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PDB in PDF umzuwandeln, funktioniert hier noch nicht. Diese Seite beschreibt, was die Umwandlung leisten wird; welche PDB-Umwandlungen heute schon laufen, steht weiter unten.
Bis zu 100 Dateien auf einmal. Gemischte Formate sind kein Problem.
Sie werden nacheinander umgewandelt und kommen zusammen als ZIP zurück.
PDB in PDF
Diese Seite behandelt die Palm-Datenbank — den Container, den PalmOS-Organizer und vor allem die E-Book-Programme benutzt haben, die darauf liefen. Wer etwas anderes vor sich hat, sollte hier gar nicht erst weiterlesen, denn zwei völlig andere Dinge tragen dieselben drei Buchstaben und haben nichts miteinander zu tun.
Eine Protein-Data-Bank-Datei ist ein Textformat für die dreidimensionale Struktur eines Moleküls — wer sie in einem Texteditor öffnet, sieht Spalten aus Atomkoordinaten. Eine Program-Database-Datei ist eine Visual-Studio-Debugdatei, die kompilierten Code auf den Quelltext zurückführt, und liegt neben einer ausführbaren Datei gleichen Namens. Keine von beiden wird zu einem Dokument, und keine gehört auf diese Seite.
Die Datei in einem einfachen Texteditor öffnen genügt meist. Erscheinen lesbare Spalten aus Zahlen und Elementsymbolen, ist es eine Protein-Data-Bank-Datei. Erscheint stattdessen binäres Rauschen mit vereinzelten lesbaren Wörtern am Anfang, ist es eines der beiden anderen Formate.
Woher die Datei stammt, klärt den Rest schneller als jede Inspektion. Eine Datei, die von einem Handheld, einem Palm-Synchronisationsordner oder einer Sicherung eines Rechners aus den Zweitausendern kommt, ist eine Palm-Datenbank. Eine Datei in einem Build-Ausgabeordner neben einer .exe oder .dll gleichen Namens ist eine Debugdatenbank, und sie zu löschen kostet nichts, außer jemand debuggt gerade genau diesen Build.
In den späten Neunzigern und frühen Zweitausendern besaß eine ganze Generation deutscher Berufstätiger einen Palm-Organizer, oft dienstlich angeschafft, um Termine und Adressen unterwegs griffbereit zu haben. Genau in diesem Zeitraum entstanden neben Terminkalendern und Adressbüchern auch die ersten deutschsprachigen digitalen Bücher speziell für dieses Gerät, verkauft über frühe deutsche Onlineshops, die es lange vor dem heute bekannten E-Book-Markt gab.
Wer heute eine solche PDB-Datei auf einer alten Sicherungsdiskette oder einem geerbten Rechner findet, hält damit oft ein Stück eines Marktes in der Hand, der komplett verschwunden ist — die Shops existieren nicht mehr, die Geräte laufen nicht mehr, und die einzige Spur ist die Datei selbst.
Die Palm-Datenbank ist eine Hülle: ein Kopf, eine Liste von Datensätzen, und darin, was die jeweilige Anwendung hineingelegt hat. Was eine Datei tatsächlich enthält, verrät ein vier Zeichen langer Ersteller- und Typcode im Kopf — zwei PDB-Dateien können also völlig unterschiedliche Dinge sein, obwohl sie äußerlich identisch aussehen.
Deshalb hat die Frage, wie man eine PDB-Datei öffnet, keine einzige Antwort. Ein Adressbuch, ein Notizspeicher, ein Spielstand und ein E-Book sind alle gültige Palm-Datenbanken, und nur der Typcode oder die Herkunft verrät, um welches es sich handelt. Ein Werkzeug, das für Bücher gebaut wurde, lehnt die anderen zu Recht ab.
Die meisten erhaltenen PDB-Dateien sind Bücher, weil PalmOS die erste wirklich brauchbare Leseplattform war. Zwei Anwendungen stehen dabei für die meisten Fälle: eReader, die verbreitetste, und Mobipocket, das den Palm-Container nutzte, bevor Amazon das Unternehmen kaufte und daraus MOBI machte.
Diese zweite Tatsache ist der nützliche Teil. Eine Mobipocket-PDB ist im Kern eine MOBI-Datei in einer Palm-Hülle, sodass Werkzeuge, die MOBI lesen, sie häufig direkt verarbeiten — der Umwandlungsweg ist derselbe wie bei einer MOBI-Datei. Eine eReader-PDB ist dagegen anders aufgebaut und braucht ein Werkzeug, das genau dieses Format versteht, weshalb das eine alte Buch klaglos konvertiert und das daneben liegende nicht.
Bücher aus dem eReader-Shop waren geschützt, und zwar auf ungewöhnliche Weise: Der Schlüssel wurde aus Name und Kreditkartennummer der kaufenden Person abgeleitet, nicht aus einem Aktivierungsserver. Damals war das eine bewusst nutzerfreundliche Entscheidung — kein Konto, keine Aktivierung, nichts, das durch eine Serverabschaltung unbrauchbar werden konnte.
Genau deshalb hat dieses Schema die Zeit besser überstanden als die meisten anderen Kopierschutzverfahren, und die praktische Lage bleibt trotzdem unbequem. Ein solches Buch zu öffnen braucht Angaben aus einem Kauf, der fünfzehn oder zwanzig Jahre zurückliegt, auf einer Karte, die sicher längst abgelaufen ist. Sind diese Angaben nicht mehr vorhanden, ist das Buch nicht wiederherstellbar — und diese Seite übernimmt diese Arbeit in keinem der beiden Fälle.
Sehr wenig. Diese Bücher wurden für Geräte mit einem 160 mal 160 Pixel großen Graustufendisplay und kaum Rechenleistung gestaltet, deshalb war die Formatierung von Anfang an minimal, und was vorhanden ist, gehört häufig zu einer bestimmten Leseanwendung statt zu einem gemeinsamen Standard.
Für die Umwandlung ist das eine beruhigende Nachricht: Es gibt kaum etwas zu verlieren. Text und Kapitelstruktur kommen mit, alles Aufwendigere war in der Datei vermutlich ohnehin nicht vorhanden. Ein umgewandeltes Palm-Buch, das schlicht aussieht, ist eine zutreffende Wiedergabe und keine verschlechterte.
EPUB ist die richtige allgemeine Antwort für ein Buch, das gelesen werden soll. Es ist ein offener Standard, jeder aktuelle E-Reader nimmt es an, und der fließende Textumbruch, der eine Schriftgröße an den Bildschirm anpasst, zählt bei diesen Büchern mehr als bei den meisten anderen — mehr als der Text selbst gab es in der Datei ohnehin nie.
PDF hat seinen Platz beim Drucken und bei einer festen archivarischen Darstellung. Und für die anderen Datenbanken — Notizen, Adressen — ist die ehrliche Zielform kein Dokument, sondern reiner Text oder eine Tabelle, gewonnen mit einem Werkzeug, das genau für diese Anwendung geschrieben wurde. Das ist eine Extraktionsaufgabe und keine Formatumwandlung, und diesen Unterschied vorher zu erkennen spart etliche gescheiterte Versuche.
Auf dieser Seite läuft noch keine Umwandlung, weil die E-Book-Engine dafür nicht ausgeliefert wird. Ein Programm wie Calibre liest auf einem Desktop-Rechner mehrere der Palm-Buchvarianten schon heute und ist derzeit das praktikable Werkzeug für diese Aufgabe.
Diese Seite bleibt trotzdem der richtige erste Anlaufpunkt, weil die eigentliche Arbeit meistens vor der Umwandlung liegt: herausfinden, welche der drei Bedeutungen von PDB überhaupt zutrifft, und ob das gefundene Buch die frei lesbare oder die verschlüsselte Variante ist. Beides zu wissen erspart, ein Werkzeug an einer Datei auszuprobieren, die es prinzipiell nicht öffnen kann.
PalmOS endete 2010. Nichts schreibt diese Dateien mehr, kein aktuelles Gerät liest sie, und die Software, die den Container versteht, wird von Freiwilligen gepflegt, deren Interesse endlich ist. Ein Format, dessen Bedeutung von einem vier Zeichen langen Code abhängt, der bei einem längst nicht mehr existierenden Unternehmen registriert war, wird mit der Zeit zur Ratearbeit.
Eine Datei, die heute auftaucht, kam von einem alten Gerät, einer Sicherungsplatte oder einem geerbten Rechner, und ist mit hoher Wahrscheinlichkeit die einzige verbliebene Kopie. In etwas Offenes umzuwandeln, solange noch ein Werkzeug installierbar ist, das den Container versteht, ist die eigentliche Lehre — und sie gilt für etliche Formate, die sich gerade noch dauerhaft anfühlen.
| PDB | ||
|---|---|---|
| Vollständiger Name | Palm-Database-E-Book | Portable Document Format |
| Dateiendung | .pdb | |
| Medientyp | application/vnd.palm | application/pdf |
| Kompression | — | Beides, je nach Einstellung |
| Erstmals veröffentlicht | 1996 | 1993 |
| Herausgegeben von | Palm | Adobe |
| Spezifikation | — | ISO 32000-2 |
| Lizenzlage | Veröffentlicht, nicht standardisiert | Offener Standard |
| Heutiger Stand | Abgekündigt | Aktuell |
| Kann Farbe beschreiben als | — | RGB, CMYK, Graustufen |
| Öffnet im Browser | Kein Browser | Jeder Browser |
| Stattdessen erwogen | EPUB | DOCX, HTML |
PDB und PDF fassen beide mehrere Seiten, ein mehrseitiges Dokument bleibt also eine Datei.
PDF öffnet sich in jedem aktuellen Browser. PDB unterstützen noch weniger Browser. Wenn die Datei auf eine Webseite oder in ein Formular soll, ist das meist der ganze Grund für die Umwandlung.
PDB stammt aus 1996 und wird nicht mehr gepflegt. PDF ist das, was aktuelle Software schreibt — bei der Umwandlung geht es also auch darum, lesbar zu bleiben.
Die üblichen Programme überschneiden sich nicht: PDB öffnest du in Calibre, PDF in Adobe Acrobat, Preview und LibreOffice Draw — wer das Ergebnis bekommt, braucht also eines aus der zweiten Reihe.
PDF kommt von Adobe und stammt aus 1993, festgehalten in ISO 32000-2. Adobe Acrobat, Preview und LibreOffice Draw lesen das Format.
Ja — für diese Umwandlung braucht es Software, die im Browser nicht laufen kann. Die Datei geht deshalb verschlüsselt an unseren Server. Sie wird gelöscht, sobald der Auftrag fertig ist, das Ergebnis nach 60 Minuten.
Ja, bis zu 100 Umwandlungen am Tag für Dateien bis 25 MB. Diese eine Grenze gibt es, weil diese Umwandlung auf einem Server läuft, den wir bezahlen. Sonst ist hier nichts begrenzt, und ein Wasserzeichen gibt es in keinem Fall.
PDB und PDF beschreiben Inhalte auf grundverschiedene Weise. Die Umwandlung ist deshalb ein Nachbau und keine Kopie: originalgetreu, aber nicht Byte für Byte dasselbe. E-Books fließen in die Bildschirmgröße, PDFs nicht. Wo die Seiten umbrechen, entscheidet sich bei der Umwandlung.
Nein. Die Umwandlung läuft bei uns und liefert dir eine fertige PDF-Datei; zum Öffnen brauchst du das Programm, das Portable Document Format auf deinem Gerät üblicherweise anzeigt.
Was diese Seite über PDB und PDF behauptet, lässt sich nachprüfen — hier stehen die Dokumente, die es festlegen.