FLAC in OGG umwandeln

FLAC kannst du hier kostenlos und ohne Konto in OGG umwandeln: Datei oben ablegen, und ein, zwei Sekunden später steht das Ergebnis zum Herunterladen bereit. Die Umwandlung läuft in deinem eigenen Browser, die Datei wird also nie hochgeladen — das klappt unter Windows, macOS und Linux ebenso wie auf iPhone und Android, und es funktioniert selbst dann noch, wenn du das Netz abschaltest.

  • Wo es läuft In deinem Browser. Die Datei wird nicht hochgeladen.
  • Verlustbehaftet Etwas Detail wird gegen Dateigröße getauscht. OGG kann nicht alles halten, was FLAC hält.
  • Größenbegrenzung Bis 100 MB pro Datei, kostenlos und ohne Konto.

Bis zu 100 Dateien auf einmal. Gemischte Formate sind kein Problem.

Was aus dieser Umwandlung tatsächlich herauskommt

Ogg ist ein Container, der mehrere Codecs tragen kann, und über zwanzig Jahre stand die Endung .ogg im allgemeinen Verständnis für Vorbis, weil diese Kombination zuerst da war. Diese Seite schreibt Opus in den Ogg-Container — technisch überlegen, aber eben nicht Vorbis, und das lohnt sich vor dem Hochladen zu klären.

Für ein Projekt, dessen Regeln schlicht "Ogg" verlangen, ist das kein Problem. Steht in einer Leitlinie ausdrücklich "Ogg Vorbis", ist eine Prüfung nötig, ob das Prüfsystem tatsächlich nach dem Codec und nicht nur nach der Endung schaut — im Zweifel hilft ein kurzer Blick in die Dateiinfo eines Abspielprogramms wie VLC.

Wenn die Zielplattform FLAC ohnehin annimmt, gehört die FLAC-Datei dorthin

Das klingt nach einer seltsamen Empfehlung auf einer Umwandlungsseite, trifft aber auf die meisten Leser hier zu. Wikimedia Commons nimmt FLAC, WAV und Ogg gleichermaßen an, weil das Kriterium lautet, ob eine Datei ohne Patentlizenz dekodiert werden kann — und FLAC erfüllt das genauso wie Opus. Verlangt die Leitlinie nicht ausdrücklich Ogg, ist der verlustfreie Master der bessere Beitrag.

Der Grund ist Dauerhaftigkeit, nicht Klangqualität im Moment. Ein Archiv bewahrt, was es bekommt, und leitet später alles Weitere daraus ab. Eine hochgeladene Opus-Datei lässt sich nie mehr verbessern, eine hochgeladene FLAC-Datei dagegen in zwanzig Jahren zu jedem dann gebrauchten Format neu wandeln. Zu Opus wandeln lohnt sich, wenn eine Regel es verlangt, wenn eine Uploadgrenze es erzwingt, oder wenn es sich um Sprache handelt, bei der der Unterschied ohnehin kaum hörbar ist.

Ob die Vorbis-Kommentare mitkommen, ist hier nicht zugesichert

FLAC speichert seine Beschriftung als Vorbis-Kommentare, und Ogg trägt im Prinzip dieselbe Struktur im Stream-Header — dieselbe Liste aus Großbuchstaben-Schlüsseln mit Textwerten. Was diese Umwandlung damit tatsächlich macht, ist hier aber nicht festgelegt: Beim Kodieren wird der Bibliothek dahinter kein eigener Satz an Tags übergeben, das Ergebnis folgt also deren Standardverhalten, und das ist an dieser Stelle nicht geprüft und wird hier nicht versprochen.

Für einen Archivbeitrag, bei dem die Lizenzangabe und der Quellennachweis der Grund sind, warum die Datei überhaupt angenommen wird, lohnt sich deshalb ein kurzer Kontrollblick: die fertige Ogg-Datei vor dem Hochladen in VLC oder foobar2000 öffnen und nachsehen, ob TITLE, ARTIST, LICENSE, SOURCE und ein eingebettetes Cover tatsächlich angekommen sind. Fehlt etwas, lässt es sich auf der Zielplattform meist von Hand nachtragen.

Die Größenordnung, die auf einem Uploadformular zählt

FLAC komprimiert verlustfrei auf ungefähr die Hälfte des unkomprimierten PCM, das sind bei CD-Qualität etwa 5 bis 6 MB je Minute. Ein verlustbehaftet komprimiertes Opus-Signal liegt naturgemäß deutlich darunter, wie weit genau, entscheidet die Kodierbibliothek je nach gewählter Stufe und wird hier nicht als feste Zahl versprochen.

Für lange Sprachaufnahmen entscheidet dieser Unterschied oft, ob ein Upload überhaupt möglich ist. Eine einstündige Feldaufnahme oder ein Sitzungsprotokoll ist bei der ausgewogenen Stufe von der FLAC-Fassung kaum zu unterscheiden und passt in Grenzen, die die FLAC-Datei niemals erreichen würde.

Ein einziger verlustbehafteter Schritt, sorgfältig gewählt

Das ist der einzige verlustbehaftete Durchgang, den die Aufnahme durchläuft — die beste Ausgangslage, die ein Encoder haben kann: keine früheren Artefakte zu reproduzieren, kein angesammelter Schaden, der volle Dynamikumfang des Masters. Die drei Qualitätsstufen steigen von einer sparsamen zu einer großzügigen Bitrate; welche Zahl dahintersteckt, legt die Kodierbibliothek selbst fest, nicht diese Seite.

Der Schritt lässt sich auch nicht rückgängig machen, und gerade in einem Archiv zählt das. Die FLAC-Datei nach der Umwandlung zu behalten ist deshalb keine Formsache: Die Ogg-Datei ist eine Lieferfassung für ein Projekt mit einer Regel, kein Ersatz für das, woraus sie entstand.

Acht Kanäle FLAC, 255 Kanäle Opus

FLAC ist auf maximal acht Kanäle festgelegt, von Mono bis 7.1, Opus reicht laut Spezifikation deutlich weiter. In dieser Richtung muss also nichts zusammengefaltet werden — ein Surround- oder Feldmikrofon-Setup mit mehreren Spuren behält seine Anordnung, und ein einfacher Mono-Mitschnitt bleibt Mono, was für Sprach- und Feldaufnahmen ohnehin der richtige Fall ist.

Was sich ändert, ist die Samplerate: Opus läuft auf einem festen 48.000-Hz-Takt, und ein Dekoder meldet diese Rate unabhängig davon, mit welcher der Encoder gefüttert wurde. Ein Master mit 44.100 Hz erscheint danach als 48.000 Hz. Zu hören ist das nicht, aber eine Katalogisierung, die die technische Rate aus der abgelieferten Datei abliest, sollte davon wissen.

Die Regel hinter der Anforderung, und was sie eigentlich schützt

Vorschriften, die ausdrücklich Ogg nennen, wurden geschrieben, um ein Projekt frei von Formaten zu halten, die einen lizenzierten Dekoder benötigen. Wikimedias Medienrichtlinie, die Paketierungsregeln von Debian und die Vorgaben vieler freier Softwareprojekte teilen diese Herkunft. Ogg, Vorbis, Opus und FLAC sind mit offener Spezifikation und lizenzfreier Referenzimplementierung veröffentlicht, was sie auf die zulässige Seite dieser Grenze stellt.

Die patentrechtliche Lage, die diese Regeln einst nötig machte, hat sich seitdem entspannt — die letzten MP3-Patente liefen 2017 aus —, doch die Regeln selbst blieben unverändert, und das ist aus Sicht der Projekte richtig: Eine Vorschrift, die an eine Spezifikation gebunden ist, muss nicht bei jedem ablaufenden Patent neu diskutiert werden. Verlangt eine Beitragsrichtlinie Ogg, ist das die Vorgabe, die zählt, nicht die eigene Einschätzung dazu.

Warum das deutsche Urheberrecht hier nicht die interessante Frage ist

Wer eine eigene Feldaufnahme, ein selbst produziertes Hörstück oder eine mit Erlaubnis aufgenommene Veranstaltung beisteuert, hat mit der Formatfrage die einfachere Hälfte erledigt. Die eigentliche Voraussetzung für ein offenes Archiv ist, dass die Aufnahme unter einer freien Lizenz stehen darf oder gemeinfrei ist — das entscheidet keine Formatumwandlung, sondern die Herkunft der Aufnahme selbst.

Diese Seite prüft und garantiert diese Rechtefrage nicht, sie wandelt lediglich das Format. Wer unsicher ist, ob eine Aufnahme veröffentlicht werden darf, klärt das vor dem Hochladen, nicht danach — ein rechtlich einwandfreies Ogg aus einer Aufnahme ohne Veröffentlichungsrecht bleibt eine Aufnahme ohne Veröffentlichungsrecht.

Ein ganzer Aufnahmesatz, ohne dass etwas den Tab verlässt

Opus ist unter den Audiozielen dieser Seite das eine, das keinen Zusatzdownload braucht, weil jeder Browser es ohnehin für Anrufe mitbringt. Der FLAC-Dekoder liegt ebenfalls bereits vor, deshalb beginnt die Umwandlung sofort und es wird zu keinem Zeitpunkt etwas über das Netzwerk gesendet.

Dateien sind auf 100 MB je Stück begrenzt — bei CD-Qualität etwa zwanzig Minuten —, und bis zu hundert lassen sich in einem Rutsch ablegen, gemeinsam als ZIP zurückgeliefert. Für einen Archivbeitrag ist das eine konkrete Eigenschaft: Die Aufnahme wird öffentlich, wenn sie bewusst zum Archiv hochgeladen wird, nicht schon dadurch, dass sie hier umgewandelt wurde.

Wann Vorbis statt Opus tatsächlich verlangt wird

Manche älteren Systeme — ein Importskript, eine ältere Distribution, ein Bot, der Dateiendungen nach überholten Regeln prüft — erwarten wörtlich Vorbis und weisen eine Opus-Datei mit einer Fehlermeldung zurück, die keinen der beiden Codecs beim Namen nennt. Das lässt sich hier nicht umgehen, denn diese Seite schreibt gezielt den moderneren Codec.

In diesem einen Fall führt kein Weg an einem Werkzeug vorbei, das tatsächlich Vorbis kodiert. Für die überwiegende Mehrheit der Zielplattformen, die "Ogg" ohne weitere Einschränkung verlangen, ist das kein Thema — die Datei von dieser Seite wird ohne Nachfrage angenommen.

FLAC in OGG umwandeln — so geht es

  1. Leg deine FLAC-Datei auf dieser Seite ab, oder klick, um eine auszuwählen.
  2. Wähl OGG als Ziel. Die Umwandlung läuft in deinem Browser, die Datei wird nicht hochgeladen.
  3. Lade die fertige OGG-Datei herunter.

FLAC und OGG im Vergleich: was sich ändert

FLAC im Vergleich zu OGG
FLACOGG
Vollständiger NameFree Lossless Audio CodecOgg Audio
Dateiendung.flac.ogg, .oga
Medientypaudio/flacaudio/ogg
KompressionVerlustfrei — es wird nichts verworfenVerlustbehaftet — Größe wird mit Qualität bezahlt
Erstmals veröffentlicht20012000
Herausgegeben vonXiph.OrgXiph.Org
SpezifikationRFC 9639RFC 3533
LizenzlageOffener StandardOffener Standard
Heutiger StandAktuellAktuell
Bittiefe32
Audiokanälebis zu 8
Öffnet im BrowserJeder BrowserAktuelle Browser
Stattdessen erwogenWAV, AIFF, MP3MP3, AAC, OPUS

Was erhalten bleibt

Dokumenteigenschaften können mitkommen — FLAC und OGG haben beide einen Platz dafür.

Das Ergebnis öffnen

Aktuelle Browser lesen OGG, ältere nicht. Damit ist es das unhandlichere der beiden. Prüfe lieber vorher, ob die Gegenstelle es annimmt.

OGG ist ein Container, kein einzelnes Format. Was tatsächlich abgespielt wird, ist der Codec darin — meist Vorbis, Opus und FLAC. Deshalb können sich zwei Dateien mit derselben Endung auf demselben Gerät unterschiedlich verhalten.

Audacity, foobar2000 und VLC lesen sowohl FLAC als auch OGG — du kannst das Ergebnis also gegen das Original prüfen, ohne ein zweites Programm zu brauchen.

Wofür die beiden Formate gedacht sind

Die beiden zielen auf verschiedene Arbeit: FLAC auf die Archivierung, OGG auf das Web und die Weitergabe fertiger Dateien. Das lohnt sich vorher abzuwägen — der Grund, aus dem es das eine gibt, ist meist der Grund, aus dem das andere unpraktisch ist.

FLAC stammt von Xiph.Org und wurde 2001 veröffentlicht. Aufgezeichnet wird mit 32 Bit pro Kanal.

OGG kommt von Xiph.Org und stammt aus 2000, festgehalten in RFC 3533. Audacity, VLC und foobar2000 lesen das Format.

FLAC zu OGG: häufige Fragen

Werden meine FLAC-Dateien irgendwo hochgeladen?

Nein. Diese Umwandlung läuft vollständig in deinem Browser, die Datei verlässt dein Gerät also nicht. Du kannst das selbst nachprüfen: Öffne den Netzwerk-Tab der Entwicklerwerkzeuge und wandle etwas um. Zu sehen sind die Seite selbst und die Statistik- und Werbeanfragen, mit denen dieser Dienst bezahlt wird — und keine einzige, die deine Datei trägt. Hinter genau diesem Paar steckt mediabunny, eine Hülle um WebCodecs, die die Hardware-Decoder deines Geräts mitbenutzt; dein Browser lädt das einmal und behält es dann.

Ist das Umwandeln von FLAC in OGG kostenlos?

Ja. Kein Konto, kein Wasserzeichen und kein Tageskontingent, das sich verbraucht — es läuft auf deinem eigenen Rechner, du darfst also so oft wiederkommen, wie du willst. Dateien bis 100 MB verarbeitet der Browser, 100 auf einmal. mediabunny wird auf deinen Rechner geladen und läuft dort — deshalb gibt es dafür keine Zählung.

Geht beim Umwandeln von FLAC in OGG Qualität verloren?

OGG komprimiert, es gehen also Daten verloren. In der Standardeinstellung sieht man davon nichts; wenn du sichergehen willst, stell die Qualität höher.

Öffnet sich eine OGG-Datei im Browser?

Aktuelle Browser lesen OGG, ältere nicht. Damit ist es das unhandlichere der beiden. Prüfe lieber vorher, ob die Gegenstelle es annimmt.

Welcher Codec steckt in der OGG-Datei?

OGG ist ein Container, kein einzelnes Format. Was tatsächlich abgespielt wird, ist der Codec darin — meist Vorbis, Opus und FLAC. Deshalb können sich zwei Dateien mit derselben Endung auf demselben Gerät unterschiedlich verhalten.

Bleiben die Metadaten erhalten?

Dokumenteigenschaften können mitkommen — FLAC und OGG haben beide einen Platz dafür.

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