FLAC in WAV umwandeln

FLAC kannst du hier kostenlos und ohne Konto in WAV umwandeln: Datei oben ablegen, und ein, zwei Sekunden später steht das Ergebnis zum Herunterladen bereit. Die Umwandlung läuft in deinem eigenen Browser, die Datei wird also nie hochgeladen — das klappt unter Windows, macOS und Linux ebenso wie auf iPhone und Android, und es funktioniert selbst dann noch, wenn du das Netz abschaltest.

  • Wo es läuft In deinem Browser. Die Datei wird nicht hochgeladen.
  • Verlustfrei Es geht nichts verloren. WAV enthält genau das, was auch FLAC enthielt.
  • Größenbegrenzung Bis 100 MB pro Datei, kostenlos und ohne Konto.

Bis zu 100 Dateien auf einmal. Gemischte Formate sind kein Problem.

Wozu man WAV heute noch braucht

Hardware-Sampler und Groovebox-Synthesizer sind der häufigste Fall — auch deutsche Hersteller wie Waldorf aus Halle oder Access aus Norderstedt bauen Geräte, deren Sample-Import auf WAV ausgelegt ist, weil ein FLAC-Decoder im Gerät eigene Firmware und eigenen Aufwand bedeutet hätte. Ältere DAW-Versionen, manche Spiel-Engines und ein gutes Stück eingebetteter Software teilen dieselbe Einschränkung.

Der andere große Fall ist die Rundfunktechnik: Deutsche Sendeanstalten verlangen bei der technischen Anlieferung meist ein unkomprimiertes WAV oder Broadcast-WAV, unabhängig davon, wie das Material ursprünglich archiviert wurde. In beiden Situationen liegt das Problem nicht am Format FLAC, sondern an einer Zielumgebung, die genau ein Format akzeptiert.

Das ist Entpacken, nicht Umwandeln im eigentlichen Sinn

FLAC speichert dieselben Samples wie eine WAV-Datei, nur platzsparender. Der Encoder hat jeden Sample aus den vorangegangenen vorhergesagt und nur die Differenz notiert; der Decoder rechnet das rückwärts und stellt den ursprünglichen Datenstrom exakt wieder her. Irgendwo eine Näherung einzubauen wäre in diesem Ablauf gar nicht möglich, und es gibt auch keine Einstellung, die eine einführen könnte.

Der treffendere Vergleich ist deshalb ein Entpacken statt einer Konvertierung. Was herauskommt, ist die Aufnahme, die hineinging — nur wieder auf etwa dem doppelten Speicherplatz, in einem Behälterformat, das seit 1991 der kleinste gemeinsame Nenner der digitalen Audiowelt ist.

Vorher lohnt sich der Versuch, die FLAC-Datei einfach zu öffnen

Die häufigste Version dieser Aufgabe ist unnötig. Audacity, Reaper, Ableton Live, foobar2000 und VLC lesen FLAC seit Jahren ohne jede Hilfe. Umgewandelt wird oft, weil eine alte Forenantwort das so empfahl oder weil ein Programm in der Kette sich beschwert hat und man deshalb annahm, alle anderen würden es auch tun.

Zehn Sekunden Test sparen eine verdoppelte Sammlung. Die FLAC-Datei in das Programm ziehen, das sie tatsächlich verwenden soll. Öffnet es sich, ist die Sache erledigt; verweigert es sich, wandelt man nur die Dateien um, die dieses eine Programm wirklich braucht, statt die ganze Sammlung.

Die WAV wird als 16-Bit geschrieben, egal was die FLAC hielt

FLAC speichert die Bittiefe der Quelle und kann durchaus 24-Bit-Material tragen. Die hier erzeugte WAV ist immer 16-Bit-PCM. Bei einem CD-Rip, einem Download oder jedem 16-Bit-Master ändert das nichts, und die Umwandlung ist bitgenau.

Bei einer 24-Bit-Studio-FLAC ist es dagegen ein echter Verlust, und der einzige Punkt auf dieser Seite, den man vor einer größeren Stapelumwandlung prüfen sollte. Für einen Sampler, eine Spiel-Engine oder ein Transkriptionswerkzeug ist 16-Bit ohnehin das, was gebraucht wird. Geht es um eine Mastering-Sitzung, in der die zusätzliche Dynamikreserve der Punkt ist, wandelt man mit einer Desktop-Anwendung, die die Bittiefe erhält, und behält die FLAC-Datei so oder so als Master.

Etwa doppelt so viele Bytes, und woher sie kommen

Unkomprimiertes Stereo in CD-Qualität kostet 176.400 Byte pro Sekunde — knapp 10 MB pro Minute —, weil jeder Sample als reine Zahl ohne jeden Sparversuch geschrieben wird. FLAC desselben Materials landet üblicherweise bei 50 bis 60 Prozent davon, also verdoppelt das Entpacken den Platzbedarf grob.

Wie genau sich das verdoppelt, hängt an der Aufnahme, nicht an einer Einstellung: Ruhiges, dünn besetztes Material komprimierte stark und wächst deshalb mehr; ein dichter, lauter Master, der nur auf 70 Prozent kam, wächst weniger. An der WAV selbst lässt sich nichts einstellen, weil sie keine Kompression vornimmt und deshalb auch keinen Regler dafür braucht.

Für die Tags hat WAV keinen Platz

FLAC-Dateien in einer Sammlung sind meist gut getaggt — Titel, Künstler, Album, Titelnummer, oft ein eingebettetes Cover. WAV bietet dafür nur einen optionalen INFO-Chunk ohne Platz für ein Bild, den die meisten Programme weder schreiben noch lesen. Eine umgewandelte Sammlung landet also als Ordner voller Dateien, die nur noch am Namen zu erkennen sind.

Deshalb sollte diese Umwandlung auf eine Aufgabe zielen, nicht auf eine ganze Sammlung: die Titel entpacken, die ein Sampler oder ein Analysewerkzeug braucht, verwenden, und die FLAC-Dateien als das behalten, was die Sammlung zusammenhält. Eine getaggte FLAC-Bibliothek in eine untaggte WAV-Bibliothek zu verwandeln macht danach niemand gern rückgängig.

Die Prüfsumme bleibt zurück

Der FLAC-Stream-Header trägt eine beim Kodieren geschriebene MD5-Prüfsumme der dekodierten Audiodaten, mit der ein Decoder Jahre später nachprüfen kann, dass die Rekonstruktion mit dem ursprünglich Kodierten übereinstimmt. Es ist die stille Eigenschaft, die aus FLAC ein Archivformat macht und nicht nur eine kleinere Kopie.

Eine WAV-Datei hat dazu keine Entsprechung. Eine WAV mit einem beschädigten Block ist trotzdem eine strukturell gültige WAV und spielt den Fehler klaglos ab. Diese Umwandlung selbst zerstört nichts — die Prüfung existiert auf der anderen Seite nur schlicht nicht, ein weiterer Grund, die FLAC-Datei als eigentliche Kopie zu behalten.

Zurück zu FLAC, wenn die Arbeit erledigt ist

Der Rückweg ist bei 16-Bit-Material exakt: Wird die WAV wieder zu FLAC kodiert, enthält sie dieselben Samples wie die ursprüngliche FLAC-Datei, weil in keiner Richtung etwas verworfen wird. Das macht WAV zu einem völlig sicheren Zwischenformat in einer Bearbeitungskette — genau dafür wurde es entworfen.

Die Tags kommen dabei nicht zurück, weil die WAV nie welche trug. Soll die Datei zurück in eine Bibliothek, muss neu getaggt werden, oder man behält die ursprüngliche FLAC-Datei und behandelt die WAV nur als Zwischenschritt — meist die deutlich weniger aufwendige Variante.

Grenzen in FLAC-Minuten, nicht in Megabyte

Hundert Dateien pro Stapel, 100 MB pro Datei. Weil FLAC bereits komprimiert ist, entspricht diese Grenze etwa siebzehn bis zwanzig Minuten Musik pro Titel — genug für Songs und die meisten klassischen Sätze, aber nicht für eine einzelne durchgehende Konzertmitschnittdatei.

Das Entpacken selbst ist rechnerisch günstig — keine Analyse, kein Encoder, nur eine rückwärts laufende Vorhersage —, ein Stapel läuft entsprechend schnell durch. Wichtiger ist die Gesamtmenge als die Anzahl der Dateien: Hundert Titel als WAV zu entpacken bedeutet mehrere Gigabyte, die in einem Browser-Tab zusammengesetzt werden, und zwei Durchgänge statt einem sind dabei oft die klügere Wahl.

Warum FLAC überhaupt zum Archivformat wurde

FLAC entstand 2001 als freies, patentfreies Gegenstück zu verlustfreien Formaten, die entweder proprietär waren oder eine Lizenzgebühr verlangten, und wurde seither zum De-facto-Standard für digitale Musikarchive, weil es genau zwei Dinge verspricht: exakte Rekonstruktion und ein offenes, dokumentiertes Format. Für ein Label, ein Tonarchiv oder eine private Sammlung, die auf Jahrzehnte angelegt ist, ist das eine seltene Kombination.

WAV dagegen ist älter und einfacher — ein direkter Nachfahre des RIFF-Containerformats von 1991, ohne jede Kompression und ohne jede Struktur, die über rohe Samples hinausgeht. Dass diese Umwandlung überhaupt gebraucht wird, sagt etwas über die Arbeitsteilung zwischen beiden Formaten aus: FLAC ist zum Aufbewahren gedacht, WAV zum unmittelbaren Verarbeiten durch Software, die keine Kompression versteht.

Die Datei bleibt beim Entpacken auf dem eigenen Gerät

Sowohl das Dekodieren als auch das Zusammensetzen der WAV-Datei laufen im Browser-Tab, ohne dass ein Server beteiligt ist. Dateien werden bis 100 MB je Stück akzeptiert, und es lassen sich hundert auf einmal ablegen.

Das ist besonders bei Aufnahmen mit persönlichem oder rechtlichem Wert relevant — ein Live-Mitschnitt, ein Interview, eine Studiosession, deren Verbleib man nicht einem fremden Server überlassen möchte. Die Umwandlung passiert vollständig auf dem eigenen Rechner, ganz ohne die Frage, wo eine Kopie sonst noch landen könnte.

FLAC in WAV umwandeln — so geht es

  1. Leg deine FLAC-Datei auf dieser Seite ab, oder klick, um eine auszuwählen.
  2. Wähl WAV als Ziel. Die Umwandlung läuft in deinem Browser, die Datei wird nicht hochgeladen.
  3. Lade die fertige WAV-Datei herunter.

FLAC und WAV im Vergleich: was sich ändert

FLAC im Vergleich zu WAV
FLACWAV
Vollständiger NameFree Lossless Audio CodecWaveform Audio
Dateiendung.flac.wav, .wave
Medientypaudio/flacaudio/wav
KompressionVerlustfrei — es wird nichts verworfenUnkomprimiert
Erstmals veröffentlicht20011991
Herausgegeben vonXiph.OrgMicrosoft
SpezifikationRFC 9639RIFF WAVE
LizenzlageOffener StandardVeröffentlicht, nicht standardisiert
Heutiger StandAktuellAktuell
Bittiefe3232
Audiokanälebis zu 8bis zu 65.535
Öffnet im BrowserJeder BrowserJeder Browser
Stattdessen erwogenAIFF, MP3AIFF

Was erhalten bleibt

Es geht nichts verloren. FLAC und WAV speichern ihren Inhalt verlustfrei — die Umwandlung tauscht die Verpackung, nicht die Qualität, und du kannst sie wiederholen, ohne dass sich Schäden aufsummieren.

Dokumenteigenschaften können mitkommen — FLAC und WAV haben beide einen Platz dafür.

Das Ergebnis öffnen

WAV ist ein Container, kein einzelnes Format. Was tatsächlich abgespielt wird, ist der Codec darin — meist PCM. Deshalb können sich zwei Dateien mit derselben Endung auf demselben Gerät unterschiedlich verhalten.

Audacity liest sowohl FLAC als auch WAV — du kannst das Ergebnis also gegen das Original prüfen, ohne ein zweites Programm zu brauchen.

Dateigröße und Qualität

WAV speichert die Abtastwerte roh, die Datei wächst also deutlich, ohne dass etwas dazukommt. Sinnvoll ist die Richtung nur, wenn ein Programm auf der Gegenseite FLAC nicht annimmt — und genau das ist meist der Grund.

Wofür die beiden Formate gedacht sind

FLAC stammt von Xiph.Org und wurde 2001 veröffentlicht. Aufgezeichnet wird mit 32 Bit pro Kanal.

WAV kommt von Microsoft und stammt aus 1991, festgehalten in RIFF WAVE. Audacity, Adobe Audition und Reaper lesen das Format.

FLAC zu WAV: häufige Fragen

Werden meine FLAC-Dateien irgendwo hochgeladen?

Nein. Diese Umwandlung läuft vollständig in deinem Browser, die Datei verlässt dein Gerät also nicht. Du kannst das selbst nachprüfen: Öffne den Netzwerk-Tab der Entwicklerwerkzeuge und wandle etwas um. Zu sehen sind die Seite selbst und die Statistik- und Werbeanfragen, mit denen dieser Dienst bezahlt wird — und keine einzige, die deine Datei trägt. Hinter genau diesem Paar steckt mediabunny, eine Hülle um WebCodecs, die die Hardware-Decoder deines Geräts mitbenutzt; dein Browser lädt das einmal und behält es dann.

Ist das Umwandeln von FLAC in WAV kostenlos?

Ja. Kein Konto, kein Wasserzeichen und kein Tageskontingent, das sich verbraucht — es läuft auf deinem eigenen Rechner, du darfst also so oft wiederkommen, wie du willst. Dateien bis 100 MB verarbeitet der Browser, 100 auf einmal. mediabunny wird auf deinen Rechner geladen und läuft dort — deshalb gibt es dafür keine Zählung.

Geht beim Umwandeln von FLAC in WAV Qualität verloren?

Nein. WAV speichert denselben Inhalt, ohne etwas wegzuwerfen — das Ergebnis ist qualitativ mit dem Original identisch.

Warum ist die WAV-Datei so viel größer als die FLAC-Datei?

WAV speichert die Abtastwerte roh, die Datei wächst also deutlich, ohne dass etwas dazukommt. Sinnvoll ist die Richtung nur, wenn ein Programm auf der Gegenseite FLAC nicht annimmt — und genau das ist meist der Grund.

Ist FLAC zu WAV verlustfrei?

Es geht nichts verloren. FLAC und WAV speichern ihren Inhalt verlustfrei — die Umwandlung tauscht die Verpackung, nicht die Qualität, und du kannst sie wiederholen, ohne dass sich Schäden aufsummieren.

Welcher Codec steckt in der WAV-Datei?

WAV ist ein Container, kein einzelnes Format. Was tatsächlich abgespielt wird, ist der Codec darin — meist PCM. Deshalb können sich zwei Dateien mit derselben Endung auf demselben Gerät unterschiedlich verhalten.

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