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ASS kannst du hier kostenlos und ohne Konto in SUB umwandeln: Datei oben ablegen, und ein, zwei Sekunden später steht das Ergebnis zum Herunterladen bereit. Die Umwandlung läuft in deinem eigenen Browser, die Datei wird also nie hochgeladen — das klappt unter Windows, macOS und Linux ebenso wie auf iPhone und Android, und es funktioniert selbst dann noch, wenn du das Netz abschaltest.
Bis zu 100 Dateien auf einmal. Gemischte Formate sind kein Problem.
Sie werden nacheinander umgewandelt und kommen zusammen als ZIP zurück.
ASS in SUB
Advanced SubStation Alpha entstand 2002 aus der Fansub-Szene heraus und wurde von Leuten entworfen, denen es einzig ums Aussehen ging: eine Stiltabelle, Overrides pro Zeile, Positionierung auf einem Raster, Animation, Karaoke-Effekte. MicroDVD stammt aus dem Jahr 1998, ist eher dokumentiert als genormt, und beschreibt nur eine Textzeile und die Bilder, in denen sie zu sehen ist.
Die meisten anderen Umwandlungen in diesem Bereich bewegen sich zwischen Formaten, die ungefähr dasselbe messen. Diese hier springt vom reichsten zum ärmsten von beiden — der Ausdruck „ungefähr" wird hier stärker strapaziert als sonst irgendwo.
In der deutschsprachigen Fansub-Szene ist ASS seit Jahren Standard: Übersetzerteams tippen Dialogzeilen in Aegisub ein, gestalten Karaoke-Effekte für den Vorspann und positionieren Schilder direkt über der japanischen Beschriftung im Bild. Das Ergebnis ist ein Untertitel, der zu der Serie gehört, für die er gebaut wurde.
Genau diese Datei trifft dann auf einen alten Standplattenspieler oder ein Fernsehgerät, das USB-Sticks liest, aber ausschließlich MicroDVD kennt. Die Umwandlung funktioniert, liefert eine gültige Datei — und diese Seite verbringt den größten Teil ihrer Länge damit, zu klären, ob das wirklich das Richtige ist.
Override-Tags in geschweiften Klammern werden entfernt, also verschwinden Farben, Verblassungen, Bewegungen, Rotationen und Karaoke-Timing spurlos. Die Stiltabelle wird gar nicht erst gelesen, sodass Schriftart, Größe, Kontur und Ausrichtung nie in die Umwandlung eingehen. Was ankommt, ist nur noch Anfang, Ende und der reine Text.
Das ist auch richtig so, denn MicroDVD hat für nichts davon ein Feld. Seine eigenen Inline-Codes decken Kursiv, Fett, Farbe, Schrift und Größe ab, wurden von Playern der Ära aber uneinheitlich umgesetzt, und eine Position kennt das Format überhaupt nicht. Ein Versuch, einen ASS-Stil hineinzuquetschen, wäre reines Raten — und würde bei jeder Datei anders raten.
Sobald der Text nur noch reiner Text ist, beginnt der zweite Verlust. MicroDVD speichert, in welchem Bild eine Zeile erscheint, also müssen die Zeiten mit einer Bildrate multipliziert und auf ganze Bilder gerundet werden. Diese Seite bietet dafür keine Einstellung an — eine Bildrate wird nur dort abgefragt, wo MicroDVD die Quelle ist, weil sich eine solche Datei ohne diese Angabe gar nicht lesen lässt. Beim Schreiben gilt die feste Vorgabe von 25.
Läuft das Video mit 25 Bildern pro Sekunde, ist das exakt. Läuft es mit 23,976, wie die meisten Kinoauflösungen aus dem Fansub-Umfeld, wandern die Untertitel spürbar nach hinten — rund 4,3 Prozent, bei anderthalb Stunden Laufzeit fast vier Minuten. Ein Player, der eine eigene Untertitel-Bildrate erlaubt, korrigiert das mit einer Einstellung; ein alter Standplattenspieler kann es nicht, und genau für den ist diese Umwandlung gedacht.
Der Text jeder Dialogzeile, mit harten Zeilenumbrüchen, die zunächst als echte Umbrüche gelesen und dann als senkrechter Strich geschrieben werden — das Zeichen, mit dem MicroDVD dasselbe ausdrückt. Anfang und Ende jeder Zeile werden in Bilder übersetzt. Auskommentierte Zeilen in der ASS werden übersprungen, was fast immer gewollt ist.
Das ist eine vollständige Liste, und sie ist eher eine gute Nachricht als nur eine Warnung. Ist die Spur ein reiner Dialog ohne Typesetting — und viele sind das —, geht dabei nichts verloren, was wichtig war. Bevor man den Rest dieser Seite als Warnung liest, lohnt der Blick, ob das auf die eigene Datei zutrifft.
Ein übersetztes Schild in einer ASS-Datei ist eine Dialogzeile, die über dem japanischen Original positioniert ist, in einem passenden Stil. Werden Position und Stil entfernt, wird daraus eine gewöhnliche Untertitelzeile, und MicroDVD setzt jede Zeile grundsätzlich unten ins Bild, weil es nichts anderes ausdrücken kann.
Bei einer Folge mit viel Typesetting entsteht so ein laufender Kommentar unter dem Bild: Ladenschilder, Handynachrichten, Kapitelkarten und Bildschirmtexte landen allesamt an derselben Stelle wie die gesprochenen Zeilen. Falsch ist das nicht, die Information ist ja da — nur sieht es nicht mehr aus wie das, was der Typesetter gemeint hat. Reine Schild-Zeilen vor der Umwandlung zu löschen, ist häufig die bessere Wahl.
ASS zeigt regelmäßig mehrere Zeilen gleichzeitig, auf getrennten Ebenen. MicroDVD kennt keine Ebenen, sodass ein Schild und eine Dialogzeile, die dieselben Sekunden belegen, zu zwei Einträgen für dieselben Bilder werden.
Ältere Player reagieren darauf unterschiedlich — manche stapeln die beiden Zeilen, manche zeigen nur die erste, ein paar legen die zweite über die erste an derselben Stelle. Keine dieser Reaktionen ist das, was der Typesetter wollte, und die Datei gibt dem Player nichts an die Hand, um sich zu entscheiden. Bei echten Überschneidungen ist es zuverlässiger, vor dem Kopieren eine der beiden Zeilen zu löschen.
ASS-Dateien aus der Fansub-Szene sind praktisch durchweg UTF-8, und auch die hier geschriebene SUB ist UTF-8. Das ist die richtige, moderne Wahl und erhält Umlaute, japanische Namen und alle Sonderzeichen genau so, wie der Übersetzer sie eingegeben hat.
Geräte aus der MicroDVD-Ära lesen das häufig nicht. Sie erwarten eine regionale Ein-Byte-Kodierung und zeigen UTF-8 als Kästchen oder wirre Zeichenpaare an, was wie eine kaputte Datei aussieht, aber keine ist. Die Datei in der vom Gerät erwarteten Kodierung neu zu speichern, ist ein Texteditor-Schritt, der hier nicht stattfindet — und er kostet jedes Zeichen, das diese Kodierung nicht darstellen kann, bei japanischen Namen also die meisten.
Diese Antwort passt oft besser und lohnt einen Gedanken vor der Umwandlung. War das Typesetting der eigentliche Punkt und kann das Zielgerät es nicht darstellen, hilft nur, es selbst zu rendern: Die Untertitel werden zu Bildpunkten im Video, und jeder Player zeigt sie identisch, weil es keine Untertitel mehr sind, sondern Bild.
Der Preis ist real. Das Video muss neu decodiert und codiert werden, und das kostet als einziger Schritt in diesem Prozess wirklich Bildqualität. Die Untertitel werden dauerhaft — nicht abschaltbar, nicht austauschbar, nicht übersetzbar —, und eine zweite Sprache bedeutet eine zweite Kopie. Für eine Folge, die auf genau einem alten Gerät bei einer Person landet, lohnt sich das meistens. Für ein Archiv nicht.
Ein erzwungener Zeilenumbruch in ASS ist ein Backslash gefolgt von einem großen N, weil eine Dialogzeile in ein durch Kommas getrenntes Feld passen muss. MicroDVD hat dieselbe Einschränkung aus demselben Grund und löst sie mit dem senkrechten Strich. Der Umbruch übersteht also die ganze Umwandlung: als echter Zeilenumbruch gelesen, als solcher gehalten und am Ende als Strich geschrieben, den der Player wieder trennt.
Der Sonderfall ist ein Strich, der schon in der Zeile stand. MicroDVD kennt kein Escape dafür, also landet eine Zeile mit diesem Zeichen — eine Umschrift-Konvention, eine Tabelle, ein zitierter Befehl — im Bild geteilt in zwei Zeilen. Bei reinen Dialogspuren kommt das selten vor, bei technischen Inhalten häufiger. Die ASS vorher nach diesem Zeichen zu durchsuchen, kostet eine Sekunde und ist die einzige Absicherung, die das Format zulässt.
Vor der Umwandlung nach MicroDVD lohnt zu klären, ob das Gerät das wirklich braucht. SubRip wird von deutlich mehr Hardware gelesen, speichert Zeiten statt Bilder und driftet deshalb nicht, und verliert dieselbe Formatierung — wenn am Ende ohnehin ein reiner Untertitel herauskommt, ist SubRip die bessere Wahl dafür.
Der übliche Grund, warum ein Gerät gar nichts anzeigt, ist selten das Format. Meist stimmt der Dateiname nicht exakt mit dem Video überein, die Datei liegt auf einer anderen Partition, oder die Zeichenkodierung wird falsch erkannt. Diese drei Punkte zuerst mit einer SRT durchgehen. Liest das Gerät danach nachweislich nur MicroDVD, ist diese Umwandlung richtig, die Bildrate der Punkt zum Prüfen, und die ASS bleibt als einzige Kopie der eigentlichen Arbeit liegen.
| ASS | SUB | |
|---|---|---|
| Vollständiger Name | Advanced SubStation Alpha | MicroDVD-Untertitel |
| Dateiendung | .ass, .ssa | .sub |
| Medientyp | text/x-ssa | text/plain |
| Erstmals veröffentlicht | 2002 | 1998 |
| Lizenzlage | Offener Standard | Veröffentlicht, nicht standardisiert |
| Heutiger Stand | Aktuell | Alt, wird überall noch gelesen |
| Öffnet im Browser | Kein Browser | Kein Browser |
| Stattdessen erwogen | SRT, VTT | SRT, VTT |
VLC liest sowohl ASS als auch SUB — du kannst das Ergebnis also gegen das Original prüfen, ohne ein zweites Programm zu brauchen.
SUB stammt aus 1998. VLC und Subtitle Edit lesen das Format.
Nein. Diese Umwandlung läuft vollständig in deinem Browser, die Datei verlässt dein Gerät also nicht. Du kannst das selbst nachprüfen: Öffne den Netzwerk-Tab der Entwicklerwerkzeuge und wandle etwas um. Zu sehen sind die Seite selbst und die Statistik- und Werbeanfragen, mit denen dieser Dienst bezahlt wird — und keine einzige, die deine Datei trägt.
Ja. Kein Konto, kein Wasserzeichen und kein Tageskontingent, das sich verbraucht — es läuft auf deinem eigenen Rechner, du darfst also so oft wiederkommen, wie du willst. Dateien bis 100 MB verarbeitet der Browser, 100 auf einmal.
ASS und SUB beschreiben Inhalte auf grundverschiedene Weise. Die Umwandlung ist deshalb ein Nachbau und keine Kopie: originalgetreu, aber nicht Byte für Byte dasselbe. Position, Schrift und Effekte fallen weg; erhalten bleiben der Text und seine Zeiten.
Für die Umwandlung selbst nicht — sie läuft in dem Browser, den du ohnehin offen hast. Zum Öffnen brauchst du danach das Programm, das auf deinem Gerät üblicherweise MicroDVD Subtitle anzeigt.