MKV in OGG umwandeln

MKV kannst du hier kostenlos und ohne Konto in OGG umwandeln: Datei oben ablegen, und ein, zwei Sekunden später steht das Ergebnis zum Herunterladen bereit. Die Umwandlung läuft in deinem eigenen Browser, die Datei wird also nie hochgeladen — das klappt unter Windows, macOS und Linux ebenso wie auf iPhone und Android, und es funktioniert selbst dann noch, wenn du das Netz abschaltest.

  • Wo es läuft In deinem Browser. Die Datei wird nicht hochgeladen.
  • Verlustbehaftet Etwas Detail wird gegen Dateigröße getauscht. OGG kann nicht alles halten, was MKV hält.
  • Größenbegrenzung Bis 100 MB pro Datei, kostenlos und ohne Konto.
  • Gut zu wissen Alle Tonspuren, die der Browser dekodieren kann, kommen mit: Ein Film mit zweiter Sprachfassung oder Audiokommentar behält beide. Eine Spur in AC-3, E-AC-3, DTS oder TrueHD entfällt ohne Hinweis.

Bis zu 100 Dateien auf einmal. Gemischte Formate sind kein Problem.

Warum eine Vorlesungsaufzeichnung als Matroska vorliegt

Systeme zur Vorlesungsaufzeichnung an deutschen Hochschulen schreiben sehr häufig Matroska. Opencast, an dem deutsche Hochschulrechenzentren seit Jahren maßgeblich mitentwickeln, erzeugt es standardmäßig; OBS nimmt in MKV auf, weil eine Aufzeichnung bei einem Absturz erhalten bleibt, wo eine unterbrochene MP4-Datei beschädigt wird; Rigs mit Kamera und Folienaufzeichnung nutzen es, weil sie zwei Videospuren und mehrere Mikrofone in einer Datei halten müssen, ohne mit dem Container zu streiten.

Für die Aufzeichnung selbst ist das ausgezeichnet, für die Veröffentlichung eher hinderlich. Repositorien für Open Educational Resources, Landesportale wie ORCA.NRW oder Twillo, und die Mediatheken einzelner Hochschulen führen Listen erlaubter Formate, die sich an dem orientieren, was frei implementierbar ist — und Matroska sitzt dabei unbequem quer zu dieser Linie, während Ogg klar auf der richtigen Seite liegt.

Ogg ist die Kiste, Opus ist das, was diese Umwandlung hineinlegt

Ogg ist ein Container, kein Codec, und genau diese Unterscheidung ist die Quelle der meisten Verwirrung bei diesem Format-Paar. Er trägt seit 2000 Vorbis, kurz danach FLAC, seit 2012 auch Opus. Eine Datei mit der Endung .ogg sagt also für sich genommen fast nichts darüber aus, was ein Decoder eigentlich braucht.

Was diese Umwandlung schreibt, ist Opus. Das ist eine deutliche Standardentscheidung — bessere Klangqualität pro Byte als Vorbis bei jeder relevanten Bitrate, und speziell für Sprache entwickelt, also genau das, was eine Vorlesung ist. Es ist zugleich die Antwort, die überrascht, wenn eine Vorgabe vor zehn Jahren formuliert wurde: Über weite Strecken der Ogg-Geschichte bedeutete „Ogg" Vorbis, und manche ältere Software geht immer noch davon aus.

Das Repositorium mit einer Datei prüfen, bevor das ganze Semester läuft

Die Liste erlaubter Formate auf einer Hochschulplattform ist häufig älter als die Software, die dahintersteckt — in beide Richtungen: Eine Seite, die „Ogg Vorbis" verlangt, wird nicht selten von einem Player bedient, der Opus problemlos abspielt, und eine Seite, die nur „Ogg" schreibt, gelegentlich von einem, der es nicht tut. Nachlesen klärt das nicht.

Deshalb lohnt es sich, eine kurze Aufzeichnung umzuwandeln, hochzuladen und über den Player des Repositoriums selbst abzuspielen, nicht über den eigenen. Zehn Minuten am Anfang eines Semesters entscheiden, ob am Ende ein funktionierendes Archiv steht oder achtzig Dateien, die alle noch einmal gemacht werden müssen. Stellt sich heraus, dass Opus nicht angenommen wird, braucht es Vorbis — und das liefert kein Werkzeug hier, sondern nur ein Desktop-Programm.

Das eine Audioziel hier, das nicht bei der ersten Spur aufhört

MP3, AAC, WAV und FLAC tragen jeweils genau eine Tonspur, eine mehrspurige MKV-Datei in eines davon umzuwandeln wirft also alles außer der ersten weg. Der Ogg-Container kennt keine solche Grenze, und diese Umwandlung schreibt jede Tonspur, die der Browser dekodieren kann, in die Datei, statt eine auszuwählen.

Das gehört als Aufbewahrung verstanden, nicht als verlässliches Funktionsmerkmal. Ogg mit mehreren Spuren ist zulässig und in der Praxis kaum erprobt, also ist eine Frage an den jeweiligen Player, ob er überhaupt eine zweite Spur anbietet, und das lohnt sich vorher zu testen. Eine Aufzeichnung mit Rednermikrofon und Raummikrofon enthält so oder so beide Spuren; soll das Umschalten zwischen ihnen der Punkt sein, ist M4A das dafür gebaute Ziel.

Auch ein bereits vorhandener Opus-Ton wird neu kodiert

Eine Aufnahme aus OBS oder ein zusammengeführter Mitschnitt trägt häufig schon Opus, was den Gedanken nahelegt, die Spur werde einfach unverändert übernommen. Genau das passiert nicht: Jede Spur wird zurück zu Samples dekodiert und erneut komprimiert, Opus zu Opus kostet also eine zweite Generation.

Bei Sprache in einem Hörsaal ist das praktisch nicht hörbar, und für die Materialmenge, die ein Semester an Aufzeichnungen produziert, ist die Einfachheit den Unterschied wert. Wo das nicht gilt — eine mitgeschnittene Musikaufführung, ein Konzertseminar — kopiert ffmpeg oder ein Desktop-Remuxer die vorhandene Opus-Spur in Sekunden unverändert in einen Ogg-Container.

Wie klein der Ton aus einer Matroska-Aufzeichnung wird

Entscheidend ist nicht die Größe der MKV-Datei. Das Bild wird verworfen, nicht umgewandelt, und in einer Vorlesungsaufzeichnung ist das Bild fast die ganze Datei — eine feste Kamera auf eine sprechende Person für neunzig Minuten komprimiert schlecht und ist entsprechend groß. Übrig bleibt eine Audiodatei, deren Größe allein von Qualitätsstufe und Länge abhängt.

Drei Stufen stehen zur Wahl, standardmäßig ausgewogen. Für eine einzelne Stimme im Raum ist die kleine Stufe vertretbar und halbiert das Ergebnis ungefähr; für ein Podium, eine Diskussion oder alles, wo mehrere Personen durcheinander sprechen, lohnt sich die ausgewogene Stufe. Opus ist effizient genug, dass der Unterschied über ein ganzes Semester eher zehn als hundert Megabyte beträgt.

Aufzeichnungen, die keinen Ton liefern

Bricht eine Datei mit einer Meldung ab, dass sich nichts umwandeln ließ, konnte der Browser die Tonspur nicht dekodieren, und mit dem bereits verworfenen Bild blieb nichts übrig, das sich schreiben ließe. Die betroffenen Codecs sind AC-3, E-AC-3, DTS und Dolby TrueHD.

Eine echte Vorlesungsaufzeichnung trifft das praktisch nie, weil Aufnahmesoftware AAC oder Opus schreibt. Betroffen sind eher Matroska-Dateien, die von einer DVD stammen — relevant, falls das Archiv auch ältere Mitschnitte von Veranstaltungen enthält. Solche Dateien brauchen zunächst einmal eine Umwandlung ihrer Tonspur nach AAC in einem Desktop-Werkzeug, bevor irgendetwas hier sie liest.

Endung wählen, und wo die Umwandlung passiert

Die Dateiendung ist Konvention, kein Merkmal des Inhalts. Xiph schlägt .oga für Audio in einem Ogg-Container vor und .opus speziell für Opus, doch die meisten Systeme verwenden weiterhin .ogg für alles. Verlangt das Upload-Formular .ogg, wird die Datei so benannt — das Umbenennen ändert nichts am Inhalt.

Die Umwandlung selbst läuft im Browser-Tab, auf dem eigenen Prozessor, ohne Konto und ohne dass etwas an einen Server geht. Das zählt bei Lehrmaterial mehr als bei den meisten anderen Dateien: Eine Aufzeichnung enthält Stimmen, Nachfragen und mitunter Namen von Studierenden, und diese für eine Audiodatei durch einen fremden Dienst zu schicken, wäre eine Weitergabe, über die jemand hätte nachdenken müssen. Hier gibt es nichts zu bedenken, und die kostenlose Stufe nimmt Dateien bis 100 MB an.

Wenn das Repositorium ausdrücklich Vorbis verlangt

Manche älteren Systeme oder Fachrichtlinien nennen ausdrücklich Vorbis statt allgemein „Ogg", meist weil die zugrunde liegende Spezifikation vor 2012 geschrieben wurde. Für diesen Fall gibt es hier keinen Weg — Vorbis wird von keinem Format-Paar auf dieser Seite geschrieben, und ein Desktop-Werkzeug mit einem echten Vorbis-Encoder ist dann die richtige Wahl.

Bevor dieser Umweg nötig wird, lohnt sich der Blick in die tatsächliche Software hinter dem Repositorium statt nur in die Formatliste, denn viele davon wurden längst um Opus-Unterstützung erweitert, ohne dass die veröffentlichte Liste nachgezogen wäre.

Ein ganzes Semester an Aufzeichnungen in einem Durchgang

Ein Vorlesungsverzeichnis am Ende des Semesters bringt selten eine einzelne Datei, sondern einen Ordner mit einer Aufzeichnung pro Sitzung. Bis zu hundert MKV-Dateien lassen sich in einem Durchgang ablegen, jede wird der Reihe nach in Ogg umgewandelt und behält ihren ursprünglichen Namen mit geänderter Endung, gesammelt in einem ZIP.

Für die Zuordnung zur richtigen Sitzung im Repositorium lohnt es sich, die Dateien vorher konsistent zu benennen — etwa mit Datum oder Sitzungsnummer im Dateinamen —, bevor sie hochgeladen werden, denn die Umwandlung selbst kann diese Zuordnung nicht herstellen, sie kennt nur den Namen, den die Aufzeichnungssoftware vergeben hat.

Warum sich Opencast und ein einzelner Hochschul-Server unterschiedlich verhalten können

Eine zentral betriebene Opencast-Instanz erledigt die Umwandlung ins Web-Format häufig selbst, sobald eine Aufzeichnung eingespielt wird — dort ist dieses Werkzeug meist gar nicht nötig. Anders sieht es bei einem einzelnen Lehrstuhl- oder Institutsserver aus, der Aufzeichnungen manuell in ein Wiki oder ein einfaches Dateiverzeichnis legt, ohne eine solche automatische Verarbeitung dahinter.

Für genau diesen zweiten Fall ist diese Seite gedacht: eine schnelle, browserbasierte Zwischenstation zwischen der MKV-Rohaufzeichnung und dem Ort, an dem sie veröffentlicht werden soll, ohne dass dafür ein eigener Medienserver aufgesetzt werden müsste.

MKV in OGG umwandeln — so geht es

  1. Leg deine MKV-Datei auf dieser Seite ab, oder klick, um eine auszuwählen.
  2. Wähl OGG als Ziel. Die Umwandlung läuft in deinem Browser, die Datei wird nicht hochgeladen.
  3. Lade die fertige OGG-Datei herunter.

MKV und OGG im Vergleich: was sich ändert

MKV im Vergleich zu OGG
MKVOGG
Vollständiger NameMatroska-VideoOgg Audio
Dateiendung.mkv.ogg, .oga
Medientypvideo/x-matroskaaudio/ogg
KompressionVerlustbehaftet — Größe wird mit Qualität bezahltVerlustbehaftet — Größe wird mit Qualität bezahlt
Erstmals veröffentlicht20022000
Herausgegeben vonXiph.Org
SpezifikationMatroskaRFC 3533
LizenzlageOffener StandardOffener Standard
Heutiger StandAktuellAktuell
Öffnet im BrowserManche BrowserAktuelle Browser
Stattdessen erwogenMP4, WebMMP3, AAC, OPUS

Das Ergebnis öffnen

OGG öffnet sich in aktuellen Browsern, in älteren nicht. MKV unterstützen noch weniger Browser. Wenn die Datei auf eine Webseite oder in ein Formular soll, ist das meist der ganze Grund für die Umwandlung.

OGG ist ein Container, kein einzelnes Format. Was tatsächlich abgespielt wird, ist der Codec darin — meist Vorbis, Opus und FLAC. Deshalb können sich zwei Dateien mit derselben Endung auf demselben Gerät unterschiedlich verhalten.

VLC liest sowohl MKV als auch OGG — du kannst das Ergebnis also gegen das Original prüfen, ohne ein zweites Programm zu brauchen.

Wofür die beiden Formate gedacht sind

MKV wurde 2002 veröffentlicht. Festgehalten ist das in Matroska — lohnt sich zu kennen, wenn die Datei das Programm überleben soll, das sie geschrieben hat.

OGG kommt von Xiph.Org und stammt aus 2000, festgehalten in RFC 3533. Audacity, VLC und foobar2000 lesen das Format.

MKV zu OGG: häufige Fragen

Werden meine MKV-Dateien irgendwo hochgeladen?

Nein. Diese Umwandlung läuft vollständig in deinem Browser, die Datei verlässt dein Gerät also nicht. Du kannst das selbst nachprüfen: Öffne den Netzwerk-Tab der Entwicklerwerkzeuge und wandle etwas um. Zu sehen sind die Seite selbst und die Statistik- und Werbeanfragen, mit denen dieser Dienst bezahlt wird — und keine einzige, die deine Datei trägt. Hinter genau diesem Paar steckt mediabunny, eine Hülle um WebCodecs, die die Hardware-Decoder deines Geräts mitbenutzt; dein Browser lädt das einmal und behält es dann.

Ist das Umwandeln von MKV in OGG kostenlos?

Ja. Kein Konto, kein Wasserzeichen und kein Tageskontingent, das sich verbraucht — es läuft auf deinem eigenen Rechner, du darfst also so oft wiederkommen, wie du willst. Dateien bis 100 MB verarbeitet der Browser, 100 auf einmal. mediabunny wird auf deinen Rechner geladen und läuft dort — deshalb gibt es dafür keine Zählung.

Geht beim Umwandeln von MKV in OGG Qualität verloren?

OGG komprimiert, es gehen also Daten verloren. In der Standardeinstellung sieht man davon nichts; wenn du sichergehen willst, stell die Qualität höher. Alle Tonspuren, die der Browser dekodieren kann, kommen mit: Ein Film mit zweiter Sprachfassung oder Audiokommentar behält beide. Eine Spur in AC-3, E-AC-3, DTS oder TrueHD entfällt ohne Hinweis.

Welcher Codec steckt in der OGG-Datei?

OGG ist ein Container, kein einzelnes Format. Was tatsächlich abgespielt wird, ist der Codec darin — meist Vorbis, Opus und FLAC. Deshalb können sich zwei Dateien mit derselben Endung auf demselben Gerät unterschiedlich verhalten.

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