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AZW3 in PDF umzuwandeln, funktioniert hier noch nicht. Diese Seite beschreibt, was die Umwandlung leisten wird; welche AZW3-Umwandlungen heute schon laufen, steht weiter unten.
Bis zu 100 Dateien auf einmal. Gemischte Formate sind kein Problem.
Sie werden nacheinander umgewandelt und kommen zusammen als ZIP zurück.
AZW3 in PDF
Ehrlich zuerst: Das E-Book-Modul, das AZW3 tatsächlich lesen und ein PDF schreiben würde, ist auf dieser Seite noch nicht angebunden. Was hier steht, ist deshalb eine Erklärung der Umwandlung und keine ausführbare Funktion. Auf dem eigenen Rechner löst Calibre dieselbe Aufgabe für unverschlüsselte AZW3-Dateien schon heute, und alles Weitere auf dieser Seite gilt dort genauso.
Das lohnt sich vorwegzunehmen, weil die zweite Frage — ob die Datei überhaupt konvertierbar ist — für die meisten Kindle-Käufe ohnehin schon die entscheidende ist, unabhängig davon, welches Werkzeug am Ende den Umwandlungsschritt ausführt.
Bücher aus dem Kindle-Shop tragen in aller Regel einen Kopierschutz, der den Inhalt an das kaufende Amazon-Konto bindet. Die praktische Folge ist absolut: Kein Programm außerhalb von Amazons eigener Software kann den Text lesen, also kann auch keines ihn umwandeln. Ein Konverter meldet bei einer solchen Datei einen Fehler, statt ein Dokument zu liefern.
Das ist der wichtigste Satz auf dieser Seite, weil alles Weitere davon abhängt. Eine geschützte Datei hochzuladen, zu warten und dann eine Fehlermeldung zu bekommen, ist ein umständlicher Weg, etwas zu erfahren, das ein zehnsekündiger Test auf dem eigenen Rechner sofort verrät.
Öffne die AZW3-Datei in Calibre. Zeigt das Programm Metadaten und ein Titelbild an, ist das Buch lesbar und damit auch umwandelbar. Verweigert Calibre die Datei, ist sie geschützt, und an dieser Stelle endet der Weg über diese Seite.
Der Test ist deshalb sinnvoll, weil er die Seite in zwei völlig verschiedene Fälle teilt: „der Rest der Anleitung hilft weiter" oder „hier ist nichts zu holen". Ohne ihn zu raten kostet nur Zeit.
Es gibt reichlich davon. Autoren und Verlage verzichten häufig bewusst auf den Kopierschutz, besonders bei Sachbüchern und im Selfpublishing. Alles, was man selbst aus einem eigenen Manuskript erzeugt hat, ist von vornherein ungeschützt. Dasselbe gilt für gemeinfreie Texte und für Käufe aus Shops, die grundsätzlich ohne Schutz verkaufen.
Diese Fälle sind die, für die der Rest dieser Seite geschrieben ist — sofern das Modul einmal angebunden ist, oder schon heute mit Calibre auf dem eigenen Rechner.
Werkzeuge, die den Kopierschutz entfernen, existieren und lassen sich finden — das ist nicht der interessante Teil. Interessant ist, dass § 95a des deutschen Urheberrechtsgesetzes die Umgehung wirksamer technischer Schutzmaßnahmen ausdrücklich untersagt, unabhängig davon, wofür das Buch später gebraucht werden soll. Wer es besitzt, hat es rechtmäßig gekauft; das allein macht das Umgehen des Schutzes nicht zulässig.
Quinvert bietet das deshalb in keinem Land an und erklärt an dieser Stelle auch nicht, wie es ginge. Wer glaubt, ein bestimmter Zweck — Barrierefreiheit, private Sicherungskopie — falle unter eine Ausnahme, sollte das im Zweifel eher juristisch prüfen lassen als aus einer Konvertierungsseite ableiten.
Ein PDF öffnet auf jedem Betriebssystem, in jedem Browser, auf einem Rechner ohne installierte Lesesoftware, und es druckt vorhersehbar. Die Kapitelstruktur wird zu Lesezeichen, sodass die Navigationsleiste weiterhin die Kapitel auflistet und zu ihnen springt.
Das ist mehr, als ein Kindle-Gerät je liefern würde, für die zwei konkreten Anlässe, für die diese Umwandlung meist gebraucht wird: Drucken und Markieren.
Alles, was der Leser vorher selbst steuern konnte. Schriftgröße, Schriftart, Zeilenabstand, Rand, Nachtmodus und der Fließtextumbruch, der ein Buch auf einem Handybildschirm mit einer Hand angenehm lesbar macht, werden beim Umwandeln festgelegt und eingefroren.
Für ein Buch, das man vor allem lesen will, ist das meist eine Verschlechterung. Für ein Buch, das gedruckt oder markiert werden soll, ist genau das der Punkt: eine feste Seite statt eines beweglichen Textes.
Kein Kindle-Gerät druckt. Muss ein Text auf Papier vorliegen — für ein Seminar, einen Lesekreis, eine Person, die einen Bildschirm nicht gut nutzen kann —, ist ein PDF das Format, das dorthin führt, und die Umwandlung der einzige Weg.
Auch die Markierungsfrage gehört hierher. Notizen und Unterstreichungen in einem Kindle-Buch leben in einem Amazon-Konto und nicht in einer Datei, die sich weitergeben oder gemeinsam bearbeiten ließe. Ein bearbeitetes PDF kann das, und genau diese Einschränkung schickt Referendare und Lehrkräfte, die einen Klassensatz mit Anmerkungen versehen wollen, regelmäßig auf diese Seite.
Innen ist ein AZW3 Kindle Format 8: HTML, CSS, Bilder und ein Inhaltsverzeichnis in einem amazoneigenen Behälter — im Kern dasselbe Material wie EPUB, nur anders verpackt. Ein sauber produziertes Buch hat also eine echte typografische Struktur, die ein Konverter übertragen kann, statt nur reinen Fließtext.
Überschriften, Bilder, Tabellen und interne Verweise überstehen die Umwandlung meist gut. Eingebettete Schriften nicht unbedingt, und ein Buch mit einer eigenwilligen Hausschrift kann in einer austauschbaren Standardschrift landen. Bei einem Buch mit Tabelle und Überschrift lohnt es, eine Seite genau anzusehen, bevor man von der ganzen Bibliothek ausgeht.
Geht es nur ums Lesen an einem anderen Ort, ist eine Umwandlung womöglich der falsche Weg. Amazons Kindle-Anwendungen für Windows, macOS, Android, iOS und im Browser öffnen alles, was am eigenen Konto hängt, geschützt oder nicht — das deckt den häufigsten Fall ab, ein gekauftes Buch auch auf dem Laptop lesen zu wollen.
Die Umwandlung ist für das gedacht, was diese Apps nicht können: Drucken, Markieren außerhalb des Kindle-Ökosystems, oder die Übergabe an ein Gerät ohne Kindle-Software. Sich vorher klarzumachen, welche der beiden Fragen tatsächlich vorliegt, spart eine Menge Aufwand — die eine ist ein Download, die andere ein Projekt.
Sobald das E-Book-Modul angebunden ist, läuft diese Umwandlung nicht im Browser wie die meisten anderen auf dieser Seite, sondern auf unserem Server — weil das dafür nötige Werkzeug, Calibre, ein reines Desktop-Programm ist und keine Browser-Fassung hat. Die Datei ginge über eine verschlüsselte Verbindung, würde in einem eigenen Arbeitsverzeichnis verarbeitet, das nach Abschluss des Auftrags gelöscht wird, auch bei einem Fehler, und wäre auf 25 MB je Datei begrenzt.
Bis dahin bleiben zwei ehrliche Wege: das Kindle-Buch in Amazons eigenen Anwendungen lesen, oder eine ungeschützte Ausgabe suchen — im Verlagsshop, in einer Bibliotheksausleihe, oder als Ausgabe, die von vornherein ohne Kopierschutz verkauft wird. Für das reine Lesen ist EPUB ohnehin die bessere Wahl als PDF, weil es den Fließtextumbruch behält und heute schon von „An Kindle senden" akzeptiert wird.
| AZW3 | ||
|---|---|---|
| Vollständiger Name | Kindle Format 8 | Portable Document Format |
| Dateiendung | .azw3, .azw | |
| Medientyp | application/vnd.amazon.ebook | application/pdf |
| Kompression | — | Beides, je nach Einstellung |
| Erstmals veröffentlicht | 2011 | 1993 |
| Herausgegeben von | Amazon | Adobe |
| Spezifikation | — | ISO 32000-2 |
| Lizenzlage | Proprietär | Offener Standard |
| Heutiger Stand | Aktuell | Aktuell |
| Kann Farbe beschreiben als | — | RGB, CMYK, Graustufen |
| Öffnet im Browser | Kein Browser | Jeder Browser |
| Stattdessen erwogen | EPUB | DOCX, HTML |
AZW3 und PDF fassen beide mehrere Seiten, ein mehrseitiges Dokument bleibt also eine Datei.
PDF öffnet sich in jedem aktuellen Browser. AZW3 unterstützen noch weniger Browser. Wenn die Datei auf eine Webseite oder in ein Formular soll, ist das meist der ganze Grund für die Umwandlung.
AZW3 gehört einem Hersteller, PDF ist eine veröffentlichte Spezifikation (ISO 32000-2). Das zählt für alles, was in zehn Jahren noch aufgehen soll, wenn es das Programm von damals vielleicht nicht mehr gibt.
Die üblichen Programme überschneiden sich nicht: AZW3 öffnest du in Calibre und Kindle, PDF in Adobe Acrobat, Preview und LibreOffice Draw — wer das Ergebnis bekommt, braucht also eines aus der zweiten Reihe.
PDF kommt von Adobe und stammt aus 1993, festgehalten in ISO 32000-2. Adobe Acrobat, Preview und LibreOffice Draw lesen das Format.
PDF wurde 1993 veröffentlicht, AZW3 2011. Das ältere ist in der Regel die sicherere Datei zum Weitergeben, das jüngere erledigt dieselbe Aufgabe mit weniger Bytes.
Ja — für diese Umwandlung braucht es Software, die im Browser nicht laufen kann. Die Datei geht deshalb verschlüsselt an unseren Server. Sie wird gelöscht, sobald der Auftrag fertig ist, das Ergebnis nach 60 Minuten.
Ja, bis zu 100 Umwandlungen am Tag für Dateien bis 25 MB. Diese eine Grenze gibt es, weil diese Umwandlung auf einem Server läuft, den wir bezahlen. Sonst ist hier nichts begrenzt, und ein Wasserzeichen gibt es in keinem Fall.
AZW3 und PDF beschreiben Inhalte auf grundverschiedene Weise. Die Umwandlung ist deshalb ein Nachbau und keine Kopie: originalgetreu, aber nicht Byte für Byte dasselbe. E-Books fließen in die Bildschirmgröße, PDFs nicht. Wo die Seiten umbrechen, entscheidet sich bei der Umwandlung.
Nein. Die Umwandlung läuft bei uns und liefert dir eine fertige PDF-Datei; zum Öffnen brauchst du das Programm, das Portable Document Format auf deinem Gerät üblicherweise anzeigt.
Was diese Seite über AZW3 und PDF behauptet, lässt sich nachprüfen — hier stehen die Dokumente, die es festlegen.