CBZ in PDF umwandeln

CBZ in PDF umzuwandeln, funktioniert hier noch nicht. Diese Seite beschreibt, was die Umwandlung leisten wird; welche CBZ-Umwandlungen heute schon laufen, steht weiter unten.

  • Wo es läuft Noch nicht verfügbar. Die Engine für dieses Paar ist noch nicht fertig.
  • Neu aufgebaut PDF funktioniert anders als CBZ. Es ist also nicht der schleichende Qualitätsverlust eines verlustbehafteten Codecs: Was PDF ausdrücken kann, wird originalgetreu wiedergegeben — was dort keine Entsprechung hat, bleibt ganz weg.
  • Größenbegrenzung Bis 25 MB pro Datei, kostenlos und ohne Konto.
  • Gut zu wissen E-Books fließen in die Bildschirmgröße, PDFs nicht. Wo die Seiten umbrechen, entscheidet sich bei der Umwandlung.

Bis zu 100 Dateien auf einmal. Gemischte Formate sind kein Problem.

Diese Umwandlung läuft auf Quinvert noch nicht

Das vorweg, weil es die ehrliche Antwort ist: Der Umwandler für CBZ nach PDF ist auf dieser Seite bisher nicht angebunden. Was folgt, erklärt trotzdem, was eine solche Umwandlung technisch bedeutet und worauf zu achten ist, weil die Fragen — Seitenreihenfolge, Dateigröße, Lesemodi — dieselben bleiben, egal mit welchem Werkzeug man sie am Ende beantwortet.

Bis dahin erledigen das Calibre und einige spezialisierte Comic-Werkzeuge auf dem eigenen Rechner zuverlässig, und das Vorgehen unten überträgt sich unverändert auf jedes dieser Programme.

Eine CBZ ist kein Buch, sondern ein ZIP voller Bilder

Die Endung in .zip ändern, und jedes Archivprogramm öffnet die Datei anstandslos. Darin liegt ein Bild je Seite und meist sonst nichts — kein Inhaltsverzeichnis, kein Metadatenstandard, kein Text, keine eigene Kodierung. Die Bilder liegen unkomprimiert im Container, sodass eine CBZ mit JPEG-Seiten ungefähr so groß ist wie diese JPEGs zusammengezählt.

Genau diese Einfachheit ist der Grund, warum sich Comic-Reader auf dieses Format geeinigt haben, und warum eine Umwandlung nach PDF so berechenbar ausfällt. Es gibt keine Auszeichnungssprache zu interpretieren und keine Formatierung zu verlieren — die Bilder werden der Reihe nach auf Seiten gesetzt, und die Dokumentstruktur kommt drumherum.

Die Warnung vor dem Fließtext trifft hier nicht zu

Jede andere E-Book-Umwandlung auf dieser Seite kommt mit derselben Einschränkung: Die Quelle fließt sich an die Bildschirmgröße an, ein PDF tut das nicht, und die Umwandlung friert die Schriftgröße für immer ein. Das ist bei einem Roman der wichtigste Satz überhaupt.

Hier stellt sich die Frage nicht. Eine Comicseite ist eine feste Komposition — Panels, Sprechblasen und Zeichnung gemeinsam angeordnet — und sie sollte nie umfließen. Beim Übergang in ein Format mit fester Seite geht deshalb kaum etwas verloren, was CBZ zu PDF zu einer der wenigen Umwandlungen in dieser Familie macht, die grundsätzlich fast nichts kostet.

Seitenreihenfolge ist Dateinamenreihenfolge, und das PDF übernimmt sie

Eine CBZ hat keinen Vermerk, welches Bild Seite eins ist — Reader sortieren nach Dateiname und zeigen die Bilder in dieser Reihenfolge. Seiten mit den Namen 1.jpg bis 12.jpg sortieren daher mit der 10 direkt nach der 1, und der Reader liegt damit nicht falsch, die Benennung schon.

Ein Umwandler sortiert genauso, eine schlecht benannte Sammlung ergibt also ein schlecht sortiertes PDF, und das im Nachhinein zu korrigieren heißt, Seiten in einem Dokument neu zu ordnen statt Dateien in einem Ordner umzubenennen. Führende Nullen sind die vollständige Abhilfe: 001.jpg, 002.jpg und so weiter. Die Reihenfolge vor dem Umwandeln prüfen, nicht danach.

Das PDF wird größer sein als die CBZ war

Ein ZIP, das bereits komprimierte Bilder enthält, fügt kaum etwas zu deren gemeinsamer Größe hinzu. Ein PDF fügt je Seite ein Seitenobjekt, ein Ressourcenverzeichnis und Querverweisdaten hinzu, und ein JPEG lässt sich darin nicht weiter komprimieren, als es schon ist.

Der Zuwachs ist je Seite gering und über zweihundert Seiten spürbar. Niemand sollte einen Comic in der Erwartung umwandeln, dabei Platz zu sparen — die Umwandlung kauft Kompatibilität und lässt sich das in Bytes bezahlen. Muss die Sammlung kleiner werden, muss das an den Bildern selbst passieren, bevor sie in einen der beiden Container gehen.

Kein markierbarer Text, nichts zu durchsuchen

Die Beschriftung in einem Comic ist Teil der Zeichnung. Ein umgewandeltes PDF enthält deshalb überhaupt keinen Text: nichts lässt sich markieren, kopieren, durchsuchen, von einer Vorleseanwendung vorlesen oder von einer Desktopsuche finden. Es ist ein Stapel Bilder mit Seitenzahlen.

Die Sprechblasen durchsuchbar zu machen, ist Texterkennung auf den Bildern, ein eigener Arbeitsschritt mit eigenen Fehlerquellen — Comiclettering ist oft handgezeichnet und gehört zu den schwierigsten Texten überhaupt für so ein Verfahren. Das leistet eine Formatumwandlung nicht und sollte auch nicht so tun, als täte sie es.

Right-to-left-Manga nach der Umwandlung

Ein dedizierter Comic-Reader hat dafür einen eigenen Modus: Seiten blättern von rechts nach links, und in einer Doppelseitenansicht steht die frühere Seite rechts. Diese Einstellung steckt im Reader, nicht in der CBZ, weil das Archiv nirgendwo Platz hat, sie festzuhalten.

PDF hätte einen solchen Platz — den Eintrag /Direction auf R2L in den Anzeigeeinstellungen des Dokuments, was Acrobat als Bindung: Rechte Kante bezeichnet —, aber eine Umwandlung, die diesen Eintrag nicht setzt, liefert die Voreinstellung, und eine Doppelseitenansicht ordnet die Seiten dann von links nach rechts an. Die Seiten selbst behalten ihre Reihenfolge, sodass das Lesen einer Seite nach der anderen unbeeinträchtigt bleibt; auf einem breiten Bildschirm mit Doppelseitenansicht ist es der Punkt, der zuerst auffällt.

Wann PDF der richtige Container für einen Comic ist

Dann, wenn er dort landen muss, wo kein Comic-Reader existiert. Kein Browser zeigt eine CBZ an, die Firmware der meisten E-Reader ignoriert sie, kein E-Mail-Programm zeigt eine Vorschau, und ein Kollege, dem man eine schickt, sieht eine unbekannte Endung und hält die Datei für kaputt. Ein PDF öffnet überall.

Drucken ist der andere Fall, und dort ist die feste Seite ein echter Vorteil statt eines Kompromisses. Darüber hinaus bietet ein dedizierter Reader ein besseres Leseerlebnis als jeder PDF-Betrachter — Seiten an die Bildschirmhöhe anpassen, Doppelseiten handhaben, den Lesefortschritt über Geräte hinweg merken.

Gemischte Bildformate innerhalb derselben Sammlung

Manche CBZ-Archive mischen JPEG-Seiten mit vereinzelten PNG-Seiten — etwa dort, wo ein Bonusbild oder ein Cover ursprünglich verlustfrei gespeichert wurde. Beide Formate lassen sich in dieselbe PDF-Datei einsetzen, ohne dass eine Seite dabei aus der Reihe fällt, aber die Dateigröße der PNG-Seiten kann die des restlichen Bandes deutlich übersteigen, weil PNG ein Foto oder eine dicht schraffierte Zeichnung schlechter komprimiert als JPEG.

Fällt eine einzelne Seite in der fertigen PDF-Datei ungewöhnlich groß aus, ist das meist genau dieser Fall und kein Fehler — ein Blick auf das ursprüngliche Bildformat dieser einen Seite in der CBZ klärt es in wenigen Sekunden.

Die Seiten verkleinern, bevor sie in das Dokument gehen

Hochauflösende Scans sind der Grund, warum Comic-Archive groß werden, und keiner der beiden Container komprimiert sie. Ein für die Archivierung mit 300 dpi gescannter Band kann mehrere hundert Megabyte umfassen — deutlich mehr, als eine kostenlose Serverumwandlung annehmen würde, und auf einem Tablet ohnehin unhandlich.

Die Abhilfe ist, die Bilder vorher zu verkleinern und neu zu kodieren und die Archivscans getrennt aufzubewahren. Etwa 1.600 Pixel Höhe sind auf fast jedem Bildschirm angenehm und ein Bruchteil der Größe. Das an den Bildern in der CBZ vornehmen und danach umwandeln — ein PDF aus verkleinerten Seiten ist klein, ein PDF aus vollen Scans, das danach komprimiert wird, sieht meist schlechter aus und ist kaum kleiner.

Warum deutsche Leserinnen und Leser besonders oft hierherfinden

Die digitale Ausleihe deutscher Bibliotheken über die Onleihe kennt CBZ nicht als unterstütztes Format, und wer eine eigene Sammlung an ein E-Reader-Gerät oder an ein Tablet der Bibliothek anpassen will, stößt regelmäßig auf genau diese Lücke. Auch Verlage wie Carlsen oder Egmont liefern digitale Ausgaben überwiegend als PDF oder EPUB aus, nicht als CBZ, was die eigene Sammlung zusätzlich zur Ausnahme macht.

Der zweite häufige Anlass ist die deutsche Scanlation- und Fan-Community, die CBZ als Arbeitsformat verwendet und Ergebnisse gelegentlich als PDF weitergeben möchte, weil das ohne Rückfrage auf jedem Gerät eines Empfängers öffnet. Für beide Fälle gilt dieselbe Reihenfolge: Dateinamen prüfen, gegebenenfalls verkleinern, dann umwandeln — sobald ein Werkzeug dafür zur Verfügung steht.

Warum eine CBZ überhaupt entsteht, statt gleich als PDF zu erscheinen

Die meisten CBZ-Sammlungen sind kein bewusstes Archivformat, sondern das Nebenprodukt eines Scanners oder eines Downloads: eine Scan-Software legt einen Ordner mit nummerierten Bildern an und packt ihn am Ende in ein ZIP, weil das der einfachste Container für eine Bildfolge ist. Bei einem Download aus einer Leseplattform ist es oft umgekehrt genau die Struktur, die auf dem Server ohnehin schon existiert und einfach unverändert weitergereicht wird.

Das erklärt, warum CBZ nie mit einer eigenen Struktur für Kapitel, Inhaltsverzeichnis oder Metadaten aufwarten musste — dafür gab es nie einen Auftraggeber. PDF dagegen ist von Anfang an als Dokumentformat entstanden und bringt genau diese Konzepte mit, auch wenn eine aus Bildern zusammengesetzte PDF-Datei von ihnen keinen Gebrauch macht.

Was in der Zwischenzeit tatsächlich funktioniert

Calibre ist auf Windows, macOS und Linux kostenlos verfügbar und wandelt eine CBZ über die Funktion „Bücher konvertieren" direkt in eine PDF-Datei um, mit denselben Grundregeln, die oben beschrieben sind: Seitenreihenfolge nach Dateinamen, keine Texterkennung, keine Rechts-nach-links-Kennzeichnung. Wer ausschließlich Comics verwaltet, findet in Werkzeugen wie ComicRack oder YACReader zusätzlich einen Exportbefehl, der auf demselben Prinzip beruht.

Bei allen dreien gilt dieselbe Checkliste: Dateinamen mit führenden Nullen versehen, große Scans vor dem Export verkleinern, und das Ergebnis an der letzten Seite und an einer Doppelseite kontrollieren, bevor die Originaldatei gelöscht wird.

CBZ in PDF umwandeln — so geht es

  1. Leg deine CBZ-Datei auf dieser Seite ab, oder klick, um eine auszuwählen.
  2. Wähl PDF als Ziel und starte die Umwandlung.
  3. Lade die fertige PDF-Datei herunter.

CBZ und PDF im Vergleich: was sich ändert

CBZ im Vergleich zu PDF
CBZPDF
Vollständiger NameComic-Archiv (ZIP)Portable Document Format
Dateiendung.cbz.pdf
Medientypapplication/vnd.comicbook+zipapplication/pdf
KompressionBeides, je nach Einstellung
Erstmals veröffentlicht1993
Herausgegeben vonAdobe
SpezifikationISO 32000-2
LizenzlageOffener StandardOffener Standard
Heutiger StandAktuellAktuell
Kann Farbe beschreiben alsRGB, CMYK, Graustufen
Öffnet im BrowserKein BrowserJeder Browser
Stattdessen erwogenCBRDOCX, HTML

Was erhalten bleibt

CBZ und PDF fassen beide mehrere Seiten, ein mehrseitiges Dokument bleibt also eine Datei.

Das Ergebnis öffnen

PDF öffnet sich in jedem aktuellen Browser. CBZ unterstützen noch weniger Browser. Wenn die Datei auf eine Webseite oder in ein Formular soll, ist das meist der ganze Grund für die Umwandlung.

Die üblichen Programme überschneiden sich nicht: CBZ öffnest du in Calibre, YACReader und ComicRack, PDF in Adobe Acrobat, Preview und LibreOffice Draw — wer das Ergebnis bekommt, braucht also eines aus der zweiten Reihe.

Wofür die beiden Formate gedacht sind

PDF kommt von Adobe und stammt aus 1993, festgehalten in ISO 32000-2. Adobe Acrobat, Preview und LibreOffice Draw lesen das Format.

CBZ zu PDF: häufige Fragen

Werden meine CBZ-Dateien irgendwo hochgeladen?

Ja — für diese Umwandlung braucht es Software, die im Browser nicht laufen kann. Die Datei geht deshalb verschlüsselt an unseren Server. Sie wird gelöscht, sobald der Auftrag fertig ist, das Ergebnis nach 60 Minuten.

Ist das Umwandeln von CBZ in PDF kostenlos?

Ja, bis zu 100 Umwandlungen am Tag für Dateien bis 25 MB. Diese eine Grenze gibt es, weil diese Umwandlung auf einem Server läuft, den wir bezahlen. Sonst ist hier nichts begrenzt, und ein Wasserzeichen gibt es in keinem Fall.

Geht beim Umwandeln von CBZ in PDF Qualität verloren?

CBZ und PDF beschreiben Inhalte auf grundverschiedene Weise. Die Umwandlung ist deshalb ein Nachbau und keine Kopie: originalgetreu, aber nicht Byte für Byte dasselbe. E-Books fließen in die Bildschirmgröße, PDFs nicht. Wo die Seiten umbrechen, entscheidet sich bei der Umwandlung.

Muss ich etwas installieren, um PDF-Dateien zu öffnen?

Nein. Die Umwandlung läuft bei uns und liefert dir eine fertige PDF-Datei; zum Öffnen brauchst du das Programm, das Portable Document Format auf deinem Gerät üblicherweise anzeigt.

Mehr über diese Formate

Woher diese Zahlen stammen

Was diese Seite über CBZ und PDF behauptet, lässt sich nachprüfen — hier stehen die Dokumente, die es festlegen.