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MKV kannst du hier kostenlos und ohne Konto in AAC umwandeln: Datei oben ablegen, und ein, zwei Sekunden später steht das Ergebnis zum Herunterladen bereit. Die Umwandlung läuft in deinem eigenen Browser, die Datei wird also nie hochgeladen — das klappt unter Windows, macOS und Linux ebenso wie auf iPhone und Android, und es funktioniert selbst dann noch, wenn du das Netz abschaltest.
Bis zu 100 Dateien auf einmal. Gemischte Formate sind kein Problem.
Sie werden nacheinander umgewandelt und kommen zusammen als ZIP zurück.
MKV in AAC
In Deutschland wird so gut wie jeder ausländische Kinofilm synchronisiert, und das Arbeitsmaterial dafür ist fast immer eine Matroska-Datei mit mehreren Tonspuren nebeneinander: die Originalfassung, die deutsche Synchronfassung, oft eine Audiodeskription für sehbehinderte Zuschauer, gelegentlich eine internationale Musik-und-Geräusch-Spur ohne Dialog. Fünf Tonspuren in einer Datei sind bei einem Verleihmaster der Normalfall, nicht die Ausnahme.
Ein Zulieferer, der einen reinen AAC-Strom abliefern muss — ein Untertitel- oder Transkriptionsdienstleister, ein Streaming-Ingest, ein Gerät ohne Container-Unterstützung — hat also eine Datei mit fünf Spuren und ein Zielformat mit Platz für eine einzige. Genau diese Kollision ist das Thema dieser Seite, nicht die Frage, was eine AAC-Datei überhaupt ist.
Das ist keine Einschränkung dieses Werkzeugs, sondern des Formats selbst. Ein AAC-Strom ohne Container ist eine Reihe von Frames mit je einem eigenen Kopf, und in diesem Aufbau gibt es keine Stelle, an der eine zweite, parallele Spur untergebracht werden könnte. Die Umwandlung muss sich also entscheiden.
Deshalb liefert diese Seite immer genau eine Tonspur, egal wie viele die MKV-Datei enthielt. Alles Weitere auf dieser Seite dreht sich darum, sicherzustellen, dass es die richtige ist — die deutsche Synchronspur für eine Auslieferung, die Originalfassung für einen internationalen Vertrieb, die Audiodeskription, wenn genau die verlangt wird.
Wenn die MKV-Datei mehrere Tonspuren enthält, wird die erste in der Datei deklarierte Spur umgewandelt und der Rest verworfen. Das ist die Reihenfolge im Datenstrom und sonst nichts — das „Default Track"-Kennzeichen, mit dem Matroska seine bevorzugte Spur markiert, wird dabei nicht gelesen, und es findet keine Sortierung nach Sprache statt.
Bei Material, das von einer Rip- oder Mux-Software zusammengestellt wurde, klaffen beide Angaben häufig auseinander, und dann landet zum Beispiel die Originalfassung in einer Lieferung, die ausdrücklich die deutsche Synchronspur wollte. MediaInfo oder der Befehl `mkvmerge -i` zeigen die Spuren in Dateireihenfolge mit ihren Sprachkürzeln an, und beides läuft in Sekunden — aus einer Vermutung wird damit eine Gewissheit, bevor der ganze Stapel läuft.
Der direkte Weg ist, die gewünschte Spur mit MKVToolNix vorab herauszulösen — das Werkzeug zieht eine einzelne Tonspur aus einer Matroska-Datei, ohne dabei ein einziges Sample zu dekodieren — und die entstandene Einzelspur-Datei hier umzuwandeln. Dann gibt es nichts mehr zu erraten.
Der Umweg führt über M4A statt über AAC: Das ist auf dieser Website eines von drei Audiozielen, die alle Tonspuren einer MKV-Datei behalten — neben M4A schaffen das auch Ogg und Opus —, und aus diesem M4A lässt sich die benötigte Spur anschließend mit einem Werkzeug herausziehen, das eine Auswahl erlaubt. Das kostet eine zusätzliche Kompressionsrunde und eignet sich deshalb eher für eine Prüfkopie als für ein Liefermaster.
Trug die MKV-Datei Metadaten — einen Titel, ein Datum, einen Kommentar —, werden sie als ID3v2-Block vor die eigentlichen Audio-Frames geschrieben. Das ist bei einer .aac-Datei zulässig, und praktisch jeder reguläre Decoder überspringt diesen Block kommentarlos.
Problematisch wird das dort, wo am Ende kein regulärer Decoder sitzt, sondern ein selbstgeschriebenes Skript in einer Ingest-Pipeline, das den ersten Frame ab Byte null erwartet. Ein solches Skript liest den Tag-Block als Datenmüll und bricht ab oder synchronisiert sich an falscher Stelle neu ein. Wo das der Fall ist, hilft es, die Tags vor der Umwandlung aus der MKV-Datei zu entfernen oder den ID3-Block danach abzuschneiden — er hat eine feste Länge und lässt sich leicht identifizieren.
Manche Dateien enden mit der Meldung, dass sich nichts umwandeln lässt. Das ist der Browser, der die Tonspur nicht dekodieren kann, und weil das Bild bei diesem Ziel ohnehin verworfen wird, gibt es keine Ausweichspur — die Umwandlung verweigert sich, statt eine leere Datei auszuliefern.
Betroffen sind ausnahmslos Dolby-AC-3, Enhanced AC-3, DTS und Dolby TrueHD. Das sind genau die Formate, die von Blu-ray-Rips deutscher DTS-Tonspuren mitgebracht werden — TrueHD wird vom Leser nicht einmal als Codec erkannt. Material von einer Kamera, einer Aufnahmekarte oder einem Streaming-Download läuft mit AAC oder Opus und ist von diesem Problem nie betroffen, sodass sich die Grenze schon am Ursprung der Datei erahnen lässt.
Abtastrate und Kanalzahl der Ausgangsspur werden übernommen, sodass aus einer 48-kHz-Stereospur eine 48-kHz-Stereo-AAC-Datei wird. Genau das erwartet eine Lieferspezifikation üblicherweise, und es passiert hier ohne eine Einstellung, die man falsch setzen könnte.
Eine Ausnahme gibt es: Trifft die Umwandlung auf eine Kanalanordnung oder Abtastrate, die der Encoder nicht konfigurieren kann, weicht sie auf einen Standardsatz an Parametern aus, statt abzubrechen. Für einen einzelnen Zuhörer ist das die richtige Entscheidung; für eine automatisierte Zulieferung ist es der Grund, die erste Datei eines Stapels gegen die Spezifikation zu prüfen, bevor der Rest läuft.
Die Tonspur wird hier bei jeder Umwandlung dekodiert und neu kodiert — auch dann, wenn die MKV-Datei bereits AAC enthält. Für eine Prüfkopie ist das gleichgültig. Für ein Liefermaster, das schon mehrere Kodierschritte hinter sich hat, ist es eine weitere Generation Verlust, die sich mit keiner Einstellung vermeiden lässt.
MKVToolNix und ffmpeg können dieselben AAC-Pakete aus einer Matroska-Datei in einen ADTS-Strom kopieren, ohne einen einzigen Sample zu dekodieren — in Sekunden, bitidentisch zum Inhalt der Ursprungsdatei. Für eine echte Auslieferung ist das die richtige Operation, und diese Seite ist es dort nicht. Für eine Transkriptionsvorlage, eine Prüfung oder eine einzelne Datei auf einem Rechner ohne Zusatzsoftware ist sie schneller als jeder Download.
Dekodierung und AAC-Kodierung laufen beide im Browser-Tab, auf dem eigenen Prozessor. Es wird nichts hochgeladen, es gibt kein Konto, und die Netzwerkansicht der Entwicklertools bestätigt das in zehn Sekunden. Für ein unveröffentlichtes Synchronmaster unter Sperrvermerk ist das häufig der Unterschied zwischen einem brauchbaren Werkzeug und einem, das nicht infrage kommt, ganz unabhängig davon, wie gut es sonst ist.
Der kostenlose Rahmen nimmt eine MKV-Datei bis 100 MB entgegen, gemessen an der Eingabedatei. Liefermaster liegen meist deutlich darüber, was die eigentliche Arbeit dieser Zielgruppe auf den Desktop verlagert — eine ehrliche Grenze für einen Browser-Tab statt einer verdeckten Aufforderung zu einem Abonnement. Wo die Datei hineinpasst, gilt alles oben Beschriebene unverändert, und niemand wartet in einer Warteschlange hinter irgendjemandem.
Bis zu hundert Dateien lassen sich auf einmal ablegen, jede mit eigenem Fortschritt, und das fertige Ergebnis kommt als ZIP zurück. Da nichts hochgeladen wird, kostet ein solcher Stapel nichts an Serverkontingent — auf dieser Zielformat-Seite läuft die Umwandlung vollständig im Browser.
Wichtig bei einem größeren Archiv: Die Umwandlung ist echte Rechenarbeit, Dekodierung plus Neukodierung pro Datei, sodass ein Ordner mit einigen hundert Filmen einen Laptop eine Weile beschäftigt. Und es lohnt sich, die erste fertige Datei gegen die Spezifikation zu prüfen — welche Spur, welche Abtastrate, ob der ID3-Block stört —, bevor der Rest des Stapels läuft.
| MKV | AAC | |
|---|---|---|
| Vollständiger Name | Matroska-Video | Advanced Audio Coding |
| Dateiendung | .mkv | .aac |
| Medientyp | video/x-matroska | audio/aac |
| Kompression | Verlustbehaftet — Größe wird mit Qualität bezahlt | Verlustbehaftet — Größe wird mit Qualität bezahlt |
| Erstmals veröffentlicht | 2002 | 1997 |
| Herausgegeben von | — | MPEG |
| Spezifikation | Matroska | ISO/IEC 13818-7 |
| Lizenzlage | Offener Standard | Offener Standard |
| Heutiger Stand | Aktuell | Aktuell |
| Audiokanäle | — | bis zu 48 |
| Öffnet im Browser | Manche Browser | Jeder Browser |
| Stattdessen erwogen | MP4, WebM | MP3, OPUS |
AAC öffnet sich in jedem aktuellen Browser. MKV unterstützen noch weniger Browser. Wenn die Datei auf eine Webseite oder in ein Formular soll, ist das meist der ganze Grund für die Umwandlung.
VLC liest sowohl MKV als auch AAC — du kannst das Ergebnis also gegen das Original prüfen, ohne ein zweites Programm zu brauchen.
MKV wurde 2002 veröffentlicht. Festgehalten ist das in Matroska — lohnt sich zu kennen, wenn die Datei das Programm überleben soll, das sie geschrieben hat.
AAC kommt von MPEG und stammt aus 1997, festgehalten in ISO/IEC 13818-7. VLC, FFmpeg und iTunes lesen das Format.
Nein. Diese Umwandlung läuft vollständig in deinem Browser, die Datei verlässt dein Gerät also nicht. Du kannst das selbst nachprüfen: Öffne den Netzwerk-Tab der Entwicklerwerkzeuge und wandle etwas um. Zu sehen sind die Seite selbst und die Statistik- und Werbeanfragen, mit denen dieser Dienst bezahlt wird — und keine einzige, die deine Datei trägt. Hinter genau diesem Paar steckt mediabunny, eine Hülle um WebCodecs, die die Hardware-Decoder deines Geräts mitbenutzt; dein Browser lädt das einmal und behält es dann.
Ja. Kein Konto, kein Wasserzeichen und kein Tageskontingent, das sich verbraucht — es läuft auf deinem eigenen Rechner, du darfst also so oft wiederkommen, wie du willst. Dateien bis 100 MB verarbeitet der Browser, 100 auf einmal. mediabunny wird auf deinen Rechner geladen und läuft dort — deshalb gibt es dafür keine Zählung.
AAC komprimiert, es gehen also Daten verloren. In der Standardeinstellung sieht man davon nichts; wenn du sichergehen willst, stell die Qualität höher. Nur die erste Tonspur bleibt erhalten. Ein Film mit zweiter Sprachfassung oder Audiokommentar verliert sie.
Für die Umwandlung selbst nicht — sie läuft in dem Browser, den du ohnehin offen hast. Zum Öffnen brauchst du danach das Programm, das auf deinem Gerät üblicherweise Advanced Audio Coding anzeigt.