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ORF kannst du hier kostenlos und ohne Konto in PNG umwandeln: Datei oben ablegen, und ein, zwei Sekunden später steht das Ergebnis zum Herunterladen bereit. Die Umwandlung läuft in deinem eigenen Browser, die Datei wird also nie hochgeladen — das klappt unter Windows, macOS und Linux ebenso wie auf iPhone und Android, und es funktioniert selbst dann noch, wenn du das Netz abschaltest.
Bis zu 100 Dateien auf einmal. Gemischte Formate sind kein Problem.
Sie werden nacheinander umgewandelt und kommen zusammen als ZIP zurück.
ORF in PNG
Wer eine Beobachtung an eine avifaunistische Kommission oder ein Landesgremium meldet — bei einer seltenen Art an die Deutsche Seltenheitenkommission, bei häufigeren Arten an den zuständigen Kreis- oder Landesverband —, reicht kein Foto zum Anschauen ein, sondern ein Beweisstück. Genau dort entscheidet Detail über Anerkennung oder Ablehnung: die Flügelformel bei einem Rohrsänger, das Bindenmuster bei einer Limikole, die Zeichnung, die zwei ähnliche Arten überhaupt erst trennt.
JPEG-Kompression ist für ein Foto zum Betrachten gemacht, nicht für eines, das bei 400 Prozent Vergrößerung geprüft wird. PNG entfernt diese Unsicherheit vollständig aus der Meldung, weil ab dem Auslesen der Kameradatei kein weiterer Kompressionsschritt mehr stattfindet.
JPEG teilt ein Bild in 8-mal-8-Blöcke und verwirft zuerst die feinsten, hochfrequenten Details darin, weil das Auge sie am wenigsten vermisst. Für ein Foto zum Anschauen ist das eine sinnvolle Entscheidung. Für ein Foto, das geprüft wird, ist es die falsche — genau diese hochfrequenten Details sind die einzelnen Federn am Handflügelrand, die Schuppenreihen auf einem Falterflügel, die feine Zeichnung am Blattrand.
Bei normaler Ansichtsgröße fällt der Verlust nicht auf. Beim 300- oder 400-Prozent-Ausschnitt, an dem eine Bestimmung tatsächlich stattfindet, schon: feine Textur verschmiert zu einer weichen Fläche, und die Blockgrenzen selbst können als schwache Kanten erscheinen, die auf dem Tier nie vorhanden waren. Beide Effekte sind unauffällig und reichen dennoch aus, um aus einem sicher bestimmbaren Beleg einen unsicheren zu machen.
Kameras betten mehr als ein JPEG ein: ein kleines für die Dateiübersicht, manchmal ein mittelgroßes, und die volle Auflösung, die der Sucher oder das Rückwanddisplay zeigt. Dieser Konverter findet alle eingebetteten Bilder und wählt das mit der größten Pixelzahl aus — nicht das mit der geringsten Dateigröße.
Der Unterschied ist keine Formsache. Eine stark komprimierte Vorschau in voller Auflösung kann weniger Bytes belegen als eine leicht komprimierte in mittlerer Größe, sodass eine Auswahl nach Dateigröße scheinbar vernünftig zur kleineren Aufnahme führen würde. Alles unter 640 mal 480 Pixel wird ignoriert, weil eine Miniaturansicht ein schlechteres Ergebnis wäre als ein klarer Fehlschlag. Eine Aufnahme umwandeln und die Maße prüfen genügt: 5.184 mal 3.888 ist die Standardauflösung eines Micro-Four-Thirds-Sensors, alles Kleinere hat einen anderen Weg als die Kamera selbst genommen.
Dieser Satz gehört gelesen, bevor eine Datei einer Meldung beigefügt wird. Das PNG speichert exakt und dauerhaft, was es erhält. Was es erhält, ist das JPEG, das die Kamera im Moment der Aufnahme selbst eingebettet hat — und dieses JPEG hat bereits die oben beschriebene Kompression durchlaufen, in der Qualitätsstufe, die der Kamerahersteller für die eingebettete Vorschau gewählt hat.
Die korrekte Beschreibung des Ergebnisses lautet also: eine verlustfreie Kopie eines bereits komprimierten Bildes. Das ist deutlich besser als ein neu exportiertes JPEG, das eine zweite Kompressionsgeneration hinzufügen würde, aber nicht dasselbe wie eine Entwicklung aus den Rohdaten des Sensors. Hängt eine Bestimmung an Details auf Pixelebene, gehört die ORF-Datei stattdessen in OM Workspace, Lightroom oder darktable entwickelt — und in beiden Fällen sollte in der Meldung stehen, welcher Weg gewählt wurde.
Ein Standardbild eines OM-System- oder Olympus-Sensors misst 5.184 mal 3.888 Pixel. Ein Vogel, der ein Viertel des Bildfelds füllt, ist damit rund 1.300 Pixel breit — reichlich für die meisten Merkmale. Ein Falter im Maßstab 1:1 mit einem 60-mm-Makroobjektiv lässt sich auf deutlich unter ein Zehntel Millimeter je Pixel auflösen, was ein Grund für die Verbreitung dieses Systems in genau diesem Einsatzbereich ist.
High Res Shot ändert die Rechnung dort, wo es sich einsetzen lässt — ruhendes Motiv, Stativ oder sehr ruhige Hand —, mit Aufnahmen um 8.160 mal 6.120 Pixel oder mehr. Ob diese Auflösung tatsächlich im PNG ankommt, hängt davon ab, was die Kamera eingebettet hat, weshalb sich eine Prüfung der Maße lohnt statt einer Annahme. Für ein lebendes Insekt oder einen Vogel ist die Standardauflösung der realistische Fall, und sie ist eine gute.
Ein 20-Megapixel-Bild sind 60 MB reine Pixeldaten vor jeder Kompression, und PNG funktioniert über das Finden von Wiederholungen — davon enthält eine Naturaufnahme naturgemäß wenig. Erwartbar sind zwischen 28 und 48 MB, je nach Motiv: ein Vogel vor gleichmäßigem Himmel komprimiert gut, ein Falter auf Flechte oder eine Pflanze im Gras kaum.
Das ist ein großer Anhang für eine E-Mail und ein großer Upload für ein Meldeportal, und die Antwort darauf ist meist nicht Komprimieren, sondern weniger Dateien einreichen. Das Vollbild-PNG und ein verlustfreier Ausschnitt reichen oft, statt zwölf Varianten, und ein Dateitransferlink lohnt sich, wo das Portal ihn zulässt. Die Auflösung zu verkleinern, um unter ein Limit zu kommen, hebt den ganzen Zweck der Übung auf.
PNG kann ein Bild auch als indizierte Palette mit höchstens 256 Farben speichern, was für Screenshots und Grafiken kleine Dateien ermöglicht. Hier passiert das nicht: Der Encoder schreibt durchgehend 24-Bit-Echtfarbe mit acht Bit je Kanal, keine Farbe im Bild wird auf den nächstliegenden Palettenwert gerundet.
Das ist erwähnenswert, weil Meldeformulare unter den erlaubten Formaten häufig auch GIF aufführen, das ausschließlich mit Palette arbeitet und ein Foto auf 256 Farben mit sichtbarem Banding reduziert. Bei einem feinen Grünton oder einem Verlauf über eine Flügelfläche kann diese Reduktion den Unterschied zwischen zwei Arten ausmachen. PNG ist auf dieser Liste das Format, das diesen Verlust nicht hat.
PNG unterstützt bis zu 16 Bit je Kanal, und ORF speichert 12 — zwei weniger als die 14 Bit, die die meisten anderen Rohdatenformate schreiben, ein spürbarer Unterschied bei einem kleineren Sensor. Keine dieser Zahlen erreicht das PNG: Die eingebettete Vorschau ist ein 8-Bit-JPEG, also ist auch das PNG 8-Bit.
Für die Prüfung eines Belegfotos ist das fast nie die entscheidende Grenze, weil ein Gutachter auf Detail schaut, nicht auf Tonwertumfang. Zur Grenze wird es, wenn ein Bild vor der Sichtbarkeit eines Merkmals stark aufgehellt werden muss — ein Falter bei schlechtem Licht, ein Vogel im Schatten der Flügelunterseite —, weil acht Bit dort banden, wo eine 16-Bit-Entwicklung es nicht täte. Für diesen Fall ist die ORF-Datei mit einem Rohdatenkonverter der richtige Weg, nicht diese Seite.
Die Umwandlung dekodiert und kodiert neu, also überlebt nichts aus dem Metadatenblock: keine Kamera, kein Objektiv, keine Belichtungsdaten, kein Aufnahmedatum, keine GPS-Koordinate aus der Kamera oder einem gekoppelten Telefon.
Für Naturmeldungen wirkt das in beide Richtungen, und beide zählen. Datum und Fundort sind der eigentliche Meldeinhalt — sie gehören ins Meldeformular und in die eigenen Notizen, ausgelesen aus der ORF-Datei, bevor man sich allein auf das PNG verlässt. Zugleich ist ein Foto eines Nests, eines Schlafplatzes, einer Orchidee oder eines seltenen Pilzes ohne mitgeführte Koordinate ein Bild, das sich in einem Forum teilen lässt, ohne den genauen Fundort damit preiszugeben — eine Gewohnheit, die sich lohnt.
Gutachter wollen in der Regel zweierlei: das Detail, das die Bestimmung stützt, und genug Kontext, um ihr zu glauben. Das Vollbild zu PNG umwandeln, den Ausschnitt aus diesem PNG erzeugen statt aus einem JPEG, und den Ausschnitt ebenfalls als PNG speichern — dann sind beide Dateien verlustfreie Kopien desselben Originals, ohne dass zwischen ihnen etwas hinzukam.
Von einer Schärfung oder Anpassung vor der Einreichung ist abzuraten. Ein Gutachter, der ein grenzwertiges Merkmal beurteilt, muss wissen, dass er sieht, was der Sensor aufgenommen hat, nicht was ein Regler daraus gemacht hat — eine ungeschärfte Datei mit einem Hinweis auf die Aufnahmebedingungen ist mehr wert als eine bearbeitete, die besser aussieht. Wurde dennoch angepasst, gehört das dazugesagt.
Alles läuft im Browser: Die ORF-Datei wird eingelesen, nach eingebetteten Bildern durchsucht, dekodiert und als PNG neu geschrieben. Nichts davon braucht eine Installation, was auf einem Laptop im Feld oder einem geliehenen Rechner den praktischen Unterschied macht, und es ist kein Konto nötig.
Übertragen wird ebenfalls nichts, was der Netzwerk-Tab zeigt und ein getrennter Rechner beweist. Für Meldungen zu empfindlichen Arten ist das der eigentliche Punkt — eine Datei, die weiß, wo eine seltene Orchidee wächst, sollte auf dem Weg zur Meldung nicht durch einen unbekannten Server laufen, und hier tut sie das nicht.
| ORF | PNG | |
|---|---|---|
| Vollständiger Name | Olympus Raw Format | Portable Network Graphics |
| Dateiendung | .orf | .png |
| Medientyp | image/x-olympus-orf | image/png |
| Kompression | Verlustfrei — es wird nichts verworfen | Verlustfrei — es wird nichts verworfen |
| Erstmals veröffentlicht | 2002 | 1996 |
| Herausgegeben von | Olympus | PNG Development Group |
| Spezifikation | — | ISO/IEC 15948 |
| Lizenzlage | Proprietär | Offener Standard |
| Heutiger Stand | Aktuell | Aktuell |
| Bittiefe | 12 | 16 |
| Kann Farbe beschreiben als | RGB | RGB, Graustufen, indizierte Palette |
| Größtes Bild | — | 2.147.483.647 px je Seite |
| Öffnet im Browser | Kein Browser | Jeder Browser |
| Stattdessen erwogen | DNG, TIFF, JPG | WebP, SVG, JXL |
PNG hat keinen Platz für die GPS-Koordinaten. Diese Angabe kommt über die ORF-Datei nicht hinaus — wichtig, bevor du das Original löschst, und praktisch, wenn genau das der Zweck war.
PNG beherrscht Transparenz, ORF nicht. Das ist Platz, den das Ergebnis hat und das Original nie genutzt hat: die Umwandlung erzeugt keinen transparenten Hintergrund, sie macht ihn erst nachträglich möglich.
PNG öffnet sich in jedem aktuellen Browser. ORF unterstützen noch weniger Browser. Wenn die Datei auf eine Webseite oder in ein Formular soll, ist das meist der ganze Grund für die Umwandlung.
ORF gehört einem Hersteller, PNG ist eine veröffentlichte Spezifikation (ISO/IEC 15948). Das zählt für alles, was in zehn Jahren noch aufgehen soll, wenn es das Programm von damals vielleicht nicht mehr gibt.
Die üblichen Programme überschneiden sich nicht: ORF öffnest du in Adobe Lightroom, OM Workspace und darktable, PNG in Adobe Photoshop, GIMP und Paint.NET — wer das Ergebnis bekommt, braucht also eines aus der zweiten Reihe.
Die beiden zielen auf verschiedene Arbeit: ORF auf die Fotografie und die Bearbeitung, PNG auf Bildschirmfotos, Logos und Strichzeichnungen und das Web. Das lohnt sich vorher abzuwägen — der Grund, aus dem es das eine gibt, ist meist der Grund, aus dem das andere unpraktisch ist.
ORF stammt von Olympus und wurde 2002 veröffentlicht. Solche Dateien kommen aus Olympus and OM System bodies. Darunter steckt TIFF — deshalb kann ein Programm, das ORF gar nicht kennt, so eine Datei manchmal trotzdem öffnen.
PNG kommt von PNG Development Group und stammt aus 1996, festgehalten in ISO/IEC 15948. Adobe Photoshop, GIMP und Paint.NET lesen das Format.
Nein. Diese Umwandlung läuft vollständig in deinem Browser, die Datei verlässt dein Gerät also nicht. Du kannst das selbst nachprüfen: Öffne den Netzwerk-Tab der Entwicklerwerkzeuge und wandle etwas um. Zu sehen sind die Seite selbst und die Statistik- und Werbeanfragen, mit denen dieser Dienst bezahlt wird — und keine einzige, die deine Datei trägt. Hinter genau diesem Paar steckt a raw preview extractor, das holt das JPEG heraus, das die Kamera ohnehin eingebettet hat, statt die Sensordaten zu entwickeln; dein Browser lädt das einmal und behält es dann.
Ja. Kein Konto, kein Wasserzeichen und kein Tageskontingent, das sich verbraucht — es läuft auf deinem eigenen Rechner, du darfst also so oft wiederkommen, wie du willst. Dateien bis 100 MB verarbeitet der Browser, 100 auf einmal. a raw preview extractor wird auf deinen Rechner geladen und läuft dort — deshalb gibt es dafür keine Zählung.
PNG komprimiert, es gehen also Daten verloren. In der Standardeinstellung sieht man davon nichts; wenn du sichergehen willst, stell die Qualität höher. Herausgeholt wird die Vorschau, die deine Kamera beim Auslösen mitgeschrieben hat — bei fast jeder Kamera in voller Auflösung. Es ist die Interpretation der Kamera: Der Bildstil ist fest eingebacken, und der zusätzliche Spielraum in Lichtern und Schatten, wegen dem man überhaupt in Roh aufnimmt, steckt nicht darin. Zum Ansehen, Verschicken und Hochladen ist das perfekt; die Entwicklung der Rohdatei ersetzt es nicht.
PNG hat keinen Platz für die GPS-Koordinaten. Diese Angabe kommt über die ORF-Datei nicht hinaus — wichtig, bevor du das Original löschst, und praktisch, wenn genau das der Zweck war.
PNG beherrscht Transparenz, ORF nicht. Das ist Platz, den das Ergebnis hat und das Original nie genutzt hat: die Umwandlung erzeugt keinen transparenten Hintergrund, sie macht ihn erst nachträglich möglich.
Was diese Seite über ORF und PNG behauptet, lässt sich nachprüfen — hier stehen die Dokumente, die es festlegen.