ODG in PDF umwandeln

ODG kannst du hier kostenlos und ohne Konto in PDF umwandeln: Datei oben ablegen, und ein, zwei Sekunden später steht das Ergebnis zum Herunterladen bereit. Die Datei geht verschlüsselt an unseren Server, wird dort umgewandelt und gelöscht, sobald der Auftrag fertig ist.

  • Wo es läuft Auf unserem Server — die nötige Software läuft nicht im Browser.
  • Neu aufgebaut PDF funktioniert anders als ODG. Es ist also nicht der schleichende Qualitätsverlust eines verlustbehafteten Codecs: Was PDF ausdrücken kann, wird originalgetreu wiedergegeben — was dort keine Entsprechung hat, bleibt ganz weg.
  • Größenbegrenzung Bis 25 MB pro Datei, kostenlos und ohne Konto.
  • Gut zu wissen Das Layout wird mit maßgleichen Ersatzschriften nachgebildet. Makros, Kommentare und nachverfolgte Änderungen kommen nicht mit.

Bis zu 100 Dateien auf einmal. Gemischte Formate sind kein Problem.

Wo ODG-Dateien im Alltag tatsächlich entstehen

LibreOffice Draw ist das Programm, mit dem viele Behörden, Vereine und kleinere Betriebe ihre Pläne, Schaltbilder und Organigramme zeichnen, oft ohne dass es jemand als Entscheidung wahrnimmt — die Software war schon installiert, das Betriebssystemamt hat sie vorgegeben, oder ein Kollege hat sie einfach benutzt. Schleswig-Holstein ist der bekannteste Fall einer öffentlichen Verwaltung, die sich ausdrücklich für LibreOffice statt für ein kommerzielles Office-Paket entschieden hat, und wo Draw installiert ist, sammeln sich mit der Zeit Lagepläne, Beschilderungen und Verfahrensskizzen als ODG-Dateien an.

Das Problem zeigt sich erst, wenn die Zeichnung das Haus verlassen soll: an eine Druckerei, an einen Bürger, an eine andere Behörde ohne dasselbe Softwarepaket. Eine ODG-Datei löst dort ratlose Rückfragen aus. Ein PDF öffnet dagegen jeder, ohne dass irgendjemand ein bestimmtes Programm installieren muss.

Die Seitengröße reist mit, und genau das macht den Unterschied

Draw legt sich nicht auf ein Papierformat fest. Ein Dokument kann A4 sein, A0, eine Visitenkarte, ein Bogen im US-Letter-Format oder eine beliebige Größe in Millimetern, und die Zeichnung ist in echten Maßeinheiten gegen diese Seite aufgebaut. Das PDF übernimmt sie exakt: Ein A0-Plakat wird ein A0-PDF und nicht ein auf A4 verkleinertes.

Für eine Druckerei ist das der entscheidende Unterschied zu einem Bildexport. Bei einer PNG-Datei muss jemand dazuschreiben, wie groß sie gedruckt werden soll; bei einem PDF steht das Maß in physikalischen Einheiten im Dokument selbst. Die Seiteneinrichtung vor dem Umwandeln zu prüfen — Format, Seitenvorlage, Seite — ist deshalb kein Nebenschauplatz: Eine Zeichnung im falschen Seitenformat erzeugt ein korrekt aussehendes PDF, das im falschen Maßstab druckt, und das fällt meist erst am Schalter der Druckerei auf.

Vektoren bleiben scharf, eingesetzte Bilder bestimmen die Grenze

Linien, Rechtecke, Kurven, Verbinder, Pfeilspitzen, Füllungen und Text werden als Vektorgeometrie ins PDF geschrieben, also über ihre Form beschrieben statt über ein Pixelraster. Ein so exportierter Plan ist auf einem 2400-dpi-Druck genauso scharf wie auf dem Bildschirm, und die Datei bleibt meist klein, weil Geometrie kompakt ist.

Eingesetzte Bilder sind eine eigene Sache und setzen die Grenze nach oben. Ein Foto, ein gescannter Bestandsplan oder ein Logo als PNG behält genau die Auflösung, mit der es eingefügt wurde. Wird es in der Zeichnung vergrößert, werden auch seine Pixel vergrößert, und das PDF gibt das unverändert wieder. Für den Druck gilt die Faustregel von etwa 300 Pixeln pro Zoll in der tatsächlichen Endgröße — ein 1.000 Pixel breites Logo ist bei 8 cm unauffällig und bei 30 cm sichtbar weich.

Ebenen sind ein Arbeitswerkzeug und werden beim Export platt gemacht

Draws Ebenen sind einer der Gründe, warum das Programm für Pläne beliebt ist: eine Grundlagenebene für das Gebäude, eine für die Möblierung, eine für Maße und Anmerkungen, eine für die kundentaugliche Fassung. Sie lassen sich beim Arbeiten einzeln ein- und ausblenden, sperren und drucken.

Im PDF gibt es davon nichts mehr. Was im Moment der Umwandlung sichtbar ist, landet flach auf einer Seite, und was ausgeblendet war, ist schlicht nicht da. Das ist ebenso Werkzeug wie Einschränkung — die Anmerkungsebene auszublenden und dann zu exportieren, ist der sauberste Weg zu einer Kundenfassung —, aber es muss eine bewusste Handlung sein. Sichtbarkeit vorher einstellen, umwandeln, danach zurückstellen. Werden zwei Fassungen für zwei Zielgruppen gebraucht, sind das zwei Umwandlungen nacheinander, was deutlich sicherer ist, als sich zu merken, in welchem Zustand die Datei zuletzt gespeichert wurde.

Text bleibt Text, solange die Schrift eingebettet werden darf

Text in einer Draw-Zeichnung wird als Text mit eingebetteter Schrift exportiert, also markierbar, kopierbar, durchsuchbar und für eine Vorleseanwendung erreichbar. Bei einem Lageplan mit fünfzig Raumbezeichnungen oder einem Plakat mit Kleingedrucktem ist das mehr wert, als es klingt — der Unterschied zwischen einer Zeichnung und einem Bild von einer Zeichnung.

Das Einbetten hängt daran, ob die Schrift es erlaubt. Für Arial, Times New Roman, Courier New, Calibri und Cambria stehen metrikkompatible Ersatzschriften bereit, die dieselbe Zeichenbreite haben, sodass Position und Länge exakt erhalten bleiben. Eine lizenzierte Hausschrift, die das Einbetten untersagt, wird stattdessen ersetzt, und genau dann verschiebt sich etwas: Ein Etikett, das knapp in seinen Kasten passte, kann herauswachsen, weil auf einer Zeichnung nichts umbricht. Bei einem dichten Plan lohnt es sich, die Beschriftungen zu prüfen statt sie anzunehmen.

Eine mehrseitige Zeichnung wird ein mehrseitiges PDF

Draw-Dokumente können viele Seiten enthalten, und die Praxis kennt zwei sehr verschiedene Gründe dafür. Der eine ist eine echte Abfolge — eine Planserie, eine Reihe von Ausstellungstafeln, ein Heft mit Beschilderungen. Der andere ist ein Arbeitsblock, in dem hintere Seiten verworfene Versionen, übrige Bauteile, Notizen an sich selbst und die ursprüngliche Skizze des Auftraggebers enthalten.

Beide exportieren identisch: Jede Seite wird eine PDF-Seite, in der Reihenfolge, in der sie steht. Beim ersten Fall ist das richtig, beim zweiten peinlich, und es ist der häufigste Grund, warum ein Draw-Export öffentlich schiefgeht. Die Seitenzahl des exportierten PDF mit der geplanten Seitenzahl vergleichen, bevor die Datei verschickt wird. Sollen Arbeitsseiten nicht mitreisen, in einer Kopie des Dokuments löschen und die Kopie umwandeln, nicht das Original.

Wann SVG oder PNG die bessere Wahl als PDF ist

SVG und PDF sind die beiden Alternativen für eine ODG-Datei, und sie beantworten unterschiedliche Fragen. SVG eignet sich, wenn die Zeichnung in eine Webseite oder in den Vektoreditor eines anderen Programms geht — sie bleibt bearbeitbar, skaliert und ist textbasiert, also auch automatisiert auswertbar. PNG passt nur dort, wo das Ziel nichts anderes annimmt: ein Chatfenster, ein Ticketsystem, eine Folie.

PDF passt, wenn die Zeichnung fertig ist und irgendwohin geht, das physisch oder formell ist. Es ist von den dreien das einzige mit einer echten Seitengröße und damit die einzig richtige Wahl für alles, was gedruckt wird. Es ist außerdem das Format, das ohne Vorbedingungen öffnet — auf dem Handy, im Browser, in einer Vorschau, auf einem Rechner ohne installierte Software. Für einen Plan an die Druckerei oder ein Diagramm in einem Bericht ist PDF kein Kompromiss zwischen den anderen beiden, sondern das Format, das die Aufgabe eigentlich verlangt.

Wo die Zeichnung gerendert wird, und was das kostet

Nicht im Browser, sondern auf unserem Server, weil eine Draw-Datei einen echten Office-Motor zum Rendern braucht. Das steht hier klar so, statt den Eindruck zu erwecken, alles auf dieser Seite laufe auf dem eigenen Gerät. Die Datei geht verschlüsselt an einen Container mit LibreOffice im Headless-Betrieb, der keinen eigenen Zugang zum Internet hat.

Jeder Auftrag bekommt ein eigenes Arbeitsverzeichnis und ein eigenes LibreOffice-Profil — zwei soffice-Prozesse an einem gemeinsamen Profil beschädigen es, und die Folge ist eine Umwandlung, die nie zurückkommt, statt eine Fehlermeldung —, und das Verzeichnis wird gelöscht, sobald der Auftrag endet, gleich mit welchem Ausgang. Alles, was nach sechzig Sekunden noch läuft, wird abgebrochen. Kostenlos gilt bis 25 MB je Datei, was für eine Vektorzeichnung großzügig bemessen ist und trotzdem erreicht werden kann, wenn mehrere hochauflösende Fotos eingebettet wurden.

Wenn mehrere Fassungen derselben Zeichnung im Umlauf sind

Ein Plan wird selten nur einmal verschickt. Eine erste Fassung geht an die Bauleitung, eine überarbeitete an die Genehmigungsbehörde, eine dritte, reduzierte an die Öffentlichkeit — und alle drei stammen aus derselben ODG-Datei mit unterschiedlicher Ebenensichtbarkeit. Ohne ein klares Namensschema verwechseln sich diese Fassungen zuverlässig, meist genau dann, wenn eine veraltete PDF-Datei versehentlich noch einmal verschickt wird.

Ein Dateiname, der die Fassung und das Datum trägt — etwa lageplan_oeffentlich_2026-03.pdf statt lageplan.pdf —, kostet beim Export eine zusätzliche Sekunde und erspart später die Suche danach, welche PDF-Datei zu welcher Version der Zeichnung gehört. Das ist keine Software-Funktion, sondern eine Gewohnheit, die bei wiederkehrenden Exporten aus derselben Quelle den Unterschied macht.

Die fertige PDF-Datei in Originalgröße prüfen

Das Ergebnis auf hundert Prozent seiner tatsächlichen Abmessungen zoomen statt es an das Fenster anzupassen, denn genau das Einpassen eines Plakats auf einen Laptop-Bildschirm verdeckt die Probleme, auf die es ankommt. Zuerst den kleinsten Text ansehen — eine Raumbezeichnung, eine Legende, eine Fußnote —, danach jedes eingesetzte Foto in seiner Druckgröße. Weiche Kanten an einem Bild und ein Etikett, das aus seinem Kasten herausgewachsen ist, sind die beiden Fehler, die tatsächlich bei der Druckerei ankommen.

Danach Seitenzahl und Seitengröße in den Dokumenteigenschaften des Readers prüfen — beides sind Zahlen und in fünf Sekunden gelesen. Geht die Zeichnung an eine Druckerei, ist es eine gute Gewohnheit, dieses PDF zu schicken und vor dem Druck die Maße bestätigen zu lassen; ein Maßstabsfehler fällt dort in Sekunden auf und kostet nichts, danach zu fragen. Die ODG-Datei als Ursprungsversion behalten — sie ist die Fassung mit Ebenen, Objekten und bearbeitbarem Text, das PDF ist ein Ausgabewerkzeug.

ODG in PDF umwandeln — so geht es

  1. Leg deine ODG-Datei auf dieser Seite ab, oder klick, um eine auszuwählen.
  2. Wähl PDF als Ziel und starte die Umwandlung.
  3. Lade die fertige PDF-Datei herunter.

ODG und PDF im Vergleich: was sich ändert

ODG im Vergleich zu PDF
ODGPDF
Vollständiger NameOpenDocument GraphicsPortable Document Format
Dateiendung.odg.pdf
Medientypapplication/vnd.oasis.opendocument.graphicsapplication/pdf
KompressionBeides, je nach Einstellung
Erstmals veröffentlicht20051993
Herausgegeben vonOASISAdobe
SpezifikationISO/IEC 26300ISO 32000-2
LizenzlageOffener StandardOffener Standard
Heutiger StandAktuellAktuell
Kann Farbe beschreiben alsRGB, CMYK, Graustufen
Öffnet im BrowserKein BrowserJeder Browser
Stattdessen erwogenSVGDOCX, HTML

Was verloren geht

Eine Zeichnung wird auf eine Seite gebannt. PDF hält die Formen so fest, wie sie liegen, nicht als Objekte, die du danach noch auseinandernehmen kannst.

Was erhalten bleibt

ODG und PDF fassen beide mehrere Seiten, ein mehrseitiges Dokument bleibt also eine Datei.

Das Ergebnis öffnen

PDF öffnet sich in jedem aktuellen Browser. ODG unterstützen noch weniger Browser. Wenn die Datei auf eine Webseite oder in ein Formular soll, ist das meist der ganze Grund für die Umwandlung.

LibreOffice Draw liest sowohl ODG als auch PDF — du kannst das Ergebnis also gegen das Original prüfen, ohne ein zweites Programm zu brauchen.

Wofür die beiden Formate gedacht sind

Die beiden zielen auf verschiedene Arbeit: ODG auf die Bearbeitung und Logos und Strichzeichnungen, PDF auf die Weitergabe fertiger Dateien, den Druck und die Archivierung. Das lohnt sich vorher abzuwägen — der Grund, aus dem es das eine gibt, ist meist der Grund, aus dem das andere unpraktisch ist.

ODG stammt von OASIS und wurde 2005 veröffentlicht. Festgehalten ist das in ISO/IEC 26300 — lohnt sich zu kennen, wenn die Datei das Programm überleben soll, das sie geschrieben hat.

PDF kommt von Adobe und stammt aus 1993, festgehalten in ISO 32000-2. Adobe Acrobat, Preview und LibreOffice Draw lesen das Format.

ODG zu PDF: häufige Fragen

Werden meine ODG-Dateien irgendwo hochgeladen?

Ja — für diese Umwandlung braucht es Software, die im Browser nicht laufen kann. Die Datei geht deshalb verschlüsselt an unseren Server. Sie wird gelöscht, sobald der Auftrag fertig ist, das Ergebnis nach 60 Minuten. Die Arbeit erledigt dort LibreOffice, das vollständige Officepaket, ohne Oberfläche.

Ist das Umwandeln von ODG in PDF kostenlos?

Ja, bis zu 100 Umwandlungen am Tag für Dateien bis 25 MB. Diese eine Grenze gibt es, weil diese Umwandlung auf einem Server läuft, den wir bezahlen. Sonst ist hier nichts begrenzt, und ein Wasserzeichen gibt es in keinem Fall. Die Grenze gibt es, weil LibreOffice eine Maschine von uns braucht, um zu laufen.

Geht beim Umwandeln von ODG in PDF Qualität verloren?

ODG und PDF beschreiben Inhalte auf grundverschiedene Weise. Die Umwandlung ist deshalb ein Nachbau und keine Kopie: originalgetreu, aber nicht Byte für Byte dasselbe. Das Layout wird mit maßgleichen Ersatzschriften nachgebildet. Makros, Kommentare und nachverfolgte Änderungen kommen nicht mit.

Was passiert mit einer ODG-Datei, wenn sie zu PDF wird?

Eine Zeichnung wird auf eine Seite gebannt. PDF hält die Formen so fest, wie sie liegen, nicht als Objekte, die du danach noch auseinandernehmen kannst.

Mehr über diese Formate

Woher diese Zahlen stammen

Was diese Seite über ODG und PDF behauptet, lässt sich nachprüfen — hier stehen die Dokumente, die es festlegen.