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RAF kannst du hier kostenlos und ohne Konto in PNG umwandeln: Datei oben ablegen, und ein, zwei Sekunden später steht das Ergebnis zum Herunterladen bereit. Die Umwandlung läuft in deinem eigenen Browser, die Datei wird also nie hochgeladen — das klappt unter Windows, macOS und Linux ebenso wie auf iPhone und Android, und es funktioniert selbst dann noch, wenn du das Netz abschaltest.
Bis zu 100 Dateien auf einmal. Gemischte Formate sind kein Problem.
Sie werden nacheinander umgewandelt und kommen zusammen als ZIP zurück.
RAF in PNG
Ein Anbieter wie CEWE aus Oldenburg — Europas größter Fotodienstleister für Fotobücher, Kalender und Abzüge — verarbeitet ein hochgeladenes Bild noch mehrfach weiter: eine Vorschau wird erzeugt, das Layout wird gesetzt, ein Proof wird gerendert, und die Druckdatei entsteht am Ende noch einmal separat. War der Upload ein JPEG, ist ein Teil dieser Schritte eine erneute verlustbehaftete Kodierung auf einer Datei, die schon eine hinter sich hat.
Auf dem Bildschirm sieht man davon nichts, im gedruckten Ergebnis mitunter schon — an weichen Verläufen und an harten Kanten wie einem Horizont oder heller Beschriftung. Ein verlustfreier Upload verhindert nicht, dass der Dienst selbst noch einmal kodiert, aber er sorgt dafür, dass diese Kette nicht länger ist, als sie sein muss.
Der Konverter sucht das größte JPEG, das Fujifilm in der Rohdatei eingebettet hat, und schreibt es als PNG. Diese Vorschau ist häufig kleiner als das volle Sensorbild, weil die Kamera sie für das eigene Display erzeugt hat — deshalb lohnt es sich, die Maße nach der ersten Umwandlung zu prüfen, bevor man davon ausgeht, jeden Bildpunkt des Sensors zu besitzen. Was diese Vorschau trägt, ist die Filmsimulation, der Weißabgleich, die Tonkurve und die Rauschunterdrückung, die die Kamera bereits angewendet hat — keine Entwicklung der Sensordaten.
Für Fujifilm-Fotografie ist das ungewöhnlich passend: Wer Velvia, Classic Chrome oder Acros wählt, entscheidet sich bewusst für die Version dieser Simulation, die die Kamera selbst rendert. Was danach nicht mehr geht, ist eine Änderung — ein als Acros aufgenommenes Bild bleibt schwarzweiß, und der Belichtungsspielraum, der für das Rohformat eigentlich spricht, steckt in dieser extrahierten Vorschau nicht mehr drin.
Eine Postkarte im Format 10 mal 15 bei 300 dpi braucht etwa 1.800 mal 1.200 Bildpunkte, ein A4-Druck rund 3.500 mal 2.480, eine Kalenderseite im Quadrat rund 3.600. Eine X-T5-Aufnahme liefert 7.728 Pixel in der Breite — deutlich mehr, als jedes dieser Formate braucht.
Wer beim Umwandeln eine maximale Breite passend zum Druckprodukt setzt, mit etwas Spielraum für den Beschnitt des Anbieters, reduziert die Dateigröße im Quadrat der Verkleinerung — aus 7.728 auf 3.600 entfernt rund vier Fünftel der Bildpunkte. Am fertigen Produkt ändert das sichtbar nichts, am Upload-Limit oft alles.
PNG komprimiert durch Wiederholung, und eine Fotografie hat davon fast keine. Eine Vorschau mit 26 Megapixeln entspricht 78 MB unkomprimierter Bildpunkte und landet meist zwischen 35 und 60 MB; bei 40 Megapixeln sind es entsprechend mehr. Ein ruhiges Studiofoto vor einfachem Hintergrund komprimiert deutlich besser als eine Landschaft voller Laub.
Nach der ersten Kodierung läuft automatisch ein oxipng-Optimierungsschritt, der etwa eine halbe Sekunde pro Datei kostet und rund zwei Drittel der Bytes entfernt, die die reine Kodierung allein noch übrig gelassen hätte. Dafür gibt es keinen Schalter — er läuft immer, und die Bildpunkte selbst ändern sich dadurch nicht.
Jeder gespeicherte Bildpunkt kommt exakt so zurück, wie er hineinging, und ein PNG, das hundertmal neu gespeichert wird, bleibt bitidentisch. Das ist eine echte Eigenschaft, die diese Umwandlung liefert — jeder Datenblock trägt zusätzlich eine Prüfsumme, sodass eine bei der Übertragung beschädigte Datei laut fehlschlägt statt mit einem Streifen falscher Bildpunkte weiterzulaufen.
Was damit nicht gesagt ist: dass nichts verloren ging. Das Bild in der RAF-Datei wurde von der Kamera bereits einmal verlustbehaftet komprimiert, bevor es als Vorschau gespeichert wurde — das PNG ist eine perfekte Kopie von etwas, das schon eine Kompressionsstufe hinter sich hat.
PNG kann 16 Bit pro Kanal speichern, was für eine 14-Bit-Fujifilm-Aufnahme naheliegend klingt. Diese 14 Bit erreichen den Kodierer hier aber nie: Die eingebettete Vorschau ist ein Acht-Bit-JPEG, und das daraus geschriebene PNG hat entsprechend nicht mehr Tonwertumfang als ein gewöhnliches Webbild.
Für ein Druckprodukt reicht das in aller Regel aus. Wo ein Bild vor dem Druck noch bewusst nachbearbeitet werden soll, braucht es dagegen eine echte 16-Bit-Entwicklung aus der Rohdatei — mit Lightroom, Capture One, darktable oder der Fujifilm-eigenen Software, die eigentlich die Sensordaten auswertet statt der eingebetteten Vorschau.
Der Alphakanal ist PNGs bekannteste Eigenschaft, und hier bleibt er leer: Jeder von einem Sensor aufgenommene Bildpunkt ist vollständig deckend, es gibt also nichts Durchsichtiges, das der Kanal tragen könnte.
Soll das gedruckte Produkt einen Freisteller zeigen — ein Motiv freigestellt vor Weiß, ein Element über einem Vorlagenhintergrund —, ist das eine Bildbearbeitung nach dieser Umwandlung, kein Ergebnis der Umwandlung selbst. Das PNG liefert den passenden Container dafür, nicht den Ausschnitt.
Die Umwandlung dekodiert und schreibt neu, deshalb landen keine Metadaten in der Ausgabe: kein Kameramodell, keine Belichtungswerte, kein Aufnahmedatum, kein Urheberrechtsvermerk, keine GPS-Koordinate. PNG könnte EXIF und einen Copyright-Text-Chunk tragen — diese Umwandlung schreibt keinen von beiden.
Der Copyright-Vermerk ist bei einem verkauften Werk der Punkt, der eingeplant werden muss: Die Zuordnung muss über die Angaben des Anbieters, den Dateinamen oder einen sichtbaren Bildvermerk laufen, weil nichts in der Datei selbst eine Urheberschaft behauptet. Die fehlende Ortsangabe ist der Ausgleich dafür — eine im eigenen Garten aufgenommene Aufnahme verschickt ihre Koordinaten nicht mit dem Produktangebot.
Die RAF-Datei wird von der Seite selbst gelesen, nach dem eingebetteten Bild durchsucht, dekodiert und als PNG zurückgeschrieben — vollständig im Tab, ohne eine Anfrage, die das Bild enthält. Der Netzwerk-Tab zeigt das, und ein Test bei getrenntem Netzwerk beweist es zusätzlich.
Das zählt, solange die Bilder noch kein verkauftes Produkt sind. Ein Druckset über einen unbekannten Online-Konverter vorzubereiten würde bedeuten, dass die Aufnahmen auf einem fremden Server existieren, bevor sie im eigenen Shop erscheinen — unter Bedingungen, die niemand gelesen hat. Hier verlassen sie den Laptop nicht, und ein Satz von vierzig Aufnahmen ist nur durch den eigenen Prozessor begrenzt.
Bis zu hundert RAF-Dateien lassen sich gemeinsam ablegen, jede bis 100 MB, und werden nacheinander im selben Tab verarbeitet. Für eine Serie, die für ein Fotobuch oder einen Kalender zusammengestellt wird, bedeutet das, die gesamte Auswahl in einem Arbeitsschritt vorzubereiten, statt jede Aufnahme einzeln zu öffnen.
Weil keine Serverkapazität dabei verbraucht wird, gibt es keine Warteschlange — die praktische Grenze ist der Arbeitsspeicher des eigenen Geräts, und bei mehreren Dutzend hochauflösenden Vorschaubildern gleichzeitig macht sich das eher bemerkbar als bei einer einzelnen Datei.
Nicht jeder Druckdienst verarbeitet verlustfreie Dateien in beliebiger Größe: Manche Plattformen begrenzen den Upload auf 20 oder 50 MB oder akzeptieren ausschließlich JPEG. Trifft das zu, ist eine hochwertige JPEG-Ausgabe die praktikablere Wahl, auch wenn sie streng genommen eine weitere verlustbehaftete Stufe bedeutet.
Der Kompromiss lohnt sich eher als eine Ablehnung des Uploads: Eine JPEG-Datei bei hoher Qualitätsstufe verliert gegenüber der eingebetteten Kameravorschau kaum sichtbar etwas, während eine wegen Größenüberschreitung abgelehnte PNG-Datei den ganzen Arbeitsschritt erneut nötig macht. Vor dem Umwandeln eines ganzen Sets lohnt sich deshalb ein Blick in die Upload-Bedingungen des jeweiligen Anbieters.
Kein ICC-Profil wird in die Ausgabe geschrieben, weshalb jedes Programm, das die Datei öffnet, sRGB annimmt. Fujifilm-Gehäuse bieten in der Farbraumeinstellung sowohl sRGB als auch Adobe RGB an — steht die Kamera auf Adobe RGB, trägt die Vorschau Adobe-RGB-Werte, die als sRGB gelesen werden, was gesättigte Farben blasser zurückkommen lässt als beabsichtigt.
Bei einem für seine Farbwiedergabe gewählten Kamerasystem ist das eine besonders ärgerliche Art, den Look zu verlieren, und es fällt oft erst beim Proof auf. Da Fotodienste wie CEWE fast durchgängig sRGB erwarten, ist die Kamera vor Aufnahmen fürs Druckprodukt am einfachsten gleich auf sRGB gestellt.
| RAF | PNG | |
|---|---|---|
| Vollständiger Name | Fujifilm Raw | Portable Network Graphics |
| Dateiendung | .raf | .png |
| Medientyp | image/x-fuji-raf | image/png |
| Kompression | Verlustfrei — es wird nichts verworfen | Verlustfrei — es wird nichts verworfen |
| Erstmals veröffentlicht | 2000 | 1996 |
| Herausgegeben von | Fujifilm | PNG Development Group |
| Spezifikation | — | ISO/IEC 15948 |
| Lizenzlage | Proprietär | Offener Standard |
| Heutiger Stand | Aktuell | Aktuell |
| Bittiefe | 14 | 16 |
| Kann Farbe beschreiben als | RGB | RGB, Graustufen, indizierte Palette |
| Größtes Bild | — | 2.147.483.647 px je Seite |
| Öffnet im Browser | Kein Browser | Jeder Browser |
| Stattdessen erwogen | DNG, TIFF, JPG | WebP, SVG, JXL |
PNG hat keinen Platz für die GPS-Koordinaten. Diese Angabe kommt über die RAF-Datei nicht hinaus — wichtig, bevor du das Original löschst, und praktisch, wenn genau das der Zweck war.
PNG beherrscht Transparenz, RAF nicht. Das ist Platz, den das Ergebnis hat und das Original nie genutzt hat: die Umwandlung erzeugt keinen transparenten Hintergrund, sie macht ihn erst nachträglich möglich.
PNG öffnet sich in jedem aktuellen Browser. RAF unterstützen noch weniger Browser. Wenn die Datei auf eine Webseite oder in ein Formular soll, ist das meist der ganze Grund für die Umwandlung.
RAF gehört einem Hersteller, PNG ist eine veröffentlichte Spezifikation (ISO/IEC 15948). Das zählt für alles, was in zehn Jahren noch aufgehen soll, wenn es das Programm von damals vielleicht nicht mehr gibt.
Die üblichen Programme überschneiden sich nicht: RAF öffnest du in Adobe Lightroom, Capture One und darktable, PNG in Adobe Photoshop, GIMP und Paint.NET — wer das Ergebnis bekommt, braucht also eines aus der zweiten Reihe.
Die beiden zielen auf verschiedene Arbeit: RAF auf die Fotografie und die Bearbeitung, PNG auf Bildschirmfotos, Logos und Strichzeichnungen und das Web. Das lohnt sich vorher abzuwägen — der Grund, aus dem es das eine gibt, ist meist der Grund, aus dem das andere unpraktisch ist.
RAF stammt von Fujifilm und wurde 2000 veröffentlicht. Solche Dateien kommen aus Fujifilm X-series and GFX bodies. Aufgezeichnet wird mit 14 Bit pro Kanal.
PNG kommt von PNG Development Group und stammt aus 1996, festgehalten in ISO/IEC 15948. Adobe Photoshop, GIMP und Paint.NET lesen das Format.
Nein. Diese Umwandlung läuft vollständig in deinem Browser, die Datei verlässt dein Gerät also nicht. Du kannst das selbst nachprüfen: Öffne den Netzwerk-Tab der Entwicklerwerkzeuge und wandle etwas um. Zu sehen sind die Seite selbst und die Statistik- und Werbeanfragen, mit denen dieser Dienst bezahlt wird — und keine einzige, die deine Datei trägt. Hinter genau diesem Paar steckt a raw preview extractor, das holt das JPEG heraus, das die Kamera ohnehin eingebettet hat, statt die Sensordaten zu entwickeln; dein Browser lädt das einmal und behält es dann.
Ja. Kein Konto, kein Wasserzeichen und kein Tageskontingent, das sich verbraucht — es läuft auf deinem eigenen Rechner, du darfst also so oft wiederkommen, wie du willst. Dateien bis 100 MB verarbeitet der Browser, 100 auf einmal. a raw preview extractor wird auf deinen Rechner geladen und läuft dort — deshalb gibt es dafür keine Zählung.
PNG komprimiert, es gehen also Daten verloren. In der Standardeinstellung sieht man davon nichts; wenn du sichergehen willst, stell die Qualität höher. Herausgeholt wird die Vorschau, die deine Kamera beim Auslösen mitgeschrieben hat — bei fast jeder Kamera in voller Auflösung. Es ist die Interpretation der Kamera: Der Bildstil ist fest eingebacken, und der zusätzliche Spielraum in Lichtern und Schatten, wegen dem man überhaupt in Roh aufnimmt, steckt nicht darin. Zum Ansehen, Verschicken und Hochladen ist das perfekt; die Entwicklung der Rohdatei ersetzt es nicht.
PNG hat keinen Platz für die GPS-Koordinaten. Diese Angabe kommt über die RAF-Datei nicht hinaus — wichtig, bevor du das Original löschst, und praktisch, wenn genau das der Zweck war.
PNG beherrscht Transparenz, RAF nicht. Das ist Platz, den das Ergebnis hat und das Original nie genutzt hat: die Umwandlung erzeugt keinen transparenten Hintergrund, sie macht ihn erst nachträglich möglich.
Was diese Seite über RAF und PNG behauptet, lässt sich nachprüfen — hier stehen die Dokumente, die es festlegen.