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ORF kannst du hier kostenlos und ohne Konto in JPG umwandeln: Datei oben ablegen, und ein, zwei Sekunden später steht das Ergebnis zum Herunterladen bereit. Die Umwandlung läuft in deinem eigenen Browser, die Datei wird also nie hochgeladen — das klappt unter Windows, macOS und Linux ebenso wie auf iPhone und Android, und es funktioniert selbst dann noch, wenn du das Netz abschaltest.
Bis zu 100 Dateien auf einmal. Gemischte Formate sind kein Problem.
Sie werden nacheinander umgewandelt und kommen zusammen als ZIP zurück.
ORF in JPG
Wer beim Deutschen Alpenverein oder in einem Naturfotografie-Verein unterwegs ist, kennt den Grund, aus dem so viele Olympus- und OM-System-Kameras auf Hüttentouren dabei sind: Das Micro-Four-Thirds-System ist deutlich leichter als eine vergleichbare Vollformatausrüstung, und wer mehrere Tage mit dem Rucksack unterwegs ist, spürt jedes eingesparte Gramm. Der Preis dafür ist, dass am Ende der Tour meist kein Laptop mit installiertem OM Workspace zur Hand ist, sondern höchstens ein Tablet.
Genau in diesem Moment wird eine ORF-Datei zum Problem: Windows und die meisten Tablet-Betriebssysteme öffnen sie nicht ohne Weiteres, und die WLAN-Verbindung einer Alpenvereinshütte ist selten stark genug, um erst eine Kameraherstellersoftware herunterzuladen. Wer noch am selben Abend ein Bild in die Wandergruppe schicken will, braucht einen Weg, der ohne Installation auskommt.
Die meisten Rohdatenformate enthalten eine einfache Aufnahme und eine Vorschau davon. Olympus- und OM-System-Kameras enthalten dagegen häufig etwas, das die Kamera selbst zusammengerechnet hat: High Res Shot kombiniert mehrere sensorverschobene Belichtungen zu einem deutlich höher aufgelösten Bild, Live Composite baut eine Langzeitbelichtung, die nur neues Licht hinzufügt, die kamerainterne Fokus-Stapelung fügt eine Belichtungsreihe zu einem durchgehend scharfen Bild zusammen.
In all diesen Fällen ist das eigentlich Interessante die Berechnung, und die fand in der Kamera statt. Die eingebettete Vorschau ist das fertige Ergebnis. Externe Rohdatenentwickler können diese Modi oft gar nicht nachvollziehen, was die übliche Argumentation umdreht — hier ist die Extraktion nicht der zweitbeste Weg, sondern häufig der einzige, der überhaupt das liefert, was tatsächlich fotografiert wurde.
ORF ist ein von TIFF abgeleiteter Container, den Olympus seit 2002 schreibt, mit Micro-Four-Thirds-Sensordaten in 12 Bit je Kanal — weniger als die 14 Bit, mit denen größere Sensorformate arbeiten. Daneben schreibt die Kamera bei jeder Aufnahme ein vollständiges JPEG mit hinein.
Der Umwandler durchsucht die Datei nach eingebetteten JPEGs, behält das größte über 640 mal 480 Pixel und gibt es zurück. Es findet dabei keine Demosaicing-Berechnung statt, weshalb sich selbst eine ganze Speicherkarte in wenigen Minuten auf einem Tablet durchziehen lässt — das Ergebnis entspricht der Wiedergabe der Kamera samt eingestelltem Bildmodus.
Der Belichtungsspielraum eines Sensors hängt von Bittiefe und Sensorgröße ab, und Micro Four Thirds ist kleiner als APS-C oder Vollformat. Eine 12-Bit-ORF hat echten Spielraum, aber weniger davon als eine 14-Bit-Datei von einer Vollformatkamera — der Abstand zwischen der Kameraabbildung und dem, was eine sorgfältige Entwicklung noch herausholen könnte, ist bei diesem System also kleiner als bei den meisten anderen.
Das ist kein Argument, die ORF-Datei wegzuwerfen: Eine überstrahlte Stelle im Himmel lässt sich aus den Rohdaten noch retten, aus einer 8-Bit-Vorschau nicht mehr. Es ist ein Argument dafür, die Extraktion bei einer ordentlich belichteten Aufnahme nicht als Notlösung zu empfinden — bei einem korrekt belichteten Bild liegt die Kameraabbildung sehr nah an dem, was eine Entwicklung ohnehin ergeben hätte.
Der ganze Reiz dieses Systems liegt im Gewicht, und wer sich dafür entscheidet, ist überdurchschnittlich oft fernab vom eigenen Hauptrechner unterwegs — auf einer Hütte, im Beobachtungsversteck, drei Wochen auf Reisen mit Tablet und Kartenleser. Genau das ist der unbequeme Moment, weil ORF für Browser unsichtbar ist, unter Windows einen Codec braucht und OM Workspace auf einem iPad grundsätzlich nicht installierbar ist.
Diese Umwandlung läuft im Browser-Tab, ohne Installation, sodass ein Tablet mit Kartenleser eine vollständige Sicherungsstation ergibt. Sie funktioniert auch mit ausgeschalteter Verbindung, weil nichts irgendwohin gesendet wird — nützlich in Berghütten mit Satelliten-WLAN, das nach Megabyte abgerechnet wird.
Die Vorschau wird ohne erneute Kodierung durchgereicht, weshalb grundsätzlich alles mitkommen könnte, was die Kamera hineingeschrieben hat: Objektiv, Brennweite, Blende, Verschlusszeit, ISO, Aufnahmezeitpunkt und ein GPS-Standort, sofern die Kamera oder ein gekoppeltes Telefon ihn geliefert hat. Ob das tatsächlich passiert, ist eine Einstellung. „Metadaten entfernen" ist standardmäßig aktiviert, sodass die EXIF-Daten vor der Ausgabe entfernt werden — das Farbprofil bleibt in jedem Fall erhalten.
Für jemanden, der Vögel oder seltene Pflanzen fotografiert, ist genau diese Voreinstellung die richtige — Bruthöhlen und genaue Fundorte verbreiten sich viel zu leicht über ein versehentlich geteiltes Bild mit Standortdaten. Wer die Angaben doch braucht, etwa für eigene Aufzeichnungen oder eine Einreichung, die Aufnahmedaten verlangt, schaltet die Option aus, und der Block kommt vollständig mit. Eine maximale Breite zu setzen ist nicht mehr der Weg, um Metadaten zu entfernen — das geschah früher nur als Nebenwirkung einer erzwungenen Neukodierung, die dabei unnötig Qualität kostete.
Der eingestellte Bildmodus ist unwiderruflich Teil des Bildes. Eine in Monochrom aufgenommene Szene kommt als Schwarzweißbild heraus, und die Farbe lässt sich aus der JPG-Datei nicht zurückholen, auch wenn sie in der ORF-Datei weiterhin vorhanden ist. Eine automatische Weißabstimmung, die im Schnee oder unter dichtem Wald danebengelegen hat, ist ebenso festgeschrieben.
Am deutlichsten zeigt sich die Grenze bei überstrahlten Bereichen. Ein als flaches Weiß wiedergegebener Himmel enthält in den Sensordaten häufig noch Zeichnung, weil die Vorschau mit einer Tonwertkurve entstand, die genau diese Details abgeschnitten hat. Ist eine Aufnahme den Aufwand wert, lohnt es sich, die ORF-Datei zu behalten und in OM Workspace, Lightroom oder darktable zu öffnen — alle drei lesen sie.
Alles unter 640 mal 480 Pixel wird abgelehnt statt zurückgegeben, weil ein als Umwandlung getarntes Vorschaubildchen schlechter ist als eine klare Fehlermeldung. Diese Grenze wird bei Dateien direkt von der Kamera praktisch nie erreicht.
Sie wird relevant bei Dateien mit einer ungewöhnlichen Vorgeschichte: von einem Datenrettungsprogramm wiederhergestellt, mitten im Schreibvorgang durch eine entnommene Speicherkarte abgeschnitten, oder von einer Drittsoftware ohne eingebettete Vorschau geschrieben. Die Original-Speicherkartenkopie ist hier der erste Versuch; hilft das nicht, braucht die Datei einen Decoder, der tatsächlich die Sensordaten liest.
Die ganze Auswahl lässt sich ablegen, das Ergebnis kommt als ZIP zurück. Jede Datei wird für sich mit eigenem Fortschritt durchsucht, und weil eine JPG-Zielgröße bei den Standardeinstellungen keine erneute Kodierung braucht, hängt die Geschwindigkeit hier praktisch nur davon ab, wie schnell das eigene Gerät die Dateien lesen kann.
Die freie Nutzung erlaubt bis zu hundert Megabyte je Datei, was eine gewöhnliche ORF-Datei nie ausschöpft — eine Aufnahme mit zwanzig Megapixeln liegt bei rund zwanzig Megabyte — und selbst eine High-Res-Shot-Datei bleibt bequem darunter.
Die Umwandlung ist lokal: Die ORF-Dateien werden von der eigenen Karte oder Festplatte gelesen, im Arbeitsspeicher durchsucht, und die JPG-Dateien werden zurückgeschrieben. Nichts wird zu irgendeinem Zeitpunkt übertragen, was auf einem geteilten Hütten-WLAN ebenso zählt wie aus Gründen der Privatsphäre.
Wer das nicht einfach glauben möchte, kann es nachprüfen: die Entwicklerwerkzeuge öffnen und im Netzwerk-Tab beobachten, was während einer Umwandlung tatsächlich passiert — oder das Gerät in den Flugmodus versetzen und die Umwandlung trotzdem laufen lassen.
| ORF | JPG | |
|---|---|---|
| Vollständiger Name | Olympus Raw Format | JPEG-Bild |
| Dateiendung | .orf | .jpg, .jpeg, .jpe |
| Medientyp | image/x-olympus-orf | image/jpeg |
| Kompression | Verlustfrei — es wird nichts verworfen | Verlustbehaftet — Größe wird mit Qualität bezahlt |
| Erstmals veröffentlicht | 2002 | 1992 |
| Herausgegeben von | Olympus | Joint Photographic Experts Group |
| Spezifikation | — | ITU-T T.81 |
| Lizenzlage | Proprietär | Offener Standard |
| Heutiger Stand | Aktuell | Aktuell |
| Bittiefe | 12 | 8 |
| Kann Farbe beschreiben als | RGB | RGB, Graustufen, YCbCr |
| Größtes Bild | — | 65.535 px je Seite |
| Öffnet im Browser | Kein Browser | Jeder Browser |
| Stattdessen erwogen | DNG, TIFF | WebP, AVIF, HEIC |
ORF speichert bis zu 12 Bit pro Kanal, JPG 8. Die zusätzliche Genauigkeit ist das, was starke Korrekturen ohne Streifenbildung übersteht — wandle deshalb besser nach der Bearbeitung um als davor.
EXIF-Daten, XMP-Einträge und GPS-Koordinaten können mitkommen — ORF und JPG haben beide einen Platz dafür.
JPG öffnet sich in jedem aktuellen Browser. ORF unterstützen noch weniger Browser. Wenn die Datei auf eine Webseite oder in ein Formular soll, ist das meist der ganze Grund für die Umwandlung.
ORF gehört einem Hersteller, JPG ist eine veröffentlichte Spezifikation (ITU-T T.81). Das zählt für alles, was in zehn Jahren noch aufgehen soll, wenn es das Programm von damals vielleicht nicht mehr gibt.
Die üblichen Programme überschneiden sich nicht: ORF öffnest du in Adobe Lightroom, OM Workspace und darktable, JPG in Adobe Photoshop, GIMP und Preview — wer das Ergebnis bekommt, braucht also eines aus der zweiten Reihe.
Die Datei wird deutlich kleiner, und zwar dadurch, dass Details verworfen werden. ORF behält alles, JPG behält das, was dem Auge ohnehin kaum auffällt. Bei einem Foto ist der Tausch fast geschenkt; bei Text, einem Bildschirmfoto oder einer Strichzeichnung siehst du ihn als Schatten an den Kanten.
ORF stammt von Olympus und wurde 2002 veröffentlicht. Solche Dateien kommen aus Olympus and OM System bodies. Darunter steckt TIFF — deshalb kann ein Programm, das ORF gar nicht kennt, so eine Datei manchmal trotzdem öffnen.
JPG kommt von Joint Photographic Experts Group und stammt aus 1992, festgehalten in ITU-T T.81. Adobe Photoshop, GIMP und Preview lesen das Format.
Nein. Diese Umwandlung läuft vollständig in deinem Browser, die Datei verlässt dein Gerät also nicht. Du kannst das selbst nachprüfen: Öffne den Netzwerk-Tab der Entwicklerwerkzeuge und wandle etwas um. Zu sehen sind die Seite selbst und die Statistik- und Werbeanfragen, mit denen dieser Dienst bezahlt wird — und keine einzige, die deine Datei trägt. Hinter genau diesem Paar steckt a raw preview extractor, das holt das JPEG heraus, das die Kamera ohnehin eingebettet hat, statt die Sensordaten zu entwickeln; dein Browser lädt das einmal und behält es dann.
Ja. Kein Konto, kein Wasserzeichen und kein Tageskontingent, das sich verbraucht — es läuft auf deinem eigenen Rechner, du darfst also so oft wiederkommen, wie du willst. Dateien bis 100 MB verarbeitet der Browser, 100 auf einmal. a raw preview extractor wird auf deinen Rechner geladen und läuft dort — deshalb gibt es dafür keine Zählung.
JPG komprimiert, es gehen also Daten verloren. In der Standardeinstellung sieht man davon nichts; wenn du sichergehen willst, stell die Qualität höher. Herausgeholt wird die Vorschau, die deine Kamera beim Auslösen mitgeschrieben hat — bei fast jeder Kamera in voller Auflösung. Es ist die Interpretation der Kamera: Der Bildstil ist fest eingebacken, und der zusätzliche Spielraum in Lichtern und Schatten, wegen dem man überhaupt in Roh aufnimmt, steckt nicht darin. Zum Ansehen, Verschicken und Hochladen ist das perfekt; die Entwicklung der Rohdatei ersetzt es nicht.
Die Datei wird deutlich kleiner, und zwar dadurch, dass Details verworfen werden. ORF behält alles, JPG behält das, was dem Auge ohnehin kaum auffällt. Bei einem Foto ist der Tausch fast geschenkt; bei Text, einem Bildschirmfoto oder einer Strichzeichnung siehst du ihn als Schatten an den Kanten.
ORF speichert bis zu 12 Bit pro Kanal, JPG 8. Die zusätzliche Genauigkeit ist das, was starke Korrekturen ohne Streifenbildung übersteht — wandle deshalb besser nach der Bearbeitung um als davor.
EXIF-Daten, XMP-Einträge und GPS-Koordinaten können mitkommen — ORF und JPG haben beide einen Platz dafür.
Was diese Seite über ORF und JPG behauptet, lässt sich nachprüfen — hier stehen die Dokumente, die es festlegen.