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FB2 in PDF umzuwandeln, funktioniert hier noch nicht. Diese Seite beschreibt, was die Umwandlung leisten wird; welche FB2-Umwandlungen heute schon laufen, steht weiter unten.
Bis zu 100 Dateien auf einmal. Gemischte Formate sind kein Problem.
Sie werden nacheinander umgewandelt und kommen zusammen als ZIP zurück.
FB2 in PDF
Eine FB2-Datei ist ein einzelnes XML-Dokument, das ein ganzes Buch enthält: die Metadaten, den Text mit Kapitelstruktur und alle Abbildungen als Base64 direkt eingebettet. Es gibt kein Archiv, kein Manifest — öffnet man die Datei in einem Texteditor, steht der ganze Roman ausmarkiert vor einem.
FictionBook ist ein regionaler Standard, entstanden aus russischsprachigen Digitalisierungsprojekten der frühen 2000er, und außerhalb dieses Sprachraums kaum bekannt. Windows, macOS und Kindle-Geräte haben keine eingebaute Unterstützung dafür, und ein Browser zeigt nur den rohen Quelltext. Wer in Deutschland auf eine FB2-Datei stößt, hat sie oft von einer russischsprachigen Bibliothek heruntergeladen — als Studierende der Slawistik, als jemand mit russischsprachigen Wurzeln, oder einfach beim Stöbern nach einem bestimmten Titel, den es woanders nicht gibt.
Ehrlich gesagt: Der Baustein für E-Book-Umwandlungen ist auf dieser Seite noch nicht aktiv. Dieser Text beschreibt, was eine FB2-zu-PDF-Umwandlung entscheiden muss und worauf zu achten ist, ersetzt aber kein laufendes Werkzeug. Wer die Datei sofort braucht, kommt mit Calibre auf dem eigenen Rechner ans Ziel — kostenlos, quelloffen und mit direkter FB2-Unterstützung.
Der Grund, das hier trotzdem auszuführen, ist, dass die Entscheidungen dieselben bleiben, egal welches Werkzeug am Ende sie trifft. Wer weiß, worauf es ankommt, prüft das Ergebnis richtig, ganz gleich womit es entstanden ist.
FictionBook beschreibt, was etwas ist: ein Kapitel, ein Untertitel, ein Epigraph, ein Gedicht mit Strophen und Zeilen, ein Zitat. Über das Aussehen sagt das Format nichts — keine Schriftart, kein Rand, keine Seitengröße. Das hat die Lesesoftware immer selbst entschieden.
Ein PDF ist das Gegenteil: Jedes Maß liegt fest. Eine Umwandlung muss also eine Seitengröße, eine Schriftart, eine Schriftgröße, Ränder und jeden Seitenumbruch erfinden — aus einer Quelle, die davon bewusst nichts vorgibt. Bei keiner anderen E-Book-Umwandlung wird so viel für einen entschieden, weshalb sich ein Blick auf die Einstellungen lohnt statt sich auf den Standard zu verlassen.
Ein PDF verweist nicht auf eine Schriftart und hofft — es bettet die tatsächlich benötigten Glyphen ein. Bei einem russischsprachigen Text bedeutet das: Die verwendete Schrift muss vollständige kyrillische Zeichen enthalten.
Fehlt diese Abdeckung, kommt kein Fehler, sondern leere Rechtecke oder falsche Zeichen — deshalb lohnt sich ein Blick auf die erste Seite bei jedem Durchlauf. Am ehesten fällt eine Lücke bei Texten auf, die kyrillische und lateinische Schrift mischen, etwa bei Zitaten oder Transliterationen, weil eine Schriftart die eine Schrift oft besser abdeckt als die andere.
Die literarische Auszeichnung ist das Besondere am Format und übersetzt sich am schlechtesten. Vers, Strophe und Zeile haben in FictionBook eigene Tags; ein PDF kennt nur formatierte Absätze und Einrückung. Genauso ergeht es Epigraphen und Blockzitaten — sie sehen im Ergebnis ungefähr richtig aus, sind strukturell aber verschwunden.
Für einen Roman ist das kaum spürbar, weil Prosa in beiden Formaten Prosa bleibt. Für einen Gedichtband ist es das ganze Buch: Zeilenumbrüche, die etwas bedeuteten, werden zu Zeilenumbrüchen, die dort landen, wo das Zeilenmaß eben endete. Ein einzelnes Gedicht vorab prüfen, bevor eine ganze Sammlung durchläuft.
Der Beschreibungsblock am Anfang einer FB2-Datei trägt mehr als die meisten E-Book-Formate: Autorenname getrennt nach Vor-, Mittel- und Nachname, Übersetzer, Originalsprache, Buchreihe samt Position darin, ein Genre aus einer festen Liste, und einen Vermerk, wer die Datei erstellt hat und wann.
Ein PDF kann davon im Grunde nur Titel und Autor aufnehmen, der Rest fällt bei der Umwandlung weg. Wer eine ganze Sammlung umwandelt und die Bücher später wiederfinden möchte, notiert Reihe und Übersetzer irgendwo außerhalb der Datei oder behält die FB2-Datei als Katalogeintrag — die Information steht in der Quelle, nicht im Ziel.
Sehr häufig kommen Dateien als .fb2.zip oder .fbz an, und das ist genau das, wonach es klingt: dieselbe XML-Datei in einem ZIP-Archiv. Da das Format ausführlicher Text mit Base64-Bildern ist, fällt die Kompression deutlich aus — oft auf ein Fünftel der Größe —, und die meisten Werkzeuge, die FB2 lesen, lesen auch die gepackte Form direkt.
Verweigert ein Werkzeug das trotzdem, liefert das Entpacken die reine .fb2-Datei ohne jeden Inhaltsverlust. Es gibt keinen Unterschied im Inhalt zwischen beiden Formen, nur eine Frage, welche Form die vorhandene Software akzeptiert.
Abbildungen in einer FB2-Datei sind Base64-kodiert und liegen in derselben Datei wie der Text, weshalb ein bebildertes FictionBook deutlich größer ausfällt als das entsprechende EPUB. Base64 fügt selbst schon ungefähr ein Drittel Größe zu allem hinzu, was es kodiert, bevor überhaupt der Textteil dazukommt.
Das wird bei der freien 25-MB-Obergrenze für Serverumwandlungen relevant, mehr als bei allem anderen hier. Ein reiner Roman liegt bei einem Bruchteil eines Megabytes, ein illustrierter Band oder eine gescannte und ausgezeichnete Ausgabe ist die Kategorie, die an diese Grenze stößt — und dort dominieren dann auch im fertigen PDF die Bilder, nicht der Text.
Sowohl FB2 als auch EPUB beschreiben Struktur statt Aussehen, deshalb ist die Umwandlung zwischen beiden vor allem eine Übersetzung von einem Vokabular ins andere: Kapitel bleiben Kapitel, das Inhaltsverzeichnis bleibt erhalten, Bilder kommen mit, und der Text bleibt fließtextfähig. Sauberer geht Dokumentenumwandlung kaum.
Das Ergebnis öffnet außerdem auf weit mehr Geräten als die ursprüngliche FB2-Datei — jeder E-Reader, jede Lese-App, und über Send to Kindle sogar Kindle-Geräte, die die Datei intern in ihr eigenes Format übertragen. Soll das Problem einfach sein, dass nichts die Datei öffnet, löst EPUB das vollständig, und die Leserin behält die Kontrolle über die Schriftgröße, die ein PDF ihr nimmt.
Drei Fälle. Zum Drucken, weil keine Lese-App ein Buch ordentlich zu Papier bringt und manchmal eine gedruckte Fassung nötig ist. Zum Annotieren, weil Markierungen in einem PDF universell unterstützt sind und mit der Datei verbunden bleiben. Und um das Buch an jemanden weiterzugeben, dessen Gerät gar keine Lesesoftware hat — dort braucht ein PDF keine Erklärung.
Außerhalb dieser Fälle ist die feste Seite ein Nachteil, kein Vorteil. Sie friert Schriftart und -größe zum Zeitpunkt der Umwandlung ein — genau das, was eine Leserin mit schwachen Augen, einem kleinen Bildschirm oder einer klaren Vorliebe später nicht mehr anpassen kann, und genau das, was das ursprüngliche Format bewusst offenließ.
| FB2 | ||
|---|---|---|
| Vollständiger Name | FictionBook 2 | Portable Document Format |
| Dateiendung | .fb2 | |
| Medientyp | application/x-fictionbook+xml | application/pdf |
| Kompression | — | Beides, je nach Einstellung |
| Erstmals veröffentlicht | 2004 | 1993 |
| Herausgegeben von | — | Adobe |
| Spezifikation | — | ISO 32000-2 |
| Lizenzlage | Offener Standard | Offener Standard |
| Heutiger Stand | Nische | Aktuell |
| Kann Farbe beschreiben als | — | RGB, CMYK, Graustufen |
| Öffnet im Browser | Kein Browser | Jeder Browser |
| Stattdessen erwogen | EPUB | DOCX, HTML |
FB2 und PDF fassen beide mehrere Seiten, ein mehrseitiges Dokument bleibt also eine Datei.
PDF öffnet sich in jedem aktuellen Browser. FB2 unterstützen noch weniger Browser. Wenn die Datei auf eine Webseite oder in ein Formular soll, ist das meist der ganze Grund für die Umwandlung.
Die üblichen Programme überschneiden sich nicht: FB2 öffnest du in Calibre und FBReader, PDF in Adobe Acrobat, Preview und LibreOffice Draw — wer das Ergebnis bekommt, braucht also eines aus der zweiten Reihe.
PDF kommt von Adobe und stammt aus 1993, festgehalten in ISO 32000-2. Adobe Acrobat, Preview und LibreOffice Draw lesen das Format.
Ja — für diese Umwandlung braucht es Software, die im Browser nicht laufen kann. Die Datei geht deshalb verschlüsselt an unseren Server. Sie wird gelöscht, sobald der Auftrag fertig ist, das Ergebnis nach 60 Minuten.
Ja, bis zu 100 Umwandlungen am Tag für Dateien bis 25 MB. Diese eine Grenze gibt es, weil diese Umwandlung auf einem Server läuft, den wir bezahlen. Sonst ist hier nichts begrenzt, und ein Wasserzeichen gibt es in keinem Fall.
FB2 und PDF beschreiben Inhalte auf grundverschiedene Weise. Die Umwandlung ist deshalb ein Nachbau und keine Kopie: originalgetreu, aber nicht Byte für Byte dasselbe. E-Books fließen in die Bildschirmgröße, PDFs nicht. Wo die Seiten umbrechen, entscheidet sich bei der Umwandlung.
Nein. Die Umwandlung läuft bei uns und liefert dir eine fertige PDF-Datei; zum Öffnen brauchst du das Programm, das Portable Document Format auf deinem Gerät üblicherweise anzeigt.
Was diese Seite über FB2 und PDF behauptet, lässt sich nachprüfen — hier stehen die Dokumente, die es festlegen.