RAF in TIFF umwandeln

RAF kannst du hier kostenlos und ohne Konto in TIFF umwandeln: Datei oben ablegen, und ein, zwei Sekunden später steht das Ergebnis zum Herunterladen bereit. Die Umwandlung läuft in deinem eigenen Browser, die Datei wird also nie hochgeladen — das klappt unter Windows, macOS und Linux ebenso wie auf iPhone und Android, und es funktioniert selbst dann noch, wenn du das Netz abschaltest.

  • Wo es läuft In deinem Browser. Die Datei wird nicht hochgeladen.
  • Verlustbehaftet Etwas Detail wird gegen Dateigröße getauscht. TIFF kann nicht alles halten, was RAF hält.
  • Größenbegrenzung Bis 100 MB pro Datei, kostenlos und ohne Konto.
  • Gut zu wissen Herausgeholt wird die Vorschau, die deine Kamera beim Auslösen mitgeschrieben hat — bei fast jeder Kamera in voller Auflösung. Es ist die Interpretation der Kamera: Der Bildstil ist fest eingebacken, und der zusätzliche Spielraum in Lichtern und Schatten, wegen dem man überhaupt in Roh aufnimmt, steckt nicht darin. Zum Ansehen, Verschicken und Hochladen ist das perfekt; die Entwicklung der Rohdatei ersetzt es nicht.

Bis zu 100 Dateien auf einmal. Gemischte Formate sind kein Problem.

Was ein deutsches Fotolabor beim Upload verlangt

Professionelle Fotolabore mit Sitz in Deutschland — Köln und Kaiserslautern sind zwei bekannte Standorte in dieser Branche — akzeptieren für Großformatdrucke, Fotobücher und Wandbilder in der Regel TIFF oder hochwertiges JPEG, aber kein Kamera-Rohformat. Die Upload-Maske eines Labors kennt kein RAF, und die Belichter, die den Druck am Ende ausgeben, erwarten fertige Pixel, keine Sensordaten.

Wer mit einer Fujifilm-Kamera fotografiert und einen Abzug bestellen will, steht damit vor einer Umwandlung, die vor dem Upload passieren muss. Wie diese Umwandlung ausfällt, entscheidet mit darüber, ob der Abzug am Ende so aussieht wie das Bild auf dem Kameradisplay.

X-Trans ist der Grund, warum die kamera-eigene Wiedergabe hier zählt

Fast jeder Bildsensor liegt unter einem Bayer-Filter: einer sich wiederholenden 2-mal-2-Kachel aus Rot, Grün, Grün und Blau. Demosaicing-Algorithmen sind seit fünfundzwanzig Jahren auf genau diese Anordnung hin optimiert. Fujifilms X-Trans-Sensoren verwenden stattdessen ein 6-mal-6-Muster, entwickelt, um die Regelmäßigkeit zu durchbrechen, die Moiré erzeugt, und damit ohne Tiefpassfilter auszukommen.

Die Folge: Farbrekonstruktion aus einer X-Trans-Datei braucht andere Mathematik, und Konverter, die das nur näherungsweise beherrschten, produzierten über Jahre die verwaschenen, wurmartigen Strukturen in Blattwerk, über die sich Fujifilm-Foren ausführlich austauschen. Moderne Software ist inzwischen deutlich besser darin — aber der Punkt dieser Seite bleibt: Die im RAF enthaltene Wiedergabe stammt von dem Prozessor, der genau für diesen Sensor gebaut wurde. Bei jeder anderen Marke ist die Vorschau ein Kompromiss. Bei einer Fujifilm-Datei ist sie eine ernstzunehmende Option.

Die Filmsimulation steckt im TIFF und lässt sich nicht entfernen

Welche Simulation auch immer eingestellt war, wird angewendet, bevor die Vorschau geschrieben wird: Provia, Velvia, Astia, Classic Chrome, Classic Negative, Eterna, Acros oder Monochrome, samt Korn-, Colour-Chrome- und Tonkurven-Einstellungen. Das TIFF trägt das Ergebnis exakt.

Für einen Druck, der so aussehen soll wie das, was man auf dem Kameradisplay gesehen hat, ist das der ganze Sinn der Sache — kein Risiko, dass ein Rohdatenkonverter ein neutrales Profil anwendet und den Look verliert. Es ist zugleich endgültig: Ein in Acros aufgenommenes Bild bleibt Schwarzweiß, weil die Farbe in den Sensordaten steckt und die Sensordaten nicht das sind, was extrahiert wurde.

Was eine RAF-Datei strukturell überhaupt ist

Eine RAF beginnt mit der ASCII-Zeichenfolge „FUJIFILM", gefolgt von Fujifilms eigener Anordnung aus Offsets und Blöcken. Sie basiert weder auf TIFF, wie CR2, NEF, ARW, ORF und DNG es tun, noch ist sie ein ISO-Basismedien-Container wie CR3. Es ist ein eigenständiges Format.

Deshalb funktioniert dieser Konverter, indem er die Datei nach eingebetteten JPEGs durchsucht und das größte oberhalb von 640 mal 480 Pixeln behält, statt ein Tag-Verzeichnis wie bei anderen Rohformaten abzulaufen. Ein formatbewusster Parser bräuchte sieben eigene Implementierungen für die sieben unterstützten Rohformate; ein Scan deckt alle mit einer einzigen ab.

Wie groß die Datei je nach Kameramodell wird

Unkomprimiert bei vier Byte pro Pixel. Eine 26-Megapixel-Aufnahme aus X-T3, X-T4 oder X-Pro3 bei 6.240 mal 4.160 Pixeln kommt auf etwa 104 MB. Eine 40-Megapixel-Aufnahme aus X-T5 oder X-H2 bei 7.728 mal 5.152 auf etwa 159 MB. Eine 102-Megapixel-Aufnahme aus der GFX-100-Reihe bei 11.648 mal 8.736 auf rund 407 MB.

Diese letzte Zahl ist eher eine Warnung als eine Angabe. 407 MB für ein einzelnes Bild sprengen die meisten Upload-Formulare und sind in jedem Programm, das die Datei vollständig in den Speicher lädt, spürbar langsam. Eine maximale Breite bei der Umwandlung ist die einzige verfügbare Stellschraube, denn eine Qualitätsstufe gibt es hier nicht — eine halbierte Breite viertelt die Dateigröße.

Ein Format, das Ebenen und Seiten könnte, hier aber ein einziges Bild trägt

TIFF ist unter Bildformaten ungewöhnlich in dem, was es erlaubt: mehrere Seiten in einer Datei, Ebenen, Kacheln, verschiedene Komprimierungsverfahren, Farbmodelle einschließlich CMYK und Lab, bis zu 32 Bit je Kanal. Es ist tatsächlich eher ein Dateisystem für Bilder als ein Bildformat.

Was hier geschrieben wird, nutzt fast nichts davon. Ein Bild, ein Streifen, acht Bit je Sample, RGB, keine Komprimierung, dazu ein Software-Tag mit dem Namen der erzeugenden Bibliothek. Diese Schlichtheit ist Absicht — Labore, die TIFF verlangen, sind die, bei denen man sich über die optionalen Teile am wenigsten einig ist. Wer eine „geschichtete TIFF-Datei" im Kopf hat, bekommt das hier nicht, und aus einer einzelnen flachen Quelle kann es das auch nie werden.

Acht Bit aus einer vierzehn Bit tiefen Aufnahme

Der Sensor zeichnet 14 Bit je Kanal auf, und die Kamera reduziert das beim Schreiben der Vorschau auf acht — genau das trägt auch das TIFF. TIFF selbst erlaubt 16 Bit, was ein Labor oder eine Retusche normalerweise von einer Rohdatenquelle erwarten würde.

Der Engpass zeigt sich beim Bearbeiten, nicht beim Drucken. Acht Bit reichen völlig aus, um das Bild wiederzugeben; sie werden dünn, sobald jemand nachträglich gradiert, einen Himmel rettet oder Schatten um mehr als eine Blende anhebt, weil dann zu wenige Abstufungen übrig sind, um sie ohne Bänderbildung neu zu verteilen. Geht die Datei zur echten Bearbeitung an eine Retusche, ist ein 16-Bit-Export aus einem Rohdatenkonverter — oder gleich die RAF-Datei selbst — die richtige Lieferung.

Kein Farbprofil in der Datei, und Fujifilms Farbraum-Einstellung

Das TIFF wird ohne ICC-Profil geschrieben, also nimmt jedes Programm, das es öffnet, sRGB an. Fujifilm-Kameras bieten im Menü sRGB und Adobe RGB an, und ist die Kamera auf Adobe RGB gestellt, trägt die Vorschau Adobe-RGB-Werte, die als sRGB gelesen werden.

Bei einer Marke, die für ihre Farbwiedergabe gewählt wird, ist das eine besonders ärgerliche Art, genau das zu verlieren, was man erhalten wollte: Die Filmsimulation übersteht die Umwandlung perfekt und wird dann von einem fehlenden Profil plattgemacht. Vor einer Abgabe lohnt sich ein Blick ins Kameramenü, oder die Umwandlung läuft in farbverwalteter Software, wenn die Farbe der Grund ist, warum das Bild überhaupt existiert.

Was die RAF-Datei behält, das TIFF aber nicht mitträgt

Keine Metadaten wandern mit. Objektiv und Brennweite, Blende, Verschlusszeit, ISO-Wert, Aufnahmezeitpunkt, die verwendete Filmsimulation und jede GPS-Koordinate von einem gekoppelten Smartphone fehlen im Ergebnis vollständig, obwohl TIFF für jeden dieser Werte einen definierten Platz hätte.

Der Simulationseintrag ist der, den Fujifilm-Fotografen am meisten vermissen, weil er praktisch nützlich ist — nachschauen zu können, was einen bestimmten Look erzeugt hat, ist ein Teil davon, wie man das System lernt. Er bleibt in der RAF-Datei, also lohnt es sich, die Originale aufzubewahren, und die Simulation im Dateinamen oder auf dem Lieferschein zu notieren, falls das Labor sie braucht.

Wann die Entwicklung aus dem Rohformat die bessere Wahl bleibt

Drei Fälle. Braucht das Bild echte tonale Nacharbeit, ist die Acht-Bit-Vorschau der falsche Ausgangspunkt. War die Aufnahme unterbelichtet oder der Weißabgleich falsch, liegt die Korrektur in den Sensordaten. Und verlangt das Labor ausdrücklich ein bestimmtes Profil bei 16 Bit, kann dieser Weg keins von beidem liefern.

Moderne Rohdatensoftware kommt mit X-Trans inzwischen deutlich besser zurecht als die Software, die dem Sensor seinen Ruf eingebracht hat. Was sich nicht geändert hat, ist das praktische Argument dieser Seite: ein abgabefähiges TIFF in wenigen Sekunden, auf jedem Rechner, mit dem Look, den die Kamera dem Bild bereits gegeben hat.

Ein Auftragsshooting umwandeln, ohne es zu übertragen

Die gesamte Arbeit läuft im Tab. Die RAF-Datei wird von der Festplatte gelesen, nach ihrer Vorschau durchsucht, dekodiert und als TIFF geschrieben, ohne dass eine Anfrage das Bild irgendwohin schickt — nachprüfbar im Netzwerk-Tab, beweisbar, indem man vorher die Netzwerkverbindung trennt.

Eingabedateien werden bis 100 MB angenommen, was jede X-Serie-RAF und die meisten GFX-Dateien bequem abdeckt. Ganze Auswahlen lassen sich auf einmal ablegen und als ZIP zurückholen, was der sinnvolle Weg ist, um eine Reihe hundert Megabyte großer Dateien überhaupt irgendwohin zu bewegen.

Was auf dem Lieferschein an ein Labor stehen sollte

Ein Labor, das TIFF-Dateien für einen Großformatdruck entgegennimmt, fragt selten nach, woher die Datei stammt — sie muss einfach den Anforderungen entsprechen. Für die eigene Dokumentation lohnt es sich trotzdem, festzuhalten, dass es sich um eine aus der Kamera-JPEG-Vorschau extrahierte Datei handelt und nicht um einen Export aus einem Rohdatenkonverter, falls später eine Reklamation zur Farbwiedergabe kommt.

Das betrifft vor allem die Angabe zum Farbraum: Steht auf dem Lieferschein „Adobe RGB", während die Kamera tatsächlich im sRGB-Modus fotografierte, oder umgekehrt, kann das Labor die Datei falsch interpretieren, obwohl technisch alles korrekt umgewandelt wurde. Ein Satz Testdrucke vor einer größeren Bestellung ist bei Fujifilm-Dateien aus diesem Grund kein überflüssiger Schritt, sondern eine Absicherung gegen genau diese eine Fehlerquelle.

RAF in TIFF umwandeln — so geht es

  1. Leg deine RAF-Datei auf dieser Seite ab, oder klick, um eine auszuwählen.
  2. Wähl TIFF als Ziel. Die Umwandlung läuft in deinem Browser, die Datei wird nicht hochgeladen.
  3. Lade die fertige TIFF-Datei herunter.

RAF und TIFF im Vergleich: was sich ändert

RAF im Vergleich zu TIFF
RAFTIFF
Vollständiger NameFujifilm RawTagged Image File Format
Dateiendung.raf.tif, .tiff
Medientypimage/x-fuji-rafimage/tiff
KompressionVerlustfrei — es wird nichts verworfenVerlustfrei — es wird nichts verworfen
Erstmals veröffentlicht20001986
Herausgegeben vonFujifilmAdobe
SpezifikationTIFF 6.0
LizenzlageProprietärVeröffentlicht, nicht standardisiert
Heutiger StandAktuellAktuell
Bittiefe1432
Kann Farbe beschreiben alsRGBRGB, CMYK, Graustufen, Lab
Öffnet im BrowserKein BrowserManche Browser
Stattdessen erwogenDNG, JPGPNG, PDF, DNG

Was das Zielformat zusätzlich kann

TIFF beherrscht Transparenz, RAF nicht. Das ist Platz, den das Ergebnis hat und das Original nie genutzt hat: die Umwandlung erzeugt keinen transparenten Hintergrund, sie macht ihn erst nachträglich möglich.

Das Ergebnis öffnen

Nur ein Teil der Browser öffnet TIFF. RAF unterstützen noch weniger Browser. Wenn die Datei auf eine Webseite oder in ein Formular soll, ist das meist der ganze Grund für die Umwandlung.

Die üblichen Programme überschneiden sich nicht: RAF öffnest du in Adobe Lightroom, Capture One und darktable, TIFF in Adobe Photoshop, Affinity Photo und ImageMagick — wer das Ergebnis bekommt, braucht also eines aus der zweiten Reihe.

Wofür die beiden Formate gedacht sind

Die beiden zielen auf verschiedene Arbeit: RAF auf die Fotografie und die Bearbeitung, TIFF auf den Druck, das Scannen und die Archivierung. Das lohnt sich vorher abzuwägen — der Grund, aus dem es das eine gibt, ist meist der Grund, aus dem das andere unpraktisch ist.

RAF stammt von Fujifilm und wurde 2000 veröffentlicht. Solche Dateien kommen aus Fujifilm X-series and GFX bodies. Aufgezeichnet wird mit 14 Bit pro Kanal.

TIFF kommt von Adobe und stammt aus 1986, festgehalten in TIFF 6.0. Adobe Photoshop, Affinity Photo und ImageMagick lesen das Format.

RAF zu TIFF: häufige Fragen

Werden meine RAF-Dateien irgendwo hochgeladen?

Nein. Diese Umwandlung läuft vollständig in deinem Browser, die Datei verlässt dein Gerät also nicht. Du kannst das selbst nachprüfen: Öffne den Netzwerk-Tab der Entwicklerwerkzeuge und wandle etwas um. Zu sehen sind die Seite selbst und die Statistik- und Werbeanfragen, mit denen dieser Dienst bezahlt wird — und keine einzige, die deine Datei trägt. Hinter genau diesem Paar steckt a raw preview extractor, das holt das JPEG heraus, das die Kamera ohnehin eingebettet hat, statt die Sensordaten zu entwickeln; dein Browser lädt das einmal und behält es dann.

Ist das Umwandeln von RAF in TIFF kostenlos?

Ja. Kein Konto, kein Wasserzeichen und kein Tageskontingent, das sich verbraucht — es läuft auf deinem eigenen Rechner, du darfst also so oft wiederkommen, wie du willst. Dateien bis 100 MB verarbeitet der Browser, 100 auf einmal. a raw preview extractor wird auf deinen Rechner geladen und läuft dort — deshalb gibt es dafür keine Zählung.

Geht beim Umwandeln von RAF in TIFF Qualität verloren?

TIFF komprimiert, es gehen also Daten verloren. In der Standardeinstellung sieht man davon nichts; wenn du sichergehen willst, stell die Qualität höher. Herausgeholt wird die Vorschau, die deine Kamera beim Auslösen mitgeschrieben hat — bei fast jeder Kamera in voller Auflösung. Es ist die Interpretation der Kamera: Der Bildstil ist fest eingebacken, und der zusätzliche Spielraum in Lichtern und Schatten, wegen dem man überhaupt in Roh aufnimmt, steckt nicht darin. Zum Ansehen, Verschicken und Hochladen ist das perfekt; die Entwicklung der Rohdatei ersetzt es nicht.

Kann das Ergebnis als TIFF einen transparenten Hintergrund haben?

TIFF beherrscht Transparenz, RAF nicht. Das ist Platz, den das Ergebnis hat und das Original nie genutzt hat: die Umwandlung erzeugt keinen transparenten Hintergrund, sie macht ihn erst nachträglich möglich.

Mehr über diese Formate

Woher diese Zahlen stammen

Was diese Seite über RAF und TIFF behauptet, lässt sich nachprüfen — hier stehen die Dokumente, die es festlegen.

  • TIFF, Revision 6.0

    Library of Congress, Sustainability of Digital Formats — Der Tag-Aufbau von TIFF und seine vielen Kompressionsverfahren