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NEF kannst du hier kostenlos und ohne Konto in PNG umwandeln: Datei oben ablegen, und ein, zwei Sekunden später steht das Ergebnis zum Herunterladen bereit. Die Umwandlung läuft in deinem eigenen Browser, die Datei wird also nie hochgeladen — das klappt unter Windows, macOS und Linux ebenso wie auf iPhone und Android, und es funktioniert selbst dann noch, wenn du das Netz abschaltest.
Bis zu 100 Dateien auf einmal. Gemischte Formate sind kein Problem.
Sie werden nacheinander umgewandelt und kommen zusammen als ZIP zurück.
NEF in PNG
Ein Produktfoto für eine Agentur wird selten in einem Durchgang fertig. Freistellen, Retusche, Farbabstimmung mit dem Kunden, eine zweite Runde nach dessen Anmerkungen — jede dieser Sitzungen öffnet die Datei, verändert sie und speichert erneut. Wer dafür ein JPG nutzt, komprimiert jedes Mal ein weiteres Mal, und der Verlust addiert sich unauffällig, aber sicher.
Für genau diesen Fall lohnt sich PNG statt JPG als Arbeitskopie, und die Nikon-Datei liefert dafür einen Ausgangspunkt: die vom Aufnahmegerät ohnehin schon eingebettete Vorschau, verlustfrei in ein Format überführt, das anschließend beliebig oft gespeichert werden kann, ohne noch etwas zu verlieren.
JPEG komprimiert bei jedem Speichern neu. Eine Runde fällt nicht auf, zehn schon: An Kanten entsteht Ringing, in ruhigen Flächen Blockbildung, und der Schaden summiert sich, weil jede Speicherung die Artefakte der vorherigen mitkomprimiert. Wer an einem Nachmittag mehrfach speichert, hat das schon einmal gesehen, ohne es benennen zu können.
PNG kennt dieses Verhalten nicht. Seine Kompression ist verlustfrei und exakt, die zehnte Speicherung ist bitidentisch zur ersten, und die Datei lässt sich beliebig oft neu öffnen und schreiben, ohne dass etwas dazukommt. Genau darum geht es bei dieser Umwandlung — nicht um eine bessere Bildqualität.
Der Ausgangspunkt lohnt sich, genau zu benennen: Die Umwandlung entwickelt die NEF nicht neu, sondern entnimmt die fertige JPEG-Vorschau, die die Nikon-Kamera bei der Aufnahme selbst erzeugt hat, samt der angewendeten Picture-Control und Weißabgleichseinstellung. PNG erhält diese Vorschau anschließend exakt.
Das PNG ist also eine verlustfreie Kopie eines bereits komprimierten Ausgangsbilds. Es holt keine Lichterzeichnung aus den 14-Bit-Sensordaten zurück, macht die Tonwertkurve der Kamera nicht rückgängig und bleibt bei 8 Bit pro Kanal, egal wie viel Bittiefe PNG grundsätzlich tragen könnte. Was es kann, ist jeden weiteren Verlust zu stoppen — ein kleinerer Anspruch, aber ein zutreffender.
Jeder Datenblock einer PNG-Datei trägt eine Prüfsumme. Das macht stillen Bitverfall erkennbar: Eine auf einer defekten Festplatte oder bei einer fehlerhaften Kopie beschädigte Datei meldet sich beim Decodieren, statt einfach mit einem Streifen Bildfehler angezeigt zu werden. JPEG kennt so etwas nicht und stellt eine beschädigte Datei oft klaglos dar.
Für Aufnahmen, die eine Kundschaft über Jahre auf einem Archivlaufwerk hält, ohne sie regelmäßig zu öffnen, ist das mehr wert als ein paar gesparte Megabyte — deshalb taucht PNG in Empfehlungen zur Langzeitsicherung neben TIFF auf und nicht bloß als Webformat.
Verlangt eine Vorgabe eine reine Ablagekopie statt eine Bearbeitungsdatei, ist TIFF meist das Format, das solche Standards ausdrücklich benennen, und es steht hier ebenso als Ziel zur Verfügung. TIFF fasst mehrere Bilder in einer Datei, es ist das, worauf sich Kataloge und Ablagesysteme in der Praxis eingerichtet haben, und jahrzehntelange institutionelle Übung steht dahinter.
PNG ist die richtige Wahl, wenn die Vorgabe wörtlich PNG verlangt, wenn die Datei ohne weitere Umwandlung im Browser angezeigt werden soll, oder wenn die Prüfsumme wichtig ist, ohne die vielen TIFF-Varianten in Kauf zu nehmen. Das offen zu sagen, ist ehrlicher, als diese Seite als die einzig sinnvolle Route darzustellen.
Nikons Sensoren sind über die Jahre stetig gewachsen, und die Rechnung wächst mit. Eine 24-Megapixel-Z6-Aufnahme sind roh rund 72 MB, eine 45,7-Megapixel-Aufnahme von D850 oder Z7 etwa 137 MB. PNG bringt ein Foto meist auf die Hälfte bis drei Viertel davon, weil ein Foto wenig von der Wiederholung bietet, nach der PNG-Kompression sucht.
Das Ergebnis liegt im zweistelligen Megabyte-Bereich, mitunter über sechzig. Auf einer eigenen Workstation mit schneller Platte ist das unproblematisch, auf einem geteilten Laufwerk oder in einem synchronisierten Ordner lästig. Bevor eine ganze Serie von Produktaufnahmen so umgewandelt wird, lohnt sich zu klären, wo die Dateien am Ende liegen sollen.
Der ehrliche Vergleich steht nicht zwischen PNG und JPG, sondern zwischen PNG und dem Öffnen der NEF in einer Raw-Entwicklung. Aus der Rohdatei zu arbeiten, gibt bei Belichtung, Weißabgleich und Lichterrettung fast keine Qualitätskosten, weil diese Anpassungen auf 14-Bit-Sensordaten wirken, bevor überhaupt etwas gerendert wurde.
Die entnommene Vorschau zu bearbeiten heißt dagegen, dieselben Entscheidungen auf bereits gerendertes 8-Bit-Material mit fertiger Tonwertkurve zu treffen, wo eine Schattenanhebung um zwei Blenden Banding zeigt und eine Weißabgleichkorrektur die Farben verschiebt. Diese Route ist richtig, wenn keine Raw-Entwicklung zur Verfügung steht, wenn nur lokal retuschiert werden muss, oder wenn die Kamerarenderung ohnehin gewünscht ist und die Aufnahme in eine Montage geht.
Ein PNG entsteht durch Decodieren und Neucodieren, und dabei bleibt der EXIF-Block nicht erhalten. Objektiv, Brennweite, Belichtungseinstellungen, Aufnahmezeit und ein etwaiger GPS-Standort fehlen im Ergebnis vollständig.
Für eine Kundenablage ist das eher eine Frage des Arbeitsablaufs als ein Verlust: Die verbindlichen Angaben sollten ohnehin aus der NEF gelesen und im eigenen Verwaltungssystem festgehalten werden, statt auf eine halbe Kopie in der Ableitung zu vertrauen. Abgeleitete Dateien, die ihre eigenen, unvollständigen Metadaten mitschleppen, sind ein zuverlässiger Weg, dass eine Ablage irgendwann sich selbst widerspricht.
Stapelverarbeitung funktioniert, und Gleichmäßigkeit ist der Grund, sie zu nutzen. Die ganze Auswahl ablegen, jede Datei mit denselben Einstellungen extrahieren und codieren lassen, das Ergebnis als ZIP mitnehmen. Dateien über mehrere Sitzungen einzeln umzuwandeln, ist der übliche Weg, mit dem eine Serie am Ende drei verschiedene maximale Breiten hat.
PNG-Codierung ist bei diesen Pixelzahlen echte Arbeit, ein großer Stapel dauert also spürbar länger als derselbe Weg über JPG, wo die Vorschau nur kopiert und gar nicht neu codiert wird. Den Vorgang starten und in Ruhe lassen ist sinnvoller, als ihm zuzusehen.
Bei einer Produktaufnahme mit schwierigen Glanzlichtern — Glas, poliertes Metall, ein Schmuckstück — wird oft mit Belichtungsreihe fotografiert: mehrere NEF-Dateien derselben Einstellung, die anschließend von Hand oder in einem HDR-Werkzeug zusammengeführt werden. Jede dieser Aufnahmen braucht für die Zusammenführung eine verlustfreie Zwischenform, sonst summiert sich schon vor dem eigentlichen Compositing ein Kompressionsverlust über mehrere Ebenen.
PNG ist für dieses Zwischenglied die richtige Wahl, gerade weil die spätere Verschmelzung mehrfach an denselben Pixeln rechnet — Masken setzen, Ebenen deckend übereinanderlegen, lokal aufhellen. Jede dieser Operationen speichert typischerweise ein weiteres Mal, und ein JPG würde bei jedem Schritt neu komprimieren, bis genau die feinen Glanzlichter verwaschen sind, um deretwillen überhaupt eine Belichtungsreihe aufgenommen wurde.
Ein Auftragsblatt für eine Produktkampagne schreibt selten vor, mit welcher Kamera fotografiert wird, aber häufig, in welchem Format die Zwischenstände geliefert werden — verlustfrei, editierbar, ohne dass ein Kunde eine Kamerahersteller-Software installieren muss, um eine Vorschau zu sehen. Ein NEF erfüllt keinen dieser drei Punkte, ein daraus erzeugtes PNG alle drei auf einen Schlag.
Dieselbe Logik gilt für eine Reihe von Fotos, die durch mehrere Hände gehen: eine Fotografin liefert an, eine Retusche-Agentur arbeitet weiter, das Marketing-Team wählt aus. Jede dieser Stationen braucht eine Datei, die ohne Nikon-eigene Software zu öffnen ist, und PNG ist das, was dort ankommt, ohne dass jemand nachfragen muss, welches Programm gerade auf welchem Rechner installiert ist.
Lesen der NEF, Auffinden der Vorschau, Codieren des PNG — alles geschieht im Browser. Nichts wird hochgeladen, und für Aufnahmen unter einem Kundenvertrag oder einer Nutzungsvereinbarung ist das keine Nebensächlichkeit, sondern häufig eine ausdrückliche Bedingung.
Die freie Version nimmt Eingabedateien bis 100 MB an, was selbst eine unkomprimierte D850-NEF mit rund 90 MB abdeckt. Eine größere Datei erscheint in der Ablagefläche, wird aber nicht umgewandelt, und ein einzelner Vorgang nimmt bis zu 100 Dateien auf einmal auf.
| NEF | PNG | |
|---|---|---|
| Vollständiger Name | Nikon Electronic Format | Portable Network Graphics |
| Dateiendung | .nef | .png |
| Medientyp | image/x-nikon-nef | image/png |
| Kompression | Verlustfrei — es wird nichts verworfen | Verlustfrei — es wird nichts verworfen |
| Erstmals veröffentlicht | 1999 | 1996 |
| Herausgegeben von | Nikon | PNG Development Group |
| Spezifikation | — | ISO/IEC 15948 |
| Lizenzlage | Proprietär | Offener Standard |
| Heutiger Stand | Aktuell | Aktuell |
| Bittiefe | 14 | 16 |
| Kann Farbe beschreiben als | RGB | RGB, Graustufen, indizierte Palette |
| Größtes Bild | — | 2.147.483.647 px je Seite |
| Öffnet im Browser | Kein Browser | Jeder Browser |
| Stattdessen erwogen | DNG, TIFF, JPG | WebP, SVG, JXL |
PNG hat keinen Platz für die GPS-Koordinaten. Diese Angabe kommt über die NEF-Datei nicht hinaus — wichtig, bevor du das Original löschst, und praktisch, wenn genau das der Zweck war.
PNG beherrscht Transparenz, NEF nicht. Das ist Platz, den das Ergebnis hat und das Original nie genutzt hat: die Umwandlung erzeugt keinen transparenten Hintergrund, sie macht ihn erst nachträglich möglich.
PNG öffnet sich in jedem aktuellen Browser. NEF unterstützen noch weniger Browser. Wenn die Datei auf eine Webseite oder in ein Formular soll, ist das meist der ganze Grund für die Umwandlung.
NEF gehört einem Hersteller, PNG ist eine veröffentlichte Spezifikation (ISO/IEC 15948). Das zählt für alles, was in zehn Jahren noch aufgehen soll, wenn es das Programm von damals vielleicht nicht mehr gibt.
Die üblichen Programme überschneiden sich nicht: NEF öffnest du in Adobe Lightroom, Nikon NX Studio und darktable, PNG in Adobe Photoshop, GIMP und Paint.NET — wer das Ergebnis bekommt, braucht also eines aus der zweiten Reihe.
Die beiden zielen auf verschiedene Arbeit: NEF auf die Fotografie und die Bearbeitung, PNG auf Bildschirmfotos, Logos und Strichzeichnungen und das Web. Das lohnt sich vorher abzuwägen — der Grund, aus dem es das eine gibt, ist meist der Grund, aus dem das andere unpraktisch ist.
NEF stammt von Nikon und wurde 1999 veröffentlicht. Solche Dateien kommen aus Nikon digital SLRs and Z-series mirrorless bodies. Darunter steckt TIFF — deshalb kann ein Programm, das NEF gar nicht kennt, so eine Datei manchmal trotzdem öffnen.
PNG kommt von PNG Development Group und stammt aus 1996, festgehalten in ISO/IEC 15948. Adobe Photoshop, GIMP und Paint.NET lesen das Format.
Nein. Diese Umwandlung läuft vollständig in deinem Browser, die Datei verlässt dein Gerät also nicht. Du kannst das selbst nachprüfen: Öffne den Netzwerk-Tab der Entwicklerwerkzeuge und wandle etwas um. Zu sehen sind die Seite selbst und die Statistik- und Werbeanfragen, mit denen dieser Dienst bezahlt wird — und keine einzige, die deine Datei trägt. Hinter genau diesem Paar steckt a raw preview extractor, das holt das JPEG heraus, das die Kamera ohnehin eingebettet hat, statt die Sensordaten zu entwickeln; dein Browser lädt das einmal und behält es dann.
Ja. Kein Konto, kein Wasserzeichen und kein Tageskontingent, das sich verbraucht — es läuft auf deinem eigenen Rechner, du darfst also so oft wiederkommen, wie du willst. Dateien bis 100 MB verarbeitet der Browser, 100 auf einmal. a raw preview extractor wird auf deinen Rechner geladen und läuft dort — deshalb gibt es dafür keine Zählung.
PNG komprimiert, es gehen also Daten verloren. In der Standardeinstellung sieht man davon nichts; wenn du sichergehen willst, stell die Qualität höher. Herausgeholt wird die Vorschau, die deine Kamera beim Auslösen mitgeschrieben hat — bei fast jeder Kamera in voller Auflösung. Es ist die Interpretation der Kamera: Der Bildstil ist fest eingebacken, und der zusätzliche Spielraum in Lichtern und Schatten, wegen dem man überhaupt in Roh aufnimmt, steckt nicht darin. Zum Ansehen, Verschicken und Hochladen ist das perfekt; die Entwicklung der Rohdatei ersetzt es nicht.
PNG hat keinen Platz für die GPS-Koordinaten. Diese Angabe kommt über die NEF-Datei nicht hinaus — wichtig, bevor du das Original löschst, und praktisch, wenn genau das der Zweck war.
PNG beherrscht Transparenz, NEF nicht. Das ist Platz, den das Ergebnis hat und das Original nie genutzt hat: die Umwandlung erzeugt keinen transparenten Hintergrund, sie macht ihn erst nachträglich möglich.
Was diese Seite über NEF und PNG behauptet, lässt sich nachprüfen — hier stehen die Dokumente, die es festlegen.