, die an Fremde geht, ein kleiner, aber echter Gewinn ist.
Die ganze Arbeit läuft im Browser: Die CR2-Datei wird lokal gelesen, nach ihrer größten eingebetteten Vorschau durchsucht, dekodiert und als TIFF geschrieben. Es gibt keine Canon-Software zu installieren, kein Konto und keine Warteschlange, sodass sich eine Auswahl auch am Arbeitslaptop oder auf einem Leihgerät vorbereiten lässt.
Auf der kostenlosen Stufe werden Eingabedateien bis 100 Megabyte angenommen, was jede CR2-Datei mit Reserve unterschreitet — eine 30-Megapixel-Aufnahme liegt bei rund 35 Megabyte. Die Grenze liegt bei dieser Umwandlung ausschließlich auf der Ausgabeseite, und dort ist sie eine Frage der Arithmetik, keine der Vorgabe.
Die Umwandlung verbraucht das Original nicht, und nur das Original kann später eine andere Entwicklung liefern. Kommt der Ausdruck zu dunkel zurück, oder verlangt die Jury eine Fassung ohne die kameraeigene Schärfung, steckt die Antwort in den 14-Bit-Sensordaten und sonst nirgends.
Ein praktikables Muster für alle, die regelmäßig einreichen: TIFF-Dateien erst bei Bedarf extrahieren, die CR2-Dateien nach Aufnahmeserie geordnet behalten und nur die wenigen ausgewählten Bilder wirklich entwickeln. So geraten Frist und Sorgfalt nicht gegeneinander, und nichts Unwiederbringliches geht dabei verloren.
| CR2 | TIFF | |
|---|---|---|
| Vollständiger Name | Canon Raw 2 | Tagged Image File Format |
| Dateiendung | .cr2 | .tif, .tiff |
| Medientyp | image/x-canon-cr2 | image/tiff |
| Kompression | Verlustfrei — es wird nichts verworfen | Verlustfrei — es wird nichts verworfen |
| Erstmals veröffentlicht | 2004 | 1986 |
| Herausgegeben von | Canon | Adobe |
| Spezifikation | — | TIFF 6.0 |
| Lizenzlage | Proprietär | Veröffentlicht, nicht standardisiert |
| Heutiger Stand | Alt, wird überall noch gelesen | Aktuell |
| Bittiefe | 14 | 32 |
| Kann Farbe beschreiben als | RGB | RGB, CMYK, Graustufen, Lab |
| Öffnet im Browser | Kein Browser | Manche Browser |
| Stattdessen erwogen | DNG, JPG | PNG, PDF, DNG |
TIFF beherrscht Transparenz, CR2 nicht. Das ist Platz, den das Ergebnis hat und das Original nie genutzt hat: die Umwandlung erzeugt keinen transparenten Hintergrund, sie macht ihn erst nachträglich möglich.
Nur ein Teil der Browser öffnet TIFF. CR2 unterstützen noch weniger Browser. Wenn die Datei auf eine Webseite oder in ein Formular soll, ist das meist der ganze Grund für die Umwandlung.
CR2 stammt aus 2004 und wird kaum noch verwendet. TIFF ist das, was aktuelle Software schreibt — bei der Umwandlung geht es also auch darum, lesbar zu bleiben.
Die üblichen Programme überschneiden sich nicht: CR2 öffnest du in Adobe Lightroom, Canon Digital Photo Professional und darktable, TIFF in Adobe Photoshop, Affinity Photo und ImageMagick — wer das Ergebnis bekommt, braucht also eines aus der zweiten Reihe.
Die beiden zielen auf verschiedene Arbeit: CR2 auf die Fotografie und die Bearbeitung, TIFF auf den Druck, das Scannen und die Archivierung. Das lohnt sich vorher abzuwägen — der Grund, aus dem es das eine gibt, ist meist der Grund, aus dem das andere unpraktisch ist.
CR2 stammt von Canon und wurde 2004 veröffentlicht. Solche Dateien kommen aus Canon EOS digital SLRs. Darunter steckt TIFF — deshalb kann ein Programm, das CR2 gar nicht kennt, so eine Datei manchmal trotzdem öffnen.
TIFF kommt von Adobe und stammt aus 1986, festgehalten in TIFF 6.0. Adobe Photoshop, Affinity Photo und ImageMagick lesen das Format.
TIFF wurde 1986 veröffentlicht, CR2 2004. Das ältere ist in der Regel die sicherere Datei zum Weitergeben, das jüngere erledigt dieselbe Aufgabe mit weniger Bytes.
Nein. Diese Umwandlung läuft vollständig in deinem Browser, die Datei verlässt dein Gerät also nicht. Du kannst das selbst nachprüfen: Öffne den Netzwerk-Tab der Entwicklerwerkzeuge und wandle etwas um. Zu sehen sind die Seite selbst und die Statistik- und Werbeanfragen, mit denen dieser Dienst bezahlt wird — und keine einzige, die deine Datei trägt. Hinter genau diesem Paar steckt a raw preview extractor, das holt das JPEG heraus, das die Kamera ohnehin eingebettet hat, statt die Sensordaten zu entwickeln; dein Browser lädt das einmal und behält es dann.
Ja. Kein Konto, kein Wasserzeichen und kein Tageskontingent, das sich verbraucht — es läuft auf deinem eigenen Rechner, du darfst also so oft wiederkommen, wie du willst. Dateien bis 100 MB verarbeitet der Browser, 100 auf einmal. a raw preview extractor wird auf deinen Rechner geladen und läuft dort — deshalb gibt es dafür keine Zählung.
TIFF komprimiert, es gehen also Daten verloren. In der Standardeinstellung sieht man davon nichts; wenn du sichergehen willst, stell die Qualität höher. Herausgeholt wird die Vorschau, die deine Kamera beim Auslösen mitgeschrieben hat — bei fast jeder Kamera in voller Auflösung. Es ist die Interpretation der Kamera: Der Bildstil ist fest eingebacken, und der zusätzliche Spielraum in Lichtern und Schatten, wegen dem man überhaupt in Roh aufnimmt, steckt nicht darin. Zum Ansehen, Verschicken und Hochladen ist das perfekt; die Entwicklung der Rohdatei ersetzt es nicht.
TIFF beherrscht Transparenz, CR2 nicht. Das ist Platz, den das Ergebnis hat und das Original nie genutzt hat: die Umwandlung erzeugt keinen transparenten Hintergrund, sie macht ihn erst nachträglich möglich.
Was diese Seite über CR2 und TIFF behauptet, lässt sich nachprüfen — hier stehen die Dokumente, die es festlegen.