GIF in TIFF umwandeln

GIF kannst du hier kostenlos und ohne Konto in TIFF umwandeln: Datei oben ablegen, und ein, zwei Sekunden später steht das Ergebnis zum Herunterladen bereit. Die Umwandlung läuft in deinem eigenen Browser, die Datei wird also nie hochgeladen — das klappt unter Windows, macOS und Linux ebenso wie auf iPhone und Android, und es funktioniert selbst dann noch, wenn du das Netz abschaltest.

  • Wo es läuft In deinem Browser. Die Datei wird nicht hochgeladen.
  • Verlustfrei Es geht nichts verloren. TIFF enthält genau das, was auch GIF enthielt.
  • Größenbegrenzung Bis 100 MB pro Datei, kostenlos und ohne Konto.
  • Gut zu wissen Nur das erste Bild wird umgewandelt — aus einem animierten GIF wird ein Standbild.

Bis zu 100 Dateien auf einmal. Gemischte Formate sind kein Problem.

Was GIF zu TIFF tatsächlich bewirkt

GIF 36 KBTIFF 601 KB 16.5× größer

Eine fotografische Szene — weiche Verläufe, sanfte Kanten, Bildrauschen. Das ist der Fall, für den TIFF gemacht ist oder eben nicht, und die Zahlen zeigen, welcher von beiden. Beide Bilder werden im Code gezeichnet und von demselben Konverter kodiert, der auch auf dieser Seite läuft — die Größenangaben sind also unsere eigene Ausgabe.

GIF 8 KBTIFF 601 KB 80.0× größer

Ein durchsichtiger Hintergrund und ein Verlauf über die Form. TIFF behält entweder beides, nur eines davon, oder füllt die Transparenz mit einer festen Farbe — und das ist der Unterschied, über den die meisten stolpern. Beide Bilder werden im Code gezeichnet und von demselben Konverter kodiert, der auch auf dieser Seite läuft — die Größenangaben sind also unsere eigene Ausgabe.

GIF 6 KBTIFF 601 KB 97.3× größer

Flächige Farben und harte Kanten, wie in einer Oberfläche, einem Diagramm oder einem Logo. Das verhält sich völlig anders als das Foto darüber — und genau deshalb lautet die Antwort: es kommt darauf an, was in der Datei steckt. Beide Bilder werden im Code gezeichnet und von demselben Konverter kodiert, der auch auf dieser Seite läuft — die Größenangaben sind also unsere eigene Ausgabe.

Warum die DFG-Praxisregeln ausgerechnet TIFF verlangen

Deutsche Bibliotheken, Archive und Museen richten ihre Digitalisierungsprojekte häufig an den Praxisregeln „Digitalisierung" der Deutschen Forschungsgemeinschaft aus, und die nennen für Archivmaster durchgängig TIFF — unkomprimiert oder verlustfrei, mit einer Mindestauflösung, die sich an gedruckten Vorlagen orientiert. Diese Regel entstand für gescannte Bücher, Fotografien und Handschriften, nicht für Grafiken, die als GIF aus dem Web kamen.

Trifft eine solche Ablieferungsrichtlinie trotzdem auf ein GIF — etwa weil ein Nachlass, ein digitales Objekt aus einer frühen Website oder ein Emoji-Vorläufer archiviert werden soll —, verlangt die Vorschrift dennoch TIFF, unabhängig davon, was das Ausgangsmaterial ist. Diese Umwandlung erfüllt genau diese Vorgabe, ohne zu behaupten, dass dabei etwas an Bildqualität gewonnen wird.

Ein TIFF macht aus dem GIF kein besseres Bild

Das ist die Erwartung, die man am besten vorab korrigiert. Ein GIF-Bild trägt höchstens 256 Farben, und diese Reduktion geschah, als das GIF geschrieben wurde. Das TIFF speichert genau diese Farben in einem Format, das weit mehr fassen könnte — nichts geht dabei verloren, aber es kommt auch nichts zurück.

Was gewonnen wird, ist Konformität mit einer Vorgabe, nicht Bildqualität. Erlaubt die Ablieferungsrichtlinie für born-digital-Grafiken ausdrücklich auch PNG, ist das die passendere und deutlich kleinere Wahl.

Vier Byte je Bildpunkt, ganz ohne Kompression

Das erzeugte TIFF ist eine einfache, unkomprimierte Basisdatei: jeder Bildpunkt wird als vier Kanalwerte nacheinander gespeichert, dazu ein kleiner Kopfblock mit den Maßen. Ein 480 mal 270 Pixel großes Bild ergibt so 518.400 Byte reine Bilddaten — ein halbes Megabyte —, unabhängig davon, wie klein das ursprüngliche GIF war.

TIFF definiert durchaus Kompressionsverfahren wie LZW oder Deflate, und keines davon kommt hier zum Einsatz. Das ist eine bewusste Entscheidung zugunsten größtmöglicher Kompatibilität: Die unkomprimierte Basisvariante ist die eine Form, die jeder TIFF-Leser akzeptiert, und eine Datei, die der Validator eines Archivs nicht öffnen kann, hat ihre einzige Aufgabe verfehlt.

Transparenz bleibt hier erhalten — anders als bei den meisten GIF-Umwandlungen

Ein GIF kann einen Palettenplatz als transparent deklarieren, und fast jede andere Standbild-Umwandlung auf dieser Seite muss damit irgendetwas anfangen: mit Weiß auffüllen, nach einer Farbe fragen oder die Information stillschweigend fallen lassen. TIFF hat einen Alphakanal, und dieser Weg schreibt ihn unverändert durch.

Für ein Archiv bedeutet das, dass die Datei genau die Grafik bewahrt, wie sie entworfen wurde — einschließlich der Tatsache, dass sie für einen unbekannten Hintergrund gedacht war. Verlangt die Ablieferungsspezifikation stattdessen ein flaches, deckendes Bild, ist das eine ausdrückliche Bitte, die Grafik zunächst auf eine festgelegte Hintergrundfarbe zu legen — was der Weg über JPEG oder BMP mit einer wählbaren Farbe explizit anbietet.

Ein Behälter für viele Seiten, der hier eine einzige trägt

TIFF ist ein Container, und zu seinen Fähigkeiten gehören mehrere Bilder in einer Datei, Ebenen und ein Tag-Block, den andere Programme mit eigenen Daten erweitern. Mehrseitiges TIFF ist die Art, wie ein gescannter zwanzigseitiger Bericht als ein einziges Objekt reist.

Diese Umwandlung schreibt genau ein Bild. Ein animiertes GIF wird auf sein erstes Einzelbild decodiert, und dieses eine Bild ist der Inhalt der Datei — die Sequenz wird nicht zu einem mehrseitigen TIFF. Sind die einzelnen Bilder als Sammlung wichtig, ist das Extrahieren jedes Bildes und das Zusammensetzen in einem dafür gebauten Werkzeug ein eigener, anderer Arbeitsschritt.

Was das Archiv vom GIF tatsächlich bewahrt

Es lohnt sich, genau zu benennen, was da abgeliefert wird. Ein GIF-Bild ist ein Index in eine Palette von höchstens 256 Farben, und diese Palette wurde — meist von einer Anwendung, meist mit Dithering — in dem Moment festgelegt, in dem das GIF entstand. Alles, was die ursprüngliche Vorlage über diese 256 Werte hinaus enthielt, war zu diesem Zeitpunkt bereits verworfen.

Das TIFF bewahrt das Ergebnis dieser Entscheidung getreu und dauerhaft, und genau das will ein Archiv: das Objekt, wie es im Umlauf war, keine Vermutung darüber, wie es hätte aussehen können. Was es nicht kann, ist die Farbreduktion rückgängig zu machen — kein Format, keine Einstellung und kein späterer Bearbeitungsschritt tut das. Ein gedithertes Verlaufsbild bleibt bei sechzehn Bit je Kanal ein gedithertes Verlaufsbild, exakt wie bei acht.

Das GIF hat keine Druckauflösung zu übergeben

Druckvorstufen denken in physischer Größe: eine Abbildung ist 90 Millimeter breit bei 300 Punkten pro Zoll. Ein GIF kennt nichts davon. Es speichert ein Bildpunktraster und keine Aussage darüber, wie groß dieses Raster auf Papier sein soll.

Die Frage nach der Auflösung lässt sich also nicht durch die Umwandlung beantworten, sondern nur im Layout. Eine 480 Bildpunkte breite Grafik, bei 300 dpi platziert, ist 40 Millimeter breit, und sie im Layout größer zu ziehen, fügt kein Detail hinzu — es vergrößert die Bildpunkte. Verlangt eine Druckspezifikation eine Mindestauflösung, ist das vor der Umwandlung zu prüfen, nicht danach.

Nichts im Web öffnet die heruntergeladene Datei

Die Browserunterstützung für TIFF ist gleich null. Kein Browser hat das Format je implementiert, die Datei lässt sich also nicht durch Hineinziehen in einen Tab prüfen, nicht auf einer Seite einbetten und in den meisten webbasierten Prüfwerkzeugen nicht anzeigen.

Das ist im Kontext einer Archivablage eher ein Merkmal als ein Mangel — ein Archivmaster ist nicht als Zugangskopie gedacht —, bedeutet aber, dass eine sichtbare Version danebenliegen sollte. Üblich ist die Kombination TIFF im Bestand und PNG oder JPEG als Zugangskopie, erzeugt aus derselben Quelle, nicht aus dem TIFF selbst.

Wann sich der Einsatz für PNG lohnt statt zu konvertieren

Erlaubt die Spezifikation irgendein verlustfreies Format und nennt TIFF nur an erster Stelle, ist PNG für ein GIF die bessere Antwort. Es ist im selben Sinn verlustfrei, es behält den Alphakanal, jeder Browser und Betrachter öffnet es, und es wird ein Bruchteil der Größe sein, weil es tatsächlich komprimiert.

Der Fall, in dem man trotzdem umwandelt, ist der, in dem die Vorgabe TIFF wörtlich verlangt und nicht verhandelbar ist, oder in dem die Datei in eine Sammlung geht, in der jedes andere Objekt bereits ein TIFF ist und Einheitlichkeit für sich zählt. Beides kommt vor, und keins der beiden braucht die Illusion, dass etwas verbessert wurde.

Die Datei vor der Ablieferung mit einem Validierungswerkzeug prüfen

Viele Archive verlangen vor der Übernahme eine formale Prüfung der Datei gegen die TIFF-Spezifikation, etwa mit dem quelloffenen Werkzeug JHOVE, das in deutschen Bibliotheken und Archiven verbreitet im Einsatz ist. Ein unkomprimiertes Baseline-TIFF ohne exotische Tags ist dabei die unproblematischste Variante, die ein solcher Validator prüft, weil es keine der komplexeren Erweiterungen des Formats verwendet, an denen Validatoren häufiger scheitern.

Diese Umwandlung selbst führt keine Validierung durch — sie schreibt die Datei und überlässt die Prüfung dem Werkzeug, das das Archiv ohnehin schon einsetzt. Wer unsicher ist, ob die eigene Ablieferungsstelle eine bestimmte TIFF-Variante akzeptiert, sollte das vor größeren Mengen an einer einzelnen Testdatei klären.

Die Datei entsteht auf dem Gerät, das das GIF hält

Decodieren und Kodieren geschehen beide im Browser-Tab, ohne Server und ohne Konto. Für Material, das in ein Archiv geht, ist das häufig eine feste Vorgabe statt einer Vorliebe — eine Nachweiskette, die vorschreibt, dass nichts über einen Dritten läuft, ist hier erfüllt, weil es diesen Dritten im Weg gar nicht gibt.

Die kostenlose Stufe nimmt Dateien bis 100 MB an, was für ein GIF außergewöhnlich groß ist. Ein ganzer Ordner lässt sich auf demselben Weg umwandeln und ergibt ein TIFF je Eingabedatei, gemeinsam abrufbar.

GIF in TIFF umwandeln — so geht es

  1. Leg deine GIF-Datei auf dieser Seite ab, oder klick, um eine auszuwählen.
  2. Wähl TIFF als Ziel. Die Umwandlung läuft in deinem Browser, die Datei wird nicht hochgeladen.
  3. Lade die fertige TIFF-Datei herunter.

GIF und TIFF im Vergleich: was sich ändert

GIF im Vergleich zu TIFF
GIFTIFF
Vollständiger NameGraphics Interchange FormatTagged Image File Format
Dateiendung.gif.tif, .tiff
Medientypimage/gifimage/tiff
KompressionVerlustfrei — es wird nichts verworfenVerlustfrei — es wird nichts verworfen
Erstmals veröffentlicht19871986
Herausgegeben vonCompuServeAdobe
SpezifikationGIF89aTIFF 6.0
LizenzlageOffener StandardVeröffentlicht, nicht standardisiert
Heutiger StandAlt, wird überall noch gelesenAktuell
Bittiefe832
Kann Farbe beschreiben alsindizierte PaletteRGB, CMYK, Graustufen, Lab
Größtes Bild65.535 px je Seite
Öffnet im BrowserJeder BrowserManche Browser
Stattdessen erwogenWebP, MP4PNG, PDF, DNG

Was verloren geht

TIFF speichert ein einzelnes Standbild. Von einer animierten GIF-Datei bleibt das erste Bild übrig, der Rest fällt weg. Die Umwandlung ist also ein Weg, ein Einzelbild herauszuholen, kein Weg, die Bewegung mitzunehmen.

Was erhalten bleibt

Es geht nichts verloren. GIF und TIFF speichern ihren Inhalt verlustfrei — die Umwandlung tauscht die Verpackung, nicht die Qualität, und du kannst sie wiederholen, ohne dass sich Schäden aufsummieren.

Die Transparenz bleibt. GIF und TIFF speichern beide einen Alphakanal — ein Freisteller bleibt freigestellt, und hinter ihm wird nichts aufgefüllt.

Was das Zielformat zusätzlich kann

TIFF ist ein Arbeitsformat, GIF ein fertiges. Zurück kommt bearbeitbarer Text statt eines Bildes der Seite — meist der Grund für die Umwandlung und zugleich ihre Grenze.

Das Ergebnis öffnen

Nur ein Teil der Browser liest TIFF. Damit ist es das unhandlichere der beiden. Prüfe lieber vorher, ob die Gegenstelle es annimmt.

GIF stammt aus 1987 und wird kaum noch verwendet. TIFF ist das, was aktuelle Software schreibt — bei der Umwandlung geht es also auch darum, lesbar zu bleiben.

Adobe Photoshop und ImageMagick lesen sowohl GIF als auch TIFF — du kannst das Ergebnis also gegen das Original prüfen, ohne ein zweites Programm zu brauchen.

Wofür die beiden Formate gedacht sind

Die beiden zielen auf verschiedene Arbeit: GIF auf das Web, TIFF auf den Druck, das Scannen und die Archivierung. Das lohnt sich vorher abzuwägen — der Grund, aus dem es das eine gibt, ist meist der Grund, aus dem das andere unpraktisch ist.

GIF stammt von CompuServe und wurde 1987 veröffentlicht. Aufgezeichnet wird mit 8 Bit pro Kanal.

TIFF kommt von Adobe und stammt aus 1986, festgehalten in TIFF 6.0. Adobe Photoshop, Affinity Photo und ImageMagick lesen das Format.

GIF zu TIFF: häufige Fragen

Werden meine GIF-Dateien irgendwo hochgeladen?

Nein. Diese Umwandlung läuft vollständig in deinem Browser, die Datei verlässt dein Gerät also nicht. Du kannst das selbst nachprüfen: Öffne den Netzwerk-Tab der Entwicklerwerkzeuge und wandle etwas um. Zu sehen sind die Seite selbst und die Statistik- und Werbeanfragen, mit denen dieser Dienst bezahlt wird — und keine einzige, die deine Datei trägt. Hinter genau diesem Paar steckt jSquash, WebAssembly-Fassungen der Referenz-Bildcodecs; dein Browser lädt das einmal und behält es dann.

Ist das Umwandeln von GIF in TIFF kostenlos?

Ja. Kein Konto, kein Wasserzeichen und kein Tageskontingent, das sich verbraucht — es läuft auf deinem eigenen Rechner, du darfst also so oft wiederkommen, wie du willst. Dateien bis 100 MB verarbeitet der Browser, 100 auf einmal. jSquash wird auf deinen Rechner geladen und läuft dort — deshalb gibt es dafür keine Zählung.

Geht beim Umwandeln von GIF in TIFF Qualität verloren?

Nein. TIFF speichert denselben Inhalt, ohne etwas wegzuwerfen — das Ergebnis ist qualitativ mit dem Original identisch. Nur das erste Bild wird umgewandelt — aus einem animierten GIF wird ein Standbild.

Bleibt eine animierte GIF-Datei als TIFF animiert?

TIFF speichert ein einzelnes Standbild. Von einer animierten GIF-Datei bleibt das erste Bild übrig, der Rest fällt weg. Die Umwandlung ist also ein Weg, ein Einzelbild herauszuholen, kein Weg, die Bewegung mitzunehmen.

Öffnet sich eine TIFF-Datei im Browser?

Nur ein Teil der Browser liest TIFF. Damit ist es das unhandlichere der beiden. Prüfe lieber vorher, ob die Gegenstelle es annimmt.

Ist GIF zu TIFF verlustfrei?

Es geht nichts verloren. GIF und TIFF speichern ihren Inhalt verlustfrei — die Umwandlung tauscht die Verpackung, nicht die Qualität, und du kannst sie wiederholen, ohne dass sich Schäden aufsummieren.

Mehr über diese Formate

Woher diese Zahlen stammen

Was diese Seite über GIF und TIFF behauptet, lässt sich nachprüfen — hier stehen die Dokumente, die es festlegen.