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M4V kannst du hier kostenlos und ohne Konto in OGG umwandeln: Datei oben ablegen, und ein, zwei Sekunden später steht das Ergebnis zum Herunterladen bereit. Die Umwandlung läuft in deinem eigenen Browser, die Datei wird also nie hochgeladen — das klappt unter Windows, macOS und Linux ebenso wie auf iPhone und Android, und es funktioniert selbst dann noch, wenn du das Netz abschaltest.
Bis zu 100 Dateien auf einmal. Gemischte Formate sind kein Problem.
Sie werden nacheinander umgewandelt und kommen zusammen als ZIP zurück.
M4V in OGG
Diese Umwandlung sucht sich niemand aus dem Bauch heraus. Sie steht am Ende eines Regelwerks: Wikimedia Commons, ein Repositorium für offene Bildungsmaterialien einer deutschen Hochschule oder ein Freie-Software-Projekt schreibt vor, dass Beiträge patentfrei sein müssen, und AAC in der M4V-Datei erfüllt das nicht.
Wer eine Vorlesungsaufzeichnung, einen Konferenzmitschnitt oder ein selbst produziertes Lehrvideo an ein solches Archiv abgibt, bekommt diese Anforderung meist erst beim Hochladen zu sehen. Die Umwandlung ist der Preis, um mitzumachen — nicht eine Verbesserung für die eigenen Ohren.
Dieser Umwandler übergibt dem Encoder für jedes verlustbehaftete Ziel eine Bitrate, und schon das schließt eine reine Container-Umbenennung aus — der Ton wird immer zu Abtastwerten entschlüsselt und neu komprimiert, auch dort, wo Quelle und Ziel zufällig denselben Codec verwenden. Aus AAC wird hier Opus, also wechselt ohnehin auch der Codec selbst.
Für Sprache, aus der die meisten M4V-Dateien an dieser Stelle bestehen, ist das kaum ein Nachteil: Opus wurde für Echtzeitkommunikation entworfen und bleibt bei Bitraten brauchbar, an denen ältere Verfahren längst versagen. Bei Musik lohnt sich die höhere der drei Qualitätsstufen, weil der erste Durchgang bereits Details verbraucht hat.
Die Videospur wird bei dieser Umwandlung nicht übernommen, sondern verworfen. Was am Ende dasteht, ist eine reine Tondatei, und der Ogg-Container, den diese Seite hier schreibt, transportiert kein Bild.
Wer stattdessen das ganze Video in einem offenen Format braucht, wählt WebM als Ziel: VP9-Bild zusammen mit Opus-Ton, beides ohne Patentlizenz, im selben Container, den die genannten Plattformen ebenfalls annehmen. Wer hier landet und nach dem Bild sucht, hat schlicht das falsche Ziel gewählt.
AAC wurde 1997 von der MPEG-Gruppe standardisiert und trägt Patentlizenzen bis heute. Opus, 2012 von der Xiph.Org veröffentlicht, trägt keine. Zum Anhören spielt das keine Rolle — beim Veröffentlichen ist es meist das Einzige, worauf ein Prüfprozess überhaupt schaut.
Genau darum geht es Repositorien deutscher Hochschulen und offenen Archiven bei ihrer Formatvorgabe: Ein Projekt soll nicht von einer Lizenzentscheidung abhängen, die sich jederzeit ändern kann. Ogg, Opus und die verwandten Xiph-Formate sind mit offener Spezifikation und lizenzfreier Referenzimplementierung veröffentlicht, was sie auf die zulässige Seite dieser Regel stellt.
Der Größengewinn kommt aus zwei Richtungen zugleich. Das Wegfallen der Bildspur entfernt bei einer normalen Aufnahme fast alle Bytes, und Opus speichert die verbleibende Sprache danach ausgesprochen effizient.
Ein einstündiger Vortrag, der als Video mehrere Gigabyte belegte, landet als Opus bei mittlerer Stufe im niedrigen zweistelligen Megabyte-Bereich. Für ein Hochschulrepositorium mit Uploadgrenze ist das häufig der Unterschied zwischen "geht" und "geht nicht".
Wer die Stufen an MP3-Erfahrung misst, hält die mittlere für knapp bemessen. Opus arbeitet bei gleicher Dateigröße spürbar sauberer als die älteren Verfahren, mit denen die meisten diese Erwartung überhaupt erst gelernt haben, und bei Sprache reicht schon die kleinste der drei Stufen für einen klaren, deutlichen Klang.
Für einen reinen Sprachmitschnitt ist die kleinste Stufe eine vertretbare technische Entscheidung, keine Notlösung, und sie hält die Speicherkosten eines Archivs ehrlich klein. Bei Musik oder wenn ein Projekt die Datei später erneut bearbeiten könnte, lohnt sich die höchste Stufe.
Eine im iTunes Store oder in der Apple-TV-App gekaufte oder geliehene M4V-Datei ist mit FairPlay verschlüsselt. Der Browser besitzt keinen Schlüssel dafür, die Spuren lassen sich nicht entschlüsseln, und die Umwandlung meldet, dass in der Datei nichts umwandelbar gefunden wurde.
Das ist bei diesem Zweck ohnehin kein Umweg wert: Offene Archive wollen Material, an dem der Beitragende die Rechte hält, und ein Kauf aus einem Store erfüllt das in keinem Format. Für diese Seite sind Eigenproduktionen gedacht — eine aufgezeichnete Vorlesung, ein Seminarmitschnitt, ein selbst geschnittenes Lehrvideo.
Entschlüsselung und Kodierung finden im Browser-Tab statt, mit den Codecs, die das Betriebssystem ohnehin mitbringt — Opus insbesondere unterstützt jeder Browser bereits für Sprachanrufe. Nichts, das das Video enthält, wird übertragen, und es gibt kein Konto.
Das passt auch inhaltlich zur Anforderung: Wer aus Lizenzgründen auf Opus statt AAC besteht, würde die Datei kaum auf dem Weg dorthin durch einen unbekannten Webdienst schicken. Eine Umwandlung ganz ohne Server ist ein Punkt weniger, den eine Lizenzprüfung noch klären müsste.
Niemand bittet freiwillig um Ogg, wenn es um bequemes Anhören geht — kein Autoradio verlangt danach, kein Kopfhörer klingt damit besser als mit AAC. Die Anforderung kommt ausschließlich von der Zielplattform, und die Umwandlung ist folgerichtig auch nur für diesen einen Zweck gedacht.
Für alles, was nicht an ein solches Archiv geht, bleiben die einfacheren Wege richtig: M4A behält den Ton verlustfrei im selben Codec, MP3 spielt überall. Diese Seite existiert für den Moment, in dem eine Uploadseite AAC ablehnt und nicht erklärt, warum.
Die kostenlose Ebene nimmt Dateien bis 100 MB entgegen, und eine ganze aufgezeichnete Sitzung liegt oft darüber. Wer zuvor nur den eigentlichen Vortrag statt der Aufbauzeit davor herausschneidet, löst dieses Problem meist von selbst und liefert nebenbei die Fassung, die ein Archiv ohnehin will.
Für eine ganze Reihe von Aufzeichnungen lassen sich bis zu hundert Dateien auf einmal ablegen, jede wird unabhängig umgewandelt und alles kommt gemeinsam als ZIP zurück — ohne Warteschlange, weil die Arbeit auf dem eigenen Rechner läuft und nicht auf einem geteilten.
| M4V | OGG | |
|---|---|---|
| Vollständiger Name | iTunes-Video | Ogg Audio |
| Dateiendung | .m4v | .ogg, .oga |
| Medientyp | video/x-m4v | audio/ogg |
| Kompression | Verlustbehaftet — Größe wird mit Qualität bezahlt | Verlustbehaftet — Größe wird mit Qualität bezahlt |
| Erstmals veröffentlicht | 2005 | 2000 |
| Herausgegeben von | Apple | Xiph.Org |
| Spezifikation | — | RFC 3533 |
| Lizenzlage | Veröffentlicht, nicht standardisiert | Offener Standard |
| Heutiger Stand | Aktuell | Aktuell |
| Öffnet im Browser | Manche Browser | Aktuelle Browser |
| Stattdessen erwogen | MP4, MOV | MP3, AAC, OPUS |
OGG öffnet sich in aktuellen Browsern, in älteren nicht. M4V unterstützen noch weniger Browser. Wenn die Datei auf eine Webseite oder in ein Formular soll, ist das meist der ganze Grund für die Umwandlung.
OGG ist ein Container, kein einzelnes Format. Was tatsächlich abgespielt wird, ist der Codec darin — meist Vorbis, Opus und FLAC. Deshalb können sich zwei Dateien mit derselben Endung auf demselben Gerät unterschiedlich verhalten.
VLC liest sowohl M4V als auch OGG — du kannst das Ergebnis also gegen das Original prüfen, ohne ein zweites Programm zu brauchen.
OGG kommt von Xiph.Org und stammt aus 2000, festgehalten in RFC 3533. Audacity, VLC und foobar2000 lesen das Format.
Nein. Diese Umwandlung läuft vollständig in deinem Browser, die Datei verlässt dein Gerät also nicht. Du kannst das selbst nachprüfen: Öffne den Netzwerk-Tab der Entwicklerwerkzeuge und wandle etwas um. Zu sehen sind die Seite selbst und die Statistik- und Werbeanfragen, mit denen dieser Dienst bezahlt wird — und keine einzige, die deine Datei trägt. Hinter genau diesem Paar steckt mediabunny, eine Hülle um WebCodecs, die die Hardware-Decoder deines Geräts mitbenutzt; dein Browser lädt das einmal und behält es dann.
Ja. Kein Konto, kein Wasserzeichen und kein Tageskontingent, das sich verbraucht — es läuft auf deinem eigenen Rechner, du darfst also so oft wiederkommen, wie du willst. Dateien bis 100 MB verarbeitet der Browser, 100 auf einmal. mediabunny wird auf deinen Rechner geladen und läuft dort — deshalb gibt es dafür keine Zählung.
OGG komprimiert, es gehen also Daten verloren. In der Standardeinstellung sieht man davon nichts; wenn du sichergehen willst, stell die Qualität höher. Alle Tonspuren, die der Browser dekodieren kann, kommen mit: Ein Film mit zweiter Sprachfassung oder Audiokommentar behält beide. Eine Spur in AC-3, E-AC-3, DTS oder TrueHD entfällt ohne Hinweis.
OGG ist ein Container, kein einzelnes Format. Was tatsächlich abgespielt wird, ist der Codec darin — meist Vorbis, Opus und FLAC. Deshalb können sich zwei Dateien mit derselben Endung auf demselben Gerät unterschiedlich verhalten.